Spitzbuben mit Nougatfüllung: Das perfekte Weihnachtsplätzchen-Rezept
Spitzbuben gehören zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei und sind auf fast jedem Plätzchenteller ein absolutes Highlight. Die Kombination aus zartem Mürbeteig und cremiger Nougatfüllung macht diese Plätzchen unwiderstehlich - ob zum Kaffeeklatsch am Nachmittag, als süße Belohnung nach einer eisigen Woche oder zum gemütlichen Adventspunsch. Hier findest du alle Tipps, Tricks, Variationen und das ausführliche Rezept für Spitzbuben mit Nougatfüllung!
Was sind Spitzbuben?
Spitzbuben werden in einigen Regionen auch Linzer Plätzchen, Hildaplätzchen oder Hildabrötchen genannt. Sie bestehen aus feinem Mürbeteig und werden klassisch mit Marmelade oder Gelee gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Die Variante mit Nougatfüllung sorgt für einen besonders nussig-schokoladigen Genuss.
Für Spitzbuben verwendet man Ausstecher in zwei Größen. Die eine Hälfte bildet den Boden, die andere bekommt in der Mitte ein Loch - idealerweise in Stern-, Herz- oder runder Form. Die Mini-Kreise oder -Herzen, die man aus der Mitte heraussticht, kann man entweder wieder in den Teig einarbeiten oder als kleine Doppeldecker backen. Die Kekse halten in einer hübschen Blechdose wochenlang frisch.
Spitzbuben - Zutaten und Teigvarianten
Die Basis für die Spitzbuben ist ein klassischer Mürbeteig, der mit Butter, Mehl, Zucker, Ei und Vanillezucker hergestellt wird. Besonders lecker wird der Teig, wenn du zusätzlich gemahlene Mandeln oder Haselnüsse verwendest. Für 2-3 Bleche Spitzbuben benötigst du:
- 300g Mehl (Type 405)
- 250g Butter (kalt, in Würfeln)
- 120g Puderzucker oder feinen Kristallzucker
- 75g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
- 1 Päckchen echten Vanillezucker
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M oder L)
Für die Nougatfüllung:
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- 250g schnittfester Nuss-Nougat
- 2 TL geschmolzenes, leicht abgekühltes Kokosfett (Palmin Soft)
Optional zur Dekoration:
- 50g weiße Schokolade geschmolzen
- Mini Schoko Crunch Pearls
- Puderzucker zum Bestäuben
Das Spitzbuben-Rezept: Schritt für Schritt
Teig zubereiten und ruhen lassen
- Mehl, Haselnüsse oder Mandeln, Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel gründlich mischen.
- Die Butter in kleine Würfel schneiden und zur Mehlmischung geben. Alles mit kühlen Händen oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu Streuseln verarbeiten - so bleibt der Teig geschmeidig, nicht brandig.
- Ei verquirlen und dazugeben. Alles zügig zu einem homogenen Teig verkneten - nicht zu lang, sonst wird der Teig bröselig.
- Den Teig in zwei Portionen teilen, zwischen Folie leicht ausrollen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Der Teig lässt sich dann besser ausrollen und bleibt stabil.
Der Mürbeteig kann auch 2-3 Tage im Kühlschrank lagern oder eingefroren werden (bis zu drei Monate).
Plätzchen ausstechen und backen
- Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen. Wer mag, kann den Teig auch zwischen zwei Lagen Folie oder Backpapier ausrollen, um das Ankleben zu vermeiden.
- Nach Belieben Kreise, Sternen, Herzen oder Tannenbäume ausstechen. Eine Hälfte der Plätzchen als „Boden“, bei der anderen Hälfte in der Mitte ein Loch ausstechen (z.B. mit einer kleinen Tülle, Flaschendeckel oder Mini-Ausstecher).
- Plätzchen direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, damit die Form beim Ausstechen nicht verzieht. Im vorgeheizten Backofen bei 160-180°C (Ober-/Unterhitze) 9-14 Minuten hellgold-gelb backen. Achtung: Die „Deckel“ brauchen meist etwas weniger Zeit - lieber zu hell als zu dunkel, damit sie schön mürbe bleiben.
- Die Plätzchen auf dem Blech auskühlen lassen, dann ablösen und zur Seite stellen.
Nougatfüllung vorbereiten
Das Nougat über einem Wasserbad oder bei niedriger Hitze in der Mikrowelle schmelzen lassen, bis es streichfähig ist. Kokosfett oder Sonnenblumenöl unterrühren - das sorgt für eine cremige Konsistenz. Wer mag, kann Mandelmus und Vollmilchschokolade schmelzen und für eine edle Mandelnougatfüllung verrühren.
Die Nougatmasse am besten in einen Spritzbeutel füllen. Jeweils einen Klecks auf die Unterseite jedes Plätzchens geben. Einen passenden Keks mit Loch daraufsetzen und leicht zusammendrücken. Kurz abkühlen und fest werden lassen.
Optional: Dekoration
Weiße Schokolade in Streifen auf eine Hälfte der Kekse spritzen und mit Schoko Crunch Pearls bestreuen. Diese Plätzchen ebenfalls fest werden lassen und dann in Blechdosen an einem kühlen Ort lagern.
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Tipps & Tricks für perfekte Spitzbuben
- Mürbeteig mag es kalt: Verwende kalte Butter und möglichst kühle Hände. So bleibt der Teig stabil beim Ausrollen.
- Ausstecher: Ausstecher mit einem Durchmesser von 5-6 cm eignen sich besonders gut. Die mittleren Kreise/Herzen/Sterne können als Mini-Kekse gebacken werden.
- Teig nicht zu lange kneten: Sonst wird er brandig oder bröselig.
- Backzeit: Lieber kontrollieren, jeder Ofen ist unterschiedlich. Die Plätzchen sollten hellgolden und nicht zu dunkel werden.
- Variationen: Marmeladenfüllung statt Nougat, gemahlene Mandeln statt Haselnüsse, Kakaopulver für dunkle Spitzbuben.
- Haltbarkeit: Richtig gelagert (Blechdose, kühler Ort) halten die Spitzbuben bis zu vier Wochen. Einzelne Lagen mit Backpapier trennen.
- Zu harte Kekse: Ein Apfelschnitz in der Dose hält die Plätzchen weich und mürbe.
Spitzbuben mit Nougatfüllung: Varianten & echte Genussmomente
Du kannst das klassische Rezept je nach Geschmack variieren. Mit schnittfestem Nougat, Nutella oder Mandelnougat gefüllt, bekommt jeder Keks sein eigenes Aroma. Wer es gerne besonders festlich mag, verfeinert den Teig mit Lebkuchengewürz oder verwendet braunen Zucker für einen volleren Geschmack.
Die kleinen Schätzchen duften beim Backen verführerisch und machen Lust auf einen entspannten Kaffeeklatsch - zu einer Tasse Kaffee oder Latte Macchiato und einem guten Buch.
Ein kulinarischer Adventskalender wird durch wechselnde Plätzchenvarianten besonders schön. Die Plätzchen halten länger als Kuchen oder Torte und warten gerne darauf, gut verpackt das hungrige Krümelmonster zu begeistern.
Häufig gestellte Fragen zu Spitzbuben
- Sind Linzer Plätzchen und Spitzbuben das gleiche? In vielen Regionen sind die Begriffe synonym, Unterschiede gibt es meist in der Füllung (Marmelade vs. Nougat).
- Kann man Spitzbuben-Teig vorbereiten? Ja, der Teig kann sehr gut eingeplant werden mehrere Tage im Kühlschrank oder bis zu drei Monate eingefroren.
- Wie lange sind Spitzbuben haltbar? Bis zu vier Wochen, gekühlt und trocken gelagert.
- Wie bleiben Spitzbuben weich? Ein Apfelschnitz oder Butterbrotpapier zwischen den Schichten hilft, die Feuchtigkeit zu halten.
Tabelle: Die wichtigsten Zutaten auf einen Blick
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 300-400 g |
| Butter | 125-250 g (kalt) |
| Puderzucker / Kristallzucker | 80-120 g |
| Haselnüsse/Mandeln | 75-125 g (gemahlen) |
| Vanillezucker | 1 Päckchen |
| Ei | 1 Stück |
| Nougat | 100-250 g |
| Kokosfett/Sonnenblumenöl | 2 TL |
Spitzbuben genießen, verschenken & aufbewahren
Nach dem Zusammensetzen und Dekorieren die Spitzbuben am besten über Nacht mit Butterbrotpapier abgedeckt trocknen lassen, dann in einer Blechdose stapeln. Sie lassen sich ideal zu Weihnachten oder zum Advent verschenken - natürlich hübsch verpackt.
Probiert das Rezept unbedingt einmal aus, wir lieben diese Variante sehr. Tipps und Anregungen von euch sind immer willkommen!
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