Waffeln backen mit Reissirup – Rezept und Variationen für fluffige Bananenwaffeln
Frisch, duftig und perfekt zum Frühstück, Brunch oder Kaffeekranz mit Freunden und Familie. Die Banane ist ein kleines Kraftpaket mit vielen Vitaminen und lässt sich hervorragend zu den verschiedensten Speisen kombinieren.
Grundrezept: Bananenwaffeln mit Reissirup
Ein Waffeleisen vorheizen. Bananen schälen, grob in Stücke brechen und mit Zitronensaft pürieren oder mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Eier und Öl ca. 5 Minuten mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Die Bananenmasse unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und portionsweise im Wechsel mit der Milch auf niedriger Stufe unterrühren. Waffeleisen mit etwas Öl einfetten. 2 bis 3 EL Teig in die Mitte des Waffeleisens geben. Waffeln ca. 4 Minuten goldbraun backen.
Tipps für besonders fluffige und saftige Bananenwaffeln
Wie werden die Bananenwaffeln besonders fluffig und saftig? Achten Sie darauf, dass die Eier und das Öl ausgiebig aufgeschlagen werden, bevor die anderen Zutaten dazukommen. Das sprudelnde Mineralwasser und der aufgeschlagene Eischnee machen die Waffeln dann schön locker. Die Bananen sollten reif sein und sich leicht zerdrücken lassen. Reife Bananen enthalten reichlich Fruchtzucker, so dass man gar keinen weiteren Zucker benötigt und die Waffeln süß genug werden.
Mein Profitipp schlechthin für knusprige Waffeln: Wenn die Waffeln aus dem Eisen kommen, sind sie oft noch etwas weich und außen nicht knusprig. Legt sie dann am besten für 1-2 Minuten auf ein Kuchengitter, sodass sie etwas ausdampfen können. Auf gar keinen Fall abdecken oder auf einen Teller legen. Dann schwitzen die Waffeln nach und werden eher weich und matschig. Auf dem Gitter kann die warme, feuchte Luft entweichen und die Waffeln werden wunderbar knusprig.
Vegane Variante ohne Ei, Butter, Sahne und Joghurt (mit Reissirup als Süße)
Wer vegane Bananenwaffeln ohne Ei, ohne Butter, Sahne und Joghurt zubereiten möchte, kann aus diesen Zutaten einen Waffelteig machen: 250 ml Hafermilch, 1 reife Banane und 1 EL Rapsöl pürieren. 220 g Dinkel- oder Dinkelvollkornmehl, 1 gehäuften TL Backpulver und 1 Prise Salz mischen. Alles zu einem glatten Teig verrühren und portionsweise im Waffeleisen backen. Auch diese Variante eignet sich gut für Kinder oder den Kindergeburtstag, da es Bananenwaffeln ohne Zucker sind.
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Gesunde, zuckerfreie und allergiefreundliche Alternativen
Diese gesunden Waffeln sind ein echtes Highlight für alle, die sich bewusst ernähren. Es handelt sich nämlich um eine Art eierlegende Wollmilchsau 😉 Gesunde vegane Waffeln ohne Zucker, Eier und Butter. Stattdessen braucht ihr Obstmus wie Apfelmus oder Bananenmus, etwas Öl, eine pflanzliche Milchalternative, Backpulver und Vollkornmehl. Die pflanzliche Milch mit dem Obstmus (sollte recht dick sein) sowie Öl verquirlen. Trockene zu feuchten Zutaten geben und gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. Mehl mit Backpulver mischen. Waffelteig ca. 5 Minuten ruhen lassen. Das Waffeleisen aufheizen und gut einfetten. Jeweils rund ein Viertel bis ein Sechstel der Teigmenge in die Mitte geben, schließen und ausbacken.
Variationen und Verfeinerungen des Grundrezepts
Die Bananenwaffeln aus dem Rezept oben können Sie auch wunderbar mit anderen Zutaten verfeinern: Ersetzen Sie zum Beispiel 100 g Mehl durch 100 g feine Haferflocken. Oder nehmen Sie statt Sahnejoghurt Kokosjoghurt für eine exotische Note. Wenn der Duft von frischem Bananenbrot in der Luft liegt, kann niemand widerstehen. Diese Variante mit Walnüssen ist schnell gebacken und macht einfach glücklich.
Besondere Mehl- und Zutatentipps (glutenfrei möglich)
Mehl und Stärkemehl: Ich habe Reismehl und Tapiokastärke verwendet. Ihr könnt die Waffeln entweder auch mit einer universellen glutenfreien Mehlmischung backen oder ihr ersetzt die einzelnen Mehle. Flocken: Ich habe Hirseflocken verwendet, da die Hirse den Waffeln ein tolles Aroma gibt. Joghurt: Ich habe einen veganen Naturjoghurt auf Kokosbasis verwendet. Ihr könnt auch einen veganen Joghurt auf Soja oder Lupinenbasis verwenden. Milch: Ich habe eine Reismilch für meine Waffeln verwendet.
Toppings: Was passt zu Bananenwaffeln?
Bananenscheiben, Beeren, Joghurt, Nüsse oder Sahne eignen sich hervorragend als Topping für die Bananenwaffeln. Je nach Geschmack mit Bananenscheiben, Honig, Sahne, Mandeln und Minze servieren. Da der klassische Puderzucker oder das Apfelmus ja bei mir ausfallen, bekommen meine Waffeln oft ein Topping mit Beeren und Reissirup. Fürs gute Gewissen 😉 Ganz auf die Butter verzichten, wäre jedoch nicht sehr ratsam. Denn etwas Fett wird benötigt, damit die Waffeln überhaupt knusprig werden können.
Weitere Geschmacksideen
Zum Aromatisieren kann man z.B. Zimt, Zitronenabrieb, Mohn, Kakao o.ä. Oder aber mit meinem veganen Orangecurd! Mit meinem selbstgemachten gesunden und allergiefreundlichen Nutella schmecken die Waffeln zum Beispiel auch genial!
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Backtechnik, Lagerung und Portionsmengen
Den Teig abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen lassen. Eine Kelle des Teiges in das Waffeleisen geben und (je nach Waffeleisen) etwa 3-5 Minuten backen, bis die Waffel goldbraun ist. Die Menge des Teiges reicht, je nach Waffeleisen, für circa 6 Waffeln. Die Waffeln könnt ihr prima im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahren oder auch einfrieren! Ich empfehle euch dann die Waffeln vor dem Verzehr nochmal kurz im Toaster aufzuwärmen!
Praktische Hinweise zum Waffeleisen
Bisher habe ich immer ein Waffeleisen für belgische Waffeln verwendet. Das heißt die Waffeln waren eher dick. Ich bin auch sehr überzeugt von dieser Art Waffeleisen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die dickeren Waffeln knuspriger als die flachen Waffeln sind. Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Nach mehrmaligem Testen und Nachfragen eurerseits, habe ich festgestellt, dass der Teig in einem klassischen „Herzchen-Waffeleisen“ nicht gelingt.
Rezepte zum Ausprobieren (Kurzüberblick)
- Grundrezept Bananenwaffeln: Bananenmus, Eier, Öl, Mehl, Backpulver, Milch.
- Vegane Variante: 250 ml Hafermilch, 1 Banane, 1 EL Rapsöl, 220 g Dinkelmehl, 1 TL Backpulver, Prise Salz.
- Glutenfrei: Reismehl + Tapiokastärke + Hirseflocken + Reismilch + veganer Joghurt.
- Gesunde Variante ohne Zucker: Obstmus (Apfelmus/Bananenmus), Pflanzendrink, Vollkornmehl, Backpulver, Öl.
So gelingt der Teig immer
Eier trennen. In einer kleinen Schüssel Dinkelmehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und abwechselnd mit dem Mineralwasser nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Weiche Butter mit Honig und Eiern verrühren. Sprudelwasser und Joghurt einrühren. Mehl mit Backpulver und Vanillemark mischen und vorsichtig unterheben. Wichtig: Anschließend den Waffelteig ca. 3-5 Minuten ruhen lassen. Das Waffeleisen auf mittlere Temperatur vorheizen und gut einfetten.
Warum Reissirup als Süßungsmittel?
Gesüßt wird alles mit Reissirup. Die Waffeln schmecken warm und kalt. Die Banane sorgt für natürliche Süße; Reissirup ist eine milde Alternative, die sich gut mit Beeren und Nüssen kombinieren lässt. Wer es süßer mag, gibt ca. 40 Gramm Rohrzucker, Kokoszucker, Agavendicksaft, Reissirup o.ä.
Praktische Serviervorschläge und Anlässe
Waffeln sind bei uns immer gerne gesehen. Ich bereite meist eine größere Menge Waffeln zu, da man sie wunderbar auf Vorrat einfrieren kann. Waffeln sind der perfekte Nachmittagssnack, den du einpacken kannst, wenn ihr unterwegs seid. Zu den Waffeln essen wir gerne frisches Obst, Apfelmus oder eine extra Portion cremigen Joghurt, der mit frischen Früchten getoppt wird. Im Winter mögen wir auch gerne heiße Kirschen dazu.
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Für Kinder und besondere Ernährungsbedürfnisse
Diese gesunden Waffeln sind meiner Meinung nach perfekte gesunde Waffeln für Kleinkinder. Ohne Ei, Milch und Butter, auf die ja doch manche Babys allergisch reagieren. Von Natur aus zuckerfrei und ohne jeden Zuckerersatz - was die Kleinen null stört! Und zusätzlich eben noch aus Vollkornmehl. Passt also perfekt ins Clean-Eating-Konzept.
Die Waffeln sind wirklich nur ganz dezent süß. Wer es süßer mag, gibt ca. 40 Gramm Rohrzucker, Kokoszucker, Agavendicksaft, Reissirup o.ä. Zum Aufbewahren sollten die Waffeln in einem Tupperbehälter o.ä.
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