Einfaches Tupper Apfelkuchen Rezept: schneller, saftiger Rührteig-Klassiker für jede Gelegenheit
Dieser einfache saftige Apfelkuchen ist ein echter Kuchenklassiker für die ganze Familie - und das aus gutem Grund! Ob in der Apfel-Hochsaison im Herbst oder unterm Jahr, der Apfelkuchen kommt immer gut an. Aber manchmal ist das Einfache, das Unspektakuläre immer noch am besten. Omas Apfelkuchen mit Rührteig ist DER Kuchen meiner Kindheit.
Der versunkene Apfelkuchen besteht aus einem einfachen Rührteig mit Apfelspalten. Daher ist er besonders fix gemacht und perfekt für Backanfänger geeignet. Ihr müsst maximal 20 Minuten Vorbereitungszeit einplanen, den Rest erledigt der Ofen. Spätestens, wenn die Küche duftet, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Das Rezept ist eine Abwandlung des bekannten “Apfelkuchen sehr fein”, der sicher in vielen Familien seit Generationen gebacken wird.
Zutaten: einfach, basic, immer vorrätig
Sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung sind basic. Die Zutaten habt ihr wahrscheinlich ohnehin auf Vorrat. Äpfel sollte nmatisch, saftig, eher fest statt mehlig und leicht säuerlich sein. Ich verwende am liebsten Rubinette, Boskop, Elstar und Topaz.
- 150 Gramm Butter weich
- 120 Gramm Zucker
- 3 mittelgroße Eier zimmerwarm
- 250 Gramm Weizenmehl
- 2 Prisen Salz
- 2 ½ Teelöffel Backpulver leicht gehäuft
- ½ Teelöffel Zimt
- 90 Milliliter Milch grobe Angabe
- 600 Gramm Äpfel ca.
Mehl: Für dieses Rezept benötigt ihr normales helles Weizenmehl oder helles Dinkelmehl, mir denen der Apfelkuchen fein wird. Butter: Wie bei jedem Rührkuchen ist es auch für diesen einfachen Apfelkuchen wichtig, dass die Butter weich und zimmerwarm ist. Eier: Am besten nehmt ihr (Bio-) Eier der Größe M. Zucker: Ich verwende klassischen weißen Haushaltszucker - und im Vergleich zu vielen anderen eher wenig. Salz und Gewürze: Eine Prise Salz hebt das Aroma in jedem (süßen) Rezept hervor - also nicht darauf verzichten. Milch: Ich verwende fettarme Kuhmilch.
Alternative Zutaten und Varianten
- Gesünder: Wie im gesunden Apfelkuchen kann man statt weißem auch Vollrohr-, Rohrohrzucker oder Muscovadozucker verwenden.
- Mit Schuss: Wenn keine Kinder mitessen, könnt ihr etwas Milch durch Alkohol ersezen, z.B. 40 ml Amaretto oder Rum.
- Kohlenhydratarm ist der Low Carb Apfelkuchen, in dem statt Mehl nur Mandeln stecken.
- Der Rührteig lässt sich wunderbar verfeinern und abwandeln, etwa mit Vanille, Tonkabohne oder Bittermandelaroma im Teig.
Die besten Äpfel für den Rührteig-Apfelkuchen
Her mit den passenden Äpfeln: Festfleischige Äpfel sind dein Freund für diesen schnellen Apfelkuchen. Sie bleiben beim Backen in Form und bringen eine super Süß-Säure-Balance mit. Genauso geeignet ist ein Elstar oder aber Jonagold. Boskop, Elstar, Braeburn sowie Cox Orange sind die Klassiker. Die Äpfel sollten ein festes Fruchtfleisch und eine leicht säuerliche Note habe.
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Schritt-für-Schritt: so gelingt der versunkene Apfelkuchen
- Form fetten: Für den Apfelkuchen aus der Springform sollte diese gut eingefettet und mit Mehl bestäubt sein, damit ihr den Kuchen später gut lösen könnt.
- Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Äpfel vorbereiten: Dann werden die Äpfel geschält, entkernt, geviertelt und dann fächerförmig mit einem scharfen Messer einritzt.
- Apfel-Viertel mit etwas Zitronensaft bepinseln, damit sie nicht braun werden, und beiseite stellen.
- Rührteig zubereiten: Damit der Apfelkuchen fluffig, flaumig und saftig wird, ist die Reihenfolge beim Rühren wichtig.
- Als erstes werden Butter und Zucker sehr schaumig geschlagen, dann kommen die Eier einzeln nacheinander dazu.
- Das Mehl mit Salz, Backpulver und Zimt mischen. Im Wechsel mit der Milch zur Eier-Butter-Creme geben und kurz unterrühren.
- So viel Milch verwenden, dass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.
- Die vorbereiteten Apfel-Viertel gleichmäßig darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
- Äpfel dabei nicht ganz an den Rand legen; es sollte etwas Teig zwischen Form und Apfel bleiben.
- Den Kuchen ca. 32-38 Minuten goldgelb backen.
- Eventuell nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird.
Backzeit, Form und Optik
Mein versunkener Apfelkuchen wird recht hoch, da wir ihn so lieber als flach mögen. Auch die Apfelmenge könnt ihr nach Belieben etwas erhöhen oder verringern (ca. 500-750g). Die Apfelspalten rundherum mit der runden Seiten nach oben sternförmig in den Teig stecken. Den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Tipps für Lockerheit, Saftigkeit und Aroma
- Butterweiche Zubereitung: Butter mit Zimmertemperatur lässt sich leichter verarbeiten und macht den Rührteig schön luftig.
- Ein rührender Tipp für den Teig: Schlage erst die Eier, den Zucker und den Vanillezucker mit einer Prise Salz schön schaumig.
- Dann kommt die weiche Butter dazu.
- Schön versenken: Fülle den Teig in die Springform und platziere die Apfelstücke gleichmäßig und mit der gewölbten Seite nach oben im Teig.
- Leise rieselt der Puderzucker: Ich gebe gerne noch Puderzucker über den fertig gebackenen Kuchen.
- Mit Zimt und Vanille: Ein Teelöffel Zimt oder etwas Vanillemark im Teig sind eine richtig gute Idee.
- Knusper, knusper: Streu vor dem Backen etwas braunen Zucker über den Apfelkuchen.
- Glanz schön lecker: Bestreiche die Apfelspalten vor dem Backen leicht mit geschmolzener Butter oder Aprikosenmarmelade.
Aprikotieren oder Puderzucker: Finish und Haltbarkeit
Man kann den Kuchen zum Servieren entweder mit Puderzucker bestäuben oder aprikotieren. Eine Aprikotur sorgt für einen schönen Glanz, ein fruchtiges Aroma und eine bessere Haltbarkeit. Dafür ca. 2 EL Aprikosen-Konfitüre mit 1-1.5 EL Wasser in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen. Den warmen Kuchen direkt nach dem Backen damit bepinseln.
Der Kuchen hält sich gut verpackt und kühl gelagert, z.B. in einer Kuchenbox mit Deckel im Kühlschrank, ca. 2-3 Tage. Bei Zimmertemperatur lagern: Unter einer Kuchenhaube oder in einer luftdichten Dose bleibt der Apfelkuchen bei Raumtemperatur 2 Tage lang frisch. In den Kühlschrank stellen: Abgedeckt hält sich der Apfelkuchen etwa 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Für alle Fälle einfrieren: Lass den Apfelkuchen komplett auskühlen, schneide ihn in Stücke und verpacke ihn luftdicht.
Noch einfacher: All-In-Teig Variante
Mehl mit Puddingpulver, Backpulver und Zucker in einer Schüssel mischen. Eier, Butter und Milch zugeben und 3 Min. auf höchster Stufe mit den Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Apfelspalten steil rundherum in den Teig stecken. Zuletzt Zimt mit Vanillinzucker mischen und darauf streuen. Ca. 35 Min. backen.
Schnellster 5-Zutaten-Style
Mein blitzschneller und leckerer Apfelkuchen aus gerade mal 5 Zutaten wird Euch umhauen! Den habt Ihr nämlich in 10 Minuten in der Form (ok. Apfelschälen und -schnippeln nicht eingerechnet) und in 45 Minuten ist er fertig! Die Zutaten habt Ihr sicherlich immer im Haus, daher kann dieses Schätzchen zu jeder Zeit ganz unkompliziert in die Backform wandern.
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Toppings und Serviervorschläge
- Der fruchtige Kuchen schmeckt natürlich auch abgekühlt unglaublich lecker.
- Ich mag ihn aber besonders gern lauwarm, mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis drauf.
- Noch mehr Frucht drauf?
- Karamell-Kracher: Apfel und Karamell sind geschmacklich ein super Team.
- Honigliebe: Die Kombi aus Apfel und Honig kenne ich schon von meiner Apfel-Quarkspeise und sie funktioniert hier auch gut.
Alternative Formen: Kastenform statt Springform
Apfelkuchen Kastenform klingt für mich erstmal nicht nach der klassischen Kombi. Ich wurde aber eines besseren belehrt und kann sagen, Apfelkuchen in der Kastenform einfach super lecker ist. Es ist mal wieder ein ruckzuck Rührteig, der noch dazu richtig einfach zu machen ist. Der Apfelkastenkuchen ist ein einfacher Rührkuchen und ruckzuck im Backofen.
- Bevor wir loslegen fetten wir die Kastenkuchenform und streuen sie mit Mehl aus.
- Nun heizen wir den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor.
- Als nächstes nimmst Du Dir die beiden Äpfel. Sie werden geschält und in kleine Stücke geschnitten.
- Du gibst die weiche Butter in eine Schüssel und beginnst sie zu rühren.
- Wenn die Butter nun hell weiß und cremig ist kommen die Eier dazu.
- Jetzt werden Mehl, Backpulver und Zimt gemischt. Du gibt es nun im Wechsel mit der Milch zum Teig.
- Sobald Mehl und Mich untergerührt sind werden die Apfelstücke mit einem Teigspatel untergehoben.
- Wenn alles eine schöne homogene Masse ist kommt diese nun in die kastenkuchenform und darf für 60 Minuten in den Backofen.
Lass den Apfelkastenkuchen nach den Rausholen noch 10-15 Minuten stehen bevor Du ihn stürzt. Nach dem Abkühlen kannst Du ihn mit Puderzucker dekorieren und servieren.
Zusätzliche Rezept-Variante mit genauer Grammatur
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Zucker | 125 g |
| Butter | 125 g weiche Butter |
| Eier (M) | 3 Stück |
| Backpulver | 2 TL |
| Mehl | 200 g |
| Äpfel | 1 kg |
| Vanillezucker | 1 Päckchen |
| Salz | 1 Prise |
Eine Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier in den Behälter geben und schließen. Mehl mit Backpulver vermischen, Behälter öffnen und zufügen. Äpfel schälen, halbieren und Kerngehäuse entfernen. Mit einem Messer einige Male einritzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Warum dieses Rezept immer gelingt
Wenn ihr meine Tipps beherzigt, bekommt ihr im Nu einen himmlischen, herrlich saftigen Kuchen, der auf der Zunge zergeht. Und sich ein paar Tage frisch hält - zumindest theoretisch. Du kennst diesen Kuchen vielleicht auch unter dem Namen versunkener Apfelkuchen, da die Apfelstücke sanft im Teig versinken. Nach einer knappen halben Stunde im Ofen - in der ein leckerer Duft durchs Haus zieht, der alle in die Küche lockt - kannst du den Apfelkuchen schon genießen.
Weitere Ideen für Abwandlungen
- Na, du Pflaume: Zur Apfelsaison sind oft auch Pflaumen reif.
- Fruchtiges Upgrade: Verfeinere den Teig mit einem kleinen Schuss Apfelsaft ohne zugesetzten Zucker.
- Lass knacken: Wenn du magst, kannst du gehackte Walnüsse oder Haselnüsse zum Rührteig hinzufügen.
- Solltest du gerade keine Äpfel zur Hand haben, schmecken auch Birnen super in diesem Kuchen.
- Auch kann ich mir Rhabarber toll vorstellen, den es jetzt bestimmt bald wieder gibt.
Aufbewahren, Servieren, Genießen
Der noch warme Apfelkuchen schmeckt sagenhaft lecker. Auch pur schmeckt der Apfelkuchen wunderbar - und am zweiten Tag sogar noch besser, wenn alles schön durchgezogen ist. Der Kuchen ergibt ca.
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Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!
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