Eingelegter Ingwer Rezept ohne Zucker: Eine gesunde und aromatische Alternative
Ingwer ist nicht nur unglaublich gesund, sondern auch vielseitig in der Küche einsetzbar. Besonders beliebt ist der eingelegte Ingwer, auch Gari genannt, der traditionell zu Sushi serviert wird. Er neutralisiert mit seinem scharfen, frischen Aroma den Geschmack zwischen den verschiedenen Sushi-Sorten. Dieses Rezept zeigt, wie man Gari ohne Zucker zubereiten kann, um eine gesündere Variante des beliebten Klassikers zu genießen.
Warum Ingwer einlegen?
Eingelegter Ingwer ist nicht nur eine leckere Beilage, sondern auch eine Möglichkeit, die gesundheitlichen Vorteile des Ingwers zu nutzen. Ingwer wirkt entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Der Scharfstoff Gingerol wärmt von innen und fördert die Durchblutung. Durch das Einlegen wird der Ingwer haltbar gemacht, sodass man ihn länger genießen kann.
Die Vorteile von zuckerfreiem Gari
Traditionell wird Gari mit Zucker zubereitet. Wer jedoch auf Zucker verzichten möchte oder muss, kann dieses Rezept nutzen, um eine zuckerfreie Variante herzustellen. Anstelle von Zucker werden Zuckeralternativen verwendet, wodurch der Gari trotzdem süß schmeckt, aber ohne die negativen Auswirkungen von Zucker.
Zutaten für zuckerfreien eingelegten Ingwer
- 100 g Ingwer
- 1 TL Salz
- Süßstoff flüssig
- 100 ml Reisessig (oder Weinessig/Apfelessig)
- Fondor oder Aromat (optional)
Zubereitung
- Ingwer vorbereiten: Ingwer schälen. Am besten gelingt dies mit einem Löffel, da sich direkt unter der Schale die meisten Vitamine und Mineralstoffe befinden. Anschließend den Ingwer in möglichst dünne Scheiben schneiden. Dies gelingt am besten mit einer Küchenreibe, einem Gemüsehobel oder zur Not mit einem Sparschäler. Dabei darauf achten, mit der Faser zu schneiden. Wer eine Küchenmaschine hat, kann diese mit einem speziellen Messer für faseriges Gemüse verwenden.
- Ingwer blanchieren (optional): Die Ingwerscheiben kurz (1-2 Minuten) in kochendem Wasser blanchieren. Wer den Ingwer milder mag, kann die Kochzeit etwas verlängern. Anschließend den Ingwer abseihen. Das Ingwerwasser kann aufgefangen und z. B. für einen Tee mit Zitronenscheiben verwendet werden.
- Ingwer entwässern: Die Ingwerscheiben in eine Schüssel geben, mit Salz bestreuen und vermengen. Anschließend für etwa eine Stunde mit einem Gewicht beschweren, um dem Ingwer Wasser und Schärfe zu entziehen. Alternativ kann der Ingwer auch in einem Sieb abgespült und mit den Händen ausgedrückt werden.
- Sud vorbereiten: Reisessig, Wasser, Süßstoff und Würzmittel (Fondor oder Aromat) in einen Topf geben und kurz aufkochen.
- Ingwer einlegen: Die ausgedrückten Ingwerscheiben in sterilisierte Gläser füllen. Den heißen Essig-Sud darübergießen, sodass der Ingwer vollständig bedeckt ist. Gegebenenfalls den Ingwer etwas nach unten drücken.
- Lagern: Das Glas fest verschließen und abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank lagern. Dort ist der eingelegte Ingwer mehrere Wochen haltbar.
Tipps und Variationen
- Essigwahl: Anstelle von Reisessig kann auch Weinessig oder Apfelessig verwendet werden. Der Geschmack wird dadurch etwas anders, aber die Säure kann bei Bedarf mit etwas mehr Süßstoff ausgeglichen werden.
- Farbe: Wer einen rosa Gari möchte, kann entweder jungen Ingwer verwenden oder etwas Rote-Bete-Saft hinzufügen. Dafür den Ingwer nach dem Schneiden mit Salz und Rote-Bete-Saft vermengen und eine Stunde ziehen lassen.
- Süße: Die Menge des Süßstoffs kann je nach Geschmack angepasst werden. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass jeder Süßstoff eine andere Süßkraft hat.
- Haltbarkeit: Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten die Gläser vor dem Befüllen sterilisiert werden. Dies kann durch Auskochen der Gläser oder durch Erhitzen im Backofen erfolgen.
- Rote Bete Saft: Wer seinen Ingwer färben möchte, der kann für einen zarten Rosaton auch auf Rote Bete setzen. Dafür beispielsweise den Ingwer neben dem Salz auch mit etwas Rote-Bete-Saft für eine Stunde ruhen lassen. Je mehr Saft man hinzugibst, desto kräftiger wird die Farbe vom Ingwer.
Verwendung von Einmachgläsern
Für das Einlegen von Ingwer eignen sich verschiedene Arten von Einmachgläsern. Besonders praktisch sind Gläser mit einer weiten Öffnung, da sie das Befüllen und Entnehmen des Ingwers erleichtern.
Geeignete Glasarten
- Rundgläser: Diese Gläser sind gradlinig und werden mit tiefgezogenen Deep-Deckeln verschlossen, was ihnen eine edle Optik verleiht. Sie eignen sich besonders gut für eingelegtes Gemüse, Soßen, Kompott und Honig.
- Marmeladengläser: Diese Gläser haben oft eine nostalgische Optik und eine handschmeichelnde Form. Sie sind ideal für Marmelade und Chutney, können aber auch für eingelegten Ingwer verwendet werden.
- Gläser mit weiter Öffnung: Diese Gläser eignen sich besonders gut für Aufstriche, Schmalz und Kräuterbutter, aber auch für süße Marmelade und fruchtige Chutneys. Durch die weite Öffnung lässt sich der Ingwer leicht mit einem Brotmesser oder Löffel entnehmen.
Zubehör für Einmachgläser
- Etiketten: Farbige Etiketten geben den Gläsern einen zusätzlichen Pfiff und helfen, den Inhalt zu beschriften.
- Trichter: Ein Trichter erleichtert das Befüllen der Gläser, besonders bei größeren Mündungen.
- Pinzette: Eine Pinzette ist hilfreich, um einzelne Ingwerstücke sauber aus dem Glas zu entnehmen.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten für eingelegten Ingwer
Eingelegter Ingwer ist nicht nur eine perfekte Beilage zu Sushi, sondern kann auch vielseitig in der Küche eingesetzt werden:
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- Zu asiatischen Gerichten: Gari passt hervorragend zu anderen asiatischen Gerichten wie gebratenem Reis, Nudelsuppen oder Currys.
- Zu Fleisch und Fisch: Der süß-saure Geschmack des Ingwers harmoniert gut mit Fleisch- und Fischgerichten.
- Als Snack: Pur aus dem Glas genascht ist Gari ein erfrischender und gesunder Snack.
- Im Salat: In feine Streifen geschnitten kann Gari Salaten eine besondere Note verleihen.
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