Die Herstellung von Schokoladen-Vögeln: Eine süße Kunst
Die Herstellung von Schokoladen-Vögeln ist ein faszinierender Prozess, der handwerkliches Geschick, hochwertige Zutaten und kreative Ideen vereint. Von der Auswahl der Kakaobohnen bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg, der mit viel Liebe zum Detail beschritten wird.
Die Kakaobohne: Der Ursprung des Geschmacks
Die Grundlage jeder guten Schokolade ist die Kakaobohne. Die Kakaofrucht selbst ist gelblich-rötlich und ähnelt einer Gurke. In ihrem Inneren verbergen sich 40 bis 60 Kakaokerne, die von einer fleischigen Schale umgeben sind. Nach der Ernte werden die Früchte in Lagerhäuser gebracht, wo sie nachreifen können.
Die vom Fruchtfleisch befreiten Kakaobohnen werden anschließend an luftigen, der Sonne ausgesetzten Plätzen getrocknet. Durch diesen Prozess entwickeln sie ihren milden Geschmack und ihr feines Aroma. Ihre ursprüngliche weiße oder violette Farbe wandelt sich in ein feines Rotbraun.
Bevor die Kakaobohnen weiterverarbeitet werden können, müssen sie sorgfältig gereinigt und sortiert werden. Dies geschieht in großen Maschinen, in denen die Bohnen durch einen Elevator zugeführt, von Staub befreit und anschließend über ein Laufband in Auffangkästen transportiert werden. Hier nehmen Mädchen eine sorgfältige Nachlese vor, um die Qualität sicherzustellen.
Vom Bruchkakao zur Schokoladenmasse
Nach der Reinigung werden die Kakaobohnen geröstet. Anschließend kommen sie in Brechmaschinen, die den Bruchkakao in verschiedenen Körnungen liefern. Für die Herstellung von Schokolade und Kakaopulver wird der Bruchkakao einer wiederholten Reinigung unterzogen. Um ein Produkt mit dem gewünschten Geschmack zu erzielen, werden verschiedene Sorten gemischt.
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Die eigentliche Herstellung der Schokolade erfolgt aus einem Gemenge von Kakaomasse, Zucker und Vanille. Diese Zutaten werden der zerriebenen Kakaomasse in speziellen Maschinen, den Melangeuren, zugeführt. Die Mischung wird anschließend auf Zylinder-Walzmaschinen verrieben, bis die gewünschte Feinheit erreicht ist.
Die Formgebung: Vom Guss zum Schokoladen-Vogel
Die Schokoladenmasse wird nun in kopfgroße Stücke geteilt und in Formen aus Weißblech gegossen. Die Masse wird von Hand in die Formen eingedrückt und glatt gestrichen. Anschließend kommen die Formen auf einen mechanisch bewegten Schütteltisch, wo sich die Masse optimal in die Form einfügt. So entsteht der fertige Schokoladen-Vogel.
Patisse: Qualität und Innovation für Backliebhaber
Für die Herstellung von Schokoladen-Vögeln eignen sich spezielle Silikonformen, wie sie beispielsweise von Patisse angeboten werden. Das niederländische Unternehmen hat sich seit über 40 Jahren auf die Produktion von hochwertigen Backformen spezialisiert. Die Kunden schätzen die Qualität und Langlebigkeit der Produkte. Die große Auswahl an Backzubehör macht Patisse zu einem führenden Hersteller, der mit innovativen Produktideen überrascht. Die Silikon Schokoladenform "Vogel" ist ein vielseitiges Küchenaccessoire, das sowohl für süße als auch für erfrischende Kreationen eingesetzt werden kann. Das liebevoll gestaltete Tiermotiv verleiht jeder Leckerei eine spielerische und zugleich stilvolle Note.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Silikonform
Egal, ob man fruchtige Eissnacks für heiße Sommertage zubereitet, kunstvolle Pralinen oder selbstgemachte Schokoladen-Vögel herstellen möchte, mit dieser Form gelingen Ergebnisse, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch optisch begeistern. Ein weiterer Vorteil der Silikonform ist ihre Wiederverwendbarkeit und Langlebigkeit. Im Gegensatz zu Einwegformen oder starrem Kunststoff bleibt sie auch bei häufiger Nutzung formstabil und verzieht sich nicht. Die Silikon Schokoladenform "Vogel" bringt Freude am Selbermachen zurück in den Alltag. Sie ist perfekt geeignet für kleine Genussmomente zwischendurch, als süßer Abschluss eines anstrengenden Tages oder als liebevolle Ergänzung zu selbstgemachten Geschenken. Die Form weckt kreative Ideen und macht das Zubereiten von Snacks, Süßem und Eis zum Erlebnis.
Taucherli: Schweizer Schokoladenkunst mit Tradition
Ein besonderes Beispiel für hochwertige Schokoladenkunst ist die Schweizer Firma „Taucherli“. Die Geschichte begann 2005, als Kay Keusen das Unternehmen rettete. Der Name „Taucherli“ steht zum einen für das Blässhuhn, einen schwarzen Vogel mit weißer Blesse, der oft auf Teichen zu sehen ist. Zum anderen steht er für ein gegossenes, großes Praliné, das von Schweizer Schoggi umhüllt und in heiße Flüssigkeit getaucht wird - ein Trinkschokoladenstick.
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Kay Keusen legt großen Wert auf die Qualität seiner Zutaten und die Beziehung zu seinen Kakaobauern. Er verarbeitet nur höchste Qualität und setzt besonderen Fokus auf die speziellen „Weißen Kakaobohnen“, die nur Porcelana heißen dürfen, wenn sie in Venezuela wachsen. Er arbeitet mit Fine Cacao Importeuren in Europa zusammen, importiert aber auch selbst aus Vietnam oder einen Criollo von einem Freund aus Kolumbien.
Die Bedeutung der Conche für den Geschmack
Während viele Schokoladenhersteller heutzutage ausschließlich mit Mélangeuren arbeiten, setzt Kay Keusen zusätzlich auf die Conche. Mélangeure vermahlen die Kakaobohnen zusammen mit Zucker und Milchpulver, bis eine homogene Schokoladenmasse entsteht. Kay Keusen ist jedoch der Meinung, dass im Mélangeur nur eine leichte Geschmacksentwicklung stattfinden kann. Um eine gute Schokolade zu erhalten, braucht es aber Luft und Bewegung in der Schokoladenmasse, was eben nur mit einer Conche möglich ist.
Tipps und Tricks für die Herstellung von Schokoladen-Vögeln
Um perfekte Schokoladen-Vögel herzustellen, ist die richtige Verarbeitung der Kuvertüre entscheidend. Hier einige Tipps:
- Schmelzen: 2/3 der Kuvertüre im Wasserbad unter gelegentlichem Rühren bei maximal 45 °C schmelzen.
- Temperieren: Die restliche 1/3 gehackter Kuvertüre zugeben und unterbrochen einrühren. Nach dem die gewünschte Temperatur erreicht worden ist, wieder auf Wasserbad stellen und auf 30°C - 31°C erwärmen. Die Schokolade in diesem Temperaturbereich ist nun bereit verarbeitet zu werden. Dabei darauf achten, dass die Schokolade während der Weiterverarbeitung in diesem Temperaturbereich bleibt!
- Verarbeitung: Die Formen mit der geschmolzenen Kuvertüre übergießen.
- Aushärten: Die Formen mit Frischhaltefolie abdecken und die Schokolade fest werden lassen.
- Entformen: Nachdem die Einzelteile festgeworden sind, aus der Form nehmen und die Folie vorsichtig entfernen.
- Verzieren: Den oberen Rand vom Korpus mit geschmolzener Schokolade bestreichen, um die Einzelteile zusammenzufügen.
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