Stuhlgang Nougat Creme Ursachen: Ein umfassender Leitfaden zu Farbe, Konsistenz und Gesundheit
Die Beschaffenheit unseres Stuhlgangs kann uns viel über unsere Gesundheit verraten. Form, Größe und Farbe des Stuhls geben Aufschluss über den Zustand unseres Verdauungssystems. Daher ist es ratsam, aufmerksam zu sein, was in der Toilettenschüssel landet.
Was ist gesunder Stuhlgang?
Ein gesunder Stuhlgang ist in der Regel braun, was auf den Abbau von Bilirubin im Darm zurückzuführen ist. Er hat eine normale Konsistenz und ist weder zu hart noch zu weich. Die Häufigkeit des Stuhlgangs variiert von Person zu Person, aber im Allgemeinen gilt ein- bis zweimal täglich oder alle zwei Tage als normal.
Die Bristol-Stuhlgangtabelle
Die Bristol-Stuhlgangtabelle ist ein nützliches Hilfsmittel, um die verschiedenen Stuhltypen zu unterscheiden. Sie teilt den Stuhlgang in sieben Kategorien ein, von einzelnen festen Kügelchen (Typ 1) bis hin zu flüssiger Konsistenz ohne feste Stücke (Typ 7).
- Typ 1: Einzelne feste Kügelchen, oft schwer auszuscheiden, können ein Zeichen für starke Verstopfung sein.
- Typ 2: Wurstartig und klumpig, bestehend aus zusammenhängenden Klumpen, kann auf leichte Verstopfung hindeuten.
- Typ 3: Wurstartig mit rissiger Oberfläche, etwas einheitlicher als Typ 2.
- Typ 4: Wurstartig mit glatter Oberfläche, wie ein Hotdog oder eine lange Schlange.
- Typ 5: Weiche glattrandige Klümpchen, leicht auszuscheiden, kann auf mangelnde Ballaststoffzufuhr hindeuten.
- Typ 6: Matschige Konsistenz mit fransigem Rand, ein Anzeichen für leichten Durchfall.
- Typ 7: Flüssige Konsistenz ohne feste Stücke, deutet auf Durchfall hin.
Ursachen für Veränderungen der Stuhlgangfarbe
Die Farbe des Stuhls kann sich aus verschiedenen Gründen ändern. Einige davon sind harmlos, während andere auf eine zugrunde liegende Erkrankung hindeuten können.
- Grüner Stuhlgang: Kann ein Anzeichen für Gallenflüssigkeit im Stuhl sein, was bedeutet, dass sich das Essen zu schnell durch den Darm bewegt. Auch Eisenpräparate oder der Verzehr von grünem Gemüse können die Ursache sein.
- Gelber Stuhlgang: Kann auf überschüssiges Fett im Stuhl hinweisen, insbesondere wenn der Stuhl schleimig ist, übel riecht und eine fettige Konsistenz hat. Dies kann auf eine mangelnde Aufnahme von Fett zurückzuführen sein, beispielsweise bei Zöliakie oder Problemen mit der Produktion von Gallenflüssigkeit oder Enzymen.
- Schwarzer Stuhlgang: Kann durch den Verzehr von schwarzem Lakritz, schwarzem Stout Bier, Eisenpräparaten oder Bismutsubsalicylat verursacht werden. Er kann aber auch auf Blutungen im Magen oder anderen Teilen des oberen Magen-Darm-Trakts hindeuten, insbesondere wenn der Stuhl wie Kaffeesatz aussieht oder klebrig und teerig ist und faulig riecht.
- Roter Stuhlgang: Kann durch den Verzehr von Rote Bete, Tomatensuppe/-saft, roten Beeren oder roter Lebensmittelfarbe verursacht werden. Er kann aber auch auf Blut im Stuhl hinweisen, das aus dem Rektum, Dickdarm oder anderen Teilen des unteren Darmtrakts stammt, möglicherweise aufgrund von Hämorrhoiden.
- Weißer Stuhlgang: Kann auf einen Mangel an Gallenflüssigkeit hinweisen, der durch eine Obstruktion des Gallengangs oder durch Gallenblasen- oder Leberprobleme verursacht werden kann. Er kann aber auch durch die Einnahme großer Mengen von Medikamenten gegen Durchfall und Arzneimitteln mit Bismutsubsalicylat verursacht werden.
Lymphozytäre Kolitis
Die lymphozytäre Kolitis ist eine entzündliche Erkrankung des Dickdarms, die sich durch wässrige Durchfälle und Bauchschmerzen äußert. Sie gehört zu den mikroskopischen Kolitiden, die sich bei einer Darmspiegelung nicht erkennen lassen, sondern erst bei der mikroskopischen Untersuchung von Gewebeproben.
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Ursachen und Behandlung
Die Ursachen der lymphozytären Kolitis sind noch nicht vollständig verstanden. Im Vordergrund der Beschwerden stehen anhaltende Durchfälle, Bauchschmerzen und oft auch Gewichtsverlust. Meist bessern sich die Beschwerden durch Kortisonpräparate. Eine entzündungshemmende Ernährung mit viel Gemüse, guten pflanzlichen Ölen, sehr wenig Zucker und dem Verzicht auf Weizen kann helfen, das Immunsystem zu stärken und die Entzündung im Darm einzudämmen.
Schonkost bei Magen-Darm-Beschwerden
Schonkost ist keine spezifische Ernährungstherapie, kann aber bei Magen-Darm-Beschwerden helfen, die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden zu verbessern. Sie basiert auf einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung, bei der man jene Lebensmittel weglässt, die man nicht verträgt.
Unverträgliche und bekömmliche Lebensmittel
Als eher unverträglich gelten Lebensmittel, die stark angebraten, geröstet oder frittiert wurden, fettes und geräuchertes Fleisch, Wurst und Fischwaren, hart gekochte Eier, Mayonnaise, Vollfett-Milchprodukte, fette Suppen, Soßen oder Brühen, frisches Brot, grobkörniges Vollkornbrot, frische, fette Backwaren, blähendes oder schwer verdauliches Gemüse, Nüsse, Mandeln oder Pistazien, unreifes Obst, Avocados, Süßigkeiten mit hohem Fettgehalt, alkoholhaltige Getränke, Getränke mit Kohlensäure und große Mengen von scharfen Gewürzen.
Als eher bekömmlich gelten hell bis mittelstark gebratenes Fleisch, mageres Rind-, Schweine-, Hähnchen- und Putenfleisch, milde fettarme Wurstsorten, fettarme Bouillon, Suppen oder Saucen, frische oder tiefgekühlte Süß- und Salzwasserfische, weichgekochte Eier, Diätmargarine, Pflanzenöle, mindestens einen Tag altes Brot, Biskuitgebäck ohne Creme- und Sahnefüllung, leichte Rührkuchen, polierter Reis, Milchreis, alle Nudelsorten, Weizengrieß, Maisgrieß, Getreideflocken, Kartoffelgerichte ohne oder mit wenig Fett zubereitet, am besten gegartes Gemüse, Kompott aus leichtverdaulichen Früchten, Honig, Gelee, Geleefrüchte, Gummibärchen und milde Gewürze.
Kuhmilchallergie bei Säuglingen und Kleinkindern
Eine Kuhmilchallergie ist eine der häufigsten Nahrungsmittelallergien bei Kindern. Dabei reagiert das Immunsystem des Kindes auf Eiweißbestandteile der Milch als vermeintliche „Fremdstoffe“.
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Symptome und Diagnose
Die Symptome einer Kuhmilchallergie sind vielfältig und können sich in Beschwerden der Haut und des Magen-Darm-Trakts, aber auch in Gereiztheit, Weinen, ständiger Müdigkeit oder unruhigem Schlaf sowie Symptomen an den Atemwegen äußern.
Zur Diagnose wird in der Regel eine Eliminationsdiät durchgeführt, bei der das Kind für einen Zeitraum von einer bis vier Wochen konsequent milchfrei ernährt wird. Bei gestillten Kindern ist eine Ernährungsumstellung der Mutter ohne Milch und Milchprodukte notwendig.
Behandlung
Die Behandlung einer Kuhmilchallergie besteht in der Vermeidung von Kuhmilch und dem Einsatz einer geeigneten Spezialnahrung. Mit einer Spezialnahrung ist die vollwertige und gesunde Ernährung des Kindes sichergestellt.
Laktoseintoleranz
Laktoseintoleranz ist eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker (Laktose), die durch einen Mangel am Enzym Laktase verursacht wird.
Ursachen und Symptome
Laktase spaltet Laktose in die beiden Bestandteile Galaktose und Glukose. Bei einem Mangel an Laktase gelangt die ungespaltene Laktose in tiefere Darmabschnitte und wird dort von den Darmbakterien vergoren. Die Gärungsprodukte führen zu Symptomen wie Blähungen und Durchfall.
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Diagnose und Behandlung
Zur Diagnose wird ein oraler Milchzuckerbelastungstest durchgeführt. Die Therapie besteht in der Reduzierung bzw. Meidung des Verzehrs von Milch und Milchprodukten.
Kurzdarmsyndrom
Das Kurzdarmsyndrom ist eine seltene Erkrankung, die meist durch die chirurgische Entfernung von Dünndarmabschnitten entsteht.
Ursachen und Symptome
Die Symptome des Kurzdarmsyndroms sind geprägt von Problemen bei der Nährstoffaufnahme (Malabsorption).
Ernährungstherapie
Das Kurzdarmsyndrom erfordert eine spezielle und individuell angepasste Ernährungsstrategie, die die Funktionalität und Aufnahmefähigkeit des Restdarms berücksichtigt. Die Ernährungsempfehlungen orientieren sich an den drei postoperativen Phasen: Phase der Hypersekretion, Phase der Adaption und Phase der Stabilisation.
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