Rezept: Quarkkuchen ohne Boden mit 500 g Quark — Schritt für Schritt
Hast du Appetit auf einen himmlisch leckeren Käsekuchen ohne Boden? Hier gibt es das beste und einfache Rezept für den Kuchenklassiker - mit Schritt für Schritt Anleitung für den perfekten Käsekuchen. Er schmeckt super cremig und erfrischend - und ist mit oder ohne Mandarinen ein Genuss.
Warum dieser Käsekuchen ohne Boden eine gute Idee ist
Wenn du gerade erst mit dem Backen anfängst, ist ein Käsekuchen ohne Boden genau das Richtige für dich! Warum? Du sparst die Zubereitung mit Kekskrümeln oder Mürbeteig und kannst trotzdem den Geschmack des Käsekuchens voll genießen. Ein Käsekuchen ist so fest und stabil, dass er keinen Boden braucht, der Rand wird etwas dunkler und optisch wirkt der Kuchen als hätte er einen Rand und einen Boden.
Zutaten (für eine Springform Ø 18-26 cm, Basis: 500 g Quark)
- 500 g Magerquark (eine Packung)
- 120-150 g Zucker (je nach Variante: 120 g oder 150 g)
- 2-5 Eier, je nach Rezeptvariante (häufig 3-5; hier verwenden wir 3 Eigelb + 3 Eiweiß bzw. 4-5 ganze Eier je nach gewünschter Festigkeit)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (trocken verwenden)
- Zitronensaft von 1/2 Zitrone und ggf. Abrieb einer Bio-Zitrone
- 1 Prise Salz
- 120-125 g Butter (weich oder geschmolzen) oder alternativ 100 ml Öl / 200 g weiche Butter in anderen Varianten
- Optional: 1-2 TL Vanillezucker oder Vanillepaste/Vanilleextrakt
- Optional: 1-2 EL Milch (50-100 ml) je nach Rezeptvariante
- Optional: Aprikosen, Mandarinen oder andere Früchte für die Füllung oder Dekoration
Hinweis zu Zutatenmengen
Schluss mit ungeraden Zutatenmengen! Unser Käsekuchen ohne Boden funktioniert mit exakt einer Packung Magerquark (500 g). So fällt beim Backen kein Rest an und du kommst trotzdem voll auf deine Kosten. Generell gilt: Je höher der Fettgehalt des Quarks, desto cremiger wird der Kuchen; für dieses Rezept reicht jedoch Magerquark oder 20% Quark, da Fett in vielen Varianten auch durch Butter oder Öl ergänzt wird.
Vorbereitung
- Die Springform fetten und ggf. den Rand mit Mehl oder Grieß ausstäuben.
- Ofen auf 160-175 °C vorheizen (Umluft 150-160 °C wird in vielen Rezepten empfohlen).
- Eier trennen, wenn das Rezept Eischnee vorsieht.
- Aprikosen aus der Dose abtropfen lassen, falls verwendet.
Zubereitung - Basisverfahren
- Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Lass langsam Zucker einrieseln, bis der Eischnee schnittfest ist. (Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.)
- Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und 5 Minuten mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. (Eigelb, Magerquark, Zucker, Vanille und Puddingpulver verrühren.)
- Das Eigelb, Quark, Sahne, Zitronenschale und -saft unterrühren. (Das Eigelb, Magerquark, Sahne, Zitronenschale und -saft kommen in die Mischung.)
- Die steife Eiweißmasse vorsichtig in 2-3 Portionen unter die Quarkmasse heben. (Eischnee in 2-3 Portionen vorsichtig unter die Masse heben.)
- Die Quarkmasse in die vorbereitete, gefettete Springform geben und glatt streichen. (Die Hälfte der Quarkmasse in die gefettete Springform geben und verstreichen - bei Varianten mit Früchten die Früchte einlegen und restliche Masse daraufgeben.)
- Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160 °C (Ober-/Unterhitze) oder Umluft 150-160 °C 50-60 Minuten backen; bei kleineren Formen (18 cm) passen kürzere Zeiten (ca. 40-47 Minuten). (Backzeit: ca. 50-60 Minuten; kleinere Formen etwa 40-47 Minuten.)
- Den Kuchen im geschlossenen, warmen Ofen langsam abkühlen lassen; die Ofentür dabei einen Spalt öffnen oder einen Holzlöffel einklemmen, sodass er langsam abkühlt. (Den Kuchen nicht aus dem Ofen nehmen, sondern den Ofen ausschalten und einen Holzlöffel zwischen die Tür klemmen, sodass ein Spalt entsteht.)
Tipps zur Vermeidung von Rissen und zum perfekten Ergebnis
- Risse entstehen meist durch zu große Temperaturunterschiede. Deshalb den Käsekuchen am besten im ausgeschalteten Ofen langsam abkühlen lassen. (Risse entstehen in der Regel aufgrund zu großer Temperaturunterschiede.)
- Backe bei niedrigerer Temperatur (140-160 °C) und längerer Backzeit, wenn du Risse vermeiden willst. (Backe deinen Käsekuchen bei niedrigerer Temperatur (140-160 Grad) und längerer Backzeit.)
- Achte darauf, die Käsekuchen-Masse nicht zu stark zu rühren; zu viel Luft im Teig kann Risse verursachen. (Achte darauf, die Käsekuchen-Masse nicht zu stark zu rühren. Zu viel Luft im Teig kann Risse verursachen.)
- Nach dem Backen Geduld: Lassen den Kuchen langsam abkühlen, erst nach einigen Stunden herausnehmen und idealerweise über Nacht kaltstellen. (Der Kuchen bleibt im Ofen und kühlt so ganz langsam ab. Erst nach zwei, drei Stunden nehme ich ihn ganz heraus und stelle ihn dann noch über Nacht in den Kühlschrank.)
Varianten und Extras
- Mit Früchten: Mandarinen, Aprikosen oder Kirschen passen sehr gut. (Mandarinen oder Aprikosen passen auch sehr gut zu diesem Rezept.)
- Mit Puddingpulver: Vanillepuddingpulver gibt Stabilität; das Pulver wird trocken untergerührt, nicht zu Pudding gekocht. (Das Pulver „trocken“ nutzen.)
- Mit Vanillepaste oder Vanilleschote für intensiveren Geschmack. (Du kannst eine Vanilleschote, Vanillepaste oder Vanilleextrakt verwenden.)
- Für extra Saftigkeit: etwas Öl in die Masse geben. (Wenn man noch dazu wie hier den Fettanteil durch Öl erhöht, wird der Kuchen besoders saftig.)
Backzeiten & Gerätehinweis
Für eine Springform Ø 26 cm: 50-60 Minuten bei 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 °C: 50-60 Minuten). Für kleinere Formen (18-24 cm) rechnet mit ca. 40-47 Minuten. Bei Cook4Me / Geräten mit Crisp-Funktion: Crisp-Deckel aufsetzen und bei 160 °C ca. 47 Minuten backen (manuelle Einstellung). (Den Teig in eine eingefettete Springform 18 cm geben und in den Cook setzen. Crisp-Deckel aufsetzen, und mit manuelle Einstellung bei 160°, 47 Min. backen.)
Serviervorschläge
- Mit Puderzucker bestäuben. (Kuchen aus der Form nehmen, großzügig mit Puderzucker bestäuben.)
- Mit frischen Früchten oder Beerensoße garnieren. (Wenn Euch ein purer Käsekuchen „nicht genug“ ist, könnt Ihr ihn auch noch mit Obst der Saison toppen.)
- Zum Schneiden: ein scharfes Messer in heißes Wasser tauchen und nach jedem Schnitt abwischen. (Um ein besonders schönes Kuchenstück präsentieren zu können, brauchst du ein scharfes Messer und ein großes Glas heißes Wasser. Vor jedem Schnitt tauchst du das Messer in heißes Wasser.)
Häufige Fragen
- Kann ich Heißluft verwenden? - Viele backen Käsekuchen mit Ober-/Unterhitze; Heißluft kann mit angepasster Temperatur verwendet werden (Umluft ca. 150-160 °C). (Ich backe immer nur mit Ober-/Unterhitze. Mit Heißluft habe ich keine große Erfahrung bei Käsekuchen. Aber ich denke, mit ca. …)
- Muss man Pudding kochen? - Nein: Das Puddingpulver wird trocken untergerührt und nicht zu Pudding zubereitet. (Keinen Pudding kochen! Das Pulver „trocken“ nutzen.)
- Warum sackt der Kuchen zusammen? - Ein leichtes Einsinken beim Abkühlen ist normal. (Der Kuchen sackt übrigens beim Abkühlen wieder etwas in sich zusammen.)
Ernährungswerte (Beispiel, pro Stück)
| Pro Stück (Beispiel) | kcal | Eiweiß | Fett | Kohlenhydrate |
|---|---|---|---|---|
| 1 Stück | ca. 250 | 7 g | 13 g | 26 g |
Ich hoffe, dass euch mein schnelles, einfaches Rezept für saftigen Käsekuchen ohne Boden gefällt - und immer dran denken: Schönheit ist Geschmackssache. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
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