Einfaches Rezept für köstliche Makronen-Kekse
Jedes Jahr, wenn die Adventszeit naht, beginnt in vielen Haushalten das emsige Backen verschiedenster Weihnachtsplätzchen. Ein Klassiker, der dabei nie fehlen darf, sind saftige Makronen. Ob Haselnuss-, Kokos- oder Walnussmakronen - diese kleinen Köstlichkeiten sind schnell und einfach zubereitet und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie stellen die perfekte Ergänzung zu anderen traditionellen Weihnachtskeksen dar.
Vielseitigkeit der Makronen
Makronen sind vielseitig und können mit verschiedenen Nussarten zubereitet werden. Während Haselnussmakronen besonders beliebt sind, gibt es auch Varianten mit Mandeln, Walnüssen oder Kokosraspeln. Die Wahl der Nüsse kann je nach persönlichem Geschmack variiert werden.
Haselnussmakronen
Haselnussmakronen sind ein echtes Muss in der Weihnachtsbäckerei. Das Rezept ist einfach und benötigt nur wenige Zutaten sowie wenig Vorbereitungszeit. Die Nussmakronen werden im Ofen getrocknet, wodurch man mehrere Bleche gleichzeitig backen kann.
Kokosmakronen
Auch Kokosmakronen erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind schnell zubereitet und bestehen hauptsächlich aus Eiweiß, Zucker und Kokosflocken. Das Grundrezept lässt sich nach Belieben variieren, beispielsweise mit Zitronenabrieb oder Schokoladenguss.
Walnussmakronen
Walnussmakronen sind eine weitere köstliche Variante. Sie sind leicht wie Wölkchen und eignen sich hervorragend zur Resteverwertung von Eiweiß. Das Rezept kann mit verschiedenen Nussarten oder Mandeln angepasst werden.
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Grundrezept für Haselnussmakronen
Dieses Rezept für Haselnussmakronen ist besonders einfach und gelingsicher. Es werden nur wenige Zutaten benötigt, und die Zubereitung ist unkompliziert.
Zutaten:
- 3 Eiweiß
- Zucker (Menge nach Geschmack)
- Zitronensaft
- Gemahlene Haselnusskerne und Mandeln (Verhältnis nach Belieben)
- Backoblaten
Zubereitung:
- Eiweiß steif schlagen.
- Zitronensaft hinzufügen und Puderzucker einrieseln lassen.
- Gemahlene Mandeln und Nüsse mischen und unterheben.
- Backoblaten auf Backblechen verteilen.
- Mit Teelöffeln oder befeuchteten Fingerspitzen kleine Häufchen auf die Oblaten setzen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 130-150 Grad Umluft ca. 45 Minuten trocknen.
Tipps und Tricks:
- Achte darauf, dass die Schüssel und die Quirlen fettfrei sind, wenn du das Eiweiß schlägst.
- Es darf kein Eigelb mit dem Eiweiß vermischt werden.
- Der Teig ist klebrig; befeuchte deine Fingerspitzen mit Wasser oder verwende Handschuhe.
- Die Makronen sind perfekt, wenn sie noch etwas weich, aber nicht flüssig sind.
Rezept für Kokosmakronen
Dieses Rezept für Kokosmakronen ist einfach, unkomompliziert und variabel.
Zutaten:
- 4 Eiweiß
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Zimt
- 200 g Kokosraspeln
- 40 Oblaten
Zubereitung:
- Eiweiß sehr steif schlagen.
- Zucker, Vanillezucker und Zimt kurz unterrühren.
- Kokosraspel unterheben.
- Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
- Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf die Oblaten setzen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 150 Grad) ca. 10-12 Minuten backen.
Tipps und Tricks:
- Für saftige Kokosmakronen sollte der Kokosanteil im Verhältnis zum Eischnee nicht zu hoch sein.
- Ein Zitronen- oder Schokoladenguss schützt vor dem Austrocknen.
- Die Makronen sollten noch weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen.
Rezept für Zimt-Haselnussmakronen
Dieses Rezept kombiniert den Geschmack von Zimt und Haselnüssen zu einem besonderen Weihnachtsplätzchen.
Zutaten:
- 2 Eiweiß (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 175 g brauner Zucker
- 1 Prise Zimt
- 200 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
- Ca. 40 Haselnüsse zum Verzieren
Zubereitung:
- Eiweiß und Salz steif schlagen.
- Braunen Zucker und Zimt vermengen und langsam unter Rühren in den Eischnee rieseln lassen.
- Gemahlene Nüsse dazugeben und vorsichtig unterheben.
- Aus dem Teig teelöffelgroße Portionen entnehmen und mit den Händen zu kleinen Bällchen formen.
- Die Bällchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
- Jedes Bällchen mit einer Haselnuss versehen und leicht in den Teig drücken.
- Die Makronen 1,5-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Das Backblech für ca. 18-20 Minuten in den Ofen geben.
Rezept für Walnussmakronen
Dieses Rezept für Walnussmakronen ist einfach und lecker und rettet Eiweiße, von denen man nicht weiß, wohin damit.
Zutaten:
- 200 g Walnuss-Hälften geviertelt (Ersatzweise z.B. andere Nuss-Sorten oder ganze Mandeln grob gehackt)
- 100 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eiweiße (Größe M oder L)
- 1 Fläschchen Backaroma Butter-Vanille (=2 ml) - Wahlweise
Zubereitung:
- Den Backofen heizt Du auf 125 ° Umluft vor.
- Dann zerkleinerst Du die 200 g Walnuss-Hälften indem Du jede Hälfte viertelst, also vier Stückchen aus jeder Hälfte machst.
- Dann schlägst Du mit den Quirlen des Handmixer oder der Küchenmaschine 2 Eiweiße (idealerweiße hast Du diese vorher im Kühlschrank gehabt und sie sind gekühlt/kalt) und einer Prise Salz sehr steif.
- Jetzt gibst Du auf einmal zuerst 100 g Puderzucker und danach das ganze Fläschchen Butter-Vanille Backaroma hinein (kannst Du auch nach Belieben weglassen) und rührst es mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine unter das Eiweiß bis es schön glänzt - ca. 1 Minute.
- Im Anschluss hebst Du Deine Walnuss-Stückchen (oder die Alternative) unter.
- Aus der Masse formst Du mit zwei kleinen Teelöffeln bzw. noch kleineren Espresso-Löffeln Häufchen in beliebiger Größe auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen. Etwa 1-2 cm Abstand lassen.
- Die beiden Bleche mit den Makronen im vorgeheizten Backofen mit etwas Abstand 40-45 Minuten trocknen lassen (bei 125 ° Umluft).
Tipps für die perfekte Konsistenz
Damit die Makronen gelingen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
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- Saubere Schüssel: Achte darauf, dass die Schüssel und die Rührwerkzeuge sauber und fettfrei sind.
- Eier trennen: Trenne die Eier sorgfältig, damit kein Eigelb in das Eiweiß gelangt.
- Eischnee: Schlage das Eiweiß steif, bis es glänzt und Spitzen bildet.
- Trocknen: Die Makronen werden im Ofen getrocknet, nicht gebacken. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, damit sie nicht verbrennen.
Variationen und Anpassungen
Die Grundrezepte für Makronen lassen sich vielfältig variieren und an den eigenen Geschmack anpassen.
- Nüsse: Verwende verschiedene Nussarten wie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse oder eine Mischung.
- Aromen: Füge Aromen wie Zimt, Vanille, Zitronenabrieb oder Orangenabrieb hinzu.
- Schokolade: Verziere die Makronen mit Schokoladenguss oder Schokoladenstückchen.
- Trockenfrüchte: Gib gehackte Trockenfrüchte wie Cranberries oder Aprikosen in den Teig.
- Gewürze: Experimentiere mit Gewürzen wie Kardamom, Ingwer oder Muskat.
Aufbewahrung
Damit die Makronen möglichst lange frisch bleiben, sollten sie direkt nach dem Abkühlen in einer Keksdose aus Blech oder einer Gefrierdose aufbewahrt werden. Durch den hohen Zuckergehalt sind sie bis zu 3 Wochen haltbar. Wenn sie etwas trocken geworden sind, kann man 2-3 Apfelschnitze mit in die Dose legen, um sie wieder saftiger zu machen.
Weitere Tipps und Informationen
- Getrenntes Eiklar und Eigelb halten sich im Kühlschrank 2 bis 3 Tage.
- Eigelb hält sich bei -18 Grad ca. 6 bis 10 Monate, Eiweiß sogar bis zu 12 Monaten.
- Makronen sind von Natur aus glutenfrei und laktosefrei.
- Auch der Verzicht tierischer Produkte ist tatsächlich möglich, ich habe es aber selbst noch nicht ausprobiert. Mit der Flüssigkeit von Kichererbsen, dem sogenannten Aquafaba, lässt sich ein vergleichbarer Eischnee schlagen - nur bei den Backtemperaturen muss man etwas aufpassen, damit diese nicht wieder zusammenfallen.
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