Plätzchenteig ohne Knethaken zubereiten: Einfaches Grundrezept und viele Tipps

Mit unserem einfachen Rezept gelingt dir Plätzchenteig, der nicht klebt und sich wunderbar verarbeiten und sogar einfrieren lässt.

Dann steht Omas Butter- oder Ausstechplätzchen für Weihnachten nichts mehr im Weg.

Kurzüberblick: Rezept auf einen Blick

Zubereitungszeit: 30 Min. Wartezeit: 30 Min. Niveau: ganz einfach.

Zutaten (für ca. eine Blechart): 250 g Mehl, 1 Msp. Backpulver, 60 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Pck. Vanillezucker, 125 g kalte Butter, 1 Ei (Gr. M).

Schritt-für-Schritt-Zubereitung ohne Knethaken

Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Vanillezucker in einer Schüssel mischen.

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Kalte Butter in kleinen Würfeln und Ei dazugeben.

Alles kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten kalt stellen.

Ausrollen und Ausstechen

Die Hälfte des Plätzchenteiges aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Teigreste kurz zusammenkneten, ausrollen und weitere Plätzchen ausstechen.

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Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren.

Plätzchen ausstechen auf bemehlter Arbeitsfläche

Backen

Plätzchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C) 8-10 Minuten backen.

Achte darauf die Plätzchen gleichmäßig auszurollen und ähnlich große Plätzchen auf einem Blech zu platzieren, damit sie einheitlich backen.

Aus dem Ofen genommen sind sie noch weich; beim Abkühlen werden sie fest und bleiben mürbe und buttrig.

Alternative Backzeiten und Temperaturen

Backe die Plätzchen bei 160°C Umluft für ca. 7-9 Minuten (abhängig von Größe und Dicke der Plätzchen).

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Ich empfehle 175 Grad Ober- und Unterhitze und etwa 10-12 Minuten, je nach Dicke.

Varianten: Plätzchenteig ohne Ei

Unser Plätzchenteig-Rezept gelingt auch ohne Ei.

Stattdessen gibst du einfach einen Esslöffel Milch dazu und verwendest etwa 50 g mehr Butter, damit der Plätzchenteig genug Bindung bekommt.

Tipps für das Kneten ohne Knethaken

Damit dir der Plätzchenteig für Ausstechplätzchen garantiert gelingt und schön geschmeidig wird, empfehle ich, zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel zu vermengen und erst danach kalte, gewürfelte Butter und Ei hinzuzugeben.

Verknetet werden die Zutaten am besten per Hand - und das gerade so lange, bis ein homogener Teig entsteht.

Der Teig mag erst einmal bröselig erscheinen, wird bei weiterem Kneten dann aber zu einer Art Brösel und schließlich einem homogenen Teig.

Meist hilft es, einfach noch weiter zu kneten (dann entstehen erst eine Art Streusel) und zum Schluss mit der Hand nachzuarbeiten.

Wenn der Teig zu weich, zu hart oder bröselig ist

  • Der Plätzchenteig wird nicht glatt, sondern krümelig: Meist hilft weiteres Kneten und zum Schluss mit der Hand nacharbeiten; falls der Teig zu trocken wirkt, kann man einen Teelöffel Eiswasser zugeben.
  • Der Plätzchenteig bröselt beim Ausrollen: Direkt nach der Kühlzeit ist die Teigkugel noch sehr hart; erst kurz Zimmertemperatur annehmen lassen und dann nochmal kurz mit der Hand durchkneten bzw. flachdrücken.
  • Ist der Teig beim Ausrollen bröselig, war evtl. zu wenig Fett im Teig oder zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche; in beiden Fällen kannst du nachträglich etwas weiche Butter unter den Plätzchenteig kneten und ihn anschließend nochmal ruhen lassen.
  • Der Plätzchenteig ist zu weich: Lass ihn nochmal länger im Kühlschrank und/oder gib etwas zusätzliches Mehl esslöffelweise dazu.

Praktische Verarbeitungstipps

Verwende nicht zu viel Mehl beim Ausrollen, sonst wird der Teig zu trocken und bröselig.

Statt die Arbeitsfläche zu bemehlen, kannst du den Teig auf einer Backmatte aus Silikon ausrollen oder zwischen zwei Lagen Backpapier oder Folie ausrollen.

Löse den ausgerollten Teig vor dem Ausstechen vorsichtig mit einer Palette von der Matte, so lassen sich die einzelnen Plätzchen leichter anheben.

Teig zwischen Backpapier ausrollen

Verzieren und Haltbarmachen

Die Plätzchen nach Belieben verzieren: Bestreiche die rohen Plätzchen mit verquirltem Eigelb und bestreue sie mit Zuckerstreuseln oder bestreiche die abgekühlten Plätzchen mit Zuckerguss.

Verrühre den Puderzucker mit dem Zitronensaft. Bestreiche die abgekühlten Plätzchen mit dem nach Belieben eingefärbten Zuckerguss und dekoriere sie nach Herzenslust.

Alternativ weiße oder dunkle Kuvertüre vorsichtig schmelzen und zum Bestreichen verwenden.

Einfrieren und Aufbewahren

Wenn Teig übrig bleibt oder du Plätzchenteig für Weihnachten vorbereiten möchtest, kannst du ihn problemlos für 2-3 Monate einfrieren.

Den fertig gekneteten Teig dafür portionsweise in Frischhaltefolie wickeln oder in einen geeigneten Gefrierbehälter geben.

Für die Weiterverarbeitung gefrorenen Plätzchenteig über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und umgehend nach Rezept weiterverarbeiten.

Frisch zubereiteten Keksteig kannst 2-4 Tage im Kühlschrank lagern. Dafür sollte er in Klarsichtfolie gewickelt oder luftdicht verschlossen in einer Frischhaltedose aufbewahrt werden.

Plätzchen nach dem Backen vollständig abkühlen lassen. Damit sie schön knusprig bleiben, in gut schließenden Blechdosen oder Plastikbehältern aufbewahren, bei mehreren Sorten am besten getrennt.

Welche Butter oder Margarine nutzen?

Für klassische Plätzchen ist Butter die bessere Wahl, denn sie sorgt für einen authentischen buttrigen und feinen Geschmack sowie eine knusprige Textur.

Margarine ist eine geeignete Alternative, wenn du vegane Butterplätzchen backen möchtest. Da sie eine höhere Feuchtigkeit hat, macht sie den Teig allerdings weicher, was bei der Zubereitung beachtet werden sollte.

Welche Mehltypen sind geeignet?

Am besten eignet sich für Weihnachtsplätzchen Weizenmehl Type 405.

Aber auch mit hellem Dinkelmehl klappen die Butterplätzchen.

Varianten und Ideen für Ausstechplätzchen

Das Grundrezept ist wandelbar: Ausstechplätzchen mit Nüssen (z. B. 350 g Mehl + 150 g gemahlene Nüsse), mit Gewürzen (Lebkuchengewürz, Zimt), oder geteilt und eingefärbt für Zuckerstangen und Schwarz-Weiß-Gebäck.

Mit Kakao im Teig werden Rentierplätzchen oder Schokoplätzchen dunkel und aromatisch.

Spitzbuben, Engelsaugen, Walnussplätzchen, Zuckerstangen, marmorierte Schwarz-Weiß-Gebäcke oder Schokoplätzchen lassen sich alle aus dem Basis-Teig herstellen.

Verschiedene verzierte Ausstechplätzchen

Backen mit Kindern und kleine Tricks

Mein Rezept ist die perfekte Grundlage zum Ausstechplätzchen-Backen mit Kindern - denn erstens kann der Teig toll von Kindern geknetet werden, und zweitens bleibt es nicht auf dem Untergrund kleben.

Zum Ausstechen kannst du die Ausstechförmchen kurz in etwas Mehl tauchen, damit sich deine Plätzchen beim Ausstechen besser aus der Form lösen.

Ein Spaß für Klein und Groß: Kinder können beim Kneten, Ausstechen und Verzieren helfen und lieben das fertige Ergebnis.

Häufige Fragen (FAQ)

  1. Wie lange muss der Plätzchenteig ruhen? Bei dem Plätzchenteig Rezept reicht es aus, wenn der Teig 30 Minuten gekühlt wird. Aber je länger die Kühlzeit, desto besser lässt er sich verarbeiten.
  2. Kann ich den Teig vorbereiten? Du kannst den Keksteig auch einen Tag vorher vorbereiten und gut eingepackt im Kühlschrank lagern.
  3. Kann ich den Teig einfrieren? Ja, der Teig lässt sich problemlos einfrieren; beim Auftauen im Kühlschrank auftauen lassen.
  4. Warum bricht der Teig beim Ausrollen? Das kann daran liegen, dass die Teigkugel nach dem Kühlen noch sehr hart ist. Um ihn geschmeidiger zu machen, kurz Zimmertemperatur annehmen lassen und nochmals mit den Händen kneten.
  5. Kann ich rohen Teig naschen? Da Eier enthalten sind, sollten Kinder unter 3 Jahren und Schwangere nicht vom rohen Teig naschen.

Zusammenstellung: Nährwerte (pro Stück)

WertPro Stück
Kalorien53 kcal
Eiweiß1 g
Fett3 g
Kohlenhydrate6 g
Kurze Anleitung: Plätzchenteig ohne Knethaken zubereiten

Mein Tipp für gelingsicheren Plätzchenteig

Das Geheimnis liegt in der Konsistenz - und dieser an der Verwendung von weicher Butter.

Wer mit den Händen knetet, hat es mit weicher Butter definitiv leichter.

Weniger ist mehr - zumindest beim Mehl: Verwende zum Ausrollen wirklich nur sehr wenig Mehl, sonst werden deine Plätzchen schnell trocken.

Warum dieses Rezept so praktisch ist

Dieses einfache Plätzchenteig-Rezept ist ein Grundrezept, denn du kannst daraus die unterschiedlichsten Plätzchen machen - die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Für solche Situationen braucht man einen Plätzchenteig, der nicht klebt und wirklich funktioniert: beim Backen mit Kindern, für Adventsbasare oder wenn die Keksdose schnell aufgefüllt werden muss.

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