Die Kunst der Schokoladenroller-Herstellung: Von der Industrieanlage bis zur selbstgemachten Praline

Die Herstellung von Schokoladenprodukten, von industriell gefertigten Keksen bis hin zu handgemachten Pralinen, ist ein faszinierender Prozess, der sowohl technisches Know-how als auch kreative Gestaltung erfordert. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Schokoladenroller-Herstellung, angefangen bei industriellen Anlagen bis hin zu Tipps und Tricks für die eigene Küche.

Industrielle Schokoladenverarbeitung: Effizienz und Präzision

In der industriellen Produktion von Schokoladenwaren kommen hochentwickelte Maschinen und Anlagen zum Einsatz, die einen kontinuierlichen und effizienten Herstellungsprozess gewährleisten.

Roller Sprinkler: Dekoration mit Präzision

Ein Roller Sprinkler ist eine spezielle Einrichtung, die in der Industrie verwendet wird, um Gebäckwaren mit kleinen Streuseln zu dekorieren. Solche Anlagen gehören oft zur PREMIUM-Klasse und sind für den Einsatz in industriellen Produktionslinien konzipiert.

Produktionslinien für Gebäck

Industrielle Produktionslinien ermöglichen die Herstellung von Mürbeteig-Keksen oder Lebkuchen in großen Mengen. Diese werden oft aus einer Walze herausgedrückt und in verschiedenen Formen wie Herzen, Brezeln oder Bären geformt.

Durchlauföfen: Thermische Effizienz

Durchlauföfen, wie die von Hasborg, sind hochwertige Konvektionsöfen, die sich durch einen sehr hohen thermischen Wirkungsgrad auszeichnen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Herstellungsprozesses, um die Backwaren gleichmäßig zu garen.

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Kühltunnel: Schnelle Abkühlung

Nach dem Backen ist eine schnelle Abkühlung der Produkte erforderlich. Hier kommen Kühltunnel zum Einsatz, die oft in Verbindung mit einer Überzugsmaschine wie der LUXOR arbeiten. Sie sorgen für eine effiziente und gleichmäßige Abkühlung der Schokolade oder anderer Überzugsmassen.

Überzugsmaschinen: Veredelung mit Schokolade

Die Überzugsmaschine LUXOR ist eine fortschrittliche Industriemaschine, die für den kontinuierlichen Betrieb in einer Produktionslinie geeignet ist. Sie dient dazu, Süßwarenprodukte mit Schokolade, schokoladeähnlichen Produkten oder Pomaden zu überziehen. Diese Maschinen sind vielseitig einsetzbar und tragen zur Veredelung einer breiten Palette von Produkten bei.

Pralinen selbst herstellen: Eine Kunst für sich

Die Herstellung von Pralinen ist eine Kunst, die mit den richtigen Zutaten, Werkzeugen und Techniken zu Hause erlernt werden kann. Gießformen für Pralinen und Schokolade spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Bedeutung der richtigen Pralinenformen

Um Pralinen herzustellen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch optisch ansprechend sind, sind passende Pralinenformen unerlässlich. Gießformen für Pralinen und Schokolade eignen sich hervorragend, um kleine „Petit Four“ zu kreieren.

Materialien und Optik

Pralinenformen sind in verschiedenen Materialien erhältlich, darunter Kunststoff und Silikon. Silikonformen sind besonders beliebt, da sie flexibel sind und ein leichtes Entformen der Pralinen ermöglichen. Zudem gibt es optisch ansprechende Formen, die Pralinen im silbernen Glanz erstrahlen lassen.

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Vielfalt der Formen

Die Auswahl an Pralinenformen ist groß. Es gibt spezielle Formen für verschiedene Anlässe und Geschmäcker. Wer es romantisch mag, kann Formen in Form von Rosen oder Herzen wählen. Für Hochzeiten oder Verlobungsfeiern gibt es besondere Formen, die zwei miteinander verbundene Herzen darstellen.

Kreative Gestaltungsmöglichkeiten

Mit Pralinenformen lassen sich nicht nur Pralinen, sondern auch Lollies und andere Süßigkeiten herstellen. Viele Formen sind vielfältig einsetzbar und können sowohl mit Schokolade als auch mit Fondant oder anderen Massen gefüllt werden. Dadurch eröffnen sich unzählige Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung.

Themenbezogene Formen

Für besondere Anlässe wie Geburtstage, Ostern oder Mottopartys gibt es themenbezogene Pralinenformen. Ob Piraten, Totenköpfe, Hasen, Küken, Prinzessinnen oder Fische - die Auswahl ist groß und bietet für jeden Geschmack das Richtige.

Tipps und Tricks für Dekorationen aus Schokolade

Schokoladendekorationen sind eine wunderbare Möglichkeit, Kuchen, Torten und andere Desserts zu verschönern. Mit ein paar einfachen Techniken lassen sich beeindruckende Effekte erzielen.

Schoko-Ornamente

Um Schoko-Ornamente herzustellen, wird temperierte Kuvertüre oder Schokolade in einen Einwegspritzbeutel gegeben und in beliebigen Formen auf ein Stück Backpapier gespritzt. Für präzisere Formen kann eine Vorlage unter das Backpapier gelegt und die Konturen mit Schokolade nachgezogen werden.

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Für gebogene Motive können die aufgespritzen Ornamente mit dem Backpapier auf einen Teigroller oder eine Flasche gelegt und fest werden gelassen werden. Anschließend lassen sich die Ornamente vorsichtig mit einem Messer von der Unterlage lösen.

Bunte Schoko-Ornamente

Für bunte Schoko-Ornamente werden Zuckerperlen oder Zuckerdekore auf einen Teller gegeben. Die geschmolzene Kuvertüre wird dann in einem Gefrierbeutel aufgespritzt und durch Bewegen am Teller mit dem Zuckerdekor verbunden. Nach dem Festwerden können die Ornamente aus dem Zucker genommen und zur Dekoration verwendet werden.

Schoko-Röllchen

Schoko-Röllchen werden hergestellt, indem temperierte Kuvertüre auf eine glatte Platte gegossen und fast vollständig fest werden gelassen wird. Mit einem Spachtel werden dann durch mehrmaliges, leichtes Schaben schöne, große Schoko-Rollen erzeugt.

Schoko-Späne

Für Schoko-Späne wird ein Sparschäler verwendet, um Späne von einem Stück Schokolade oder Kuvertüre abzuschälen. Die Schokolade sollte dabei Zimmertemperatur haben.

Tortenrand aus Schokolade

Ein Tortenrand aus Schokolade wird hergestellt, indem Schokolade geschmolzen und auf zugeschnittene Streifen aus Alufolie oder Backpapier gegossen wird. Die Streifen werden dann um die Torte gelegt und leicht angedrückt. Nach dem Festwerden der Schokolade kann die Folie abgezogen werden.

Zweifarbige Schoko-Glasur

Für eine zweifarbige Schoko-Glasur wird zunächst dunkle Schokolade geschmolzen und der Kuchen damit überzogen. Anschließend wird weiße Schokolade geschmolzen und in Streifen auf die noch feuchte dunkle Schokolade aufgespritzt. Mit einem Holzstäbchen werden die Streifen abwechselnd von oben nach unten und von unten nach oben verziehen, um ein Wellenmuster zu erzeugen.

Für ein Marmormuster werden zwei verschiedenfarbige Kuvertüren separat geschmolzen. Die dunkle Kuvertüre wird gleichmäßig auf dem Kuchen verteilt, und die weiße Kuvertüre wird in kleinen Punkten auf die noch flüssige dunkle Kuvertüre aufgetragen. Mit einer Gabel oder einem Schaschlik-Spieß wird dann ein Marmormuster erzeugt.

Dekoration aus gebrochener Schokolade

Für eine Dekoration aus gebrochener Schokolade wird geschmolzene Kuvertüre auf einen Bogen Backpapier gegeben und mit einem Tortenheber zu einem Rechteck verstrichen. Ein weiterer Bogen Backpapier wird daraufgelegt und leicht angedrückt. Die Kuvertüre wird dann in den Backpapierbögen aufgerollt und im Kühlschrank fest werden gelassen. Vor dem Servieren wird die Backpapierrolle entwickelt, wodurch die Kuvertüre in Stücke bricht, die dekorativ auf der Torte verteilt werden können.

Brush Strokes

Für Brush Strokes wird Kuvertüre geschmolzen und in Klecksen auf einen Bogen Backpapier gegeben. Jeder Klecks wird dann mit einem Backpinsel ausgestrichen und fest werden gelassen. Anschließend können die Brush Strokes vorsichtig vom Backpapier gelöst und zur Dekoration verwendet werden.

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