Rezept schwedischer Apfelkuchen mit Marzipan
Ich habe daher einen leckeren schwedischen Apfelkuchen gebacken. Schwedischer Apfelkuchen mit Marzipan, Haselnuss und Hagelzucker - schmeckt am zweiten Tag noch besser. Wer Marzipan mag, der wird sicher auch diesen schwedischen Apfelkuchen lieben!
Zutaten (für eine Springform Ø 20-26 cm oder Blechvariante)
- 150 g weiche Marzipan-Rohmasse
- 150 g weiche Butter
- 2 Eier
- 75 g Zucker
- 150 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- etwa 600 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskop oder Elstar)
- Zimt nach Geschmack (optional Kardamom)
- Optional: Mandelblättchen zum Bestreuen
Vorbereitung
Zuerst den Ofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: 180°C. Die Form einfetten und bemehlen. Springform fetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestreuen. Springform mit Backpapier auslegen.
Teig zubereiten
In einer Rührschüssel die Marzipan-Rohmasse und die Butter zusammen mit dem Zucker und den Eiern zu einer cremigen Masse rühren. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl und Backpulver miteinander verrühren. Anschließend Milch und geriebenen Marzipan unter den Teig rühren. Es ist nicht schlimm, wenn noch einzelne Marzipanstückchen sich noch im Teig befinden. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.
Alternativ (für klassischen Rührteig): Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit der Küchenmaschine für 10 Minuten aufschlagen, bis sie weißschaumig wird und ihr Volumen verfielfacht hat. Die Eier einzeln zur Butter geben und jedes gut verrühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Salz miteinander mischen und hinzufügen. Kurz verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Äpfel vorbereiten
Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Äpfel waschen, schälen und mit einem Apfelentkerner das Kerngehäuse entfernen. In dünne Spalten schneiden. Zitronensaft mit Wasser vermischen und die Apfelspalten hineinlegen. Zwei Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfel Würfel auf den Teig geben und vorsichtig unterheben.
Lesen Sie auch: Schwedischer Kuchen: Ein leichtes Rezept zum Nachbacken.
Aufbau und Backen
Den Teig in die gefettete Springform füllen und glattstreichen. Die Apfelscheiben gleichmäßig darauf verteilen. Die beiden letzten Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Spalten auf den Teig legen und leicht andrücken. Zum Schluss die Apfel Spalten mit Zimtzucker bestreuen.
Den Kuchen nun in den auf 170-180°C vorgeheizten (Ober-/Unterhitze) Backofen stellen und ca. 45-70 Minuten backen (je nach Form und Ofen; Stäbchenprobe machen). Den Kuchen ca. 50 Minuten backen und kurz vor Ende einen Zahnstocher in die Mitte pieksen. Nach der Backzeit den Kuchen 10-15 Minuten in der Form stehen lassen, danach aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ich lasse meinen schwedischen Apfelkuchen noch eine halbe Stunde in der Form abkühlen, dann löse ich ihn aus der Form und lasse ihn auf einem Backgitter auskühlen.
Marzipan-Variante mit Pudding (für eine saftigere Decke)
Marzipanpudding: 1 l Milch, 60 g Zucker, 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 200 g Marzipan, Bittermandelaroma optional, 2 Eier, 1 Prise Salz. Die Milch in einen großen Topf füllen. Davon 8 EL abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Zucker und das Vanillepuddingpulver hinzufügen sowie 2 Eigelb (Eiweiß aufheben!) und eine Prise Salz, alles gut verrühren. Das Marzipan grob reiben und in den Topf mit der Milch geben. Die Milch langsam erhitzen, bis sie kocht. Zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt und das Marzipan sich gut auflöst. In die kochende Milch die Vanillepuddingpulver-Mischung geben und gut verrühren, nochmal kurz aufkochen lassen und dabei gut rühren, sodass ein dicker Pudding entsteht. Diesen mit Frischhaltefolie abdecken, damit keine Haut entsteht und etwas abkühlen lassen.
Die beiden Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den etwas abgekühlten Pudding heben. Die Puddingmasse auf den Äpfeln verteilen. Zum Schluss die Mandelblättchen gleichmäßig darüber streuen. Für ca. 45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Hinweis: Beim Pudding kochen gilt die alte Regel: Nicht zu schnell zu viel Hitze, sonst brennt es an. Decke den fertigen Pudding mit Frischhaltefolie ab, damit sich beim Abkühlen keine Haut bildet.
Tipps und Varianten
- Wer intensiveren Marzipangeschmack mag, reibt zusätzliches Marzipan und mischt es in den Teig oder ersetzt einen Teil der Milch durch Amaretto.
- Für mehr Aroma kann ein Teelöffel Kardamom in den Teig gegeben werden; gemahlener Kardamom vereinfacht die Zubereitung.
- Marzipan lässt sich besser raspeln, wenn es kalt ist. Ich bewahre Marzipan-Rohmasse generell im Kühlschrank auf. Wenn ich weiß, dass ich zeitnah keines brauche, friere ich die Marzipanmasse ein.
- Schwedischer Apfelkuchen mit Marzipan schmeckt am besten mit sauren Äpfeln wie Boskoop, da diese beim Backen nicht zu sehr zerfallen und viel Aroma liefern.
- Statt Zucker kann man nach Geschmack Ahornsirup oder Jaggery verwenden; bei Verwendung von Alkohol in der Füllung Kinderfreundlichkeit beachten.
- Der Kuchen ergibt ca. 12 Stücke und ist luftdicht verpackt mindestens 2 Tage bei Raumtemperatur haltbar; im Kühlschrank hält er etwa 3 Tage.
- Wer Kohlenhydrate sparen möchte, ersetzt die Hälfte des Mehls durch Mandelmehl; Kokosmehl würde ich wegen des Geschmacks nicht verwenden.
Serviervorschläge
Schwedischer Apfelkuchen mit Marzipan passt hervorragend zu einer schwedischen Fika und schmeckt besonders gut mit Zimtsahne oder leicht geschlagener Sahne. Schwedischer Apfelkuchen mit Marzipan, Haselnuss und Hagelzucker - schmeckt am zweiten Tag noch besser.
Lesen Sie auch: Rezeptsammlung: Schwedische Desserts zum Nachbacken.
Kurzanleitung (Schritt-für-Schritt)
- Ofen auf 175-180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Form einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen.
- Marzipan, Butter, Zucker und Eier zu einer cremigen Masse verrühren; Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
- Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben oder Würfel schneiden; mit Zimt und Zitronensaft mischen.
- Teig in Form füllen, Äpfel darauf verteilen, ggf. Marzipanpudding auftragen und mit Mandelblättchen bestreuen.
- Ca. 45-70 Minuten backen (je nach Form und Ofen); Stäbchenprobe machen. Kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Häufige Fragen
- Welcher Apfel ist am besten? Saure, feste Sorten wie Boskoop oder Elstar sind ideal.
- Kann ich das Rezept als Blechkuchen machen? Ja, das Rezept lässt sich leicht auf ein Backblech anpassen; Backzeit entsprechend verkürzen oder verlängern.
- Bleibt der Kuchen saftig? Das Marzipan im Teig hält ihn schön saftig, und oft schmeckt der Kuchen am zweiten Tag sogar noch besser.
| Komponente | Empfehlung |
|---|---|
| Mehl | Weizenmehl Typ 405 oder Dinkelmehl alternativ |
| Fett | Butter (weich) oder bei Varianten Olivenöl für Mürbeteig |
| Süße | Zucker, alternativ Ahornsirup oder Jaggery |
| Gewürze | Zimt, optional Kardamom |
Ich glaube, jeder von uns hat ein Apfelkuchen-Rezept, das er wieder und wieder backt. Ob vom Blech oder als gedeckter Apfelkuchen. Tolle Apfelkuchen Rezepte in allen Varianten findest du ja bereits einige hier auf diesem Blog. Aber das Apfelkuchenrezept, das ich euch heute mitgebracht habe, ist das Einfachste, was es bisher hier auf dem Blog gab. Das perfekte Last-minute-Apfelkuchenrezept für jede Gelegenheit!
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