Rezept Quark-Kirsch-Kuchen: Saftig, cremig und fruchtig
Er ist saftig, süß und hat gerade die richtige Menge an Säure: Quark-Kirsch-Kuchen ist eine köstliche Option für die nächste Kuchentafel. Falls dich der Kuchenhunger packt oder du Lust auf ein fruchtiges Kuchenerlebnis hast, solltest du ihn unbedingt backen. Worauf wartest du noch? Ab in die Küche mit dir!
Warum dieser Kuchen so beliebt ist
Das Rezept für diesen Quark-Kirsch-Kuchen hat seinen Ursprung in Ungarn. Quark spielt in Ungarn kulinarisch eine große Rolle und er wird gerne in Süßigkeiten verwendet. Auch bei verschiedenen Obstkuchen findet er seinen Einsatz. Der Kuchen ist richtig schön cremig. Er ist recht süß - falls du es weniger süß magst, kannst du den Zucker etwas reduzieren.
Welche Kirschen verwenden?
Was für Kirschen du für deinen Quark-Kirsch-Kuchen verwendest, liegt bei dir. Wir empfehlen Schattenmorellen aus dem Glas, denn diese sind genau richtig süß, ohne zu intensiv zu sein. Auch ersparst du dir dadurch die Arbeit, die Früchte zu entsteinen. Je nach Saison kannst du frisch Kirschen, tiefgekühlte Früchte oder Schattenmorellen aus dem Glas verwenden. Den Unterschied zu frischen Kirschen merkt man hier fast nie. Falls du tiefgekühlte Kirschen nimmst: Die Kirschen nur leicht antauen lassen.
Varianten und Inspirationen
Du kannst das Obst ganz nach Geschmack anpassen. Himbeeren oder Mandarinen passen auch super. Inspiriert vom Rhabarberkuchen mit Baiserhaube ist auch diese Füllung mit Quark und so ist der Kirsch-Quark-Kuchen entstanden. Wenn man etwas »Schmackes« in den Oberarmen hat, braucht man noch nicht mal eine Küchenmaschine - ein Schneebesen reicht dann vollkommen.
Zutaten (für Springform Ø 24-26 cm oder Blech-Variante)
- 500 g Quark (Magerquark oder 20% nach Wunsch)
- 5 Eier (je nach Variante getrennt oder ganz)
- 150-200 g Zucker (oder Xylit), aufgeteilt
- 200 g sehr weiche Butter (oder Margarine)
- 250-500 g Mehl je nach Rezeptvariante
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (optional für Stabilität)
- 300-400 g Kirschen (frisch, TK oder aus dem Glas, Abtropfgewicht beachten)
- 2 EL Speisestärke (bei Kirschen aus Glas oder zum Andicken)
- Zitronensaft oder -abrieb nach Geschmack
- etwas Fett zum Ausfetten der Form, Puderzucker zum Bestäuben
Grundideen: Boden, Quarkfüllung und Streusel
Die Basis für den Quark-Kirsch-Kuchen ist entweder ein einfacher Rührteig, ein Mürbeteig oder ein Streuselteig. Für den Streuselteig schmelzt ihr die Butter und verknetet sie mit dem Mehl und dem Zucker. Das Beste ist mitunter, dass der Boden des Kuchens aus demselben Teig wie die Streusel gemacht wird. Bedeutet, weniger Arbeit und ein easy peasy Rezept, das gelingsicher und superschnell umgesetzt ist.
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Für die Quarkfüllung: Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann Ei, Quark, Speisestärke, Zitronensaft und das Vanillepuddingpulver unterrühren. Geben der Quarkmasse die nötige Stabilität, damit der Kuchen nach dem Backen nicht auseinander läuft. Für etwas Frische in der Quarkfüllung kannst du Zitronensaft oder Abrieb der Zitronenschale verwenden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung (bewährte Methode)
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (Ø 24-26 cm) einfetten oder ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Lass die Kirschen gut abtropfen und fange den Kirschsaft auf; den Saft unbedingt auffangen und anderweitig verwenden.
- Teigvariante Mürbeteig: Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten, den Teig für mindestens 30 Minuten kühl stellen, dann ausrollen und die Form damit auskleiden.
- Streuselvariante: Für den Streuselteig die Butter schmelzen und mit Mehl und Zucker zu Streuseln verkneten. Etwa 2/3 als Boden in die Form drücken.
- Für die Quarkmasse die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Ei (oder Eigelbe) und Quark unterrühren, Speisestärke und Vanillepuddingpulver zugeben, Zitronensaft hinzufügen.
- Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem Boden verstreichen. Die Kirschen darauf verteilen.
- Den restlichen Teig als Streusel darüber krümeln oder mit der restlichen Quarkmasse abdecken (je nach Variante).
- Backen: Bei 180°C Ober-/Unterhitze backen - auf einem Blech dauert es etwa 30 Minuten, in einer Springform ca. 50-60 Minuten. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
- Aus dem Ofen holen, mit einem Messer vom Formrand lösen und komplett in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen (mindestens 2 Stunden).
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Kleine Tipps aus der Praxis
- Wenn du Vollkornmehl im Teig verwendest, erhält der Boden mehr Geschmack - das ist Geschmackssache.
- Die Kirschen nicht zu nass verwenden, sonst wird die Füllung zu flüssig; beim Kochen der Kirschen mit Stärke kann man eine kompaktere Fruchtfüllung erzeugen.
- Der Kuchen bleibt saftiger, wenn er vollständig abgekühlt ist - schneide ihn nicht zu früh an, sonst kann er auseinanderfallen.
- Gefrorene Kirschen sind eine perfekte Wahl außerhalb der Saison; sie eignen sich bestens für diesen Kuchen.
- Mit flüssiger Butter sind deine Streusel besonders schnell zubereitet.
Alternative: Cremige Blechversion (schnell zusammengemischt)
Für eine große Blech-Variante rührst du 4 Eier mit 200 g Zucker schaumig, gibst portionsweise 200 ml Milch und 200 ml Öl hinzu. Dann mische 500 g Mehl mit 1 Pck. Backpulver und 1 Prise Salz und hebe es unter. Gib den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, belege es mit den abgetropften Kirschen und verteile Löffelspuren von 250 g Quark, verrührt mit 1 Ei und ggf. Puderzucker, darauf. Backe bei 180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten und bestäube den Kuchen nach dem Backen mit Puderzucker.
Rezepttabelle: Zutaten für eine klassische Springform (ca. 12 Stück)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Quark | 500 g |
| Eier | 3-5 (je nach Rezeptvariante) |
| Butter | 180-200 g |
| Zucker | 150-200 g (oder Xylit) |
| Mehl | 250-500 g (für Teig & Streusel) |
| Kirschen | 300-400 g (Abtropfgewicht) |
| Vanillepuddingpulver / Speisestärke | 1 Pck. / 2 EL |
Servieren und Aufbewahrung
Der Kuchen schmeckt lauwarm oder kalt und passt zu Kaffee, Tee oder als Dessert. Am besten schmeckt er, wenn er komplett abgekühlt ist. Reste kannst du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren; durch den Quark bleibt der Kuchen mehrere Tage saftig.
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Back den Kuchen nach und lass mich wissen, wie er dir schmeckt! Schreib deine Erfahrungen gerne in die Kommentare - und falls er dir gefallen hat, freue ich mich riesig über deine Bewertung. Viel Spaß beim Backen!
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