Johann Wolfgang von Goethe und das Thema Schokolade im Gedicht

Johann Wolfgang von Goethe, einer der bedeutendsten Dichter und Denker der deutschen Literatur, war nicht nur für seine lyrischen und philosophischen Werke bekannt, sondern auch für seine Leidenschaft für Schokolade. In diesem Artikel beleuchten wir Goethes Bezug zur Schokolade, seine Gedichte und Zitate dazu sowie den kulturellen Kontext und die Bedeutung des Genussmittels Schokolade.

Goethe und die Schokolade - eine genussvolle Verbindung

Johann Wolfgang von Goethe war ein bekennender Liebhaber von Trinkschokolade und Schokoladentäfelchen. Er besaß sogar spezielles Schokoladenporzellan, welches er auf seinen Reisen stets mitführte. Im didaktischen Teil seiner Farbenlehre beschrieb er den Schokoladenschaum, was seine besondere Aufmerksamkeit für dieses Genussmittel unterstreicht.

Es gibt zahlreiche Zitate, die Goethes Genuss von Schokolade illustrieren, wie etwa der Ausspruch: "Drum esset weil Ihr süße seid auch etwas süßes gerne." (Johann Wolfgang von Goethe an seine Geliebte Charlotte von Stein, 1802). Diese Worte zeigen, dass Schokolade für Goethe mehr als nur ein Nahrungsmittel war - sie war ein Symbol für Freude und süße Verführung.

Porzellantasse mit Goethes Bildnis als Schokoladengefäß

Das Gedicht und die literarische Auseinandersetzung mit Schokolade

Auch in der Lyrik und Dichtung finden sich Verweise auf Schokolade, wie der berühmte Aphorismus von Katherine Hepburn: "Was Sie von mir sehen, ist das Ergebnis eines lebenslangen Genusses von Schokolade."

Der Dichter Joachim Ringelnatz beschreibt die Sinnlichkeit und Freude, die mit Schokolade einhergehen: „Wenn die Schokolade keimt, wenn nach langem Druck bei Dichterlingen 'Glockenklingen' sich auf 'Lenzesschwingen' endlich reimt… dann kommt bald das Osterfest.“

Lesen Sie auch: Hype, Inhaltsstoffe und Qualität: Dubai-Schokolade im Vergleich

Goethe selbst hat sich kritisch und humorvoll mit seinen poetischen Zeitgenossen auseinandergesetzt und dabei auch auf die leidenschaftliche Bindung der Menschen an Genuss und Kreativität hingewiesen. Die Schokolade, als ein Genussmittel, das sowohl körperliche als auch geistige Freude bereitet, passt hervorragend in diese kulturelle Betrachtung.

Die kulturelle Geschichte der Schokolade und ihre Bedeutung

Die Beziehung zwischen Mensch und Schokolade schwankt zwischen bedingungsloser Leidenschaft, zartester Versuchung und hoffnungsloser Abhängigkeit. Schokolade hat ihre Wurzeln in Mittelamerika, wo der Kakaobaum ursprünglich beheimatet war. Die Maya, Inka, Tolteken und Azteken kannten die Verarbeitung der Kakaofrüchte und verwendeten sie als Getränk und aphrodisische Spezialität.

Der letzte Aztekenherrscher Moctezuma soll täglich mehr als 50 Tassen des schaumigen Getränks „cacahuatl“ getrunken haben. Die Schokolade war nicht nur ein Genussmittel, sondern ein soziales und spirituelles Symbol.

Kakaobaum mit Früchten und Kakaobohnen

Im 16. Jahrhundert gelangte der Kakao nach Europa und wurde zunächst als Medizin genutzt. Lange Zeit wurde Schokolade in flüssiger Form genossen, vor allem im kirchlichen Kontext galt das "flüssige Fasten" als erlaubt. Die Jesuiten spielten eine bedeutende Rolle im Handel mit Kakao, woraus sich auch wirtschaftliche Interessen entwickelten. Schokolade entwickelte sich von einem höfischen Modegetränk am französischen Hof zum beliebten Genussmittel für breite Schichten im 19. Jahrhundert.

Ein bedeutender Fortschritt war die Erfindung der Methode von Coenraad van Houten im Jahr 1815, die die Herstellung von Schokolade revolutionierte. 1879 wurde die Milchschokolade in der Schweiz erfunden und machte Schokolade zu einem für jedermann zugänglichen Genuss.

Lesen Sie auch: Schnelle Schokoladenhärtung

Rezepte und Genuss mit Schokolade

Die Vielfalt der Verwendung von Schokolade spiegelt sich nicht nur in der Literatur, sondern auch in der kulinarischen Welt wider. Von Schokoladenkuchen über heiße Schokolade bis hin zu raffinierten Gerichten mit Schokolade - das Genussmittel verzaubert viele Menschen.

Zubereitung von Schokoladenkuchen und heißer Schokolade
GerichtZutatenZubereitung
Schokoladenkuchen (für 6 Personen) 2 Eier, 90 g brauner Zucker, 350 g Mehl, 30 g Kakaopulver, 1 Prise Backpulver, 60 g weiche Butter, 60 g Crème fraîche, Salz Eigelb und Zucker schaumig schlagen, Mehl, Kakao und Backpulver sieben und unterrühren, Butter sowie Crème fraîche hinzufügen, Eiweiß zu Eischnee schlagen und unterheben. Im Ofen bei 160°C 35 Minuten backen.
Heiße Schokolade (für 6 Personen) 200 g Schokolade (mind. 55% Kakao), 750 ml Milch, 250 g Schlagsahne, ½ Vanilleschote, 20 g Kakaopulver Milch, Sahne, Vanille und Kakaopulver erhitzen, Schokolade im Wasserbad schmelzen, erwärmen und schaumig schlagen vor dem Servieren.
Heißer Schokoladengenuss mit Vanilleschote

Die Goethe Chocolaterie - Hochwertiger Genuss nach goetheschem Vorbild

Die Goethe Chocolaterie steht für höchste Qualität und handwerkliche Fertigung von Schokoladenprodukten. Hier werden ausschließlich beste Rohstoffe verwendet, die nach Kriterien von Qualität, Herkunft und Fairness ausgewählt sind. Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Farbstoffe werden nicht eingesetzt. Die Produktion erfolgt in kleinen Mengen, um Frische und Genuss zu garantieren.

Die Chocolaterie pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Hotellerie und dem Gourmethandel und ist bio-zertifiziert. Damit trägt sie das Erbe des Genusses weiter, das auch Goethe durch seine Liebe zur Schokolade geprägt hat.

Pralinenauswahl der Goethe Chocolaterie

Schokolade in der Literatur - Von Goethe bis zur modernen Interpretation

In Romanen wie Joanne Harris' Chocolat wird die Magie und Verführungskraft der Schokolade thematisiert. Die Geschichte erzählt von Vianne Rocher, die mit ihren Schokoladenkreationen die Herzen einer französischen Gemeinde gewinnt und dabei mit Widerständen kämpft.

Auch die kulinarische Verbindung von Schokolade und Leidenschaft zieht sich durch viele Werke, z.B. in Laura Esquivels Bittersüße Schokolade. Diese Verbindung von Sinnlichkeit, mystischer Bedeutung und Genuss macht das Thema Schokolade literarisch besonders reizvoll.

Lesen Sie auch: Alles über Camondas Dubai Schokolade

Trailer zu Joanne Harris' Roman "Chocolat"

Schlussbetrachtung

Goethes Bezug zu Schokolade zeigt, dass das Genussmittel weit mehr ist als nur ein Nahrungsmittel. Es ist ein Symbol für Sinnlichkeit, Freundschaft, Leidenschaft und kulturelle Vernetzung. Schokolade inspiriert bis heute Künstler, Dichter und Genießer gleichermaßen - und steht dabei in einer langen Tradition von Genuss, Kultur und Geschichte.

tags: #Goethe #Gedicht #Schokolade

Populäre Artikel: