Einfaches Zitronenguss-Rezept für Kuchen

Zitronenguss ist eine vielseitige Zutat, die Kuchen, Muffins und Kekse veredeln kann. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich ein leckerer Zitronenguss selber machen. Dieser Artikel zeigt, wie man einen einfachen Zitronenguss zubereitet und wie man ihn variieren kann, um jedem Gebäck eine besondere Note zu verleihen.

Die Grundlagen des Zitronengusses

Ein klassischer Zitronenguss besteht hauptsächlich aus zwei Zutaten: gesiebtem Puderzucker und Zitronensaft. Das Mischungsverhältnis dieser Zutaten bestimmt die Konsistenz des Gusses. Je mehr Flüssigkeit verwendet wird, desto dünner und durchsichtiger wird das Ergebnis. Ein festerer Guss hingegen ist zäher, deckender und eignet sich gut zum Verzieren.

Zutaten für den einfachen Zitronenguss:

  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL heißes Wasser

Zubereitung:

  1. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Dies ist wichtig, um Klumpen zu vermeiden und einen glatten Guss zu erhalten.
  2. Zitronensaft und heißes Wasser hinzufügen und alles zu einer dickflüssigen Masse verrühren.

Die Zubereitung dauert etwa 5 Minuten.

Die richtige Konsistenz für jeden Zweck

Je nachdem, wofür der Zitronenguss verwendet werden soll, ist eine andere Konsistenz erwünscht. Hier sind einige Richtlinien:

  • Fester Zuckerguss zum Verzieren von Plätzchen: 250 g Puderzucker und 3 EL Flüssigkeit.
  • Fast durchsichtiger Zuckerguss: Mehr Flüssigkeit verwenden.

Die Flüssigkeitsmenge sollte immer nur ein Anhaltspunkt sein. Es ist wichtig, die Flüssigkeit nach und nach unterzurühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

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Variationen des Zitronengusses

Die Basis des Zitronengusses lässt sich wunderbar abändern, um dem Gebäck einen besonderen Pep zu verleihen.

  • Zitronenguss mit Zitrone: Einen Teil des Wassers durch Zitronensaft ersetzen.
  • Bunter Guss: Bei pulvriger Lebensmittelfarbe diese unter den Zucker mischen. Flüssige (Gel-)Farben zum Wasser geben. Achtung: Von letzterem braucht ihr dann evtl. weniger.

Nach dem Auftragen des Gusses können Zuckerstreuselchen oder gehackte Nüsse als Dekoration verwendet werden.

Tipps und Tricks für den perfekten Zitronenguss

  • Puderzucker sieben: Dies verhindert Klumpenbildung und sorgt für einen glatten Guss.
  • Oberfläche des Gebäcks: Der selbstgemachte Zuckerguss lässt sich besser verteilen, wenn die Oberfläche des Kuchens oder der Plätzchen noch warm ist.
  • Aromatisierung: Zum Aromatisieren eignen sich z.B. Zimt oder Vanillearoma.
  • Lebensmittelfarbe: Bei buntem Zuckerguss sollte man pulvrige Lebensmittelfarbe unter den Puderzucker mischen, flüssige bzw. Gel-Farben zum Wasser geben.
  • Konsistenz prüfen: Ist der Guss zu flüssig, mehr Puderzucker hinzufügen. Ist er zu fest, einen Tropfen Zitronensaft hinzufügen.
  • Schnelles Arbeiten: Die Glasur zügig nach dem Verrühren auf den komplett abgekühlten Kuchen, Gebäck oder Kekse verteilen.

Zitronenguss selber machen - das Grundrezept

Für 12 Muffins oder einen Kastenkuchen:

  • 250 g Puderzucker
  • 1 mittelgroße Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Zitrone halbieren und mit einer Saftpresse gründlich auspressen.
  2. Den Puderzucker in eine Schüssel geben.
  3. 3 bis 4 Esslöffel des frischen Zitronensafts nach und nach unter den Puderzucker rühren. Beide Zutaten so lange miteinander mit einer Gabel oder einem Schneebesen verrühren, bis eine glatte Masse mit der gewünschten Konsistenz entsteht.

Für einen normalen, nicht zu flüssigen Guss empfehlen sich 3 bis 4 Esslöffel Zitronensaft bei 250 g Puderzucker. Je flüssiger der Guss sein soll, desto mehr Zitronensaft muss zugegeben werden.

Zitronenguss mit Eiweiß

Für einen besonders stabilen Guss kann man Eiweiß verwenden. Dafür schlägt man das Eiweiß von einem Ei steif, lässt den Puderzucker langsam einrieseln und rührt am Ende den Zitronensaft unter.

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Zitronenguss mit Butter

Um zu verhindern, dass der Zitronenguss beim Anschneiden des Kuchens abbröselt, kann man dem Guss einen Teelöffel weiche Butter hinzufügen.

Zitronenguss vs. Zitronenglasur

Zuckerguss und Zuckerglasur unterscheiden sich durch ihre Konsistenz und Verwendung. Zitronenguss ist dick und fluffig, er muss verteilt und verstrichen werden und wird beim Trocknen richtig fest. Dahingegen ist Zitronenglasur dünnflüssiger und fließt von alleine. Sie wird beim Trocknen nicht komplett fest.

Die Qualität der Zutaten

Zitronenglasur und -guss bestehen in der Basis aus Puderzucker und Zitronensaft. Hier kommt es also auf die Qualität der Zitronen an. Sie sollten fruchtig und nicht zu säurelastig sein. Wenn man eine fruchtigere Note haben möchte, kann man auch Limetten benutzen oder einen Teil des Zitronensaftes dadurch ersetzen.

Tipps zur Dekoration

Wenn man Dekorationen wie Nüsse, bunte Streusel oder Ähnliches auf den Guss geben möchte, sollte man dies tun, solange Guss oder Glasur noch weich sind. So haftet die Dekoration später besser.

Zitronenkuchen als Seelentröster

In schwierigen Zeiten kann ein selbstgebackener Kuchen wahre Wunder wirken. Ein leichter, frischer Zitronenkuchen ist besonders im Frühling eine gute Wahl.

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Rezept für einen einfachen Zitronenkuchen:

  • Den Often auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
  • Die Eier in einer Schüssel schaumig schlagen und nach und nach den Zucker unterrühren.
  • In einer zweiten Schüssel Mehl, Mandeln und Backpulver mischen.
  • Die Mehl-Mischung zu den Eiern geben und alles gut untermischen, bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig in die Form füllen und den Kuchen für 50 Minuten goldbraun backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen fertig ist: es darf kein Teig am Holz kleben bleiben!
  • Für den Guss den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft mischen.

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