Unold Eismaschine Test Vergleich: Günstige Alternativen für selbstgemachtes Eis

Erdbeere, Vanille, Schoko oder etwas Ausgefalleneres? An heißen Sommertagen gibt es kaum etwas Schöneres als ein frisches, kaltes Eis. Eine noch bessere Alternative zur Eisdiele oder zum Supermarktbecher ist eine eigene Eismaschine. Auch wenn diese selten günstig sind, kann sich die Investition in das richtige Gerät lohnen. Eis selbst herzustellen macht nicht nur Spaß, sondern ermöglicht es auch, Familie oder eine kleine Gruppe von Gästen problemlos zu bewirten.

Eismaschinen-Typen im Vergleich

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Eismaschinen: Geräte mit eigenem Kühlsystem (Kompressor) und solche, die auf Kühlakkus setzen.

Eismaschinen mit Kühlakku

Eismaschinen mit Kühlakku sind in der Anschaffung günstiger und beginnen bei etwa 60 Euro. Allerdings benötigen sie ausreichend Platz im Gefrierschrank, um den Behälter vorzukühlen. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Akku während des Gebrauchs warm wird und mit der Zeit an Kühlleistung verliert. Daher sollte die Eismasse möglichst kalt, idealerweise sogar leicht angefrostet sein.

Eismaschinen mit Kompressor

Eismaschinen mit Kompressor machen es dem Nutzer recht leicht, da das Gerät die meiste Arbeit abnimmt. Lediglich das Einfüllen der Zutaten und das Genießen des fertigen Eises bleibt dem Nutzer überlassen. Sie sind zwar teurer und sperriger, bieten aber eine deutlich bequemere Handhabung. Diese Geräte haben kein Problem mit nachlassender Kühlleistung und sind in der Regel leistungsstärker.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Eismaschinen sind im Grunde simple Geräte. Die Unterschiede liegen vor allem in der Kapazität und der Leistung des Kühlaggregats. Im Test zeigt sich: Je leichter die Eismaschinen zu bedienen sind, desto einfacher lassen sie sich nutzen. Denn Eis benötigt Zeit und lässt sich nicht jedes Mal in der gleichen Zeit zubereiten. Eismaschinen, die sich nur per Timer aktivieren lassen, schalten irgendwann ab - und das Eis schmilzt.

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Empfehlenswerte Eismaschinen im Test

DeLonghi Gelataio ICK6000

Die DeLonghi Gelataio ICK6000 ist eine klare Empfehlung für alle, die eine wirklich gute Eismaschine zu Hause haben möchten. Sie produziert schnell Eis, ist dabei leicht zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie fasst 1,2 Liter und arbeitet erfreulich schnell: In weniger als einer Stunde ist das Eis fertig. Besonders die simple Bedienung überzeugt: Das System hat zwei Schalter - einen für die Kühlung, einen für das Rührelement. Einziger Nachteil ist, dass der Kühlbehälter beim Ausleeren angefasst werden muss. Ohne Handschuhe frieren einem da fast die Hände ab, denn die Eismaschine kühlt sehr kräftig.

Die DeLonghi Gelataio ist einfach zu bedienen. Über einen Schalter kann man zwischen Rühren, Kühlen, Rühren/Kühlen und Aus wählen. Sobald sich Eismasse in der Eismaschine befindet, sollte stets gerührt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die sie am Rührsystem festklebt. Der Verschluss lässt sich aufsetzen und rastet mit einer kleinen Drehung fest ein. Bei der Eisherstellung sollte man übrigens die Rühr-/Kühlfunktion etwas länger laufen lassen, als es einem das Bauchgefühl vorsagen würde. Kleines Manko: Beim Herausnehmen der Eiscreme friert man sich fast die Finger ab. Denn der Metallbehälter ist kalt, sehr kalt. Dementsprechend muss man schnell sein, sonst wird nicht nur die Hand, sondern auch die Creme selbst, in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem ist das Rührelement leider so breit, dass es einen Großteil der Creme beim Herausnehmen mit sich zieht. Dafür lässt sich das System leicht reinigen.

Springlane Kitchen Elli

Die Springlane Kitchen Elli bietet eine ausgezeichnete Alternative für diejenigen, die eine zuverlässige Eismaschine im mittleren Preissegment suchen. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und verzichtet auf unnötige Spielereien. Die Bedienung ist einfach und beschränkt sich auf das Wesentliche, was für ihren Einsatzzweck aber vollkommen ausreicht. Nach der Zubereitung hält sie das Eis noch für eine weitere Stunde kühl. In Hinsicht auf Maße und Gewicht liegt sie im Mittelfeld der getesteten Speiseeismaschinen. Das Gerät ist somit nicht zum Angeben gedacht, sondern soll in erster Linie praktischen Ansprüchen genügen. Die Bedienung ist dementsprechend möglichst einfach gehalten, und der komplette Eisbehälter lässt sich mit einem kleinen Henkel herausnehmen. Auch was den Geräuschpegel angeht, liegt die Elli im Mittelfeld.

Medion MD 18883

Die Medion MD 18883 ist eine solide, klassische Eismaschine, die vor allem durch ihr hohes Fassungsvermögen von zwei Litern punktet und darüber hinaus auch verhältnismäßig günstig zu erwerben ist. Nach etwa 40 Minuten ist das Eis fertig und die Konsistenz ist zufriedenstellend. Die Reinigung gestaltet sich ebenfalls einfach, da der Eiseimer herausgenommen und separat gespült werden kann. Allerdings dürfen die Zubehörteile nicht in die Spülmaschine. Das LED-Display mit großen Ziffern und Symbolen macht die Bedienung kinderleicht. Auch die eher reduzierte Funktionsvielfalt sehen wir nicht unbedingt als Negativpunkt: Hier gibt’s nur Zeit einstellen, Kühlen, fertig. Wer ein Gerät für viel Eis sucht, wird hier fündig.

The Smart Scoop von Sage Appliances

Wenn man einen Alleskönner unter den Eismaschinen sucht und Geld keine Rolle spielt, kann man sich getrost den The Smart Scoop von Sage Appliances zulegen. Er besitzt praktische Funktionen, wie Pre-Cool - hier wird die Eismaschine vor der eigentlichen Anwendung auf die entsprechende Temperatur heruntergeregelt, je nachdem, für was man sich entschieden hat. Man hat die Wahl zwischen Sorbet, Frozen Yogurt, Gelato und Eiscreme. Mit einem Stellrädchen kann man den Härtegrad angenehm einstellen. Die Eismaschine verfügt über eine Manuell- und Automatik-Funktion und auch die Zubereitungszeit kann manuell oder automatisch eingestellt werden. Eine weitere praktische Funktion ist die Keep-Cool-Funktion, die das zubereitete Eis kalt hält. Sie schaltet sich automatisch ein, wenn das Eis fertig gerührt ist. Dass die Köstlichkeit bereit zum Verspeisen ist, erfährt man durch ein akustisches Signal. Die Verarbeitung ist sehr gut und die Konsistenz des Eises ist klasse, ohne kristalline Bestandteile und cremig.

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Springlane Eni

Die kleine Eni von Springlane macht tolles Eis ohne Schnickschnack. Die kleine und hübsch designte Springlane Eni vereint nur die nötigsten Funktionen einer Eismaschine. Die kompakte Eismaschine von Springlane ist sehr einfach zu bedienen, da es nur ein Stellrädchen gibt. Man kann es auf Aus, Rückwärtsgang, Kühlen oder Eis einstellen. Die Maschine rührt das Eis genau 30 Minuten, danach muss man das Stellrädchen einfach erneut auf Eisproduktion einstellen, solange, bis es fest ist. Für 300 Milliliter Flüssigkeit empfehlen wir 40 bis 50 Minuten. Der Deckel des Geräts ist schön fest mit dem Rührstab verbunden - bei anderen Eisbereitern ist das teilweise eine recht wacklige Angelegenheit. Trotzdem lässt sich das Rührelement gut für die Reinigung lösen. Auch der Eiseimer lässt sich in gewohnter Springlane-Manier bequem herausnehmen.

TZS First Austria FA-5105

Die TZS First Austria FA-5105 ist mit ihrem blauen Design definitiv ein Hingucker. Sie ist sauber verarbeitet, sehr stabil und wirkt rundum hochwertig - und das, obwohl sehr viel Plastik verbaut ist. Neben der Eismaschine mit Gebrauchsanweisung werden zudem ein Rezeptheft, ein Eisportionierer und ein Messbecher mitgeliefert. Die Bedienung ist intuitiv gehalten. Über ein Bedienfeld unter dem Display lässt sich die gewünschte Funktion einstellen: rühren, kühlen oder eben beides für die Eisproduktion. Joghurt soll die Maschine ebenfalls herstellen können, doch wir wollen uns auf ihre Paradedisziplin konzentrieren. Auch die Reinigung ist denkbar einfach, besonders, da der Edelstahlbecher über einen Henkel verfügt. So lässt er sich problemlos entnehmen und per Hand abwaschen.

Nemox Gelatissimo

Mit italienischer Leichtigkeit und einer hohen Geschwindigkeit bei der Eisproduktion konnte die Nemox Gelatissimo im Test beeindrucken. Gut gefiel uns das leichte Einfüllen und die einfache Bedienung. Ein Knopf aktiviert das Kühlelement, ein anderer schaltet die Rührfunktion ein. Kein Schnickschnack, kein Timer - einfacher geht es nicht. Ebenfalls positiv ist die gute Kühlleistung, die Gelatissimo war eine der schnellsten Eismaschinen im Test. Was uns weniger gut gefiel, war die Vorbereitung: Die Nemox muss man jedes Mal vor der Benutzung zunächst mit einer Salzlake auffüllen. Das soll verhindern, dass der Eisbehälter am Gerät festfriert. Allerdings erschwert das die Reinigung.

Severin EZ 7405

Die moderne Severin EZ 7405 ist eine tolle Eismaschine, die vergleichsweise schnell Eiscreme zaubert und auch Joghurt machen kann. Sie ist mit einem Touch-Display ausgestattet und produziert cremiges, schmackhaftes Eis. Sie ist mit einem Touch-Display ausgestattet, das zuverlässig funktioniert und große Ziffern und Symbole anzeigt. Neben den Standard-Funktionen An/Aus, Start/Stopp und der Timer-Wahl hat sie auch extra Bedienflächen für Kühlen, Rühren, Eis und Joghurt. Besonders die Kühlfunktion ist praktisch, wenn man nicht gleich das ganze Eis serviert. Im Lieferumfang sind ein Eislöffel aus Kunststoff und ein Messbecher enthalten. Auch ein Rezeptheft liegt bei.

Springlane Elisa

Die Springlane Elisa ist eine solide, hochwertige Eismaschine mit einem besonders großen Fassungsvermögen von zwei Litern. Sie besitzt nicht nur eine Eis-Funktion, sondern kann auch Joghurt zubereiten. Im Vergleich zur Severin EZ 7405 hatte das Eis dort aber noch eine etwas festere und dennoch cremigere Konsistenz - und das zu einem günstigeren Preis. Im Lieferumfang sind ein Schaber, ein Rezeptheft, ein schöner Eislöffel und ein Messbecher enthalten.

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Springlane Emma

Die Springlane Emma macht gutes Eis in einer Zubereitungszeit von 60 Minuten. Das Eis war zwar nicht komplett stichfest, aber von der Konsistenz ansonsten schön cremig und lecker. Die Bedienung ist einfach - es gibt eine An/Aus-Taste, eine Start/Stopp-Taste und zwei Tasten, um den Timer vor- bzw. zurückzustellen. Dabei kann man aber maximal 60 Minuten am Stück rühren lassen. Besonders gut gefällt uns der hochwertige Eislöffel, der mitgeliefert wird. Auch ein Rezeptbuch und ein Spatel zum Auskratzen sind im Lieferumfang enthalten.

Klarstein Dolce Bacio

Die Klarstein Dolce Bacio präsentiert sich wuchtig und edel: Mit ihrem Edelstahlgehäuse und dem großen Display macht die Eismaschine optisch eine sehr gute Figur. Außerdem lassen sich satte zwei Liter Eiscreme auf einmal mit ihr anrichten - das macht sie zum idealen Helfer, wenn mal Besuch kommt. Darüber hinaus kann die Eismaschine auch als…

Unold Profi und Profi Plus

Die Eismaschine von Unold gibt es in zwei Varianten: Die „Unold Profi“ hat 180 Watt Leistung und kostet ca. 285 Euro, die „Unold Profi Plus“ hat 250 Watt Leistung und kostet ca. Auffällig ist zuerst das ungewöhnliche, fast quadratische Design der Eismaschine. Das geht mehr in die Höhe als wie bei etlichen anderen Eismaschinen in die Breite. Die Bedienung ist denkbar einfach: Stecker rein, „Power“ drücken zum Anschalten und dann „Start“ drücken zum Rühren. Mehr ist nicht zu tun. Die Füllmenge ist mit ca. 2 Litern großzügig bemessen und erlaubt es, unsere hier veröffentlichten Rezepte, die meist für ca. Bei einer Füllmenge von ca. 1 Liter ist die Maschine auf jeden Fall schneller fertig als meine alte Unold de Luxe, trotzdem bleibt mir auch der Rührer der neuen Eismaschine manchmal stecken, wenn ich das Eis nicht rechtzeitig aus der Eismaschine hole. Der Rührer hält durch seine Konstruktion viel, um nicht zu sagen, fast alles vom fertigen Eis, fest und das erfordert ein mühsames Abkratzen. Das wird noch dadurch erschwert, dass der Rührer relativ breit ist, man braucht also einen mindestens ebenso großen gefrierfähigen Behälter, über den man den Rührer beim Abkratzen halten kann. Nach einigen Nutzungen hat sich bei mir im Behälter unter dem Plastik eine dünne Schicht „Reste“ gebildet, die ich nicht entfernt bekomme. Wenn wir davon ausgehen, pro Durchgang ca. ein Liter Eis zu machen, was uns ca. 10 große Kugeln beschert, die wiederum in einer Eisdiele zusammen locker mindestens 10 Euro kosten würden, rentiert sich diese Eismaschine nach ca. 33 Durchgängen. Insgesamt hat mich die Kombination aus Preis, Leistung und Qualität überzeugt.

Weitere Testkriterien und Aspekte

Flexibilität und Zutatenkontrolle

Eiscreme, Sorbet, Softeis oder Frozen Yoghurt jederzeit zu Hause herstellen, davon träumen nicht nur Kinder. Wer eine hochwertige Eismaschine mit Kühlkompressor besitzt, kann ohne lange Planung Lieblings-eissorten kreieren. Echte Fans möchten sie das ganze Jahr über genießen: zart schmelzende Eiscreme in ihren Lieblingssorten. Wer sein Eis selbst zubereitet, kann sich jederzeit eine frische Portion gönnen. Auch wenn der beste Eisladen in der Nachbarschaft saisonal geschlossen ist, lässt sich zu Hause mit Eigenkreationen am perfekten Geschmackserlebnis feilen. Außerdem weiß man genau, was in der Waffel oder im Becher steckt. So lässt sich einfach auf unerwünschte Zusätze verzichten. Man kann gezielt Unverträglichkeiten beachten und gesunde Zutaten hinzufügen.

Testverfahren und Ergebnisse

Jeder der sechs Kandidaten unseres Vergleichstests muss drei Aufgaben bewältigen: Zitronensorbet, Joghurteis und Vanille-Sahne-Eis. Rezepte findet man online reichlich, zudem liefern die Hersteller teilweise gleich Ideen mit. Für den Klassiker Zitronensorbet stellen wir einen Sirup her und vermischen ihn mit frisch gepresstem Zitronensaft. Das Joghurteis besteht neben Joghurt vor allem aus Sahne und Zucker. Reichlich Sahne kommt auch in das Vanille-Eis - außerdem Vanille, Zucker und Vollmilch. Praktisch: Fast alle Modelle (außer Unolds Doppio) haben im Deckel eine kleine Luke. So kann man Extra-Zutaten am Ende der Zubereitung direkt in den Behälter geben, ohne das Programm zu unterbrechen. Der Rühreinsatz sorgt dafür, dass sich die Stückchen in der Eismasse verteilen. Die Wartezeit bleibt durchweg bei weniger als 1 h. Das liegt daran, dass die Modelle alle mit vollautomatischen, selbstkühlenden Kompressoren (teilweise bis −35 Grad Celsius) ausgestattet sind. Zutaten oder Zubehör müssen nicht im Gefrierschrank vorkühlen.

Bedienung und Handhabung

Gleich groß sind nicht nur die Behälter, Rührstäbe und Deckel von Klamer, Severin und Unolds Einzel-Eismaschine. Mit gleichen Abmessungen und Gerätebestandteilen ähneln sich die drei sehr - bei Klamer ist jedoch ein stärkerer Motor verbaut (220 Watt (W) statt 180 W). Die Bedienfelder und Displays sind unterschiedlich, jedoch allesamt simpel zu bedienen. Auch Gastroback und Graef lassen sich einfach programmieren. Klar erkennbare Symbole für Funktionen wie Rühren, Eis oder Kühlen sind eine Hilfe. Schwierig zu erkennen sind die Tasten bei Graef. Sie sind schwarz auf schwarz gehalten und leuchten erst nach dem Einschalten. Unolds Doppio hat Drehschalter zur Programmauswahl. Ohne Display fehlt hier ein praktischer Timer.

Eisqualität und Konsistenz

Großer Vorteil der Maschinen gegenüber dem Selbermachen in der Gefriertruhe: Während des Kühlens wird die Eismassen ständig gerührt. Die Folge: Störende Eiskristalle machen wir bei der Verkostung nicht aus. Sowohl das Sahneeis als auch das Joghurteis sind bei allen Kandidaten lecker und cremig. Auch das Sorbet hat eine Konsistenz, wie man sie vom italienischen Eisladen kennt. Ein wenig stört bei einzelnen Kandidaten (beispielsweise Unolds Doppio), dass die Masse nicht ganz gleichmäßig gefroren ist. Typischerweise setzt sich bei der Zubereitung eine Schicht harte Eismasse an der Behälterinnenseite ab. Bei Gastroback und dem Doppelmodell von Unold ist sie am dicksten. Da sie sich schwer aus dem Behälter kratzen lässt, fällt die Ausbeute etwas geringer aus.

Nachkühlfunktion

Eine Nachkühlfunktion soll die fertige Eiscreme für bis zu 2 h in der ausgewählten Konsistenz (weich, mittel oder hart) halten. So wechselt die Maschine von Gastroback beim Testlauf mit Sahneeis nach rund 45 Minuten automatisch in den „Cool“-Modus. Dabei wird das Eis jedoch nicht weitergerührt. Im Test wird es daher mit der Zeit etwas fester.

Reinigung und Wartung

Warmes Spülwasser reicht aus, um Behälter, Rührelement, Deckel sowie Zubehör wie Eisportionierer, Schaber oder Messbecher sauber zu bekommen.

Aspekte der Aufstellung und Lautstärke

Das Selbermachen auf diese Art und Weise hat einen Haken: Eismaschinen mit Kompressoren sind in der Regel große, schwere Kästen. So bringen die Testkandidaten 11 bis 19 Kilogramm auf die Waage. Das macht es lästig, sie aufzustellen. Ohnehin gilt es hierbei zu beachten, was beispielsweise Unold in den Sicherheitshinweisen betont: „Lassen Sie das Gerät nach dem Auspacken mindestens zwei Stunden am endgültigen Standort stehen, bevor Sie es in Betrieb nehmen. Das Kühlmittel im Gerät muss sich erst absenken, da sonst der Kompressor beschädigt werden kann.“ Stark kippen darf man die Eismaschinen ebensowenig. Der Aufstellort sollte gut überlegt sein. Auch aus anderen Gründen: Mit eine Lautstärke von von 49 (Klamer) bis 63 Dezibel (Severin und Unolds kleines Modell) auf einen Meter Entfernung kann einem das Brummen schon auf die Nerven gehen. Zwei Modelle, Graef und das Doppel-Modell von Unold, sind zudem recht hoch. Hier sollte man prüfen, ob man problemlos von oben in die Behälter schauen kann. Sonst nützt der beste Sichtfensterdeckel nichts, um die Konsistenz während der Zubereitung zu kontrollieren. Wie lange es dauert, bis das Eis fest genug ist, kann variieren.

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