Einfaches Rubinhochzeitstorten-Rezept
Eine Rubinhochzeit, der 40. Hochzeitstag, ist ein besonderer Anlass, der eine festliche Torte verdient. Hier finden Sie eine Sammlung von Rezepten und Ideen, um eine unvergessliche Torte zu kreieren, die sowohl optisch beeindruckt als auch köstlich schmeckt.
Rubinhochzeitstorte ohne Backen
Dieses einfache Rezept ist ideal für Hobbybäcker, die eine schnelle und unkomplizierte Torte zubereiten möchten.
Zutaten:
- 1 Tortenboden (Biskuit, Wiener Boden, dreifach)
- 250 ml Sahne
- 200 g Mascarpone
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Tafel Zartbitterschokolade
- 500 g Erdbeeren
- 200 g Marzipanrohmasse
- Puderzucker
- Evtl. Lebensmittelfarbe
- Zuckerschrift und Zucker- oder Marzipandekor
Zubereitung:
- Den Biskuitboden nach Belieben bearbeiten, z.B. in Herzform schneiden oder so lassen.
- Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter den Mascarpone ziehen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen und dann behutsam untermischen. Die Creme vorübergehend in den Kühlschrank stellen.
- Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Den ersten Boden mit etwas Schokocreme bestreichen und mit der Hälfte der Erdbeeren belegen. Den zweiten Boden darauf setzen, wieder mit Creme bestreichen und mit Erdbeeren belegen. Den letzten Boden auflegen und die Torte oben und am Rand mit der restlichen Creme bestreichen. Vorübergehend in den Kühlschrank stellen.
- Die Marzipanrohmasse unter Zugabe von etwas gesiebtem Puderzucker durchkneten. Nach Belieben kann noch etwas Lebensmittelfarbe dazu gegeben werden (z.B. rot für ein schönes Rosa). Zwischen zwei Bögen Backpapier eine dünne Marzipanplatte ausrollen, die als Decke über die gesamte Torte passt. Die Decke leicht andrücken und überschüssiges Marzipan abschneiden.
- Nach Belieben und Geschmack die Torte mit Zuckerschrift und Blüten dekorieren und bis zum Servieren kühl stellen.
Zweistöckige Hochzeitstorte ohne Fondant
Diese Torte ist etwas aufwendiger, aber dennoch einfach zuzubereiten und beeindruckt mit ihrem fluffigen Biskuitboden und der luftigen Erdbeer-Quarkfüllung.
Zutaten:
- Für den Biskuit (Ø 26 cm):
- 6 Eier (Gr. M)
- 250 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 170 g Mehl
- 50 g gemahlene Mandeln (geschält)
- 1 TL Backpulver
- Für den Biskuit (Ø 18 cm):
- 4 Eier (Gr. M)
- 180 g Zucker
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 150 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- Für die Füllung:
- 400 g Erdbeeren (alternativ Himbeeren)
- 1 kg Magerquark
- 250 g Mascarpone
- 1 Vanilleschote
- 220 g Zucker
- 8 Blatt Gelatine
- 400 g Sahne
- Für Frosting & Deko:
- 200 g Frischkäse
- 100 g Puderzucker
- 3 Pck. Sahnesteif
- 400 g Sahne
- Kleine Erdbeeren zum Garnieren
- Einige Blüten und Blütenblätter zum Garnieren
Zubereitung:
- Biskuitböden backen:
- Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Springformböden (Ø 26 cm und Ø 18 cm) mit Backpapier belegen.
- Für die große Torte sechs Eier mit Zucker und Salz mindestens 4 Minuten mit den Schneebesen des Handrührgerätes auf höchster Stufe schaumig schlagen. Mehl mit Mandeln und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Biskuitteig in die Form (Ø 26 cm) füllen. Im unteren Drittel ca. 45 Min backen.
- Für die kleine Torte die übrigen vier Eier mit Zucker, Vanillinzucker und Salz mindestens 3 Minuten mit den Schneebesen des Handrührgerätes auf höchster Stufe schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und kurz unterrühren. In die Form verteilen, glattstreichen und ca. 30 Minuten backen.
- Tortenböden direkt aus der Form lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenrost stürzen. Auskühlen lassen.
- Füllung zubereiten:
- Beide Biskuitböden zweimal waagerecht halbieren. Untere Biskuitböden auf eine Tortenplatte geben und einen Tortenring oder Springformrand herumstellen.
- Erdbeeren oder Himbeeren waschen und trockentupfen. Erdbeeren würfeln.
- Für die Füllung Quark mit Mascarpone und Zucker glatt rühren. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen und zugeben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ca. 100 g der Creme (6-7 EL) in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Gelatine ausdrücken, zugeben und unter Rühren darin auflösen. Warmen Gelatinemix in den Quark rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. 1/3 der Creme für die kleine Torte beiseite stellen.
- Torten füllen:
- Für die große Torte auf den unteren Boden die Himbeerkonfitüre verstreichen. Knapp 1/3 der Creme darauf verstreichen. Die Hälfte der Himbeeren und Erdbeeren darauf streuen. Zweiten Boden auflegen. Erneut 1/3 der Creme und Beeren darauf geben. Letzten Boden auflegen und mit der übrigen Creme bedecken. Kühlstellen.
- Für die kleine Torte die Hälfte des Lemon Curds auf dem unteren Boden verteilen. 1/3 der beiseite gestellten Creme darauf verstreichen. Zweiten Boden auflegen und mit dem übrigen Lemoncurd bestreichen. Erneut 1/3 der Creme darauf verstreichen. Letzten Boden auflegen und mit der übrigen Creme bedecken. Kühlstellen.
- Torten mind. 2 Stunden kühlstellen. Torten vorsichtig aus den Ringen lösen.
- Frosting zubereiten und Torten dekorieren:
- Für das Frosting Frischkäse mit Puderzucker und Sahnesteif verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben.
- Beide Torten mit der Creme wellig einstreichen. Dabei kann ein Tortenheber oder eine Kuchenpalette behilflich sein. Große Torte auf die gewünschte Servierplatte setzen. Zweite Torte mittig darauf setzen. Eventuell die Creme an den Rändern erneut etwas glatt streichen.
- Mit Erdbeeren und Blüten dekorieren.
Zusätzliche Tipps für die Rubinhochzeitstorte
- Farben: Rot und Gold sind klassische Farben für eine Rubinhochzeitstorte. Verwenden Sie rote Früchte wie Erdbeeren oder Himbeeren und dekorieren Sie die Torte mit goldenen Zuckerstreuseln oder essbarem Goldstaub.
- Blumen: Frische rote Blumen oder Rosen aus Marzipan oder Fondant sind eine wunderschöne Dekoration für eine Rubinhochzeitstorte.
- Personalisierung: Fügen Sie persönliche Elemente hinzu, wie z.B. die Initialen des Paares oder eine Zahl, die die Anzahl der Ehejahre darstellt.
- Karamellsahne: Für eine besondere Geschmacksnote können Sie eine Karamellsahne verwenden. Dazu Zucker karamellisieren, mit Sahne aufgießen und abkühlen lassen. Die eiskalte Karamellsahne steif schlagen und zum Füllen und Bestreichen der Torte verwenden.
Hochzeitstorten allgemein
Eine Hochzeitstorte besteht oft aus mehreren Ebenen oder Etagen. Hierbei stellen sich mehrere Herausforderungen: Die Wahl der richtigen Kuchenbasis sowie einer oder mehrerer passender Füllungen inklusive der meist sehr aufwändigen Dekoration. Es darf jedoch auch noch die Handschrift des Tortenkünstlers zu erkennen sein. Neben der klassischen runden Form der einzelnen Torten lassen sich weitere Formen zu einer edlen Hochzeitstorte in gleich bleibender Größe oder nach oben hin kleiner werdenden Ausführungen aufschichten, wie z.B. Quadrate, Herzen, Tropfen, Paisley etc. Die dazu benötigten Formen kann man natürlich kaufen oder aber über das Internet ausleihen. Das empfiehlt sich besonders bei ungewöhnlichen Formen, die man im Hausgebrauch selten nutzen würde. Wer die einzelnen Torten-Ebenen mit Buttercreme, Sahne oder Früchten füllen möchte, sollte Backrahmen wählen. Diese können nach dem Backen auch zum Einschichten verwendet werden.
Als Kuchenbasis eignen sich sowohl der klassische Biskuit oder Wiener Boden als auch einfache Rührteigkuchen. Wer die Hochzeitstorte als selbsttragende Konstruktion aufbauen möchte, sollte für die unteren Lagen festere Kuchen wählen, damit diese unter dem Gewicht der oberen Torten nicht zusammensinken. Beliebte Rezepte hierfür sind beispielsweise Sachertorte, Baumkuchen, Zitronenkuchen oder Eierlikörkuchen. Die oberste Schicht kann auch aus luftigerem Teig wie Biskuit hergestellt werden. Plant man die Präsentation der Hochzeitstorte auf einer Etagere, gibt es keine Beschränkungen bei der Auswahl der Kuchenbasis, denn jede Schicht wird von einer eigenen Kuchenplatte getragen.
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Dasselbe gilt auch für die Füllung: Sahnige oder fruchtige Füllungen sind nur begrenzt formstabil und daher nicht für die unteren Ebenen einer selbsttragenden mehrstöckigen Torte geeignet. Hier sollte man besser auf dünn aufgetragene Schichten von Buttercreme, Ganache oder Marmelade zurückgreifen und die sahnigen Komponenten oder auch Früchte in die oberste Schicht füllen. Wer dank einer Etagere darauf keine Rücksicht nehmen muss, kann passend zur Jahreszeit und den Vorlieben der Brautleute beliebig unter den verschiedensten Tortenfüllungen wählen - von Buttercreme über Schokoladensahne bis hin zur Erdbeer-Joghurt-Mousse. Aber Vorsicht: bei einer Hochzeit im Sommer sollten Hochzeitstorten mit temperaturempfindlichen Füllungen stets gekühlt werden. Sollte sich die lückenlose Kühlung als Hindernis herausstellen, wählt man besser eine weniger empfindliche Füllung.
Dekoration und Präsentation
Für eine edle Dekoration bieten sich je nach Tortenbasis und Füllung verschiedene Materialien an: Sahne, Buttercreme, Fondant, Marzipan, Royal Icing, Früchte, Schokolade und diverses Zuckerwerk. Hilfreich ist es, wenn man vorab bereits einige Überlegungen bezüglich der Tortendekoration anstellt und diese evtl. in einer Skizze festhält. Die Bandbreite für die Dekoration von Hochzeitstorten reicht von klassisch über puristisch bis hin zu verspielt oder witzig. Hierfür eignet sich Buttercreme oder Sahne passend zur Füllung oder auch eine Decke aus Marzipan oder Fondant. Wer eine selbsttragende, mehrstöckige Hochzeitstorte plant, baut diese entweder zu voller Größe auf und verkleidet sie mit Sahne oder Buttercreme, oder kleidet die einzelnen Ebenen zunächst mit Fondant oder Marzipan ein, um sie danach übereinander zu schichten.
Am schnellsten ist die Hochzeitstorte mit Creme oder Sahne eingedeckt: Zuerst trägt man eine dünne Schicht der gewählten Masse auf den Kuchenboden auf. Das dient dazu, sich dabei lösende Krümel zu binden und kleinere Unebenheiten auszugleichen. Danach sollte man die Torte erneut kühlen, damit die Masse etwas anziehen kann. Dann wird eine weitere, großzügige Schicht darübergestrichen. Wer mag, kann die fertige Buttercreme- oder Sahneschicht noch durch Einziehen von Mustern dekorieren. Eine weitere einfache Möglichkeit für einen dekorativen Überzug bieten Kuvertüre sowie Zuckerguss.
Besonders beliebt bei Hochzeitstorten ist eine Verkleidung mit Fondant oder Marzipan. Diese ist zwar in der Herstellung etwas aufwändiger, dafür aber stabiler und besonders edel. Damit sich Marzipanrohmasse ausrollen lässt, sollte man sie zuvor mit Puderzucker verkneten, bis die Masse nicht mehr so stark klebt. Danach kann das Marzipan zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder auch auf einer mit Puderzucker bestäubten Fläche in der gewünschten Größe ausgerollt werden. Damit das Marzipan auf dem Kuchen haften bleibt, wir dieser zuvor mit einer dünnen Schicht Konfitüre oder Ganache eingestrichen. Ähnlich verfährt man auch mit dem Fondant. Damit er sich problemlos um die Torte legen lässt, wird er einige Minuten weich geknetet und dann auf einer mit Bäckerstärke oder Puderzucker bestäubten Fläche ausgerollt. Auch hier benötigt man eine Zwischenschicht aus Konfitüre, Ganache oder Buttercreme, um den Fondant mit dem Kuchen zu verbinden. Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen etc. oder die Oberfläche mit einem Fruchtspiegel aus Fruchtpüree und Gelatine abschließen und den Rand mit Creme oder Sahne einstreichen.
Hochzeitstorten stehen und fallen mit der Dekoration, die in der Regel auf den jeweiligen Blumenschmuck und die Farben der Tischdekoration auf der Hochzeit abgestimmt wird. Sahne- oder Cremetorten lassen sich dank verschieden geformter Spritztüllen mit aufgespritzten Dekorationen verschönern. Auch ein Brautpaar als Tortenfigur ist für die meisten auf einer Hochzeitstorte Pflicht. Von klassisch über verspielt bis frech - es gibt viele verschiedene Modelle über den Fachhandel und im Internet zu kaufen. Eine beliebte Alternative oder Ergänzung zur Tortenfigur ist das Foto als Tortenaufleger. Dazu wird ein Foto der Brautleute mit Lebensmittelfarbe auf Esspapier oder eine dünne Schicht Fondant gedruckt. Diese essbaren Fotos kann man beim Konditor oder auch über das Internet bestellen.
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Mit Marzipan oder Fondant eingedeckte Hochzeitstorten werden gern mit Dekor aus Zucker bzw. Marzipan verziert. So kann man essbare Zierbänder, kleine Figuren, Symbole etc. aus eingefärbtem Fondant oder Marzipan selbst herstellen. Wer nicht die Zeit oder Geduld für die kunstvollen Dekorationen hat, kann viele hübsche Deko-Elemente wie Blütenbouquets, filigranen Zuckerdekor oder einzelne Blüten über den Fachhandel erwerben. Ornamente und dezente Dekorationen lassen sich mithilfe von Royal Icing auf Fondant und Marzipan aufmalen oder damit befestigen, wie z.B. Zuckerperlen. Damit aufgemalte Muster auch gleichmäßig werden, sollte man sie zuvor auf Pergament- oder Backpapier vorzeichnen, das der Größe und Form der zu verzierenden Tortenfläche entspricht. Dann überträgt man den Entwurf auf die Hochzeitstorte, indem man die Vorlage anlegt und die Ornamente mit einer Stecknadel in die Oberfläche sticht. Diese lassen sich dann ganz einfach mit dem festen Zuckerguss nachziehen. So hat man schnellen Ersatz zur Hand, falls beim Dekorieren oder durch Lagerung und Transport einige der filigranen Deko-Elemente beschädigt werden.
Eine selbsttragende Hochzeitstorte kann man entweder auf eine stabile Kuchenplatte mit der passenden Größe präsentieren oder selbst eine dem Dekor entsprechende Platte herstellen, z.B. indem man eine stabile Kuchenplatte aus Pappe mit Fondant überzieht und passend zur Torte dekoriert. Wer seine Hochzeitstorte in Etagen aufbauen möchte, kann bei den Etageren unter vielen verschiedenen Modellen wählen: von eckig über rund bis herzförmig, als Treppe, übereinander oder im Bogen arrangiert. Etageren sind jedoch nicht billig. Wenn sich der Kauf nicht lohnt, kann man die passende Etagere auch ausleihen - beim Konditor vor Ort oder über das Internet.
Da man der Hochzeitstorte in der Regel nicht ansieht, was sich unter dem dekorativen Äußeren verbirgt, sind beschriftete Täfelchen oder Schildchen daneben arrangiert für die Auswahl hilfreich. Darauf können die Füllungen oder besondere Zutaten ausgewiesen werden. Das ist insbesondere für Gäste mit Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten von Nutzen, abe auch für jene Gäste, die evtl. auf bestimmte Zutaten, wie Liköre oder Kaffee, verzichten möchten, beispielsweise Schwangere oder Kinder.
Tipps für Aufbewahrung und Transport
Creme- und Sahnetorten immer gut gekühlt lagern, am besten mit einer Haube abgedeckt im Kühlschrank.
Fondant und Marzipan eingedeckte Hochzeitstorten nicht in den Kühlschrank stellen, da sie sonst Feuchtigkeit ziehen und aufweichen können. Besser in kühlen Räumen wie dem Keller lagern.
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Creme- und Sahnetorten sind empfindlich im Transport und verrutschen leicht bei Stößen oder zu schneller Beschleunigung (Kurven, anfahren, bremsen) und brauchen zudem während des Transports eine ausreichende Kühlung.
Selbsttragende mehrstöckige Hochzeitstorten sind nicht für den Transport über weite Strecken geeignet. Zu groß ist die Gefahr, dass etwas verrutscht oder gar bricht.
Einzelne Torten für den Aufbau auf der Etagere gesondert in Kuchenkartons o.Ä. verpacken.
Filigrane Dekorationen unter Umständen erst am Veranstaltungsort arrangieren und anbringen, damit sie nicht während des Transports beschädigt werden.
Planung und Vorbereitung
Die Hochzeitstorte ist das Prunkstück auf einer Hochzeit oder auch opulentes Dessert nach dem festlichen Buffet. Doch so ein Großprojekt will gut durchdacht und geplant sein, damit die Torte gelingt und die Herstellung möglichst stressfrei abläuft. Der erste Schritt zur selbst gemachten Hochzeitstorte besteht immer in der Planung, die sowohl den zeitlichen Ablauf als auch die Zusammenstellung und die daraus resultierenden Besonderheiten berücksichtigen sollte:
- ca. 4 Wochen vor der Hochzeit: Hochzeitstorte entwerfen, d.h. Größe, Form, Aufbau, Kuchenbasis, Füllungen, Dekoration festlegen und Rezepte wählen
- 3 Wochen vorher: sämtliche Materialien sichten und ggf. besorgen sowie Einkaufslisten für die Zutaten erstellen
- 2 Wochen vorher: alle lagerfähigen Materialien besorgen; immer etwas mehr einkaufen als benötigt, als Ersatz falls mal was daneben geht
- 3-4 Tage vorher: Böden für die Kuchenbasis backen, damit diese noch ruhen können und sich dann besser verarbeiten lassen
- 2 Tage vorher: Böden füllen, sofern eine lagerfähige Füllung geplant ist bzw. die Füllung längere Kühlzeiten benötigt
- 1 Tag vorher: Böden füllen, falls noch nicht geschehen, ggf. als selbsttragende mehrstöckige Torte aufbauen und verkleiden; je nach Torte kann auch schon die Dekoration angebracht werden
- am Tag der Hochzeit: Torte transportfähig machen, letzte Handgriffe am Veranstaltungsort
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