Welche Marmelade passt gut zu Marzipan? Köstliche Kombinationen für Genießer
Die Frage, welche Marmelade am besten zu Marzipan passt, eröffnet eine Welt voller Geschmackskombinationen. Marzipan, mit seinem süßen Mandelgeschmack, harmoniert hervorragend mit verschiedenen Fruchtnoten und Gewürzen. In diesem Artikel werden wir einige köstliche Marmeladen vorstellen, die perfekt zu Marzipan passen und sowohl als Geschenkidee als auch für den eigenen Genuss dienen können.
Selbstgemachtes als Geschenkidee
In der Vorweihnachtszeit stellt sich oft die Frage nach passenden Geschenken für Familie und Freunde. Selbstgemachtes ist hier eine besonders schöne und persönliche Option. Statt gekaufter Dinge, die vielleicht nicht den Geschmack des Beschenkten treffen, kann man mit selbstgemachten Köstlichkeiten wie Marmeladen eine individuelle Freude bereiten. Selbstgemachte Liköre, Backmischungen, Senf oder Pesto sind ebenfalls tolle Ideen, um die Freude am Schenken mit dem Genuss zu verbinden.
Kürbis-Marzipan-Marmelade: Eine herbstliche Delikatesse
Eine besonders interessante Kombination ist die Kürbis-Marzipan-Marmelade. Hierbei wird der Kürbis idealerweise mit einer weiteren Frucht kombiniert, um ein ausgewogenes Geschmackserlebnis zu erzielen. Physalis, Äpfel oder Birnen eignen sich hervorragend als Ergänzung zum Kürbis. Äpfel haben zudem den Vorteil, dass sie viel Pektin enthalten, was die Marmelade gut gelieren lässt. Das Marzipan verleiht der Marmelade eine angenehme Süße, die besonders gut zu geröstetem Brot passt.
Rezept für Kürbis-Marzipan-Marmelade
Zutaten:
- 500 g Hokkaidokürbis
- 400 g Physalis (alternativ: Apfel oder Orange)
- 100 g Marzipan
- 20 ml Zitronensaft
- 500 g 2:1 Gelierzucker (alternativ: 1 Pck. Gelierhilfe und ca. 350 g Zucker)
Zubereitung:
- Den Kürbis waschen, putzen, vierteln, entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden.
- Physalis oder alternatives Obst waschen und ebenfalls in 1 cm große Stücke schneiden.
- Marzipan mit einer Reibe fein raspeln.
- Alle Zutaten außer Gelierzucker zusammen mit 70 ml Wasser oder Apfelsaft in einen Topf geben und 10 Minuten im geschlossenen Topf ziehen lassen.
- Langsam erhitzen, dabei rühren, bis das Obst Saft zieht und alles leise köcheln kann.
- Ca. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Pürieren und Zucker zugeben.
- Aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
- Marmelade in sauber ausgekochte Gläser füllen, diese verschließen und auf den Kopf stellen, bis sie vollständig abgekühlt sind (mindestens 8 Stunden).
Bratapfel-Marmelade: Weihnachtliche Aromen im Glas
Eine weitere hervorragende Kombination ist die Bratapfel-Marmelade. Diese Marmelade vereint die Aromen von gebackenen Äpfeln, Zimt, Rosinen und Marzipan zu einem winterlichen Genuss. Sie eignet sich nicht nur als Last-Minute-Geschenk, sondern auch als Möglichkeit, Reste aus der Weihnachtsbäckerei zu verwerten. Die Bratapfel-Marmelade schmeckt das ganze Jahr über und kann alternativ als Apfel-Zimt-Marmelade bezeichnet werden. Besonders in der dunklen Jahreszeit versüßt sie das Frühstück und kann pur oder auf einem Brötchen genossen werden.
Variationen der Bratapfel-Marmelade
Das Grundrezept für Bratapfel-Marmelade lässt sich vielfältig abwandeln. Wer keine Rosinen mag, kann sie einfach weglassen. Für eine nussige Variante können am Ende des Kochvorgangs gehackte Nüsse untergehoben werden. Anstelle von Zimt können auch Spekulatiusgewürz oder Vanille verwendet werden.
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Resteverwertung deluxe
Die Bratapfel-Marmelade ist eine ideale Möglichkeit zur Resteverwertung. Trocken gewordene Plätzchen und Schokoladen-Nikoläuse können beispielsweise in Kekspralinen verarbeitet werden. Schoko-Nuss-Kuchen ist ein perfektes neues Zuhause für Haselnussreste, gehackte Mandeln und Kuvertüre. Und aus trockenem Christstollen lassen sich leckere Trifle, „Arme Ritter“ oder „Ofenschlupfer“ zubereiten.
Rezept für winterliche Apfel-Zimt-Marmelade
Zutaten:
- 1 Kilogramm Äpfel
- 100 Gramm Rosinen
- 100 Gramm Marzipan-Rohmasse
- Saft von 2 Bio-Zitronen
- Zimt
- Bittermandelöl
- 500 g Gelierzucker 2:1
Zubereitung:
- Die Äpfel waschen, vom Kern befreien und in kleine Stücke schneiden.
- Apfelwürfel in eine backfeste Form geben und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze backen, bis sie weich und leicht gebräunt sind (ca. 25 Minuten).
- Aus dem Ofen nehmen und in einen hohen Rührbecher geben.
- Apfelwürfel mit Zitronensaft, Marzipanrohmasse in kleinen Stücken, Zimt und Bittermandelöl pürieren. Es macht nichts, wenn die Masse noch etwas stückig ist.
- Das Apfelpüree mit dem Gelierzucker in einen größeren Topf geben und aufkochen.
- Die Rosinen ebenfalls dazugeben.
- Nach Packungsanweisung kochen und in Gläser abfüllen.
Weitere passende Marmeladen zu Marzipan
Neben Kürbis- und Bratapfel-Marmelade gibt es noch weitere Marmeladen, die hervorragend zu Marzipan passen:
- Aprikosenmarmelade: Die Säure der Aprikosen bildet einen schönen Kontrast zur Süße des Marzipans.
- Kirschmarmelade: Besonders die Kombination aus Marzipan und Sauerkirschen ist ein Klassiker.
- Orangenmarmelade: Die leicht bittere Note der Orange harmoniert gut mit dem Mandelgeschmack des Marzipans.
- Pflaumenmus: Ein winterlicher Genuss, der besonders gut zu Marzipan passt.
Tipps zur Verwendung von Marzipan in der Küche
Marzipan ist vielseitig einsetzbar und kann nicht nur als Zutat in Marmeladen verwendet werden. Hier sind einige Tipps, wie man Marzipan in der Küche verwenden kann:
- Als Füllung für Gebäck: Marzipan eignet sich hervorragend als Füllung für Plätzchen, Stollen oder andere Weihnachtsgebäcke.
- Als Überzug für Torten: Eine dünne Schicht Marzipan unter Fondant kann verhindern, dass feuchte Sahnetorten den Fondant aufweichen.
- Als Zutat in Desserts: Marzipan kann in Cremes, Mousses oder Puddings verwendet werden, um diesen eine besondere Note zu verleihen.
- Pur als Konfekt: Selbstgemachtes Marzipankonfekt ist eine köstliche Nascherei für zwischendurch.
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