Protein Käsekuchen Rezept mit Proteinpulver: Low Carb, Zuckerfrei und High Protein

Dieser Artikel widmet sich dem Thema Protein Käsekuchen, einer köstlichen und gesunden Alternative zum traditionellen Käsekuchen. Ideal für Fitness-Enthusiasten, gesundheitsbewusste Genießer und alle, die während einer Diät nicht auf Süßes verzichten möchten. Der Protein Käsekuchen ist nicht nur reich an Proteinen, sondern auch Low Carb und zuckerfrei.

Einleitung: Warum Protein Käsekuchen?

Der Protein Käsekuchen ist die perfekte Wahl für alle, die eine süße Leckerei ohne schlechtes Gewissen genießen möchten. Er enthält hochwertiges Eiweiß, gesunde Zutaten und verzichtet auf Zucker sowie unnötige Kalorien. Ob als Snack nach dem Training, als gesundes Dessert oder sogar als nahrhaftes Frühstück - dieser Protein Käsekuchen ist nicht nur lecker, sondern auch nährstoffreich und einfach zuzubereiten.

Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken):

  • Kalorien: ca. 150 kcal
  • Eiweiß: ca. 18 g
  • Fett: ca. 4 g
  • Kohlenhydrate: ca. 8 g

Vorteile des Protein Käsekuchens:

  • Hoher Proteingehalt: Dank Zutaten wie Magerquark, griechischem Joghurt und Proteinpulver liefert dieser Käsekuchen eine große Menge an hochwertigem Eiweiß, das den Muskelaufbau und die Regeneration unterstützt.
  • Wenig Zucker: Durch den Einsatz von Erythrit oder Xylit wird auf raffinierten Zucker verzichtet, was den Protein Käsekuchen perfekt für eine gesunde Ernährung macht.
  • Kalorienarm: Im Vergleich zu herkömmlichem Käsekuchen enthält diese Variante weniger Kalorien, was sie ideal für eine Diät oder eine bewusste Ernährung macht.
  • Lange Sättigung: Dank der hochwertigen Proteine und komplexen Kohlenhydrate bleibt das Sättigungsgefühl länger erhalten, wodurch Heißhungerattacken vermieden werden.
  • Vielseitig anpassbar: Der Protein Käsekuchen kann mit verschiedenen Zutaten variiert werden, um individuelle Geschmacksvorlieben zu berücksichtigen.

Zutaten für den High Protein Käsekuchen

Die Grundlage für einen leckeren und proteinreichen Käsekuchen bilden die richtigen Zutaten. Hier eine Übersicht der wichtigsten Komponenten:

  • Magerquark: Er ist der Hauptbestandteil des Käsekuchens und liefert viel Protein. Dabei enthält er außerdem kaum Fett.
  • Milch: Eine fettarme Milchvariante (z.B. 1,5% Fett) eignet sich gut, um die Konsistenz zu verbessern, ohne unnötige Kalorien hinzuzufügen.
  • Eier: Eine weitere Proteinquelle, die sich im Kuchen versteckt und für die Bindung sorgt.
  • Vanillepuddingpulver: Alternativ kann auch Speisestärke verwendet werden, um die Masse zu verdicken.
  • Erythrit: Der perfekte Ersatz für Zucker im Kuchen, der den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen lässt und ganz ohne Kalorien auskommt.
  • Zitronenabrieb: Von einer gut gewaschenen Bio-Zitrone. Verleiht dem Kuchen eine frische Note.

Zutaten für den Protein Käsekuchen (Beispielrezept)

Für den Boden:

  • 100 g Hafermehl (alternativ gemahlene Haferflocken)
  • 30 g Proteinpulver (Vanille oder neutral)
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Erythrit oder Xylit (kalorienarmer Zuckerersatz)
  • 50 ml Mandelmilch oder fettarme Milch
  • 1 Ei
  • 1 TL Kokosöl (geschmolzen)

Für die Füllung:

  • 500 g Magerquark
  • 200 g fettarmer griechischer Joghurt
  • 2 Eier
  • 40 g Proteinpulver (Vanille oder Schokolade, je nach Geschmack)
  • 50 g Erythrit oder Xylit
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zuckerfrei)

Zubereitung des Protein Käsekuchens

Die Zubereitung eines Protein Käsekuchens ist denkbar einfach und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Vorbereitung: Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Teig zubereiten: Alle Zutaten (500 g Magerquark, 75 ml Milch, 3 Eier, 1 Pck Vanillepuddingpulver, 50 g Erythrit, 2 TL Zitronenabrieb) zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Backen: Den Teig in die Springform füllen und 30 Minuten backen.
  4. Abkühlen lassen: Den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen, um Risse zu vermeiden. Anschließend für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Detaillierte Zubereitung (Beispielrezept mit Boden)

  1. Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vor.
  2. Boden zubereiten: In einer Schüssel alle Zutaten für den Boden vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Eine kleine Springform (20 cm) mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig hineindrücken. 10 Minuten vorbacken.
  3. Füllung vorbereiten: Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel gut verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Falls der Teig zu dickflüssig ist, etwas Mandelmilch hinzufügen.
  4. Füllung auf den Boden geben: Die Quarkmasse auf den vorgebackenen Boden geben und glattstreichen.
  5. Backen: Den Protein Käsekuchen für ca. 35-40 Minuten backen. Falls er zu schnell bräunt, mit Alufolie abdecken.
  6. Abkühlen lassen: Den Protein Käsekuchen bei geöffneter Ofentür langsam abkühlen lassen, um Risse zu vermeiden. Danach für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  7. Servieren: Nach Belieben mit frischen Beeren oder einer zuckerfreien Schokosoße servieren.

Weitere Zutaten-Vorschläge und Variationen

Der Protein Käsekuchen lässt sich wunderbar an die eigenen Vorlieben anpassen. Hier einige Ideen für zusätzliche Zutaten und Variationen:

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  • Früchte: Frische Beeren (Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren), Mandarinen oder Äpfel verleihen dem Kuchen eine fruchtige Note.
  • Aromen: Geriebene Zitronen- oder Orangenschale sorgt für ein frisches Aroma. Zimt oder Kakaopulver für eine wärmere, intensivere Geschmacksnote. Vanilleextrakt oder Zitronensaft intensivieren den Geschmack.
  • Textur: Eine Handvoll gehackter Nüsse oder Mandeln für mehr Crunch. Ein Esslöffel Erdnussbutter oder Mandelmus für eine cremige Textur.
  • Proteinquellen: Neben Magerquark ist auch Skyr eine tolle Basis, um den Eiweißgehalt zu erhöhen und eine cremige Konsistenz zu erhalten. Ersetze das Puddingpulver durch Proteinpulver, damit der Kuchen eine extra Portion Eiweiß bekommt.

Tipps für die Zubereitung

  • Füllung sieben: Damit der Protein Käsekuchen besonders cremig wird, kann die Füllung vor dem Backen durch ein Sieb gestrichen werden.
  • Über Nacht im Kühlschrank: Für eine festere Konsistenz kann der Kuchen nach dem Abkühlen über Nacht im Kühlschrank ruhen.
  • Aufbewahrung: Der Käsekuchen kann in luftdichten Behältern bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Einfrieren: Falls du den Protein Käsekuchen einfrieren möchtest, schneide ihn in Stücke und wickle diese einzeln in Frischhaltefolie ein.
  • Niedrige Temperatur backen: Backe den Kuchen bei niedriger Temperatur, damit er nicht trocken wird und schön saftig bleibt.
  • Im Ofen auskühlen lassen: Lasse ihn im ausgeschalteten Ofen auskühlen, um Risse zu vermeiden und eine perfekte Konsistenz zu bekommen.
  • Zutaten auf Zimmertemperatur: Alle Zutaten auf Zimmertemperatur verwenden. Kalte Zutaten direkt aus dem Kühlschrank können die Konsistenz beeinträchtigen.

Low Carb Käsekuchen Variante

Für eine Low Carb Variante des Protein Käsekuchens können folgende Anpassungen vorgenommen werden:

  • Bodenlos: Verzichte auf den Boden, um Kohlenhydrate zu reduzieren.
  • Zuckerersatz: Verwende ausschließlich Erythrit oder Xylit als Süßungsmittel.
  • Puddingpulver: Achte darauf, zuckerfreies Vanillepuddingpulver zu verwenden.

Warum Low Carb?

Der Wegfall des Kuchenbodens in einem Rezept bedeutet mehr als nur eine einfache Veränderung: Es ist eine bewusste Reduzierung der Kohlenhydrate. Diese Makronährstoffe werden von Sportlern und Fitnessbegeisterten oft gemieden, da sie, wenn sie nicht in Maßen genossen werden, schnell zur Gewichtszunahme führen können. Indem man den traditionellen, kohlenhydratreichen Boden weglässt, kann man ein Dessert schaffen, das besser zu einer ausgewogenen, gesundheitsbewussten Ernährung passt.

Unser Fazit zum Protein Käsekuchen

Dieser Protein Käsekuchen ist eine fantastische Alternative zu herkömmlichem Käsekuchen, denn er liefert eine Extraportion Eiweiß, ohne auf Genuss zu verzichten. Perfekt für Sportler, Fitness-Fans oder alle, die eine gesunde Ernährung lieben. Dank der einfachen Zubereitung und den vielseitigen Variationsmöglichkeiten ist er ideal für jede Gelegenheit - ob als Frühstück, Snack oder Dessert. Mit gesunden Zutaten und wenig Zucker ist dieser Protein Käsekuchen eine perfekte Wahl für alle, die sich bewusst ernähren möchten. Probiere das Rezept aus und überzeuge dich selbst von Geschmack und Nährwerten!

FAQ - Häufige Fragen zu Protein Käsekuchen

  • Kann ich den Protein Käsekuchen auch ohne Proteinpulver machen? Ja, das ist möglich. Ersetze das Proteinpulver durch 20 g zusätzliches Hafermehl oder Vanillepuddingpulver.
  • Welches Proteinpulver eignet sich am besten? Ein hochwertiges Whey- oder Casein-Protein in Vanille-, Schoko- oder neutralem Geschmack eignet sich hervorragend.
  • Kann ich den Kuchen auch mit anderen Süßungsmitteln backen? Ja, du kannst auch Honig, Ahornsirup oder Stevia verwenden. Beachte jedoch, dass die Süßkraft unterschiedlich ist.
  • Kann ich den Protein Käsekuchen vegan machen? Ja! Verwende Sojaquark (Skyr-Alternative), pflanzlichen Joghurt und Ei-Ersatz wie Leinsamen oder Apfelmus.
  • Warum wird mein Käsekuchen manchmal rissig? Ein häufiger Grund ist, dass der Protein Käsekuchen zu schnell abkühlt. Den Kuchen daher im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen.

Rezept: Schneller Low Carb Protein Käsekuchen (6 Zutaten)

Dieser Low Carb Käsekuchen kommt ohne Proteinpulver aus, genau wie Protein Pancakes. Durch eiweißreiche Zutaten wie Magerquark, Naturjoghurt und Eier enthält er trotzdem viele Proteine.

Zutaten:

  • 500 g Magerquark
  • 200 ml Milch (fettarm)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • 80 g Birkenzucker (Xylit) oder Erythrit
  • 1/2 Zitrone (Schale und Saft)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in eine runde Silikonform (Ø 17 - 20 cm) füllen.
  4. Ca. 50 Minuten backen.
  5. Den Kuchen abkühlen lassen und anschließend für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Tipps:

  • Du brauchst keine fancy Superfoods oder teure Low Carb Produkte. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorrat oder im Kühlschrank.
  • Lass den Kuchen über Nacht ruhen - am nächsten Tag ist er einfach noch besser!
  • Vermeide das gefürchtete Einreißen, indem du den Käsekuchen nach dem Backen im Ofen auskühlen lässt!

Rezept: Zuckerfreier Protein Käsekuchen

Zutaten:

  • 250 g Magerquark
  • 12½ g Erythrit
  • 7½ g Vanille Protein Pulver
  • ¼ Beutel Vanillepuddingpulver (Nur in Deutschland verfügbar)
  • 1¼ Eier
  • Vanille Aroma
  • 17½ g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten vermengen und in eine Kuchenform geben.
  2. Mit Heidelbeeren anrichten.
  3. Die Kuchenform in den Backofen geben und bei 200 Grad etwa 45 Minuten backen lassen.

Rezept: Käsekuchen mit Magerquark und Skyr

Zutaten:

  • 25 g Proteinpulver Vanille
  • 25 g Backeiweiß
  • 4 TL Käsekuchen Geschmack
  • 2 TL Flohsamenschale / Flohsamenschalen
  • 500 g Quark (Magerstufe)
  • 500 g Skyr
  • 200 g Frischkäse
  • 4 Ei / Eier

Zubereitung:

  1. Verrühre alle Zutaten miteinander in etwa 2-3 Minuten zu einer glatten Masse.
  2. Schlage einen Backring mit 26 cm Größe in Backpapier ein und stelle ihn auf ein Lochblech.
  3. Fülle die Käsekuchenmasse ein und streiche sie glatt.
  4. Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U für 60 Minuten.
  5. Lasse ihn 10 Minuten im Ofen stehen, nimm ihn dann heraus und lasse ihn vollständig abkühlen.

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