Manuka Honig Larnac: Wirkung, Herkunft und geprüfte Qualität
Manuka-Honig wird traditionell als Naturheilmittel gepriesen. Manuka Honig zählt zu den außergewöhnlichsten Naturprodukten der Welt. Manuka Honig bietet ein breites Spektrum für eine Vielzahl der Anwendungen - innerlich wie äußerlich. Der Honig selbst zeichnet sich durch seinen kräftig-würzigen Geschmack aus.
Er wird aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium) gewonnen, die in Neuseeland und Teilen Australiens heimisch ist. Die Maori nennen diese Pflanze Manuka. Sie wächst in großen, zusammenhängenden Flächen in der unberührten Natur Neuseelands. Dieser Honig stammt aus der Blüte von Manuka Bäumen, die frei in unberührten Küstenregionen Neuseelands wachsen.
Herkunft und Tradition
Die Maori nutzen die verschiedenen Bestandteile der Manuka Pflanze traditionell als Heilmittel, seit der Einführung von Bienen in Neuseeland vor ungefähr 150 Jahren auch den Honig. Honig wird bereits seit der Antike verwendet, doch Manuka Honig ist ein relativ junger Vertreter unter den Honigsorten. Im Jahr 1839 brachte die Schwester eines Missionars die ersten Honigbienenkörbe nach Neuseeland. Bereits 1860 begannen die Maori, eine beachtliche Menge Manuka Honig zu erzeugen. Die kommerzielle Honigproduktion setzte jedoch erst um 1870 mit der Einführung des hölzernen Bienenkastens ein.
Von den neuseeländischen Farmern wurde die Manuka Pflanze allerdings lange als ungewolltes Gestrüpp abgeholzt und an ihre Tiere verfüttert. Die Gewinnung dieses besonderen Honigs erfolgt in unberührter Wildnis. Die Bienen sammeln den Nektar der abgelegenen Manukasträucher, weit entfernt von menschlicher Besiedlung. Oft liegen diese Wälder so abgeschieden, dass die Bienenstöcke mit dem Helikopter hineingeflogen werden müssen.
Wissenschaftliche Erforschung der Wirkung
Seit den 1980er-Jahren wird die Wirkung von Manuka Honig intensiv untersucht. In den 1980ern begann Prof. Dr. Molan an der Universität Waikato mit der Erforschung der antibakteriellen Wirkung von Manuka Honig und entdeckte die nicht-peroxide Aktivität. Im Jahr 1981 begann Dr. Peter Molan, auf Wunsch seines Freundes Kerry Simpson, an der Universität Waikato mit der Erforschung des „maorischen Heilmittels“ Manuka Honig. Durch seine Studien konnte er eine außergewöhnlich starke antimikrobielle Wirkung des Honigs nachweisen - ein Durchbruch, der den Manuka Honig Boom einleitete.
Lesen Sie auch: Wirkung und Herkunft: Larnac Manuka
2006 konnte Prof. Henle an der TU Dresden die nicht-peroxide Aktivität auf den hohen Anteil an Methylglyoxal (MGO/MG) in Manuka Honig zurückführen. Erst 25 Jahre später, 2006, gelang es Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Henle an der TU Dresden, die antimikrobielle Wirkung des Manuka Honigs dem Inhaltsstoff Methylglyoxal (MGO) zuzuordnen. Manuka Honig zählt zu den außergewöhnlichsten Honigsorten der Welt. Wissenschaftlich erforschtSeit den 1980er-Jahren wird die Wirkung von Manuka Honig intensiv untersucht.
Rolle von Methylglyoxal (MGO)
Das Besondere an Manuka-Honig ist seine antibakterielle Aktivität, die auf den Inhaltsstoff Methylglyoxal (MGO) zurückgeführt wird. MGO entsteht aus Dihydroxyaceton (DHA), das in den Blüten des Manuka-Strauchs vorkommt. Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt. Es entsteht in der Honigwabe durch Dehydration des im Manuka-Nektar enthaltenen Kohlenhydrats Dihydroxyaceton (DHA). Der Schlüssel zur einzigartigen Wirkung von Manuka Honig liegt in seinem Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Studien belegen, dass dieser natürliche Inhaltsstoff maßgeblich für die antibakterielle Aktivität verantwortlich ist. Je höher der MGO-Wert, desto ausgeprägter sind die besonderen Eigenschaften.
In der Literatur wird berichtet, dass medizinischer Manuka-Honig, vor allem aufgrund des enthaltenen MGOs, eine Vielzahl von Bakterien hemmen kann, einschließlich einiger antibiotikaresistenter Stämme. Diese Erkenntnisse stammen jedoch aus Laboruntersuchungen. Es ist unklar, ob sie auf den lebenden Organismus übertragbar sind. Medizinischer Manuka-Honig soll zudem verhindern, dass sich auf Wunden ein Biofilm bildet, der Bakterien vor Antibiotika schützt. Außerdem soll er bestehende Biofilme auflösen und so die Wundheilung unterstützen.
Stabilität und Einflussfaktoren
MGO wird unter anderem durch das Enzym Glucoseoxidase gebildet. Im medizinischen Manuka-Honig bleibt die Enzymaktivität stabil, solange der Honig unverdünnt und nicht zu sauer ist. Bei Kontakt mit Wundsekret oder anderen Substanzen, die den pH-Wert erhöhen, kann die Enzymaktivität zunehmen und die Freisetzung von MGO und Wasserstoffperoxid verstärken. Anders als andere Wirkstoffe bleibt MGO auch bei Hitze oder Lichteinfluss stabil und wirksam. Aber Achtung: Die antibakterielle und antioxidative Wirkung kann bei Temperaturen von über 65 Grad Celsius verringert oder gar zerstört werden.
Manuka-Honig in der Wundbehandlung
Manuka-Honig wird in verzehrgeeigneten und medizinischen, sterilen Varianten angeboten. Medizinischer, steriler Manuka-Honig muss bestimmte Reinheits- und Sicherheitskriterien erfüllen. Er enthält die Wirkstoffe in den erforderlichen standardisierten Mengen, damit er direkt oder in Form anderer Zubereitungen zur Wundbehandlung verwendet werden kann. Nur der medizinische, sterile Honig darf zur Wundbehandlung verwendet werden.
Lesen Sie auch: Bienenprodukte im Vergleich: Manuka Honig und Propolis
„Normaler“ Manuka-Honig hingegen ist ein Naturprodukt, das Keime enthält und folglich schwere Reaktionen und Wundinfektionen hervorrufen kann. Für positive Effekte von medizinischem Honig in der Wundbehandlung fehlen bislang jedoch die Belege. Im Gegenteil, es wurden sogar vermehrt Schmerzen bei der Anwendung festgestellt. Babys und Säuglingen unter zwölf Monaten sollte kein Honig verabreicht werden, da sich ihre Darmflora noch nicht komplett entwickelt hat und sie sich dadurch mit dem seltenen, aber lebensgefährlichen Säuglingsbotulismus infizieren können.
Qualität, Zertifizierung und Fälschungsschutz
Manuka-Honig ist mindestens sechsmal so teuer wie andere Honigsorten. Aufgrund seines hohen Preises gibt es viele Fälschungen auf dem Markt. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob der Anbieter Mitglied des neuseeländischen Branchenverbandes „Unique Manuka Factor Honey Association“ oder der „Australian Manuka Honey Association“ ist, da diese Honige auf Reinheit geprüft und zertifiziert werden. Originaler Manuka Honig stammt aus dem Nektar der neuseeländischen Manukablüte und enthält eine signifikante Menge des natürlichen Wirkstoffs Methylglyoxal (MGO). Dieser verleiht dem Honig seine besondere Wirkung und wird - ebenso wie die Sortenreinheit - in spezialisierten neuseeländischen Laboren sorgfältig geprüft.
Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, wird der Honig entsprechend zertifiziert. Um Fälschungen zu verhindern, entwickelten neuseeländische Produzenten gemeinsam mit der Regierung strenge Prüfverfahren. Diese ermöglichen die zuverlässige Bestimmung von Herkunft und Qualität eines Manuka Honigs. Dank moderner Analysen, zuletzt aktualisiert im Jahr 2018, gelten heute eindeutige Standards - ein in Neuseeland abgefülltes Glas Manuka Honig ist somit ein geprüftes Naturprodukt.
Larnac Manuka Honig: Herkunft, Prüfung und MGO-Profile
Larnac Manuka HonigDer neuseeländische Manuka Honig wird aus dem Blütennektar der Südseemyrte (Leptospermum Scoparium) gewonnen. Die Maori nennen diese Pflanze Manuka. Sie wächst in großen, zusammenhängenden Flächen in der unberührten Natur Neuseelands. Oft liegen diese Wälder so abgeschieden, dass die Bienenstöcke mit dem Helikopter hineingeflogen werden müssen. Wir beziehen unseren Larnac Manuka Honig von nachhaltigen Imkereien, deren umweltfreundlicher Herstellungsprozess lückenlos dokumentiert ist. Wir kennen die Imker persönlich!
Der Methylglyoxalgehalt (MGO) unseres Manuka Honigs wird in einem unabhängigen, von der neuseeländischen Regierung akkreditierten Labor getestet und zertifiziert. Zertifiziert & geprüftVerlässliche Angaben zum MGO-Gehalt sowie unabhängige Laboranalysen garantieren die Echtheit und Qualität. Larnac Manuka Honig gibt es als 120+, 300+, 420+, 600+, 720+ und 800+ Methylglyoxal zertifiziert. Die Angabe des Methylglyoxal-Gehalts ist der Mindestwert in mg/kg! Den tatsächlichen Methylglyoxal-Gehalt entnehmen Sie bitte den Zertifikaten.
Lesen Sie auch: Was macht guten Manuka Honig aus?
Je nach Anwendung bieten wir Manuka Honig in unterschiedlichen MGO-Gehalten an, zum Beispiel MGO 100+, 250+, 400+ oder 550+. Der Gehalt an MGO wird in Milligramm pro Kilogramm Honig angegeben - z. B. MGO 150+, 300+ oder 450+. Diese Zahlen geben Aufschluss über die Konzentration des Wirkstoffs und helfen Verbraucherinnen und Verbrauchern, den Honig passend zu ihren Bedürfnissen auszuwählen. Je höher der MGO-Gehalt, desto stärker ist seine Wirkung.
| MGO-Stärke | Beschreibung |
|---|---|
| 120+ | Larnac Manuka Honig gibt es als 120+, 300+, 420+, 600+, 720+ und 800+ Methylglyoxal zertifiziert. |
| 300+ | Unser Manuka Honig MGO 300+ spiegelt das unberührte Ökosystem Neuseelands wieder, in dem er entsteht. Garantiert echt, rein und hochwertig. |
| 600+ | Unser Manuka Honig MGO 600+ spiegelt das unberührte Ökosystem Neuseelands wieder, in dem er entsteht. |
| 720+/800+ | Je stärker die Wirkung eines Manuka Honigs, desto höher ist der MGO-Gehalt. |
Bei ManukaWelt.de kannst du dir sicher sein, dass jeder Manuka Honig, den wir anbieten, vollständig zertifiziert ist. Wir legen großen Wert auf Transparenz und Qualität. Daher stellen wir dir die entsprechenden Zertifikate direkt online zur Verfügung, damit du jederzeit die Echtheit und den MGO-Gehalt des Honigs nachprüfen kannst.
Aufbewahrung und Anwendung
Wie bei jedem Lebensmittel ist die richtige Lagerung entscheidend - sie verlängert die Haltbarkeit von Honig und erhält seine Wirkung. Honig als Lebensmittel sollten Sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren, da er hitze- und lichtempfindlich ist. Wenn er längere Zeit hohen Temperaturen und Licht ausgesetzt ist, können wertvolle Stoffe und Enzyme abgebaut werden. Von einer Lagerung im Kühlschrank wird abgeraten, da Honig bei Kälte kristallisiert und wieder erhitzt werden muss, um flüssig zu werden. Bei zu hoher Hitze besteht die Gefahr, dass die Enzymaktivität und somit die gesundheitsfördernden Eigenschaften beeinträchtigt werden.
Ein trockener Ort ist ebenfalls wichtig, da Honig Feuchtigkeit aus der Luft zieht. Daher sollten Sie am besten immer den Deckel fest verschließen. Stellen Sie Ihr Honigglas in den Vorratsschrank oder in eine Speisekammer, wo es vor Licht und Wärme geschützt ist. So bleibt Ihr Honig lange frisch und behält seine gesunden Eigenschaften.
Für den täglichen Genuss empfiehlt sich die Einnahme von ein bis drei Teelöffeln. Viele genießen den Honig pur und lassen ihn langsam im Mund zergehen. Es gibt eine Vielzahl von vielversprechenden Untersuchungen, über welche z.B. Anwendung: 1-2 Teelöffel pro Tag, pur im Mund zergehen lassen - am besten ohne Flüssigkeit und möglichst im Abstand zu Ihren Mahlzeiten. Alternativ lässt sich Manuka Honig hervorragend zum Frühstück genießen - etwa auf Brot, im Müsli oder im Joghurt. Auch in Tee kann er eingerührt werden, solange dieser auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Denn obwohl MGO hitzestabil ist, können andere wertvolle Enzyme ab etwa 40 °C beeinträchtigt werden.
Preis, Authentizität und Markthintergrund
Manuka-Honig ist mindestens sechsmal so teuer wie andere Honigsorten. Aufgrund seines hohen Preises gibt es viele Fälschungen auf dem Markt. Je nach Anwendung bieten wir Manuka Honig in unterschiedlichen MGO-Gehalten an, zum Beispiel MGO 100+, 250+, 400+ oder 550+. Unser Bio Manuka Honig aus Neuseeland steht für Reinheit, Authentizität und Verantwortung. So stellen wir sicher, dass jeder Schritt - von der Blüte bis ins Glas - höchsten Ansprüchen genügt.
Originaler Manuka Honig stammt aus dem Nektar der neuseeländischen Manukablüte und enthält eine signifikante Menge des natürlichen Wirkstoffs Methylglyoxal (MGO). Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, wird der Honig entsprechend zertifiziert. Dank moderner Analysen, zuletzt aktualisiert im Jahr 2018, gelten heute eindeutige Standards - ein in Neuseeland abgefülltes Glas Manuka Honig ist somit ein geprüftes Naturprodukt.
Produkte auf Basis von Manuka und Bienenstoffen
Lutschbonbons mit Manukahonig MGO 400+ und schwarze Johannisbeere für Ihr Wohlbefinden! Manuka Health-Zahncreme. Zähnen und Zahnfleisch. gereiztes Zahnfleisch. Der hochwertige Lippenbalsam mit Propolis und Bienenwachs gibt den Lippen eine Pflege, die sie schön geschmeidig machen. Das Bienenwachs spendet den Lippen Feuchtigkeit und zaubert ein angenehmes weiches Gefühl auf die Lippenhaut. Die hautpflegende, milde Cremeseife mit echtem Bienenhonig, Heilerde und Propolis. Besonders geeignet für sensible und empfindliche Haut.
Für ein Vollbad empfehlen wir Ihnen 2 bis max. 3 Verschlusskappen. Entspannungsbad in das einlaufende Wasser hineingeben. Badezusatz vor Gebrauch gut schütteln. Nicht anwenden bei Säuglingen und Kleinkindern, nicht in die Augen bringen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Preise und Packungen (Auszüge)
(250g: 123,60€/kg, 500g: 107,80€/kg) (250g: 235,60€/kg, 500g: 215,80€/kg)
Botanik und Verbreitung der Manuka-Pflanze
Manuka Honig wird aus dem Nektar der Manukablüten gewonnen, die in den wilden, unberührten Regionen Neuseelands gedeihen. Die Manuka Pflanze (Leptospermum scoparium), auch bekannt als Neuseelandmyrte, wächst in verschiedenen Formen, von Sträuchern bis hin zu kleinen Bäumen. Sie ist äußerst widerstandsfähig und stellt nur geringe Anforderungen an den Boden. Manuka gedeiht besonders gut in abgelegenen Regionen, von flachen Ebenen bis hin zu hochgelegenen, subalpinen Zonen, und ist daher ein wahrer Schatz der Natur Neuseelands.
Der Name „Manuka“ wurde von den Maori, den indigenen Völkern Neuseelands, geprägt und ist eng mit der Geschichte und Kultur des Landes verbunden. Die Gewinnung dieses besonderen Honigs erfolgt in unberührter Wildnis. Teilweise müssen Imker ihre Bienenstöcke per Hubschrauber in die entlegenen Regionen bringen.
Hinweise zur Gesundheit und Nutzung
Während normaler Honig ein bekanntes Hausmittel bei Husten, Halsschmerzen und Erkältungen ist, enthält Manuka-Honig deutlich höhere Mengen des Wirkstoffs Methylglyoxal - der Hauptgrund für seine starke antibakterielle Wirkung. Bitte beachte: Da Manuka Honig als Lebensmittel gilt und kein zugelassenes Arzneimittel ist, dürfen wir keine gesundheitlichen Heilaussagen machen. Manuka Honig ist auch äußerlich ein echter Allrounder. Er wird gern als Zutat in Gesichtsmasken, Haarkuren oder zur Hautpflege verwendet.
Unter 25 Grad lagern. Auch in Tee kann er eingerührt werden, solange dieser auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Denn obwohl MGO hitzestabil ist, können andere wertvolle Enzyme ab etwa 40 °C beeinträchtigt werden.
Quellenhinweise zur MGO-Forschung
Adams, C. J., Manley-Harris, M., & Molan, P. C. (2009). The origin of methylglyoxal in New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Atrott, J., & Henle, T. (2009). Methylglyoxal in Manuka honey - Correlation with antibacterial properties. Mavric, E., Wittmann, S., Barth, G., & Henle, T. (2008). Identification and quantification of methylglyoxal as the dominant antibacterial constituent of Manuka (Leptospermum scoparium) honeys from New Zealand. Kwakman, P. H. S., & Zaat, S. A. J. (2012). Antibacterial components of honey.
tags: #Manuka #Honig #Larnac #Wirkung #und #Herkunft


