Haltbare Kekse backen: Rezepte, Tipps und Haltbarmachung im Glas
Cookies und Kekse backen ist deine Leidenschaft? Dann habe ich hier die besten Rezepte und Ideen für dich: Naschkatzen aufgepasst: Spätestens im Herbst, wenn es draußen kühl und dunkel wird, beginnt die Zeit zum Kekse backen! Dann mache ich es mir am liebsten drinnen gemütlich und backe Kekse.
Warum selbst backen?
Greifst du regelmäßig im Supermarkt nach einer Packung Kekse? Damit bist du nicht allein! Aber wusstest du, dass selbst gebackene Kekse mindestens genauso einfach - wenn nicht sogar einfacher - zuzubereiten sind? Selbstgemachte Kekse sind oft frischer und schmecken besser als gekaufte, das Einmachen erhält den Geschmack und die Textur (Details siehe unten) der Kekse über einen längeren Zeitraum. Das Backen von Keksen spart gegenüber dem Kauf fertiger Produkte aus dem Supermarkt viel Geld. Wenn ich eine größere Menge unserer Lieblingskekse backe spare ich aber nicht nur Geld, ich spare Zeit und kann direkt einige Lebensmittel verarbeiten die vielleicht schneller schlecht werden, z. B. Eier.
Welche Gelegenheiten gibt es?
Nicht nur zur Weihnachtszeit kann man herrliche Kekse backen. Auch im Frühling, zu Ostern oder Pfingsten, im Sommer zum Gartenpicknick oder im Herbst zur Kürbiszeit oder Halloween gibt es viele Gelegenheiten. Ob klassisch, kreativ oder festlich - es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Kekse zu backen.
Grundzutaten und -rezepte
Die meisten Kekse, Cookies und Plätzchen brauchen nur wenige Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat. Aus Mehl, Butter und Zucker, manchmal auch Milch und Eiern, Vanille und anderen Aromen entstehen dann knackige Köstlichkeiten. Im Allgemeinen brauchen Kekse etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen. Die genaue Backzeit hängt jedoch von deinem Ofen und der Dicke der Kekse ab.
Das Geheimnis eines guten Keksteigs
- Das Geheimnis eines guten Keksteiges ist die Butter. Diese sollte kalt sein, damit die Masse möglichst mürbe wird und knusprig ausbackt.
- Vermenge Butter, Zucker, Mehl und eine Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig. Klebt er zu sehr? Dann gib etwas Mehl dazu. Ist er zu bröselig? Ein kleiner Schuss Milch kann helfen.
- Wickel den Teig in Frischhaltefolie und lasse ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
- Im Allgemeinen brauchen Kekse etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen. Ein praktischer Tipp: Achte auf die Ränder. Werden sie goldbraun, sind die Kekse meist genau richtig. Nimm sie dann sofort aus dem Ofen - auch wenn sie sich noch weich anfühlen.
Tipps für perfekte Kekse
Lesen Sie diese 8 Tipps sorgfältig durch und legen Sie los!
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- Verwenden Sie frische, hochwertige Zutaten: Mit hochwertiger Butter und frischen Eiern, die Raumtemperatur haben, werden Ihre Kekse so lecker wie nie. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Zutaten, inklusive der Eier, exakt abwiegen.
- Feuchte und trockene Zutaten getrennt vermengen: Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann Butter, Zucker und Eier in einer anderen verrühren. Anschließend können die trockenen Zutaten allmählich mit den feuchten vermengt werden. Den Teig nicht zu lange verrühren, da die Kekse sonst zu hart werden.
- Ihr Teig muss in Ruhe abkühlen: Die meisten klassischen Teige - vor allem solche mit viel Butter - sollten erst im Kühlschrank ruhen, bevor Sie sie formen und backen. Das hat Einfluss darauf, wie sehr der Teig im Ofen aufgeht. Geben Sie ihm darum etwa eine Stunde Zeit zum Abkühlen.
- Ihre Kekse brauchen ausreichend Platz: Stellen Sie sicher, dass Sie den rohen Keksteig mit ausreichend Abstand auf dem Backblech verteilen, damit die Kekse im Ofen nicht zusammenschmelzen.
- Legen Sie Backpapier auf Ihr Backblech und heizen Sie den Ofen vor: Heizen Sie Ihren Backofen vor. Stellen Sie sicher, dass die Temperatur stimmt, bevor Sie Ihr Backblech in den Ofen schieben. Legen Sie Backpapier auf Ihr Backblech, um zu verhindern, dass Ihre Kekse anhaften.
- Formen Sie Ihre Kekse nach dem Backen erneut: Sobald die Kekse aus dem Ofen kommen, die Ausstechform oder das Glas vorsichtig über die Kekse stülpen und drehen, um eine perfekt runde Form zu erhalten.
- Backzeit und Ofeneinstellung: Für ein gleichmäßig gebackenes Ergebnis brauchst du keine extrem hohen Temperaturen. Ein Umluftofen ist etwas kraftvoller, daher sollte die Temperatur entsprechend reduziert werden. Die meisten Kekse gelingen am besten mit Ober- und Unterhitze.
- Seien Sie sich bewusst, was Textur und Geschmack beeinflusst: Brauner Zucker macht Kekse weich und saftig, grober Zucker verleiht mehr Biss. Knusprig: Verwenden Sie groben Zucker und backen Sie sie etwas länger. Saftig: Zutaten wie brauner Zucker, Ahornsirup oder Honig. Krümelig: Mehr Butter als Mehl. Weich: Weiche Butter, weicher brauner Zucker und Eier.
Varianten bei Mehl und Diäten
Neben klassischen Mehlsorten aus Weizen oder Dinkel kann man Kekse auch aus Hafermehl oder Haferflocken backen. Dann sind sie glutenfrei. Low carb und somit kohlenhydratarm werden Cookies mit Nussmehlen. Mandelmehl oder Kokosmehl etwa haben einen leckeren Eigengeschmack und sorgen für Low Carb-Genuss.
Backen mit Kindern und gemeinsame Freude
Mit oder ohne Kinder - Kekse backen ist total einfach und macht viel Spaß. Besonders Kinder lieben es, Mama beim Keksebacken zu helfen oder Plätzchen auszustechen und zu dekorieren. Die meisten Rezepte sind auch so einfach, dass schon kleine Hände mitmachen können.
Praktische Hinweise zum Backen
- Schürze umbinden: Besonders, wenn kleine Kinder mitmachen, empfehle ich die richtige „Schutzausrüstung”.
- Backofen vorheizen: Optimalerweise sollten kalte Keksrohlinge auf die volle Hitze im Ofen stoßen und dort einen Temperaturschock erfahren. Dabei stockt die Oberfläche und die Kekse werden knusprig.
- Zucker in Maßen: „Versüße” deine Kekse nicht. Gesündere Zuckeralternativen sind Honig, Agavendicksaft und Dattelsirup.
- Backzeit: Die meisten Kekse brauchen aufgrund ihrer kleinen Größe nur ein paar Minuten im Ofen. Behalte also die Backzeit immer gut im Blick.
Haltbarmachung: Kekse im Glas und vakuumiert
Hast du dich jemals gefragt ob man Kekse im Glas haltbar machen kann, damit sie nicht nur länger, sondern monatelang haltbar sind und frisch schmecken? Wir alle kennen Kuchen im Glas und die Kunst des Einkochens, aber was ist mit Keksen?
Durch das Einmachen von Keksen kann ihre Haltbarkeit erheblich verlängert werden. Mit eingemachten Keksen in der Speisekammer haben wir immer eine leckere und schnelle Snackoption zur Hand. Denn Lust auf Kekse zu haben, bedeutet nicht automatisch, dass ich auch Lust habe erstmal welche zu backen. Wie toll, wenn man dann einfach ein Glas aufmachen und direkt losnaschen kann.
Erfahrungsbericht: Langzeitexperiment
Für mein Langzeitexperiment habe ich einfaches Haselnuss-Spritzgebäck aufgeteilt in Vakuumbeuteln und Gläsern haltbar gemacht. Frische und Geschmack: Das vakuumierte Gebäck schmeckt unverändert, aber die Frische hat ein wenig gelitten. Texturveränderung: Die Kekse aus dem Vakuumbeutel sind ein wenig weicher geworden, aber noch immer knusprig. Die Textur wäre vergleichbar mit 4 Wochen Lagerung in einer Keksdose.
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Das Gebäck aus dem Einmachglas ist unverändert knusprig. Frische und Geschmack: Das Spritzgebäck im Vakuumbeutel schmeckt noch (vergleichbar mit zwei Monaten Keksdose), hat aber deutlich an Frische verloren. Die Kekse aus dem Einmachglas schmecken fast wie frisch gebacken und haben in Sachen Frische nur minimal nachgelassen. Texturveränderung: Bereits vor dem Öffnen des Vakuumbeutels konnte ich durch das Plastik spüren, dass die Kekse weicher geworden sind. Nach dem Öffnen waren sie leider nicht mehr knusprig und man konnte sie mit den Fingern zerdrücken.
Welche Kekse eignen sich zum Einmachen?
Zum Einkochen im Glas eignen sich fast alle Kekse und Plätzchen aus Mürbeteig. Möchtet ihr fruchtige Kekse backen, empfehle ich euch kandierte oder getrocknete Früchte zu verwenden und diese in nicht zu großen Stücken in den Teig einzuarbeiten. Enthält euer Rezept Nüsse oder Kokosraspeln, könnt ihr auch diese bedenkenlos im Glas haltbar machen.
Wichtig! Eure Kekse dürfen nicht mit Zuckerguss oder Schokolade verziert werden, diese würden beim Einkochen schmelzen und euch alles verkleben.
So werden Kekse im Glas eingekocht (Anleitung)
- Die sauberen Einmachgläser auf ein Backblech stellen und in den Ofen schieben. Erst wenn das Blech mit den Gläsern im Ofen ist, den Ofen einschalten und die Einmachgläser bei 120° C Ober-/Unterhitze für ca. ...
- Im klassischen Wasserbad, Steamer oder Einkochautomat die Kekse bei 90° C für 30-40 Minuten einkochen. Wichtig: die Einkochzeit startet erst, wenn die Temperatur erreicht ist.
- Beschwere die Gläser mit einem Kuchengitter und mit Wasser gefüllten Gläsern oder einem kleinen Kochtopf.
- Nach dem Einkochen die Gläser vollständig abkühlen lassen. Es ist normal, dass nach dem Abkühlen immer noch etwas Feuchtigkeit in den Gläsern sichtbar ist.
Vakuum verpackt vs. Einkochen im Glas: Vakuum verpackt und im Glas eingekocht halten die meisten Kekse ohne Probleme bis zu 6 Monaten. Das Ergebnis meines Langzeittests von 12 Monaten bedeutet lediglich, dass euer Gebäck auch über diese 6 Monate hinweg gelagert werden kann, dies gilt aber nicht für Kekse mit Früchten und sollte immer nur die Ausnahme sein. Vor dem Verzehr solltet ihr allerdings immer auf ein intaktes Vakuum achten und den Geruchstest machen.
Vorteile und Grenzen der Haltbarmachung
- Vorteile: Einmachgläser bewahren Knusprigkeit und Geschmack am besten; selbstgemachte Vorräte sind transparent in Zutaten und Herkunft.
- Grenzen: Das Einkochen und Vakuumieren erfordert Platz in den Vorratsregalen. Obwohl das Einkochen und Vakuumieren die Haltbarkeit verlängern kann, verhindert es nicht zwangsläufig das Auftreten von Geschmacksveränderungen im Laufe der Zeit.
- Wichtig: Die Kekse dürfen nicht mit Zuckerguss oder Schokolade verziert sein, diese würden beim Einkochen schmelzen und alles verkleben.
Was macht einen perfekten Keks aus?
Bevor Sie mit dem Backen beginnen, sollten wir sicherstellen, dass wir uns richtig verstehen. Was ist Ihnen bei einem Keks am wichtigsten? Was macht ihn perfekt? Zunächst einmal sein reichhaltiger Geschmack. Das bedeutet, dass nur die feinsten Zutaten verwendet werden sollten. Gemeint sind damit hochwertige Butter, frische Eier und erstklassige Schokolade. Zweitens seine wunderbare Konsistenz. Ob weich, knusprig, krümelig oder saftig hängt natürlich von der Art der Kekse ab - darüber reden wir später noch. Und nicht zuletzt sein verführerisches Aussehen. Goldbraun, gleichmäßig und mit der gewünschten Textur.
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Rezepte und Inspirationen
Neben Klassiker wie Butterplätzchen, Florentiner, Makronen, Kipferl und Co. zeige ich dir heute auch neue Ideen, z. B. Kekse am Stiel, Pommes Kekse oder Käsekekse. 17 leckere Keksrezepte für zu Hause - und ja, Schokoladenkekse sind auch dabei. Lust auf saftige Chocolate Chip Cookies oder knusprige Baiser-Kekse? Egal, worauf Sie Appetit haben, probieren Sie eines dieser 17 leckeren Keksrezepte aus. Ihre Freunde werden immer wieder begeistert sein.
Praktische Ressourcen
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| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wie lange halten eingemachte Kekse? | Vakuumiert und im Glas eingekocht halten die meisten Kekse ohne Probleme bis zu 6 Monaten (in Einzelfällen länger). |
| Welche Kekse eignen sich nicht zum Einmachen? | Kekse mit Zuckerguss oder Schokolade nicht, da diese beim Einkochen schmelzen und verkleben. |
| Temperatur beim Einkochen | Im Wasserbad oder Einkochautomat bei 90-100° C für 30-40 Minuten (Einkochen beginnt bei Erreichen der Temperatur). |
Ich übernehme keine Gewähr für die Haltbarkeit, da ich nur für meine eigenen Hygienestandards garantieren kann.
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