Hundekekse mit Haferflocken und Honig: Rezepte für gesunde Leckerlis
Hundekekse selber zu backen ist eine tolle Möglichkeit, deinem Vierbeiner eine Freude zu machen und gleichzeitig die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu behalten. Viele gekaufte Hundesnacks enthalten unnötige Zusätze, Konservierungsstoffe oder Zucker. Mit selbstgemachten Leckerlis weißt du genau, was drin ist! Zudem macht das Backen Spaß und du kannst die Rezepte individuell an die Bedürfnisse deines Hundes anpassen.
Warum Hundekekse selber backen?
- Kontrolle über die Zutaten: Du bestimmst, was in die Kekse kommt und kannst auf hochwertige, natürliche Zutaten achten.
- Vermeidung von Zusatzstoffen: Selbstgebackene Kekse sind frei von unnötigen Zusätzen, Konservierungsstoffen und Zucker.
- Individuelle Anpassung: Du kannst die Rezepte an die Vorlieben und Unverträglichkeiten deines Hundes anpassen.
- Frische und Geschmack: Selbstgebackene Kekse sind frisch und schmecken deinem Hund garantiert besser als gekaufte.
- Freude am Backen: Das Backen von Hundekeksen ist eine schöne Beschäftigung, die dir und deinem Hund Freude bereitet.
Grundzutaten für Hundekekse
Bei der Auswahl der Zutaten für Hundekekse solltest du darauf achten, dass sie für deinen Hund verträglich sind. Hier sind einige Grundzutaten, die sich gut für Hundekekse eignen:
- Mehl: Dinkelmehl, Reismehl, Kartoffelmehl, Maismehl, Buchweizenmehl, Kokosmehl oder Kastanienmehl sind gute Alternativen zu herkömmlichem Weizenmehl.
- Haferflocken: Sie sind reich an Ballaststoffen und gut verdaulich.
- Gemüse: Karotten, Zucchini, Süßkartoffeln und Kürbis sind beliebte Zutaten für Hundekekse.
- Obst: Äpfel, Birnen und Bananen sorgen für eine natürliche Süße und liefern Vitamine.
- Fleisch und Fisch: Rinderhackfleisch, Thunfisch und Geflügel sind gute Proteinquellen.
- Eier: Sie binden die Zutaten und liefern wertvolle Nährstoffe.
- Öl: Distelöl, Leinöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl sorgen für eine gute Konsistenz und liefern essentielle Fettsäuren.
- Honig: Er dient als natürliche Süße und liefert Energie.
- Käse: Viele Hunde lieben Käse, aber er sollte nur in Maßen verwendet werden.
Zutaten, die für Hunde ungeeignet sind
Es gibt einige Zutaten, die für Hunde giftig oder unverträglich sind und daher nicht in Hundekekse gehören:
- Zucker: Er ist ungesund und kann zu Übergewicht und Zahnproblemen führen.
- Schokolade und Kakao: Sie enthalten Theobromin, das für Hunde giftig ist.
- Gewürze: Viele Gewürze sind für Hunde unverträglich oder sogar giftig.
- Zwiebeln und Knoblauch: Sie können bei Hunden zu Blutarmut führen.
- Weintrauben und Rosinen: Sie können Nierenversagen verursachen.
- Avocado: Sie enthält Persin, das für Hunde giftig sein kann.
Rezepte für Hundekekse mit Haferflocken und Honig
Hier sind einige Rezepte für Hundekekse mit Haferflocken und Honig, die du leicht zu Hause nachbacken kannst:
Rezept 1: Haferflocken-Honig-Kekse mit Karotten
Zutaten:
- 150 g Dinkelmehl
- 100 g Haferflocken
- 2 EL Honig
- 1 TL Hühnerbrühe
- 2 Eier
- 150 ml Milch
- 1 Karotte, fein gerieben
Zubereitung:
- Den Backofen auf 200°C vorheizen.
- Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und zu einem Teig verkneten.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Förmchen Kekse ausstechen.
- Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 10-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Die Kekse auskühlen lassen, bevor du sie deinem Hund gibst.
Rezept 2: Haferflocken-Honig-Kekse mit Banane
Zutaten:
- 2 reife Bananen
- 100 g Haferflocken
- 1 EL Leinsamen
- 2 EL Wasser
Zubereitung:
- Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken.
- Die Haferflocken, Leinsamen und das Wasser hinzugeben und zu einem Teig verkneten.
- Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem großen Rechteck formen und flachdrücken.
- Das Rechteck im vorgeheizten Backofen (180°C) für ca. 15 Minuten backen.
- Nun werden aus dem großen Rechteck kleine Würfel geschnitten und diese nochmal für 15 Minuten backen.
- Die Kekse auskühlen lassen, bevor du sie deinem Hund gibst.
Rezept 3: Erdbeer-Kokos-Happen
Dieses Rezept kombiniert fruchtige Erdbeeren mit Kokosraspeln und Rinderhack.
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Zutaten:
- 100 g Rinderhackfleisch (roh)
- 1 TL Kokosöl
- 80 g Erdbeeren (frisch oder aufgetaut)
- 100 g gekochte Süßkartoffel (alternativ: Kartoffelmehl)
- 1 kleine Banane (ca. 80 g)
- 1 Ei
- 10 g Honig
- 50 g Kokosraspeln
- 70 g getreidefreies Mehl (z.B. Kokosmehl, Kastanienmehl, Buchweizenmehl)
- 60-100 ml Wasser, ungesalzene Brühe oder Kokosmilch (zum Anpassen der Konsistenz)
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
- Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und das Rinderhackfleisch bei niedriger Temperatur garen, bis es gerade eben durch ist.
- Erdbeeren, gekochte Süßkartoffel, Banane, Ei und Honig mit einem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten. Anschließend das abgekühlte Hackfleisch hinzufügen und ebenfalls pürieren.
- Kokosraspeln und Mehl unterrühren, bis eine streichfähige Konsistenz entsteht. Sollte der Teig zu fest sein, nach und nach Wasser, ungesalzene Brühe oder Kokosmilch hinzufügen.
- Die Masse gleichmäßig in eine Backmatte füllen.
- Bei 160 °C Umluft ca. 25 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Anschließend die Kekse aus der Backmatte lösen und für 60 bis 120 Minuten bei 50 bis 80 °C im Ofen bei leicht geöffneter Tür trocknen lassen.
- Die Kekse komplett auskühlen lassen, bevor du sie deinem Hund gibst.
Rezept 4: Thunfisch-Haferflocken-Röllchen
Zutaten:
- 1 Dose Thunfisch im Eigensaft (abgetropft)
- 100 g Haferflocken
- 50 g Semmelbrösel
- 1 Ei
- 1 EL gehackte Petersilie
Zubereitung:
- Den Backofen auf 175°C vorheizen.
- Den Thunfisch mit den Haferflocken, Semmelbröseln und dem Ei verkneten.
- Die Petersilie kleinhacken und dazugeben.
- Aus der Masse ca. 4 bis 5 cm lange Röllchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Im vorgeheizten Backofen bei etwa 175°C 30-35 Minuten backen.
- Die Röllchen auskühlen lassen, bevor du sie deinem Hund gibst.
Rezept 5: Käse-Haferflocken-Kekse
Zutaten:
- 150g Mehl
- 100g Haferkleie
- 50g geriebener Käse (z.B. Cheddar)
- 1 Ei
- 2 EL Olivenöl
- Etwas Wasser
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180°C vorheizen.
- Das Mehl, die Haferkleie und den geriebenen Käse zusammen mit dem Ei und dem Olivenöl vermischen.
- Nach 2 Minuten mit dem Mixer das Wasser ergänzen.
- Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kneten, bis dieser nicht mehr klebt. Dann rolle ihn ca. 4 mm dick aus.
- Mit einer Keksform Kekse ausstechen.
- Nach ca. 20 - 25 Minuten Backzeit die Kekse aus dem Ofen nehmen.
Tipps für die Zubereitung von Hundekeksen
- Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, damit er sich gut ausrollen lässt. Füge bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzu.
- Backzeit: Die Backzeit kann je nach Ofen und Dicke der Kekse variieren. Achte darauf, dass die Kekse nicht zu dunkel werden.
- Trocknen: Um die Haltbarkeit der Kekse zu verlängern, kannst du sie nach dem Backen bei niedriger Temperatur im Ofen trocknen lassen.
- Lagerung: Bewahre die Kekse in einer luftdichten Dose auf, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Abwechslung: Probiere verschiedene Rezepte und Zutaten aus, um deinem Hund eine abwechslungsreiche Ernährung zu bieten.
- Allergien und Unverträglichkeiten: Achte auf mögliche Allergien und Unverträglichkeiten deines Hundes und passe die Rezepte entsprechend an. Im Zweifelsfall frage deinen Tierarzt oder Tierheilpraktiker um Rat.
Lagerung und Haltbarkeit von Hundekeksen
Selbstgemachte Hundekekse sind aufgrund der frischen Zutaten und des Fehlens von Konservierungsstoffen nicht so lange haltbar wie gekaufte Snacks. Trockene Kekse halten sich in der Regel länger als feuchte.
- Trocknen: Lasse die Kekse nach dem Backen gut auskühlen und trockne sie gegebenenfalls bei niedriger Temperatur im Ofen.
- Lagerung: Bewahre die Kekse in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort auf.
- Haltbarkeit: Die Haltbarkeit variiert je nach Rezept und Zutaten. In der Regel sind die Kekse 1-2 Wochen haltbar.
- Kontrolle: Überprüfe die Kekse regelmäßig auf Schimmelbildung oder Geruchsveränderungen. Wenn du dir unsicher bist, entsorge sie lieber.
- Einfrieren: Manche Hundekekse lassen sich gut einfrieren. So kannst du die Haltbarkeit verlängern.
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