Puddingvegetarier: Definition, Bedeutung und Auswirkungen

Der Begriff "Puddingvegetarier" begegnet einem oft in Gesprächen über vegetarische und vegane Ernährung. Gemeint sind damit nicht etwa Menschen, die ausschließlich Pudding essen, sondern vielmehr solche, die zwar auf Fleisch und teilweise auf andere tierische Produkte verzichten, dabei jedoch überwiegend zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten greifen.

Was ist ein Puddingvegetarier?

Puddingvegetarier sind Menschen, die sich größtenteils von verarbeiteten Industrieprodukten ernähren. Von Fertigpizza, Weißbrot, veganem Pudding, Chips und Co. Oder anders gesagt: Puddingvegetarier ernähren sich so, wie ein Großteil der Bevölkerung in Mitteleuropa - nur eben ohne Fleisch.

Eine andere Form des gemäßigten Vegetarismus ist vor allem unter Jugendlichen sehr beliebt - vor allem, weil sie so schön einfach wie verlockend zugleich ist. Fleischlos ernährt man sich als Pudding-Vegetarier hauptsächlich aus ethischen und moralischen Gründen, die Gesundheit aber steht im Hintergrund. Die Wurst-Theke ist also tabu, das Süßigkeitenregal wird durchaus sehr gerne besucht. Auch fleischlose Fertigprodukte sind in Ordnung, die Obst-und-Gemüse-Abteilung ist nicht ganz so wichtig.

Wer zwar kein Fleisch oder keine Tierprodukte isst, sich ansonsten aber von Junk-Food ernährt, den bezeichnet man als Puddingvegetarier (respektive: Puddingveganer).

typische Lebensmittel Puddingvegetarier

Definition von Puddingveganern

Wenn Veganer gemeint sind, spricht man von Puddingveganern. Puddingveganer ernähren sich rein pflanzlich, greifen aber ebenso bevorzugt zu Fertigprodukten und industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Der Begriff Puddingveganer taucht immer mal wieder in Gesprächen über Veggie-Ernährung auf.

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Doch auch wenn sich Puddingveganer nicht vorbildlich ernähren, verbrauchen sie immerhin viel weniger ökologische Ressourcen. All die Verluste aus der Tierhaltung entfallen. All die Futtermittel, die von Tieren zu Gülle umgewandelt werden! Bei wachsender Weltbevölkerung ein echtes Zukunftsthema!

Vegetarismus und seine Facetten

Allerdings hat der Vegetarismus verschiedene Facetten. Für die einen bedeutet das fleischlose Leben einfach nur ein gesünderes Leben. Grob kann man die vegetarische Ernährung in zwei Arten unterteilen: gemäßigten und strengen Vegetarismus. Nach Angaben der Europäischen Vegetarier Union leben neun Prozent aller Deutschen vegetarisch. Im europäischen Vergleich ist das eine recht hohe Zahl: Die meisten anderen Länder Europas kommen demnach nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. In den USA und Australien liegt der Vegetarier-Anteil jeweils bei etwa drei Prozent.

Eine weitere interessante Ausprägung des gemäßigten Vegetarismus - obwohl man sich in Vegetarierkreisen nicht ganz einig darüber ist, ob man deren Anhänger überhaupt zu seinesgleichen zählen möchte - ist der Pescetarismus. Nach der Vorsilben-Methode könnte man Pescetarier als Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarier bezeichnen: Denn Pescetarier verzichten genaugenommen nur auf Fleisch von Warmblütern, nicht aber auf Fisch, und auch nicht auf Nahrungsmittel wie Eier, Honig oder Milch.

Vegetarier sind längst auf dem Vormarsch. Der Verzicht auf Fleisch mindestens genauso. Zwar verdrückt die Welt immer noch bergeweise Fleisch, allen voran die USA.

Vegetarische Ernährung in Europa

Bücher wie das aktuelle des amerikanischen Bestseller-Autors Jonathan Safran Foer, "Tiere essen", machen darauf aufmerksam, welches ethische und moralische Übel die Massentierhaltung mit sich bringt. Und so sind alternative Ernährungsformen wie der Vegetarismus immer gefragter.

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Motivation und Hintergründe

Viele Menschen entscheiden sich aus gesundheitlichen Motiven für eine vegane Ernährung. Etwa die Hälfte der Bevölkerung greift regelmäßig zu Fleischalternativen. Tendenz steigend. Viele von ihnen berichten von positiven Veränderungen, die sie nach ihrer Ernährungs-Umstellung erfahren konnten. Von Gewichtsabnahme, von mehr Leistungsfähigkeit, mehr Lebensqualität und einem allgemein verbesserten Lebensgefühl.

Doch nicht jeder entscheidet sich aus gesundheitlichen Motiven für eine vegane Ernährung. Manche stellen einfach um - und essen weiter wie zuvor. Nur eben pflanzlich. Die wachsende vegane Auswahl in den Supermärkten macht es längst möglich.

Manche Menschen interessieren sich für eine nachhaltigere und faire Lebensweise - eine gesunde Ernährung ist ihnen aber reichlich egal. "Hauptsache, es schmeckt!"

Wer ohne besondere Ambitionen vegan oder vegetarisch isst, kommt mit seiner Ernährungsweise kaum über den Standard einer omnivoren Ernährung hinaus. Jedenfalls aus Blick auf die Gesundheit.

Interview mit einem Puddingvegetarier

Puddingvegetarier und Gesundheit

Die meisten Menschen in Deutschland sind übrigens Pudding-Omnivore. Das zeigen die Statistiken zu Übergewicht, Diabetes und Darmkrebs eindrücklich.

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Gemäßigte Vegetarier wie die Gruppe der Puddingvegetarier verzichten zwar auf Fleisch, greifen aber nicht bewusst zu einer vielfältigen pflanzlichen Auswahl, sondern zu Fertigprodukten und Süßigkeiten. Es sind dies Fast-Food-Vegetarier, die Fleisch und Fisch einfach weglassen und dann halt konsumieren, was der Markt an fleischlosen Fertigprodukten zu bieten hat. Also jede Menge Süßspeisen, Kuchen, Pizza, Pommes, Dosensuppen und -Gemüse: das geht schnell und man muss nicht kochen - es ist aber alles andere als gesund!

Um eine solche Karriere zu vermeiden, muss man sich eben doch etwas intensiver mit dem Thema vegetarisch Kochen beschäftigen.

Schritte zu einer gesünderen Vegetarischen Ernährung

Der einfachste Schritt vom "Puddingveganer" zur gesunden Ernährung ist es, Fertigprodukte zu reduzieren und stattdessen frische Lebensmittel zu bevorzugen und mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu verzehren (so gelingt das ganz einfach).

Auch ausreichend Bewegung gehört zu einer gesunden Lebensweise dazu. Leichter Sport, am besten min. 30-45 Minuten am Tag.

Und falls ihr keine "Puddingvegetarier" bleiben möchtet, sondern euch künftig gesund vegan ernähren wollt, findet ihr hier die wichtigsten Tipps zum Umstieg auf vegane Ernährung.

Gesunde vegetarische Ernährung

Getreide und Hülsenfrüchte verschwanden weitgehend aus der Normalkost. Ein „richtiges Essen“ bestand nun in aller Regel aus Fleisch mit relativ langweiligen „Beilagen“. Im Süden Deutschlands eher mit Nudeln, im Norden mit Kartoffeln.

Zwar gibt es immer mehr Fertiggerichte für Vegetarier, die recht verlockend wirken, so lange man sich noch auf der Suche nach dem Fleisch-Ersatz befindet. Nun hab‘ ich auch nicht Zeit und Lust, täglich umfangreich zu kochen. Derzeit probiere ich also Rezepte aus, die nicht nur das Essen für einen Tag betreffen, sondern mir auch gleich den „schnellen Imbiss“ an weiteren Tagen ermöglichen - in Varianten, die mir nicht das Gefühl geben, dauernd dasselbe zu essen.

Ökologische und ethische Aspekte

Und auch aus ethischer Sicht ist eines klar: Für eine "Puddingveganer" Ernährung müssen keine Tiere getötet werden. Wusstet ihr, dass ein Veganer im Laufe seines Lebens etwa 1.200 - 1.500 Tiere nicht töten lässt?

Diverse Organisationen stellen Listen bereit, mit denen sich ein Veganer auf dem Lebensmittelmarkt orientieren kann. Vegan leben ist nicht nur eine besondere Ernährungsform - es ist eine Weltanschauung. Die Ausbeutung der Tiere ist die treibende Kraft, weniger die eigene Gesundheit.

Ethik der veganen Ernährung

Puddingvegetarismus im Vergleich zu anderen Ernährungsformen

ErnährungsformLebensmittelwahlMotivation
PuddingvegetarierFleischlos, aber viele Fertigprodukte und SüßigkeitenEthik, aber wenig Fokus auf Gesundheit
Ovo-Lacto-VegetarierKein Fleisch, aber Eier und MilchprodukteLebensqualität, Gesundheit
PescetarierKein Fleisch außer Fisch, Eier, MilchEthik, Geschmack
VeganerNur pflanzliche Produkte, keine TierprodukteEthik, Umwelt, Gesundheit

Während die einen kein Fleisch, wohl aber Fisch oder Eier essen, verzichten die anderen auch darauf. Strenge Vegetarier verzichten in ihrer Ernährung auf jegliche tierische Produkte. Bekannter sind die Menschen, die dieser Philosophie folgen, unter dem Namen Veganer. Sie lehnen nicht nur den Konsum tierischer Produkte ab, sondern auch die Haltung von Nutztieren. Veganer tragen keine Wolle und kein Leder - Pelze sind selbstverständlich völlig ausgeschlossen. Eine vegane Lebensweise ist meistens von ethischen Aspekten geprägt.

Langzeitfolgen und Herausforderungen

Je stärker die Ausprägung des Vegetarismus, umso schwieriger ist es, dem Körper alle Nährstoffe zuzuführen, die er benötigt. Ein Beispiel sind die sogenannten Frutarier. Ist die vegetarische Ernährung aber richtig zusammengestellt, kann sie sogar gesünder sein als eine nicht-vegetarische. Fleischlose Gerichte enthalten weniger tierische Fette und Cholesterin. Zumindest für die ovo-lakto-vegetarische Ernährung hat man in einigen Studien bereits nachweisen können: Vegetarier leiden seltener unter den heutigen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes mellitus II.

Allerdings ist dieser positive Aspekt nicht allein auf den Verzicht von Fleisch zurückzuführen. Vielmehr versorgt der hohe Anteil an pflanzlicher Nahrung den Körper mit vielen sogenannten sekundären Pflanzenstoffen.

Wer dennoch darauf verzichten will, muss verstärkt darauf achten, keine Nährstoffmängel zu erleiden. Um die Stoffe zu ersetzen, die Nicht-Vegetarier aus tierischen Produkten beziehen, sollten Vegetarier sich bewusst und ausgewogen ernähren. Besonders achten müssen sie auf eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß, Vitamin B12, Eisen, Kalzium, Vitamin D und Zink, notfalls in Form von Nahrungsergänzungsmitteln.

Vegetarische Nährstoffe

Fazit: Was macht Puddingvegetarier aus?

Puddingvegetarier sind also eine besondere Ausprägung des Vegetarismus, bei der der Verzicht auf tierische Produkte oder Fleisch nicht automatisch zu einer gesunden Ernährung führt. Es geht weniger um Disziplin, Verzicht oder Abwechslung, sondern eher darum, ethische Motive mit beliebiger Lebensmittelwahl zu verbinden.

Sie lieben nicht nur Pudding, sondern auch Chips, Fertiggerichte und Süßspeisen. Ein gesünderer Lebensstil ist für diese Gruppe jedoch meist keine Priorität.

Diskussion: Puddingvegetarier im Alltag

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