Vielfalt der Tassen für heiße Schokolade: Ein umfassender Leitfaden
Heiße Schokolade ist mehr als nur ein Getränk; es ist ein Erlebnis, ein Genuss, der Wärme und Behaglichkeit in unser Leben bringt. Ob als Muntermacher am Morgen oder als entspannender Schlummertrunk am Abend, die perfekte Tasse heiße Schokolade kann den Tag verschönern. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Arten von heißer Schokolade, von den klassischen Rezepten bis hin zu modernen Variationen, und bietet einen umfassenden Überblick für jeden Schokoladenliebhaber.
Die Grundlagen: Heiße Schokolade vs. Kakao
Oft werden die Begriffe "heiße Schokolade" und "Kakao" synonym verwendet, doch es gibt wesentliche Unterschiede. Heiße Schokolade wird aus geschmolzener Schokolade hergestellt, was zu einem reichhaltigeren, dickflüssigeren Getränk führt. Kakao hingegen wird aus Kakaopulver zubereitet und ist in der Regel weniger intensiv im Geschmack und von dünnerer Konsistenz. Viele Kakaopulver enthalten zudem zusätzliche Inhaltsstoffe wie Zucker, Emulgatoren und zugesetzte Vitamine.
Für eine authentische heiße Schokolade empfiehlt es sich, Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 % zu verwenden. So entsteht ein intensives und vollmundiges Geschmackserlebnis.
Regionale Variationen: Eine Weltreise der Schokolade
Die Welt der heißen Schokolade ist vielfältig und facettenreich. Jede Region hat ihre eigene, einzigartige Art, dieses köstliche Getränk zuzubereiten.
Italien: Cremig und Dessertartig
Die italienische heiße Schokolade zeichnet sich durch ihre besonders dickflüssige Konsistenz aus, die sie fast zu einem flüssigen Dessert macht. Sie wird traditionell im Topf oder Thermomix zubereitet und bietet ein intensives Genusserlebnis. Für eine besonders vollmundige Variante empfiehlt sich die Verwendung von Blömboom Dark Hot Chocolate Drops.
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Frankreich: Zart und Luxuriös
Die französische heiße Schokolade besticht durch ihre zarte, luxuriöse Textur und den vollen Schokoladengeschmack. Im Vergleich zur italienischen Variante ist sie oft etwas flüssiger, aber nicht weniger aromatisch. Die Verwendung von feinem Kakao und viel Sahne oder Vollmilch sorgt für eine besonders samtige und reichhaltige Konsistenz. Besonders bekannt ist die Pariser heiße Schokolade, die traditionell in den Cafés von Paris serviert wird und hervorragend zu einem frisch gebackenen Croissant passt.
Spanien: Kräftig und Dickflüssig
Die spanische heiße Schokolade ist berühmt für ihre dickflüssige Konsistenz und den intensiven Geschmack. Sie wird oft zu Churros gereicht und ist ein fester Bestandteil der spanischen Kaffeekultur. Der hohe Kakaogehalt sorgt für einen besonders kräftigen Geschmack. Für die Zubereitung wird der Kakao mit Zucker und etwas Maisstärke vermischt, um die gewünschte Dicke zu erreichen.
Belgien: Reichhaltig und Schokoladig
Belgien ist bekannt für seine Schokolade, und auch die belgische heiße Schokolade spiegelt diese Tradition wider. Sie wird aus feinstem Kakao und einer großen Menge Sahne hergestellt, was zu einem besonders reichen und schokoladigen Geschmack führt. Oft wird sie mit einem Schokoladenstück serviert, das im Getränk schmilzt, um den Geschmack noch zu intensivieren.
Schweiz und Wien: Sanft und Vollmundig
Die Schweizer heiße Schokolade gehört zu den besten weltweit und wird mit hochwertigem Kakao und Vollmilch hergestellt. In der Schweiz wird häufig der berühmte Schweizer Kakao verwendet, der für seine hohe Qualität und den reinen Geschmack bekannt ist. Die Wiener heiße Schokolade hingegen ist eine sanfte und vollmundige Variante, die durch ihre milde Textur und den zarten Geschmack überzeugt. In Wien gehört sie zu einem gemütlichen Café-Besuch dazu, oft begleitet von einem frisch gebackenen Gebäck.
Blömboom Schokoladen: Vielfalt für jeden Geschmack
Blömboom bietet eine breite Palette an Schokoladen für heiße Schokolade, die jedem Geschmack gerecht wird:
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- White Hot Chocolate: Verführt mit cremiger Konsistenz und feiner Süße. Sie enthält 38% Kakao, Rohrzucker und Vollmilchpulver.
- Milk Hot Chocolate: Bietet die richtige Balance zwischen cremiger Süße und sanfter Kakaonote.
- Dark Hot Chocolate: Vereint intensive Kakaonoten mit einer dezenten Süße. Die Dark Hot Chocolate Drops enthalten mindestens 70% Bio-Kakao.
- Dark Hot Chocolate Dark Powder: Besteht nur aus bestem Bio-Kakaopulver und Bio-Rohrzucker.
- Reines Bio-Kakaopulver: Für individuelle Mischungen und Experimente.
Heiße Schokolade mit dem gewissen Etwas: Rezepte und Variationen
Neben den klassischen Rezepten gibt es unzählige Möglichkeiten, heiße Schokolade zu verfeinern und zu individualisieren.
Gewürze und Aromen
Eine Vielzahl von Gewürzen harmoniert hervorragend mit Schokolade und verleiht der heißen Schokolade eine besondere Note:
- Zimt
- Chili
- Karamell
- Nelken
- Muskat
- Ingwer
- Vanille
- Kardamom
- Koriander
- Orange
- Spekulatiusgewürze
Heiße Schokolade mit Schuss
Für Schokoladenliebhaber, die es etwas kräftiger mögen, kann die heiße Schokolade mit verschiedenen Spirituosen verfeinert werden:
- Tote Tante/Lumumba: Heiße Schokolade mit Rum und Schlagsahne, besonders beliebt in Norddeutschland, den Niederlanden und Dänemark.
- Russische Schokolade: Eine Variante des Lumumba mit Wodka.
- Irish Chocolate: Heiße Schokolade mit (irischem) Whisky und einem Löffel Honig.
- Roweka: Heiße Schokolade mit Rotwein.
Rezeptbeispiele
- Tote Tante/Lumumba:
- 800 ml Vollmilch
- 80 cl Rum (alternativ Amaretto oder Brandy)
- 3 EL Trinkkakao / 120 g Schokolade
- Aufgeschlagene Schlagsahne oder Sprühsahne
- Zum Verzieren: Schokoladenraspeln, Zimtstange oder Kakaopulver
- Roweka:
- 400 ml Milch
- 90 g Belgische Trinkschokolade Zartbitter
- 200 ml Rotwein (trocken oder halbtrocken)
- Optional: Prise Zimt, Vanillezucker, Muskat, Kardamom oder Sternanis, Schlagsahne, Marshmallows
- Weiße Trinkschokolade (ohne Alkohol):
- 800 ml Milch
- 200 g weiße Schokolade
- 2 TL Orangenschale (Bio-Orange)
- 1 TL Sirup
- Vanille-Aroma (z.B. 1/2 TL Vanillepaste)
- 2 Msp. Zimtpulver
- 1 Msp. Muskatpulver
- Als Topping: Schlagsahne
Toppings und Dekorationen
Kleine rosa oder weiße Marshmallows, die oben im Milch-Getränk schwimmen, sind eine beliebte Dekoration. Besonders süß ist ein Marshmallow-Schneemann, der in der heißen Schokolade badet.
Zartbitter-Trinkschokolade: Ein Genuss für Kenner
Zartbitter-Trinkschokolade ist eine beliebte Variante der heißen Schokolade, die sich durch ihren höheren Kakaoanteil und die damit verbundenen herben Noten auszeichnet. Sie ist weniger süß als Milchschokolade und bietet ein intensiveres Geschmackserlebnis.
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Was ist Zartbitterschokolade?
Zartbitterschokolade ist eine Unterart der Bitterschokolade mit einem erhöhten Kakaoanteil. Dies führt zu einem geringeren Zucker- und Milchanteil und einem schokoladigeren, bittereren und intensiveren Geschmack. Oft ist sogar gar keine Milch enthalten, was diese Schokoladen vegan macht. Der Begriff Bitterschokolade ist nicht genau reguliert, ein Kakaoanteil zwischen 35 und 100 Prozent ist zulässig.
Was ist (Zartbitter-)Trinkschokolade?
Trinkschokolade ist ein gesüßtes Getränk, das beispielsweise aus Trinkschokoladenpulver hergestellt wird. In diesem Pulver müssen mindestens 25 Prozent Kakaopulver enthalten sein, üblich sind oft 32 Prozent oder bei Zartbitter-Trinkschokolade auch schon mal 50 Prozent. Da heute in der Produktion von Kakaopulver Kakao und Kakaobutter voneinander getrennt werden, lässt sich später in der Mischung des Kakaopulvers ein ausgewogenes Verhältnis von Kakaogeschmack und Fettgehalt erzielen.
Die Geschichte der Trinkschokolade
Die Geschichte der Trinkschokolade beginnt ohne Milch. Ursprünglich war es dunkle, zuckerfreie Schokolade, die fein zu Kakaopulver gemahlen und danach mit Wasser erhitzt wurde. Bei den Maya gab es bereits Getränke aus Kakaobohnen, die ungesüßt, kalt und teilweise mit Chili gewürzt waren. Später kamen Europäer auf die Idee, Rohrzucker hinzuzugeben, was den Geschmack massenkompatibler machte.
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