Mini Apfelkuchen Rezept: Köstliche Kuchen in 25 Minuten

Dieses Apfelkuchen Rezept zeigt dir, wie du im Handumdrehen köstliche Mini-Apfelkuchen zubereiten kannst. Anstatt einen großen Apfelkuchen zu backen, sind diese kleinen Kuchen die perfekte Alternative. Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch gleich portionsgerecht gebacken. In Muffinförmchen oder Mini-Backformen gelingen sie besonders gut und eignen sich ideal für jede Gelegenheit. Die Zubereitung ist einfach und erfordert nur wenige Minuten, gefolgt von einer Backzeit von rund 25 Minuten.

Zutaten für Mini Apfelkuchen

  • 1 - 2 Äpfel (z.B. Elstar, Boskoop, Jonagold)
  • 75 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 Eier Größe M
  • 110 g Dinkelmehl Type 630
  • 1 TL Backpulver
  • Zitronenabrieb oder Vanillepulver nach Geschmack
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Milch
  • Puderzucker zur Dekoration

Schritt für Schritt zum Mini-Apfelkuchen

Vorbereitung der Äpfel

Zuerst heizt du den Backofen auf 180°C Umluft vor, damit er die richtige Temperatur erreicht, während du die Zutaten vorbereitest. Anschließend nimmst du die Äpfel, wäschst sie gründlich, schälst sie und entkernst sie. Die Apfelstücke sollten klein geschnitten werden, damit sie sich gleichmäßig im Teig verteilen und die Mini-Apfelkuchen einen schönen fruchtigen Geschmack bekommen. Für Apfelkuchen eignen sich Äpfel mit relativ lockerem Fruchtfleisch. Ideale Apfelsorten dafür sind Rubinette, Boskoop, Jonagold, Elstar, Wellant oder Brettacher, denn diese werden beim Backen angenehm weich. Weniger zu empfehlen sind Sorten mit festem Fruchtfleisch wie Braeburn, Royal Gala oder Pink Kiss. Die frühen Apfelsorten im Spätsommer, wie Delbar Estival oder Earlygold, eignen sich ebenfalls sehr gut, zerfallen aber beim Backen schneller!

Teig vorbereiten

In einer großen Rührschüssel schlägst du die weiche Butter zusammen mit dem Zucker auf. Dies solltest du so lange tun, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und die Masse schön cremig und luftig ist. Danach gibst du die Eier hinzu und rührst die Mischung weiter, bis sie eine glatte und gleichmäßige Konsistenz hat. Für den besonderen Geschmack kannst du nun Zitronenabrieb oder Vanillepulver nach Belieben hinzufügen. Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab und sorgt dafür, dass die Süße der Äpfel perfekt zur Geltung kommt.

Trockene Zutaten hinzufügen

Das Mehl und das Backpulver siebst du in eine separate Schüssel, damit keine Klümpchen entstehen und der Teig schön locker bleibt. Diese Mischung gibst du nach und nach zur Butter-Zucker-Ei-Masse hinzu und verrührst alles, bis sich die Zutaten gut miteinander verbunden haben. Zum Schluss fügst du noch die Milch hinzu, um den Teig etwas geschmeidiger zu machen. Rühre alles gut um, damit der Teig eine homogene und weiche Konsistenz erhält.

Apfelstückchen unterheben

Sobald der Teig fertig ist, hebst du vorsichtig die vorbereiteten Apfelstückchen unter. Achte darauf, dass die Apfelstücke gleichmäßig im Teig verteilt sind, damit jeder Mini-Apfelkuchen nach dem Backen den vollen Apfelgeschmack bietet.

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Teig in Förmchen füllen und backen

Jetzt kannst du die Mini-Backförmchen oder Muffinförmchen vorbereiten. Fülle die Förmchen mit dem Teig, wobei du darauf achtest, sie nur bis etwa einen Fingerbreit unter den Rand zu füllen. Der Teig geht während des Backens leicht auf, sodass etwas Platz bleiben sollte. Stelle die Förmchen auf ein Backblech und schiebe dieses auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Die Mini-Apfelkuchen brauchen etwa 25 Minuten, bis sie goldbraun und durchgebacken sind. Mit der Stäbchenprobe kannst du testen, ob die Küchlein fertig sind: Bleibt kein Teig am Stäbchen kleben, sind sie perfekt gebacken.

Abkühlen lassen und servieren

Sobald die Mini-Apfelkuchen fertig sind, nimmst du sie aus dem Ofen und lässt sie in den Förmchen ein wenig abkühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legst, um sie vollständig auskühlen zu lassen. Vor dem Servieren kannst du die kleinen Kuchen mit Puderzucker bestäuben, um ihnen eine hübsche, festliche Note zu verleihen.

Tipps für das perfekte Mini Apfelkuchen Rezept

  1. Apfelsorten: Für dieses Apfelkuchen Rezept eignen sich besonders Sorten wie Elstar, Boskoop oder Jonagold. Diese Apfelsorten verleihen den Mini-Küchlein einen angenehmen süß-sauren Geschmack und behalten ihre Form beim Backen.
  2. Apfelstücke gleichmäßig verteilen: Achte darauf, die Apfelstücke gleichmäßig unter den Teig zu heben, damit jede Mini-Apfelkuchen-Portion ausreichend Apfelstücke enthält.
  3. Förmchen nicht zu voll machen: Fülle die Förmchen nur bis etwa einen Fingerbreit unter den Rand, damit der Teig genug Platz hat, um aufzugehen, ohne überzulaufen.
  4. Stäbchenprobe: Um sicherzustellen, dass die Mini-Apfelkuchen durchgebacken sind, mach am Ende der Backzeit die Stäbchenprobe. Bleibt kein Teig am Stäbchen haften, sind die Küchlein fertig.
  5. Abwandlungen: Für eine besondere Note kannst du dem Teig noch Zimt oder gehackte Nüsse hinzufügen. Auch ein Topping aus karamellisierten Apfelstückchen kann das Rezept verfeinern.
  6. Lagerung: Die Mini-Apfelkuchen bleiben in einer luftdichten Dose mehrere Tage frisch und saftig. Du kannst sie auch einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Mit diesen Tipps gelingen dir die perfekten Mini-Apfelkuchen, die nicht nur lecker sind, sondern auch optisch überzeugen.

Bauckhof Dinkel Apfelkuchen Backmischung: Eine Alternative

Wenn Sie noch viele Äpfel vom letzten Jahr eingelagert haben, backen Sie doch Dinkel-Apfelkuchen - mit den Bauck-Backmischungen geht Backen leicht und schnell. Alle demeter-Backmischungen gelingen in der Regel auch als laktosefreie, eifreie und vegane Varianten. Sie geben entweder nur Margarine und Wasser dazu oder Sie backen ganz traditionell mit drei Eiern, Milch und Butter. Das Mehl der Backmischung Dinkel-Apfelkuchen besteht zu 100% aus Dinkelmehl, das im biologisch-dynamischen Anbau erzeugt wurde. Mit guten Äpfeln wird der Kuchen zu einer gesunden Leckerei, die einfach immer gelingt. Schon in der einfachen bzw. klassischen Variante ist er ein Gedicht.

Die Backmischung kann aber auch leicht abgewandelt werden - z.B. Bio Schneller Apfelkuchen glutenfrei vom Bauck-Hof. Die gute Basis für den schnellen Apfelkuchen aus Reismehl und Tapiokastärke reicht für 1 Kuchenblech oder 2 Springformen.

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Dinkelmehl: Eine gesunde Alternative

Ja, du kannst definitiv mit Dinkelmehl köstliche Kuchen backen! Dinkelmehl gilt als gesündere Alternative zu herkömmlichem Weizenmehl, da es reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Für das Backen von Brot eignet sich Dinkelmehl Type 630 oder eine Mischung aus Type 630 und Type 1050.

Dinkelmehl Typen und ihre Verwendung

  • Dinkelmehl Type 1050: Das dunkelste der Dinkelmehlsorten, besonders gut geeignet für die Brotherstellung. Es hat einen herzhaften Geschmack und ist gut zu verarbeiten.
  • Dinkelmehl Type 630: Heller als Dinkelmehl Type 1050. Es eignet sich gut für feines Gebäck wie Brötchen, Kekse und Kuchen.

Dinkelmehl vs. Weizenmehl

Der Unterschied zwischen Weizenmehl und Dinkelmehl sind der Glutengehalt und der Eiweißgehalt. Weizen und Dinkel sind unterschiedliche Getreidearten. Dinkelmehl enthält etwas mehr Gluten als Weizen sowie mehr pflanzliches Eiweiß, wertvolle essentielle Fettsäuren (Linolsäure und Ölsäure), die Vitamine B1, B3, B5, B6, B7 und B9, Kalium, Magnesium, Phosphor und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Beide Getreide haben hervorragende Backeigenschaften, sind sehr vielseitig verwendbar und kleberstark. Dinkel hat beim Backen eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit als Weizen, deshalb bei Teigen aus Dinkelmehl die Flüssigkeitsmenge etwas erhöhen.

Backen mit Dinkelmehl: Tipps

  • Dinkelmehl hat beim Backen eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit und benötigt etwas längere Knetzeiten und Ruhezeiten als Teige aus Weizenmehl.
  • Beim Backen mit Dinkelmehl die Wassermenge um rund 5 % erhöhen.
  • Helles Dinkelmehl Typ 405 und 630 eignet sich wie helles Weizenmehl Typ 405 und 550 für alle süßen Gebäcke von Kuchen, Keksen, Biskuit über Hefezopf bis hin zu Weißbrot.
  • Dunkles Dinkelmehl ist ideal für aromatisches Schwarzbrot.

Kann man Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen?

Ja, Weizenmehl kann man beim Backen 1:1 durch Dinkelmehl ersetzen. Dinkelmehl ist hochwertig und die vollwertige Option zu Weizenmehl. Beim Backen mit Dinkelmehl bitte beachten, dass die Teige etwas fester sind. Dinkelmehl haben eine höhere Wasseraufnahme und benötigen längere Knetzeiten und Ruhezeiten.

Dinkelmehl vs. Dinkelvollkornmehl

Der Unterschied zwischen Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl ist der Nährstoff- und Ballaststoffgehalt. Je dunkler das Mehl, desto höher die Typenzahl und desto mehr Mineralstoffe enthält es. Alle Vollkornmehle enthalten wesentlich mehr Ballaststoffe als hellere Mehle. Mehl wird aus dem reinen Mehlkörper ohne die Außenschichten des Korns gemahlen. Je nach Ausmahlungsgrad erfolgt dann die Einordnung der Mehltypen, also Dinkelmehl Typ 405, 630 und 1050. Vollkornmehl besitzt grundsätzlich keine Typisierung, denn das ganze Korn mit Schale, Mehlkörper und Keimling wird vermahlen.

Weitere Backzutaten und ihre Bedeutung

Backzutaten sind die für ein Gebäck notwendigen Zutaten. Dazu gehören z. B. Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Süßungsmittel, Backpulver, Kerne und Saaten, Gewürze, Schokolade, Nüsse und Trockenfrüchte. Bei der Auswahl der Zutaten empfehlen wir, auf hochwertige Inhaltsstoffe und Bio-Qualität zu achten, denn gute Backzutaten für Brot, Brötchen, Tartes, Quiche, Kuchen, Kekse und Feingebäck sind bereits die halbe Miete.

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Glutenfreier Apfelkuchen: Eine Option für Allergiker

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit gibt es ebenfalls die Möglichkeit, einen leckeren Apfelkuchen zu backen. Anstelle von Weizen- oder Dinkelmehl können glutenfreie Mehlmischungen verwendet werden.

Glutenfreie Mehlmischungen

Solche Mixe gibt es inzwischen in den meisten Supermärkten, Drogerien sowie online von vielen Herstellern. Sie beinhalten alle etwas unterschiedliche Zutaten und sind perfekt für glutenfreie Biskuitrolle, Zitronenkuchen ohne Gluten und Co. Eine einfache Mischung besteht aus normaler Speisestärke (Maisstärke), Reismehl und Maismehl. Zum Binden des Teigs eignet sich z.B. Xanthan, Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl.

Rezept für glutenfreien Apfelkuchen

  1. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer ca. 26 cm großen Springform mit Backpapier bespannen und den Rand einfetten.
  2. Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft mischen.
  3. Mehle bzw. Mehlmischung mit Backpulver, Zitronenabrieb, Zimt und Salz mischen.
  4. Die Eier mit dem Zucker hell schaumig schlagen. Öl und Mehlmischung im Wechsel nach und nach unterrühren und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Dabei nicht mehr zu lang und stark mixen, damit möglichst viel Volumen im Teig bleibt.
  5. Etwa drei Viertel der Äpfel vorsichtig mit eine Teigschaber unterheben.
  6. Den Teig in die Form geben, glattstreichen und mit den restlichen Apfelstückchen belegen.
  7. Kuchen rund 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

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