Rezept: Quarkkuchen vom Blech

Käsekuchen vom Blech ist die perfekte Lösung, wenn du viele Gäste erwartest oder einfach gerne eine größere Portion auf einmal backen möchtest.

Warum dieses Rezept?

Meine Käsekuchen vom Blech Rezepte sind alle super einfach gehalten - ohne viel Aufwand, aber mit ganz viel Geschmack.

Dieser Käsekuchen verzeiht viel. Alles nur kurz verrühren. Ja. Das ist normal.

Zutaten für ca. 8-12 Personen (Backblech ca. 30 × 40 cm)

  • Mehl 300 g
  • Backpulver 2 TL
  • kalte Butter 140-150 g
  • Zucker 140-200 g (nach Geschmack)
  • Eier 4 (2-4 je nach Variante)
  • Zitronensaft 2 EL (optional für Frische)
  • Milch 250-¾ Liter (je nach Rezeptvariante)
  • Vanillepuddingpulver 1-2 Päckchen
  • Magerquark 1-1,5 kg
  • Sonnenblumenöl oder neutrales Öl 120-175 ml
  • Puderzucker zum Bestäuben etwas
  • Belag nach Wahl: 2 Dosen Mandarinen, Aprikosen, Kirschen oder frische Früchte

Grundteig (Mürbeteig / Knetteig)

Alle Zutaten für den Boden zügig zu einem Teig verkneten.

Mehl, Zucker, Eier, Butter - die Zutaten für einen Mürbeteig sind schnell zusammengeknetet.

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Der Trick liegt darin, die Zutaten lediglich kurz miteinander zu vermengen, damit Butter und Mehl nur locker zusammenkommen.

Am besten gelingt das, wenn alle Zutaten kalt sind und du die Butter in Würfeln einknetest.

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mischen. Kalte Butter in Stückchen und Eier zufügen und alles zunächst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Auf dem Blech andrücken und einen kleinen Rand hochziehen.

Backblech mit Mürbeteig ausrollen und Rand formen

Quarkfüllung

Eier und Zucker kurz verrühren. Puddingpulver unterrühren. Quark, Öl und Milch glatt einarbeiten. Nicht aufschlagen.

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Magerquark, Sahne, Öl, Eier, Zitronensaft, Zucker und Puddingpulver zu einer glatten Creme verrühren.

Stolze 1.500 Gramm Magerquark kommen in den Käsekuchen vom Blech. Dazu gesellen sich Sahne und Butter. Diese beiden Zutaten spielen eine entscheidende Rolle für die Quarkschicht, denn ihr Fettgehalt bedingt die Cremigkeit und natürlich auch den Geschmack.

Für die Quarkmasse: 1 Kilogramm Quark (Magerquark oder 20%), 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver, evtl. 100 g Butter flüssig, Zitronensaft für Frische.

Varianten mit Belag

Du möchtest deinen Käsekuchen lieber mit Früchten backen? Kein Problem! Belege die Quarkmasse vor dem Backen mit saftigen Mandarinen, Aprikosen, Pfirsichen oder Kirschen (Dose oder Glas) oder hebe das Obst vorsichtig darunter.

Ich verwende Dosenmandarinen mit festem Fruchtfleisch. Zu viel Saft verwässert die Oberfläche und verlängert die Backzeit. Den aufgefangenen Mandarinensaft brauchst du später für den Guss.

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Mandarinen auf der Quarkfüllung verteilen

Streusel-Variante

Für den vergleichsweise schnellen Quark-Streusel-Blechkuchen habe ich mich an meinem Aprikosenkuchen-Rezept orientiert. Und das ganze noch etwas vereinfacht: Sowohl Boden als auch Topping bestehen aus demselben Teig.

Die einfachste Möglichkeit, deinen Käsekuchen vom Blech in einen köstlichen Streuselkuchen zu verwandeln: Bereite direkt die anderthalbfache Menge Mürbeteig zu. Verwende zwei Drittel davon für den Boden und zerbrösele den restlichen Teig zwischen den Fingern zu Streuseln, die du gleichmäßig über dem Kuchen verteilst.

Backen - Schritt für Schritt

  1. Backofen vorheizen: je nach Rezept 160-180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft).
  2. Ein Blech (ca. 29-32 × 39-44 cm) mit Backpapier belegen.
  3. Teig auf dem Blech andrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Mehrfach mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten vorbacken (bei Streusel-Rezepten: drei Viertel der Streusel auf dem Blech verteilen und andrücken).
  4. Quarkmasse auf den Boden streichen und ggf. Früchte darauf verteilen.
  5. Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten backen. Manche Rezepte beginnen bei 200 °C 30 Minuten auf der oberen Schiene und backen dann 10 Minuten weiter auf der unteren; andere empfehlen 160-175 °C 45-50 Minuten. Er soll fest wirken, darf aber noch leicht wackeln.
  6. Den Kuchen danach komplett auskühlen lassen.
  7. Den aufgefangenen Mandarinensaft bei Bedarf mit etwas Wasser ergänzen und mit dem Tortenguss nach Packungshinweis aufkochen. Den Guss dünn auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verteilen.
Kuchen nach dem Backen auskühlen lassen und mit Tortenguss überziehen

Tipps für saftigen, stabilen Blechkuchen

  • Das Öl ist kein Zufall. Butter würde hier fester ausbacken. Öl hält die Struktur weich.
  • Wichtig ist, dass der Quark nicht zu grob ist und keine überschüssige Flüssigkeit mitbringt.
  • Noch fluffiger wird die Käsemasse, wenn du die Eier trennst: Eigelbe unterrühren und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  • Für eine intensivere Vanillenote Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote verwenden; abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale gibt zusätzlichen Geschmack.
  • Wenn dir der Kuchen am Ende nicht süß genug ist, kannst du einfach etwas Puderzucker darüber streuen.
  • Die Stücke lassen sich sehr gut einfrieren.

Weitere Rezeptideen

Käsekuchen vom Blech sind perfekt, um viele Gäste auf einmal glücklich zu machen. Ob mit Schoki, Frucht oder raffiniert mit einem Schuss Aperol - hier sind einige beliebte Varianten:

  • Brownie-Käsekuchen vom Blech: saftiger Schokoteig mit Quarkcreme.
  • Aperol-Beeren-Käsekuchen: Fruchtfüllung mit Aperitivo verfeinert (oder Kirschsaft).
  • Quarkkuchen mit Sultaninen und Zitronen-Note.
  • Mohn-Käsekuchen mit Makronenstreifen.
  • Käsekuchen mit Himbeer-Konfitüre durchzogen.
Anleitung: Quarkkuchen vom Blech Schritt für Schritt

Praktische Tabelle: Zutatenüberblick für eine Blechgröße (ca. 30×40 cm)

Komponente Zutaten
Boden 300 g Mehl, 100-150 g Butter kalt, 100-140 g Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz, 2 TL Backpulver
Quarkfüllung 1-1,5 kg Magerquark, 3-4 Eier, 1-2 Päckchen Vanillepuddingpulver, 120-175 ml Öl, 200-250 ml Milch, Zucker nach Geschmack, Zitronensaft
Belag 2 Dosen Mandarinen (oder Aprikosen/Kirschen), optional Tortenguss

Wozu eignet sich dieser Kuchen?

Die Gelegenheiten für meinen leckeren Käseblechkuchen sind wirklich vielfältig. Ob zum Sommerfest im Kindergarten, zum Kuchenbasar in der Schule, für die nächste Gartenparty oder den anstehenden Geburtstag - dieser köstliche Klassiker als XL-Version kommt immer gut an.

Durch den Mürbeteigboden und die feste Cheesecake-Creme kann man den Kuchen wunderbar mit der Hand essen. Perfekt auch für ein Picknick!

Noch ein Hinweis

Dieser Käsekuchen ist genau der, den viele von früher kennen. Vom Blech. Unkompliziert. Ich bin mit diesem Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech aufgewachsen. Bei uns in Schwaben hieß er früher oft ganz selbstverständlich „Faule Weiber Kuchen“.

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