Schneller Plätzchenteig ohne Butter: Einfaches Rezept und Alternativen
Plätzchen ohne Butter? Ja, das geht! Ob Butter ausgegangen ist, du dich vegan, laktosefrei oder einfach kalorienbewusster ernähren möchtest, dieses Rezept bringt dich in unter einer Stunde zu duftenden, weihnachtlichen Keksen - ganz ohne Butter.
Mit alternativen Zutaten wie Margarine, Öl oder Apfelmus gelingen die Plätzchen genauso gut wie klassische Butterkekse. Dabei bleibt der Teig wunderbar geschmeidig und kann nach Herzenslust dekoriert werden.
Warum ohne Butter backen?
Es gibt viele Gründe, beim Backen auf Butter zu verzichten: Ob Laktoseintoleranz, vegane Ernährung, hohe Butterpreise oder weil gerade keine Butter im Haus ist. Gerade zu Weihnachten sind Plätzchen ein Muss - mit diesem Rezept kommt trotzdem Festtagsstimmung auf.
Die Frage ist: Wofür ist Butter eigentlich im Plätzchenteig? Sie sorgt für Geschmeidigkeit und Geschmack. Ohne Fett würden Plätzchen trocken und hart, deshalb sollte man auf ein Ersatzfett nicht verzichten.
Butter-Ersatz im Plätzchenteig - Alternativen im Überblick
- Margarine: Am einfachsten lässt sich Butter durch Margarine ersetzen. Diese ist oft günstiger, sofort streichfähig und eignet sich wunderbar zum Backen - dabei ist sie laktosefrei und in veganen Varianten erhältlich.
- Pflanzenöle: Alternativ können neutrale Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden. 70 g Öl entsprechen etwa 100 g Butter in vielen Rezepten. Der Teig bleibt so angenehm weich.
- Apfelmus oder Bananenmus: Nicht nur für Veganer:innen ein Tipp - Apfelmus bindet den Teig ähnlich wie Ei und Fett, gibt aber keinen dominanten Eigengeschmack. Auch Apfelmark, Bananenmus oder Apfel-Bananen-Mus sind möglich. Tipp: Durch das Backen verschwindet der fruchtige Geschmack.
Basisrezept: Schneller Plätzchenteig ohne Butter
| Zutat | Menge | Alternative/Erläuterung |
|---|---|---|
| Mehl (Weizen oder Dinkel) | 200 g (oder 250 g laut anderer Rezepte) | ggf. glutenfrei, kleine Menge Speisestärke möglich |
| Pflanzliche Margarine | 150 g | oder 70 g Öl |
| Zucker | 80-100 g | Menge nach Geschmack anpassen |
| Vanille (Schote, Extrakt oder Zucker) | nach Geschmack | Optional |
| Zitronenabrieb | 1 TL | Optional |
| Ei | 1 Stück | Vegan: 50 g Apfelmus |
| Backpulver | ½ TL | Optional für etwas Trieb |
| Apfelmus/Bananenmus | 100 g | Alternative zum Ei und Teil des Fetts |
Zubereitung Schritt für Schritt
- Das Mehl mit dem Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Vanille auf der Arbeitsfläche oder in einer Schüssel vermischen.
- Eine Mulde formen, Margarine in Stücken und Ei (oder Apfelmus für die vegane Variante) hineingeben. Mit Knethaken oder Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu bröselig sein, 1 EL Milch oder Sahne ergänzen. Bei sehr klebrigem Teig etwas feines Maismehl oder Speisestärke einarbeiten.
- Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) kalt stellen.
- Den Backofen auf 170-180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (zwischen Frischhaltefolien klappt es gut) 3-5 mm dick ausrollen. Wunschmotive ausstechen.
- Auf ein Backblech mit Backpapier legen und nach Belieben mit Ei und Sahne bestreichen oder dekorieren.
- Bei 170-180 °C etwa 12-15 Minuten hell ausbacken, danach abkühlen lassen.
Tipps für perfekte Plätzchen ohne Butter
- Anstelle von Apfelmus kann auch Apfelmark, Bananenmus oder Apfel-Bananen-Mus verwendet werden.
- Margarine hat einen höheren Wasseranteil als Butter - eventuell muss die restliche Flüssigkeit im Rezept leicht angepasst werden.
- Der Geschmack unterscheidet sich etwas von Butterkeksen, aber mit Vanille und Zitronenabrieb fällt das kaum ins Gewicht.
- Teig zu weich oder zu feucht? Mit etwas mehr Mehl oder Speisestärke ausgleichen.
- Teig für glutenfreie Plätzchen mit glutenfreiem Universalmehl - meist gelingt das Rezept 1:1, eventuell etwas Speisestärke unterkneten.
- Frisch gebackene Low-Fat-Kekse schmecken am besten frisch, zur längeren Aufbewahrung Butter/Margarine-Rezepte wählen.
- Die fertigen Plätzchen in luftdichte Dosen schichten, mit Backpapier zwischen den Lagen - so bleibt die Dekoration heil und die Plätzchen kleben nicht zusammen.
Weitere Varianten und Deko-Ideen
Im Grundrezept lassen sich andere Aromen und Zutaten kombinieren, etwa gehackte Nüsse, Schokostückchen oder Trockenfrüchte. Möchtest du ganz unterschiedliche Formen, helfen klassische Ausstecher. Für Weihnachten bieten sich Sterne, Herzen und Tannenbäume an.
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Schlichte Mürbeteigplätzchen aus diesem schnellen Teig sind der Klassiker in der Weihnachtszeit. Sie können ganz einfach mit Zuckerguss, Schokoglasur, bunten Streuseln oder Nüssen verziert werden.
Wem nach Abwechslung ist, kann Spitzbuben, Terassentörtchen, Hildaplätzchen oder Vanillekipferl auch ohne Butter zubereiten. Für Kinder ist gemeinsames Ausstechen besonders spaßig!
Mit Apfelstückchen, Zimt und Rosinen lassen sich saftige Kugelplätzchen formen, die leicht weihnachtlich schmecken.
Häufig gestellte Fragen zum Backen ohne Butter
- Kann ich Margarine 1:1 ersetzen? Ja, Butter kann man für einen Plätzchenteig eins zu eins mit Margarine ersetzen.
- Was tun, wenn der Teig zu feucht/klebig ist? Etwas mehr Mehl oder Speisestärke zugeben und gut kühlen.
- Wie lange sind Plätzchen ohne Butter haltbar? Plätzchen mit Margarine halten sich in luftdichten Behältern mehrere Wochen, Low-Fat-Plätzchen mit Apfelmus sollten eher frisch gegessen werden.
- Geht Plätzchenteig auch glutenfrei? Ja, dazu ein glutenfreies Universalmehl verwenden und ggf. etwas feines Maismehl für bessere Ausrollbarkeit zufügen.
Mit den richtigen Alternativen zur Butter gelingt schneller Plätzchenteig garantiert und sorgt für vielfältigen Genuss - nicht nur zur Weihnachtszeit!
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