Belgische Waffeln: Zutaten, Nährwerte und Kalorien von Rewe-Produkten
Belgische Waffeln sind ein beliebtes Gebäck aus Belgien. Man unterscheidet zwischen Brüsseler und Lütticher Waffeln. Besonders bekannt sind die Lütticher Waffeln mit Hagelzucker. Die Lütticher Waffeln sind im Vergleich zu den Belgischen Waffeln etwas dicker, fester und süßer. Der Hagelzucker im Teig macht die Waffeln besonders knusprig. Belgien ist bekannt für seine Waffeln. Es gibt sie bereits seit dem 18. Du kannst Belgische Waffeln nach Belieben mit verschiedenen Zutaten kombinieren.
Typische Zutatenliste (Beispielprodukt, Angaben aus Verpackungstext)
Weizenmehl, pflanzliche Öle (Palm, Raps), Zucker, kakaohaltige Fettglasur (Zucker, pflanzliche Fette (Kokosnuss, Palmkern, Palm, Sonnenblume, Shea, Raps), fettarmes Kakaopulver, Molkenerzeugnis, Magermilchpulver, Emulgatoren (Sorbitantristearat, Lecithine (enthält Soja)), natürliches Aroma), Wasser, Glukose-Fruktose-Sirup, Eier**, Hefe, Sojamehl.
Dieses Produkt enthält Gluten. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dieses Produkt kann Bestandteile von toten Tieren enthalten.
Zusatzstoffe, technische Hinweise und mögliche Risiken
Sorbitantristearat: Sorbitantristearat -ein gängiges Synonym ist Span 65- ist ein Sorbitanfettsäureester, ein Ester von Sorbit bzw. von 1‚4-Sorbitanhydrid -kurz Sorbitan-. Es wird in der Lebensmittelindustrie als Emulgator verwendet. Sorbitantristearat gehört zu den so genannten Sorbitanfettsäureestern, die Esterverbindungen des Sorbits (E 420) mit unterschiedlichen Speisefettsäuren sind. Die Verbindungen wirken emulgierend und haben darüber hinaus eine stabilisierende Wirkung auf die Kristallstruktur fester Fette. Sorbitanfettsäureester entstehen in einer mehrstufigen chemischen Reaktion aus Speisefettsäuren und dem Zuckeralkohol Sorbit. Im Darm wird es aufgespalten und zerfällt in Fettsäuren und Sorbitabkömmlinge. Auch können allergische Reaktionen ausgelöst werden.
Diphosphate sind Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). Je nachdem, welche und wie viele Alkalimetallionen im Molekül gebunden sind, werden folgende Varianten unterschieden: Dinatrium-Diphosphat, Trinatrium-Diphosphat, Tetranatrium-Diphosphat, Tetrakalium-Diphosphat, Dicalcium-Diphosphat, Calciumdihydrogen-Diphosphat. Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden Phosphate in der Lebensmittelindustrie in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt (siehe Natriumphosphat E 339). Diphosphate zeichnen sich durch eine besonders starke komplexbildende Wirkung aus und werden daher insbesondere als Kuttermittel und Schmelzsalze eingesetzt. Ein übermäßiger Phosphatkonsum wird mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, wie z. B. einer beeinträchtigten Nierenfunktion und einer geschwächten Knochengesundheit. Viele Menschen nehmen bereits deutlich mehr Phosphate auf, als empfohlen wird. Eine dauerhaft hohe Phosphatzufuhr kann die Gesundheit von Nieren, Knochen und Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen. Besonders empfindlich sind Kinder, Jugendliche sowie Menschen mit Nierenerkrankungen. Zudem kann ein ungünstiges Verhältnis von viel Phosphat bei gleichzeitig geringer Calciumzufuhr das Risiko für Knochenschwäche (Osteoporose) erhöhen.
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Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.
Natriumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei. Während Soda vor allem zur Regulation des Säuregrades von Trinkwasser und zum Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß verwendet wird, ist Natron vor allem in Backpulvern im Einsatz. Diese Salze können Schlagsahne stabilisieren und sind auch in pulverförmigen Produkten enthalten, um deren Fließeigenschaften zu erhalten.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte: Palmöl in Waffelprodukten
Folgende Inhaltsstoffe sind aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl, Palmkern, Palm. Tropische Wälder in Asien, Afrika und Lateinamerika werden zerstört, um Ölpalmenplantagen anzulegen und zu erweitern. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie.
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Kalorien, Zucker und gesundheitliche Hinweise
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Die erlaubte Tagesdosis kann schon mit 150 Gramm entsprechender Schokolade oder Backwaren überschritten werden. Bitte beachten sie, dass einige Lebensmittel für manche Leute eventuell nicht geeignet sind und sie daher aufgefordert werden den Rat eines Arztes einzuholen, bevor sie mit irgendeiner Bemühung des Gewichtsverlust oder Diät-Kur beginnen.
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Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Obwohl die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen nach Treu und Glauben präsentiert werden, korekt zu sein, gibt fatsecret keine Zusicherungen oder Gewährleistungen hinsichtlich der Vollständigkeit oder Richtigkeit und alle Informationen, einschließlich der Nährwertangaben, werde von ihnen auf eigene Gefahr benutzt.
Praktische Küchenhinweise und Rezeptnotizen
Für Belgische Waffeln kann herkömmliches Weizenmehl Type 405 verwendet werden. Dieses Mehl hat eine feine Textur und lässt sich gut mit anderen Zutaten wie Eiern, Butter und Zucker vermischen. Wer eine gesündere Alternative sucht, kann Dinkelmehl verwenden. 0,5 Pck. Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz vermischen. Butter und Milch lauwarm erwärmen und dazugeben. Mit den Eiern und dem Mark einer Vanilleschote zu einem glatten Teig verrühren. Teig ca. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Belgisches Waffeleisen vorheizen und mit Butter einfetten. Jeweils 1 gehäuften EL Teig zu einer Kugel formen und im Waffeleisen ausbacken. Mit Puderzucker bestreuen und warm genießen.
Belgische Waffeln benötigen etwa 4 bis 6 Minuten im Waffeleisen. Achte darauf, dass das Waffeleisen gut vorgeheizt ist, bevor du den Teig einfüllst, und dosiere den Teig so, dass er nicht überläuft. Lütticher Waffeln benötigen bis zu 6 Minuten im Waffeleisen, da der Teig etwas fester ist. Die genaue Backzeit kann je nach Rezept und Waffeleisen variieren.
Serviervorschläge
- Puderzucker, Ahornsirup, frische Beeren oder Schokoladencreme sind klassische Toppings.
- Auch Vanille- oder Schokoladeneis schmeckt gut dazu.
Kennzeichnungen und Hinweise zu Angaben auf Produktseiten
Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren. Melden Sie sich im Kanal #ingredients in unserem Diskussionsraum an und/oder informieren Sie sich über Zutatenanalyse in unserem Wiki, wenn Sie mithelfen möchten. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Wichtige Hinweise zu Allergenen und Ernährung
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei.
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Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.
| Nährwertangabe (pro 100 g) | Hinweis |
|---|---|
| Kalorien | Angaben variieren je nach Produkt; relevant sind die Angaben auf dem Etikett |
| Zucker | Hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen |
| Fett | Enthält pflanzliche Öle, u. a. Palmöl |
| Protein | Enthält Ei und Milchbestandteile |
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