Tort Messi PSG: Frustration trotz Klub-WM-Qualifikation

Lionel Messi, normalerweise ein Inbegriff von Freude und sportlichem Erfolg, zeigte sich am Vorabend seines 38. Geburtstages ungewohnt frustriert. Trotz der Qualifikation von Inter Miami für das Achtelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft überwog die Enttäuschung. Der Grund: Das bevorstehende Duell mit seinem ehemaligen Verein Paris Saint-Germain (PSG).

PSG's Champions-League-Ambitionen: Ein Blick zurück

Unter der Ägide von Nasser Al-Khelaifi hat sich PSG zu einem Schwergewicht im europäischen Fußball entwickelt. Unzählige Millionen wurden in den Kader investiert, um den Traum vom Gewinn der Champions League endlich zu verwirklichen. Spieler wie Neymar und Kylian Mbappé kamen an die Seine, und der Sommer 2021 setzte dem Ganzen die Krone auf.

Der Sommer der Superstars

Lionel Messi, Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Achraf Hakimi, Georginio Wijnaldum und Danilo Pereira - sie alle wechselten im Sommer 2021 nach Paris. Diese Transferoffensive signalisierte unmissverständlich: PSG greift in der Champions League nun mit aller Macht an. Gleichzeitig schwebte aber auch die unausgesprochene Frage im Raum: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Scheitern als bittere Realität

Trotz aller Investitionen blieb der Erfolg in der Königsklasse aus. Bis auf die Saison 2019/20, als Thomas Tuchel das Team ins Finale führte (0:1 gegen Bayern München), war für PSG meist frühzeitig Endstation. Besonders schmerzhaft war die legendäre "Remontada" gegen den FC Barcelona im Achtelfinale der Champions League vor fünf Jahren. Nach einer 0:4-Auswärtsniederlage demütigte Barcelona Paris mit einem 6:1-Sieg im Camp Nou. Ironischerweise waren Neymar und Messi, damals noch im Dress der Katalanen, an drei der sechs Tore beteiligt.

Benzema's Alleingang beendet Träume

Auch in der Saison darauf erlebte PSG ein bitteres Aus. Gegen Real Madrid verspielte das Star-Ensemble eine 1:0-Führung aus dem Hinspiel und verlor mit 1:3. Karim Benzema zerstörte mit einem Hattrick innerhalb von 17 Minuten alle Hoffnungen der Pariser. Angesichts der enormen finanziellen Aufwendungen für Handgelder und Ablösesummen war dieses Ausscheiden eine noch größere Enttäuschung als die "Remontada" in Barcelona.

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Pochettino's Kritik und das Verhalten der Bosse

Nach der Niederlage gegen Real Madrid suchte Trainer Mauricio Pochettino die Schuld nicht nur bei seiner Mannschaft, sondern auch beim Videoschiedsrichterassistenten (VAR). Er argumentierte, dass Benzema Torhüter Donnarumma vor dem 1:1 gefoult habe.

Noch negativer als das sportliche Ergebnis wurde allerdings das Verhalten der PSG-Bosse Al-Khelaifi und Leonardo wahrgenommen. Medienberichten zufolge rasteten die beiden in den Katakomben des Stadions aus und versuchten, die Schiedsrichterkabine zu stürmen.

Die UEFA dokumentierte den Vorfall in einem Protokoll: "Als der Schiedsrichter sie aufforderte zu gehen, blockierten sie die Tür, und der Präsident schlug absichtlich einem der beiden Assistenten gegen die Fahne und zerbrach diese." Al-Khelaifi soll sogar einem Mitarbeiter von Real Madrid, der die Szene filmte, mit dem Tod gedroht haben. Die UEFA untersucht die Vorfälle.

Messis Rückkehr nach Paris: Ein bittersüßes Wiedersehen

Nun also das Wiedersehen mit PSG im Achtelfinale der Klub-WM. Für Messi wird es ein Spiel mit gemischten Gefühlen. Einerseits möchte er mit Inter Miami erfolgreich sein, andererseits verbindet ihn eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Pariser Verein. Die Erinnerungen an die Zeit in Paris sind allerdings nicht nur positiv. Trotz der hochkarätigen Mitspieler und der großen Ambitionen konnte Messi mit PSG nicht den erhofften Champions-League-Triumph feiern.

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