Rezept: Zimtkeks, Apfeltarte und Apfelkuchen – die besten Apfelrezepte für den Herbst
Dass ich mein Herz an jegliches Gebäck mit Äpfeln verloren habe, das wisst Ihr hier zur Genüge. Um Euch die Suche nach den besten und leckersten Exemplaren hier auf dem Blog ein wenig zu vereinfachen, habe ich hier in diesem Beitrag mal meine speziellen Lieblinge zusammengefasst. Ich mache gar nicht viele Worte, sondern lege gleich los mit der Apfel-Reise.
Warum Apfelkuchen? Ein kurzer Überblick
Es war ein Herzensprojekt von mir, weil ich Äpfel und Gebackenes mit Äpfeln sehr liebe. Meine Fotografie-Skills habe ich erheblich erweitert, mich mit dem vernünftigen Verfassen von Texten befasst und in das Thema Bildbearbeitung eingefuchst. All das natürlich nur euretwegen, meinen lieben Leserinnen und Lesern!
1. Rustiche Apfeltarte mit Schmand (Apfel-Rahmtarte)
Die Apfeltarte aus dem Buch ist seit Jahren ein sehr beliebtes Rezept meiner Familie. Sie ist unglaublich fruchtig und die cremige Schmandmasse die perfekte Ergänzung zu den säuerlichen Äpfeln. Diese Tarte ist wirklich quasi seit Jahrzehnten ein beliebter Herbstklassiker bei uns!
Zutaten und Zubereitung (Kurzfassung aus dem vorhandenen Text)
- Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen verkneten und danach direkt auf den Boden der Form drücken. Einen Rand ausformen und den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen.
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten ausfüllen.
- Für die Apfelfüllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Die Würfel direkt mit Zitronensaft beträufeln.
- Die Äpfel in einen Topf geben und zusammen mit 100 ml Wasser dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Den Apfelsaft mit der Vanillepaste, dem Zimtpulver und der Speisestärke verrühren. Über die gedünsteten Äpfel geben und aufkochen. Etwas abkühlen lassen, dann auf dem vorgebackenen Teig verteilen.
- Die Tarte im Ofen für weitere 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen und gerne auch nach dem Abkühlen noch in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und mit dem Schmand mischen.
Die Tarte ist unglaublich fruchtig und die cremige Schmandmasse die perfekte Ergänzung zu den säuerlichen Äpfeln. Ich mache das Rezept sehr gerne mit allerlei verschiedenen Äpfeln, die ich so auf unseren Streuobstwiesen aufklaube.
2. Apfeltarte mit Zimt-Crème-fraîche-Guss
Dieses Teilchen ist der perfekte Herbstgenuss für die ganze Familie, schön saftig, fruchtig und im Handumdrehen gemacht. In dem Post hatte ich schon erwähnt, dass mein Sohnemann „Abschieds-Ess-Wünsche“ äußerte. Als gute Mutter habe ich natürlich all seine Wünsche erfüllt und Ihr bekommt nun das Rezept für die köstliche Tarte mit frischen Äpfeln und einem zimtigen Crème fraîche-Guss.
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Zubereitung (aus dem vorhandenen Material)
- Für den Mürbteig zunächst Mehl, kalte Butter, Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührers krümelig rühren. Evtl. noch 3-4 EL kaltes Wasser zufügen und dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Den Teig ausrollen, in die Form geben und mit einer Gabel mehrfach einstechen.
- Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und in Achtel teilen, diese in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel mit 2 EL Zitronensaft mischen. 2 EL Mehl und 2 EL Zucker darüber geben und alles miteinander vermischen.
- Zwischenzeitlich den Guss rühren aus Crème fraîche, Ei, Zucker, Zimt und Muskat. Nach 20 Minuten die Tarte aus dem Ofen nehmen und Guss darüber verteilen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
3. Bretonischer Apfelkuchen (mit Mandel-Zucker-Butter-Guss)
Wenn ich Euch sage, dass der Kuchen von der wunderbaren Andrea vom Blog Zimtkeks und Apfeltarte ist, dann könnt Ihr darauf wetten, dass diese Kreation sicher auch jegliche Erwartungen erfüllt. Das Rezept stammt wohl tatsächlich ursprünglich aus der Bretagne und das Typische an diesem feinen Kuchen ist der Guss aus Mandeln, Zucker und Butter.
Zubereitung (aus dem vorhandenen Text)
- Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zufügen. Nun die trockenen Zutaten zugeben und zuletzt den Calvados unterrühren.
- Eine Springform gut ausfetten. Die Hälfte des Teiges in die Form geben. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Nun die Hälfte der Äpfel auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darauf geben und die andere Hälfte der Äpfel kreisförmig auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten für ca. 35 Minuten backen.
- Inzwischen Butter in einer Pfanne zerlassen, Zucker und Mandeln zufügen und so lange mäßig erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Ei in die abgekühlte Masse rühren und anschließend den Guss auf dem Kuchen verteilen.
4. Invisible Apple Cake - der unsichtbare Apfelkuchen
Dieser „unsichtbare“ Apfelkuchen ist in meinen Augen der apfeligste Apfelkuchen ever! Er besteht zu 80 Prozent aus Äpfeln und zu 20 % aus Teig und ist einfach ein Träumchen! Der Teig ist ähnlich dem eines Pfannkuchens und macht den Kuchen super saftig und fruchtig. Er ist ganz einfach und blitzschnell zusammengerührt und lauwarm mit einem klitzekleinen Kügelchen Vanilleeis, etwas Sahne oder Vanillesauce ein absoluter Genuss.
5. Blitzschneller Apfelkuchen aus 5 Zutaten
Mein blitzschneller und leckerer Apfelkuchen aus gerade mal 5 Zutaten wird Euch umhauen! Den habt Ihr nämlich in 10 Minuten in der Form (ok, Apfelschälen und -schnippeln nicht eingerechnet) und in 45 Minuten ist er fertig! Die Zutaten habt Ihr sicherlich immer im Haus, daher kann dieses Schätzchen zu jeder Zeit ganz unkompliziert in die Backform wandern.
Zubereitung (aus dem Material)
- Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Dann die Viertel nochmals halbieren und in Stücke schneiden.
- Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren, die Eier nach und nach zufügen. Jetzt die geschnittenen Apfelstücke unterheben. Das ist ein klitzekleines Bisschen mühsam, da der Teig recht fest ist.
- Wenn alles gut vermischt ist, gebt Ihr den Teig in die zuvor gefettete (oder mit Backpapier ausgekleidete) Backform und streicht ihn glatt. Für 45 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Bitte habt ein Auge auf den Kuchen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen.
6. Apfel-Rührkuchen mit Cheesecake-Kern & weitere Lieblingsrezepte
Den Apfel-Rührkuchen mit Cheesecake-Kern gibt es schon wahnsinnig lange auf dem Blog und erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Caramel-Apfel-Cheesecake - wer mich kennt, der weiß, dass ich neben Apfelkuchen auch absolut Cheesecake-verrückt bin. Auch diesen Kuchen liebt Ihr seit vielen Jahren und habt ihn schon unzählige Male nachgebacken.
Weitere Favoriten, die Ihr auf dem Blog findet: Ricotta-Apfelkuchen, Apfeltarte mit Schmandguss, gedeckter Apfelkuchen, Apfel-Birnen-Pie, Bratapfel-Marmelade, Apfel-Walnuss-Streuselkuchen und fruchtiger Apfel-Tiramisu.
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Tipps zur Apfelauswahl und Variationen
- Grundsätzlich empfehle ich Euch, etwas säuerlichere Äpfel zu verwenden, weil die Rahmsauce die Süße dazu spendet.
- Für manche Rezepte sind Pinova, Elstar oder Jonagold sehr gut geeignet. Die Äpfel sollten nicht zu süß sein und beim Backen nicht zerfallen.
- Ich mache das Rezept sehr gerne mit allerlei verschiedenen Äpfeln, die ich so auf unseren Streuobstwiesen aufklaube. Das gibt dann immer einen etwas anderen Geschmack und ich liebe das.
- Wer es süßer mag, gibt einfach etwas mehr Zucker in die Apfelmasse und/oder in die Creme.
Praktische Hinweise zum Arbeiten mit Mürbeteig und Blindbacken
Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen verkneten und danach direkt auf den Boden der Form drücken. Einen Rand ausformen und den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten ausfüllen. Das verhindert das Aufgehen beim Blindbacken und sorgt für einen gleichmäßigen Boden.
Backzeiten & Temperaturen (Kompakt)
| Rezept | Temperatur | Backzeit |
|---|---|---|
| Apfeltarte (Schmand) | 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) | Vorbacken + 30 Min Nachbacken |
| Bretonischer Apfelkuchen | 175 °C (150 °C Umluft) | ca. 35 Min + Guss |
| Unsichtbarer Apfelkuchen | je nach Rezept | kurz (blitzschnell zusammengerührt) |
| Schneller Apfelkuchen (5 Zutaten) | vorheizen auf übliche 175 °C | ca. 45 Min |
Zu guter Letzt: Austausch, Bücher und Inspiration
Wie Ihr alle wisst, ist kürzlich mein zweites Buch “Köstlich backen mit Äpfeln” erschienen… Es war ein Herzensprojekt von mir. Mein Buch „Apfelgenuss wie im Märchen“ bietet Euch 50 verschiedene Rezepte für Apfelkuchen, Apfeldesserts, Apfellikör und und und … schaut es Euch gerne einmal an! Falls Ihr jetzt Lust und vor allem Hunger bekommen habt, dann schaut gerne mal bei meinem Buch vorbei und denkt daran, bald ist Weihnachten! Es ist sicher auch ein ganz wunderbares Geschenk!
Und? Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir erzählt, wie Euch das Rezept gefallen hat. Tipps und Anregungen von Euch sind hier immer willkommen! Dieser Beitrag enthält möglicherweise Affiliate-Links. Falls Du auf den Link klickst und ein Produkt bei Amazon kaufst, erhalte ich eine kleine Provision.
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