Veganer Apfel-Streuselkuchen: Detailliertes Rezept und Backtipps
Herbstzeit = Apfelzeit! Und ich liebe die Apfelzeit. Generell gehört der Apfel zu meinem Lieblingsobst und er wird einfach nicht langweilig für mich. Vor allem, wenn er super knackig und säuerlich ist. Und außerdem gibt es kein Obst, das sich besser zum Backen eignet, wenn ihr mich fragt.
Warum dieses Rezept lieben wirst
Dieser einfache vegane Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln wird schnell dein neues Lieblings-Rezept sein! Er ist weich, saftig, mit knusprigen Streuseln getoppt, super einfach zuzubereiten und dabei unglaublich lecker! Unser Rezept für einen veganen Apfelkuchen erfüllt alles, was wir von einem richtig guten Apfelkuchen erwarten: Er ist süß, aber nicht zu süß. Knusprig, aber nicht trocken. Saftig, aber nicht sapschig.
Zutaten - Grundversion (für Springform Ø 24-26 cm)
- 325 g Mehl (Weizen oder Dinkel; für glutenfreie Version 1:1 durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen)
- 200 g vegane Butter oder Margarine (feste Backmargarine empfohlen)
- 150 g Zucker (brauner Zucker empfiehlt sich für Karamellnote)
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- ½ TL Zimt (mehr nach Geschmack)
- 3-6 Äpfel (je nach Rezeptvariante; ca. 600-1.200 g), z. B. Elstar, Jonagold, Boskoop, Braeburn oder Topaz
- 15 g Speisestärke
- Saft ½ Zitrone
- Optional: 350 g Apfelmus oder geriebene Äpfel für extra Saftigkeit
Alternativen und Special-Ingredients
- Für weniger Kalorien: Erythrit als Zuckeralternative verwenden.
- Für Nussnote: gemahlene Haselnüsse oder Mandeln in den Teig geben.
- Für feine Cremeschicht: Sojajoghurt-Quarkcreme mit Speisestärke, Vanille und Zitronenabrieb.
- Für knusprige Extras: Haferflocken oder Pekannüsse in die Streusel mischen.
Werkzeuge
- Springform (Ø 24-26 cm) oder Kastenform/Muffinblech für andere Formen
- Küchenwaage, Schüsseln, Schneebesen, Teigschaber
- Küchenmesser, Sparschäler, Reibe
- Kuchengitter
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Teig und Streusel vorbereiten
Mehl, Salz, Vanillezucker und Zucker in einer Schüssel mischen. Vegane Butter in Stücken zugeben, zu einem glatten Teig verkneten. Etwas mehr als die Hälfte in die Springform geben und diese damit auskleiden. Dabei einen ca. 2-3 cm hohen Rand formen. Den restlichen Teig mit Zimt zu Streuseln verkneten. Beides für 30 Minuten kaltstellen.
2. Apfelfüllung herstellen
Äpfel schälen, halbieren, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden, mit Zitronensaft mischen. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Apfelwürfel und 100 ml Wasser zugeben und 4 Minuten köcheln lassen. Stärke mit Vanillezucker und 2 EL Wasser glatt rühren und zugeben. Apfelmasse unter Rühren eindicken lassen. Beiseite stellen.
3. Kuchen zusammensetzen
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Springformboden fetten und gegebenenfalls mit Backpapier auslegen. 2/3 des Teiges in die gefettete Form geben und festdrücken. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Warme Apfelmasse darauf verstreichen. Aus dem restlichen Mürbeteig Streusel zupfen und auf der Apfelmasse verteilen.
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4. Backen und Abkühlen
Kuchen ca. 45-55 Minuten backen, je nach Form und Ofentyp; für manche Rezepte 60-70 Minuten. Stäbchenprobe machen: ein in die Mitte eingeführtes Holzstäbchen sollte fast sauber herauskommen. Nach dem Backen ca. 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Rand lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen. Mindestens 2 Stunden erkalten lassen; bei Quarkcreme-Füllung mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Varianten und Tipps
- Glutenfrei: Mehl 1:1 durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen; ggf. Hafermehl nutzen.
- Saftigkeit: Geriebene Äpfel machen den Kuchen besonders saftig; das Schälen kann man sich sparen, wenn man geriebene Schale mag.
- Weniger Fett: Öl statt Butter/Margarine verwenden macht den Teig oft saftiger.
- Streusel extra knusprig: Vor dem Servieren den Kuchen kurz bei 150 °C aufwärmen.
- Zu heller Bräunung: Kuchen locker mit Backpapier oder Alufolie abdecken.
- Lagerung: Abgedeckt bei Raumtemperatur 1 Tag, im Kühlschrank bis zu 4 Tage; einfrieren bis zu 3 Monate.
- Muffins oder Kastenform: Rezept lässt sich auch für etwa 15 Muffins oder eine Kastenform adaptieren; Backzeit anpassen und Stäbchentest machen.
- Frische Glasur: Aprikosenmarmelade leicht erwärmen und Apfelscheiben damit bepinseln für Glanz und Geschmack.
Welche Äpfel verwenden?
Wir empfehlen fruchtig und leicht säuerliche Äpfel mit festem Fruchtfleisch, damit sie nicht zu Mus werden. Sorten wie Elstar, Jonagold, Boskoop, Braeburn oder Topaz funktionieren sehr gut.
Tabelle: Vergleich der Rezeptvarianten
| Variante | Mehl | Süßungsmittel | Fett | Backzeit (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Klassisch vegan | Weizen/Dinkel | Zucker / brauner Zucker | vegane Margarine | 45-55 Min. |
| Glutenfrei | glutenfreie Mehlmischung | Zucker / Erythrit | vegane Margarine oder Öl | 45-60 Min. |
| Zuckerfrei / gesünder | Dinkel + Hafermehl | Datteln / Dattelpaste | Cashewmus / Öl | ca. 50-70 Min. |
Noch mehr Inspiration
Mein Tipp: eine Kugel Vanilleeis zum lauwarmen Kuchen. So wird auch ein herrliches, veganes Dessert draus. Wenn du dieses Rezept erneut veröffentlichen möchtest, verlinke die Quelle bitte. Ich freue mich sehr, wenn du in den Kommentaren Tipps zum Rezept, eine Verbesserung oder eine Variante mit uns teilst.
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