Was ist Daim Schokolade: Inhaltsstoffe, Herkunft und Hintergrund

Daim ist eine bekannte Schokoladenmarke, deren Geschichte 1953 in Schweden begann. Mit der einzigartigen Kombination aus leckerem Karamellkern und zarter Milchschokolade zergeht Daim erst genüsslich auf der Zunge und knuspert danach im Mund.

Herkunft und Markenstory

1953 hat Daim unter dem Namen „Dajm“ in Schweden das Licht der Welt erblickt. Daim, ursprünglich als Dajm bekannt, ist eine Schokoladenmarke, deren Geschichte 1953 in Schweden begann. Der Markenname leitet sich vom schwedischen Wort „dajm“ ab, das in etwa „guter Freund“ bedeutet. Seitdem werden alle Daim-Produkte - ob ihr sie im australischen Outback oder im kalten Lappland genießt - in der Schokoladenfabrik in Väsby nahe Stockholm hergestellt. Hergestellt werden die Daim-Produkte nach wie vor im Marabou-Werk in Upplands Väsby, dreißig Kilometer nordwestlich von Stockholm.

Der kleine Schokoriegel mit einer dünnen Schicht Butter-Mandel-Karamell umhüllt von Vollmilchschokolade kommt eigentlich aus Skandinavien, genauer gesagt aus Schweden. Von Beginn an zeichnete sich Daim durch eine einzigartige Kombination aus knusprigem Mandelkaramell und einer feinen Milchschokoladenschicht aus. Der Durchbruch gelang Daim mit der Einführung des gleichnamigen Riegels, der zum „Hero“-Artikel avancierte und die Marke international bekannt machte. Dieser Riegel ist nach wie vor das Herzstück der Produktpalette. Daim wurde im Laufe der Zeit in viele Länder exportiert und fand so auch in Deutschland eine breite Anhängerschaft. Seit 1978 gibt es ihn auch in Deutschland zu kaufen. Der Name wurde inzwischen weltweit in Daim geändert. Noch heute wird er ausschließlich in Schweden hergestellt und gehört zu den beliebtesten Süßigkeiten Skandinaviens.

Marabou Fabrik in Upplands Väsby / Daim Riegel Produktion

Zutatenliste und Kennzeichnungen

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Zutaten: Zucker, Palmöl, Kakaobutter, Kakaomasse, SüßMOLKEnpulver (aus MILCH), MAGERMILCHPULVER, MANDELN (2,9%), BUTTERREINFETT, MOLKEnerzeugnis (aus MILCH), gezuckerte KONDENSMAGERMILCH, Speisesalz, Emulgator: SOJALECITHIN, Aromen.

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikete des Produktes. Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren.

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Allergene und Ernährungsrelevante Hinweise

  • Dieses Produkt enthält Gluten. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt.
  • Dieses Produkt enthält Laktose. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose.
  • Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs.
  • Dieses Produkt ist vegetarisch.
  • Die Einschätzungen zu Gluten, Laktose, Vegan-Status und Vegetarismus beruhen auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.

Funktion einzelner Inhaltsstoffe

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs.

Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.

Palmöl: Herkunft, Probleme und Nachhaltigkeit

Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.

Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht.

Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein.

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Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent) sowie in die industrielle Verwendung etwa für Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent). Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden.

Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen Fällen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen. Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind.

Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen. Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten.

Entwaldung für Palmölplantagen / Orang-Utan Habitatverlust

Gesundheitliche Hinweise

Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.

Produktinformationen und Hinweise zur Datengenauigkeit

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Der Green-Score wurde ursprünglich für Frankreich entwickelt und wird nun auf andere europäische Länder ausgeweitet. Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren. Diese Produktseite wurde zuletzt bearbeitet; nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.

Wie wird Daim hergestellt? Produktion im Marabou-Werk

Kurze Nährwert- und Zutatenübersicht (Beispielangabe pro 100 g)

Angabe Inhalt/Kommentar
Zutaten (Auszug) Zucker, Palmöl, Kakaobutter, Kakaomasse, Süßmolkepulver (aus Milch), Magermilchpulver, Mandeln (2,9%), Butterreinfett, Molkenerzeugnis (aus Milch), gezuckerte Kondensmagermilch, Speisesalz, Sojalecithin, Aromen
Allergene Milchbestandteile, Mandeln, Soja, ggf. Gluten (je nach Produktangabe)
Besondere Hinweise Enthält Laktose; vegetarisch; enthält Bestandteile tierischen Ursprungs

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