Schoko Nikolaus: Herstellung, Geschichte und Besonderheiten der weihnachtlichen Confiserie
Schoko-Nikoläuse und Schoko-Weihnachtsmänner sind aus der Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Sie sind eng mit Traditionen und familiären Ritualen verbunden und haben eine faszinierende Entwicklung durchlaufen - von handgefertigten Unikaten zu industriellen Massenprodukten, von regionalen Besonderheiten zu weltweiten Verkaufsschlagern.
Tradition und kulturelle Bedeutung: Nikolaus vs. Weihnachtsmann
Viele Menschen verwechseln heute den Nikolaus mit dem Weihnachtsmann, dabei haben beide Figuren unterschiedliche Ursprünge und Bedeutungen.
Der heilige Nikolaus, Bischof von Myra, lebte im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei und ist bekannt für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Er soll armen Menschen heimlich Geld geschenkt und Kinder beschenkt haben - Taten, die viele Legenden inspirierten.
Der Weihnachtsmann hingegen hat seinen Ursprung in der Folklore und wurde im 19. Jahrhundert stark von der Figur des „Santa Claus“ geprägt, die zwar auch auf den Nikolaus zurückgeht. Doch der Weihnachtsmann ist eher eine weltliche Figur: Ein freundlicher Mann mit weißem Bart, rotem Mantel und Schlitten, gezogen von Rentieren.
In vielen Familien wird dieser Unterschied klar gelebt, doch durch die zunehmende Verbreitung des Weihnachtsmanns - auch durch Werbung und Popkultur - werden die beiden Figuren oft miteinander vermischt.
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Bedeutung in der Adventszeit
Der Nikolaustag, der jedes Jahr am 6. Dezember gefeiert wird, ist ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit, besonders in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Kinder stellen am Abend zuvor ihre geputzten Stiefel vor die Tür oder hängen Socken auf, in der Hoffnung, dass der heilige Nikolaus sie über Nacht mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken füllt.
Ob aus Vollmilch oder dunkler Schokolade - der Nikolaus ist mehr als nur eine leckere Nascherei - er symbolisiert den heiligen Nikolaus und seine Großzügigkeit.
Geschichte der Schoko-Nikoläuse und Weihnachtsmänner
Schon viel früher wurden Weihnachtsmänner und Nikoläuse aus Schokolade kreiert. Bereits um 1820 sollen sich die ersten Konditoren an die künstlerisch herausfordernde und symbolträchtige Figur getraut haben und die ersten, manuell geformten Exemplare zum Verkauf angeboten haben. Diese waren, anders als heute, aus massiver Schokolade hergestellt.
Etwa 20 Jahre später wurde der Schoko-Nikolaus erstmals als Hohlkörper hergestellt. Zu der Zeit gab es auch erste, damals untypische Darstellungen vom Nikolaus mit Mantel und Zipfelmütze.
Im 19. Jahrhundert machten die ersten Schokoladenfabriken eine maschinelle Verarbeitung von Rohbohnen auch im Rheinland möglich und trugen so zur rasanten Verbreitung der Süßigkeit bei: Stollwerck in Köln, Trumph in Aachen, Neugebaur & Lohmann in Emmerich, P. F.
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Ab den 1950er Jahren konnte der Schokoladen-Weihnachtsmann durch innovative Verfahren in großer Menge industriell gefertigt werden. Zuerst sahen diese Massenprodukte aber noch ganz anders aus als heute. Die Schokolade wurde nämlich in flache Formen gegossen, die auf einer Seite eine Reliefprägung hatten.
Darauf aufbauend und, eine aus Dänemark stammende Erfindung nutzend, begann in der Folge die Herstellung von Hohlfiguren, die dann geschleudert werden, so dass die flüssige Schokolade innen an der Form gleichmäßig verteilt wird. So entstehen die perfekt ausgeformten und mit vielen Details verzierten kleinen Kunstwerke.
Schokolade gehört zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum oder der Adventskalender, und zwar in vielen Ländern der Welt. Schokolade ist somit fester Bestandteil der heutigen Adventszeit - wir finden sie unter anderem in Adventskalendern, in Nikolausstiefeln, in Geschenkform als Pralinen, als Gebäcküberzug oder im Kuchen.
Die Idee für den Schokoladen-Weihnachtsmann stammt wiederum aus der Zeit um 1820. Bereits um 1820 soll es die ersten Schokoladen-Weihnachtsmänner gegeben haben. Mitte des 19. Jahrhunderts sind dann auch die ersten hohlen Exemplare entstanden.
Herstellungsverfahren und Produktionsschritte
In der Richtlinie VDI 3893 „Emissionsminderung - Anlagen zum Rösten von Kakao und zur Herstellung von Schokoladenmassen“ finden sich Informationen über die einzelnen Verfahrensstufen zur Herstellung von Schokoladenmassen. Außerdem werden die dabei auftretenden Emissionen von luftverunreinigenden Stoffen fokussiert und erklärt, wie diese zu messen und minimieren sind.
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Die Herstellung der Schokoladen-Weihnachtsmänner ist noch heute ein umfangreiches und zeitaufwendiges Unterfangen.
Im Pott au Chocolat ist die Herstellung unseres Schoko-Nikolaus oder Schoko-Weihnachtsmann noch echtes Handwerk. Bei uns in Dortmund beginnt alles mit der Auswahl der besten Kakaobohnen, die wir zu feiner Schokolade verarbeiten, die anschließend in Formen zu filigranen, Hohlfiguren gegossen wird. Jede Figur wird danach einzeln in liebevoll gestaltete rote Geschenkverpackung verpackt, die mit einem schönen Etikett mit eigenem Design in größerer Auflage auch personalisiert werden kann.
Unsere Schoko-Nikoläuse und Schoko-Weihnachtsmänner gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, um allen Vorlieben gerecht zu werden. Neben der klassischen Vollmilchschokolade bieten wir auch dunkle Schokolade und feinste vegane “ohne Milch” Schokolade an.
Industrielle Produktion und Design
Der Umfang der Produktion ist laut der Hersteller an die Bestellungen der Händler angepasst. Mehr als zwei Drittel der deutschen Schokoladen-Weihnachtsmänner werden innerhalb Deutschlands verkauft. Um den Zeitplan einzuhalten und auch im Hinblick auf die „Konkurrenz“ der Schokoladenosterhasen, beginnt die Produktion der Weihnachtsmänner aus Schokolade bereits Anfang Mai.
Sie sind nicht hohl und zeigen ihre Struktur, wie den langen Bart, nur auf einer Seite. Die andere ist flach.
Bis heute werden Hohlkörper-Figuren wie Weihnachtsmänner und Osterhasen auf diese Weise hergestellt - in Deutschland waren es im Jahr 2023 167 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmänner, von denen 62 Millionen exportiert wurden.
| Jahr | Herstellung (Mio. Stück) | Export (Mio. Stück) |
|---|---|---|
| 2021 | 160 | ca. 53 |
| 2023 | 167 | 62 |
Sorten, Verpackung und Marktvielfalt
Schokoladen-Weihnachtsmänner, Köln 2001. Weihnachtsmänner oder Nikoläuse, Engel, Sterne, Pinguine, Kugeln - all dies gibt es zu Weihnachten als Schokoladenfiguren, früher in Stanniolpapier und heute meist in dünner Aluminiumfolie verpackt.
Viele Firmen bieten ausschließlich Weihnachtsmänner an, während sich wenige Marken auf echte Schoko-Nikoläuse mit Mitra und Stab spezialisieren. So sind etwa von den beiden größten Schokoladen-Marken Milka und Lindt in Deutschland keine Nikoläuse erhältlich. Sehr wohl aber in Österreich, wo die Schokoladenfiguren des Heiligen auch im Einzelhandel einen etablierten Platz haben.
Die Verpackung spielt eine wesentliche Rolle, denn sie macht die Schokoladenfigur zu einem echten Hingucker. Mittlerweile gibt es sogar reißfeste Folien, die auch bei kantigen Schokoladenfiguren nicht reißen. Diese Folien können in einem Stück von der Figur abgezogen werden. Ob in klassischem Rot oder in festlichem Gold umwickelt - unsere Schoko-Nikoläuse und Schoko-Weihnachtsmänner sind liebevoll einzeln verpackt, um ihre Frische zu bewahren.
Unsere Schoko-Nikoläuse werden daher aus fair gehandelten Kakaobohnen hergestellt, sodass wir sicherstellen können, dass die Kakaobauern für ihre harte Arbeit angemessen entlohnt werden. In unserer Manufaktur setzen wir auf Nachhaltigkeit und fairen Handel.
Ein personalisierte Schokoladentafel aus ist das perfekte Firmen Geschenk für Mitarbeiter und Geschäftsfreunde in der Vorweihnachtszeit. In unserer Manufaktur bieten wir die Möglichkeit, die Verpackung von Schokoladen-Weihnachtsmann und Co mit individuellen Botschaften oder Firmenlogos zu versehen.
Normen, Richtlinien und Umweltschutz
Normen und Richtlinien sind also nicht nur komplizierte Wortgebilde, die kaum ein normaler Mensch ohne Interpretationshilfe versteht und sind nicht erfunden worden, um unseren Arbeitsalltag zu erschweren. Sie sind nützlich, wenn auch in der Umsetzung oft ärgerlich. Ein wichtiger Baustein in der umweltfreundlichen Richtlinien- und Normenwelt ist sicherlich der europäische Grüne Deal, mit dem geregelt ist, wie wir zum Beispiel in Zukunft mit den Ressourcen umgehen und eine Kreislaufwirtschaft schaffen.
Auch rechtliche Forderungen an Nutzungs-Informationen über die richtige Entsorgung, Wartung und Reparatur eines Produkts, etwa in Form von Betriebsanleitungen, sind am Ende nicht nur Maßnahmen zum Schutz der Personen, die damit arbeiten, sondern ein Beitrag zum Umweltschutz. Denn wer die notwendigen Wartungstätigkeiten durchführt, die Filter regelmäßig austauscht oder auf ausreichend Schmierfett am Motor achtet, hat länger was von seinem Produkt und muss nicht frühzeitig ein Neues kaufen.
Der nachhaltige Gedanke war sicher auch (neben den Kosten) ein Hauptfaktor, warum wir laut Maschinenverordnung zukünftig unsere Betriebsanleitungen nicht mehr zwingend in Papierform bereitstellen müssen. Dabei soll der digitale Produktpass helfen. Denn damit können Lieferketten besser zurückverfolgt und bedenkliche Stoffe schneller identifiziert werden.
Marktbedeutung und Verfügbarkeit
Allein in Deutschland wurden im Jahr 2021 rund 160 Millionen Schokoladen-Nikoläuse und Weihnachtsmänner hergestellt. In Deutschland werden jährlich etwa 150 Millionen Schokoladenweihnachtsmänner hergestellt. Nur zum Vergleich: Die Anzahl der produzierten Schokoladenadventskalender liegt bei etwa 60 Millionen pro Jahr.
Im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Süßwarenverbrauch der Deutschen bei 31,96 Kilogramm. Das belegen die Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. Schokolade hat mit über neun Kilogramm den größten Anteil daran. Hierzulande wurde im vergangenen Jahr mehr als eine Million Tonnen Schokolade produziert.
Immer früher im Jahr bevölkern Schokoladen-Weihnachtsmänner die Supermärkte, schließlich ist mit ihnen gutes Geschäft zu machen - nicht nur in der Adventszeit.
Die Weihnachtsmänner, die vor Weihnachten nicht verkauft werden konnten, werden entgegen aller Gerüchte nicht eingeschmolzen und zu Osterhasen verarbeitet, sondern in den Wochen danach billig verkauft oder gespendet.
Soziale Projekte und Symbolkraft des Nikolaus
Seit 2002 wirbt das Bonifatiuswerk mit ihrer Aktion "Weihnachtsmannfreie Zone" für das Nikolaus-Brauchtum und hat durch ihre Initiative dafür gesorgt, dass der Schoko-Bischof auf dem Vormarsch ist. Das Nordeuropa-Hilfswerk aus Paderborn hat durch verschiedene Aktivitäten den heiligen Nikolaus wieder sichtbarer gemacht. Sr. Theresita betont: "Der Nikolaus hat uns auch heute noch viel zu sagen", mit Blick auf seinen Einsatz für arme und benachteiligte Menschen.
Sr. Theresita ist es nur Recht, dass einige wenige Schokoladenhersteller Sankt Nikolaus für sich entdeckt haben. Schließlich geht es dem Bonifatiuswerk darum, den Heiligen in der Öffentlichkeit präsenter zu machen.
Ob Nikolaus oder Weihnachtsmann - beide Figuren haben ihren festen Platz in der Weihnachtszeit und bereichern diese auf ihre eigene Weise. Während der Nikolaus uns an die Werte der Großzügigkeit und Nächstenliebe erinnert, bringt der Weihnachtsmann Freude und Geschenke in die Herzen der Kinder.
Fazit: Genuss, Tradition und Innovation rund um den Schoko-Nikolaus
Ob als kleine Aufmerksamkeit im Nikolausstiefel, als Highlight zum Weihnachtsfest oder als köstliches Geschenk - unsere Schoko-Nikoläuse und Schoko-Weihnachtsmänner sind der Inbegriff der süßen Weihnachtsfreude.
In unserer Bean-to-Bar Schokoladenmanufaktur in Dortmund legen wir großen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und den unverwechselbaren Geschmack unserer Schokoladenfiguren.
Sie schmecken beide himmlisch und sehen einander zum Verwechseln ähnlich: Der lange weiße Bart, die ungewöhnliche Kleidung, die füllige Statur - die Schoko-Ausgaben von Nikolaus und Weihnachtsmann können auf den ersten Blick nur von Profis auseinander gehalten werden. Auch wenn Mitra, Bischofsstab und Ring den Heiligen aus Myra eindeutig kennzeichnen.
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