Manuka Honig mit Kurkuma: Wirkung, Anwendung und Vorteile
Golden Honey - dieser Köstlichkeit wird so manche heilende Wirkung zugeschrieben. Wir mögen an der Mischung vor allem den außergewöhnlichen Geschmack, die cremige Süße des Honigs, leicht scharf abgerundet durch die Kurkuma. Für uns ist Kurkuma-Honig also vor allem ein einzigartig schmeckendes Lebensmittel, das Sie auf Brot genauso genießen können wie in Speisen aus der indischen und asiatischen Küche.
Was ist Kurkuma-Honig (Golden Honey)?
Als Golden Honey wird die Mischung aus Kurkuma und Honig bezeichnet: Die goldene Färbung von Honig wird durch die Zugabe von Kurkumapulver noch intensiver. Kurkuma-Honig ist nicht etwa ein Honig, den Bienen aus dem Nektar oder dem Pflanzensaft der Kurkumapflanze herstellen. Kurkuma-Honig entsteht, indem das als Gewürz bekannte Kurkumapulver in Honig eingerührt wird. Die Bezeichnung „Kurkuma-Honig-Mischung“ wäre also eigentlich besser und unmissverständlicher. Daraus entsteht eine etwas festere Konsistenz, weshalb die Mischung auch Honig-Kurkuma-Paste genannt wird. Kurkuma-Honig ist eine Mischung aus Kurkumapulver und Honig. Sie kann als Hausmittel bei einigen Beschwerden wie Verdauungsproblemen, Erkältungserscheinungen und Entzündungen dienen.
Warum diese Kombination?
Die Kombination aus Kurkuma und Honig soll die Wirkung der beiden Stoffe noch verstärken. Beide gelten als jahrhundertealte Hausmittel bei vielen verschiedenen Beschwerden. Die Mischung mit Honig soll einerseits die medizinische Anwendung von Kurkuma erleichtern und andererseits die Wirkung von Honig ergänzen oder verstärken, der ebenfalls als altbewährtes Hausmittel mit ähnlichen Eigenschaften gilt. Ein Vorteil: Honig macht Kurkuma weniger bitter, weshalb die Einnahme angenehmer sein kann. Schließlich ist es wesentlich angenehmer, Kurkuma-Honig zu essen als Kurkuma pur oder in Wasser gelöst.
Inhaltsstoffe und ihre Eigenschaften
Honig: Hochwertiger Honig in Bio-Qualität enthält rund 240 verschiedene Stoffe, wobei die Zusammensetzung vom Sammelgebiet der Bienen und von der Jahreszeit abhängt. Die Bienen geben ihrer Tracht - so wird die Ernte genannt - über ihren Speichel Enzyme hinzu, die für die antibakterielle Wirkung und die Haltbarkeit des Honigs verantwortlich sind. So soll Honig als natürliches Antibiotikum bei Erkältungen und anderen Atemwegserkrankungen sowie bei Wunden und Verbrennungen helfen. Naturreiner, kalt geschleuderter und unbehandelter Honig, wie er vom Imker oder in Bio-Qualität gewonnen wird, hat auch immunstärkende, abführende, harntreibende und bakterizide Eigenschaften.
Kurkuma: Kurkuma ist in erster Linie ein Gewürz, das aus der gelben Safranwurzel gewonnen wird und in der indischen Küche breite Anwendung findet. Der wohl bekannteste Inhaltsstoff von Kurkuma ist das Curcumin. In der traditionellen Naturheilkunde wird Kurkuma wegen ihres Inhaltsstoffs Curcumin vor allem bei Verdauungsstörungen wie Bauchschmerzen und Blähungen eingesetzt. Außerdem werden der Wurzel antivirale, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften zugesprochen. Kurkuma ist als traditionelles pflanzliches Arzneimittel im Arzneimittelgesetz eingestuft.
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Wissenschaftliche Hinweise
Sowohl Kurkuma als auch Honig haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Nach aktuellem Forschungsstand wirken sowohl Kurkuma als auch Honig antibakteriell, antiviral und antifungal. Sie können das Immunsystem unterstützen, bei Entzündungen helfen und Verdauungsbeschwerden und die Wundheilung fördern. Ob sie in Kombination besser wirken, ist jedoch nicht ausreichend erforscht oder belegt. Wie Kurkuma in Verbindung mit Honig wirkt, ist wissenschaftlich kaum untersucht. Gesichert ist die Wirksamkeit bei den aufgezählten Anwendungsmöglichkeiten allerdings nicht und nicht unbedingt besser als mit purem Honig oder purem Kurkuma.
Manuka-Honig: Besonderheiten und Vergleich
Manuka-Honig wird traditionell als Naturheilmittel gepriesen. Manuka-Honig wird aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium) gewonnen, die in Neuseeland und Teilen Australiens heimisch ist. Das Besondere an Manuka-Honig ist seine antibakterielle Aktivität, die auf den Inhaltsstoff Methylglyoxal (MGO) zurückgeführt wird. Medizinischer Manuka-Honig soll zudem verhindern, dass sich auf Wunden ein Biofilm bildet, der Bakterien vor Antibiotika schützt. Manuka-Honig ist mindestens sechsmal so teuer wie andere Honigsorten. Aufgrund seines hohen Preises gibt es viele Fälschungen auf dem Markt.
Ist (jeder) Manuka-Honig zur Wundbehandlung geeignet? Manuka-Honig wird in verzehrgeeigneten und medizinischen, sterilen Varianten angeboten. Medizinischer, steriler Manuka-Honig muss bestimmte Reinheits- und Sicherheitskriterien erfüllen. Nur der medizinische, sterile Honig darf zur Wundbehandlung verwendet werden. „Normaler“ Manuka-Honig hingegen ist ein Naturprodukt, das Keime enthält und folglich schwere Reaktionen und Wundinfektionen hervorrufen kann.
Anwendung von Kurkuma-Honig
Wenn Sie die Wirkung von Kurkuma-Honig ausprobieren möchten, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten der Einnahme: Zur Stärkung des Immunsystems können Sie täglich einen Teelöffel des Honigs zu sich nehmen. Alternativ trinken Sie ein Glas Golden Milk: heiße Milch mit einem Teelöffel der goldenen Mischung. Bei Erkältungen können Sie den Honig auch mehrmals am Tag einnehmen, wobei die Dosis von Tag zu Tag kleiner werden sollte. Bei Erkältungen und Grippe empfiehlt die Tageszeitung Times of India, dreimal täglich je einen halben Teelöffel der Kurkuma-Honig-Paste einzunehmen.
Darüber hinaus soll Kurkuma-Honig auch bei kleineren Verletzungen und Verbrennungen helfen, da es entzündungshemmend und antibakteriell wirken soll. In diesem Fall können Sie die Paste direkt auf die Haut auftragen. Bei größeren Wunden wird von Ärzten die Verwendung von speziellem Honig aus der Apotheke empfohlen, der auf besondere Weise gereinigt ist. Zur äußeren Anwendung ist die Kurkuma-Honig-Paste vor allem bei oberflächlichen Verbrennungen, leichten Hautverletzungen und anderen Wunden geeignet. Dazu solltest du die betroffene Stelle zunächst reinigen und den Golden Honey ähnlich wie eine Salbe auftragen.
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Dosierungsempfehlungen
Wer bei akuten Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Verdauungsproblemen Kurkuma-Honig ausprobieren möchte, kann einen Teelöffel bis zu dreimal täglich pur auf der Zunge zergehen lassen. Für die langfristige Anwendung von Kurkuma-Honig sind maximal ein bis zwei Teelöffel pro Tag empfehlenswert. Achten Sie darauf, die von der WHO empfohlene Tagesmenge von etwa drei Gramm nicht zu überschreiten - das entspricht etwa einem Teelöffel. Da sowohl für Honig als auch für Kurkuma fast keine Nebenwirkungen bekannt sind, brauchst du dir um eine Überdosis keine Sorgen zu machen. Einzig bei Erkrankungen der Gallenblase, bei Schwangeren oder stillenden Frauen ist Vorsicht geboten.
Rezepturen: Paste, Golden Milk und Anwendungen in der Küche
Aus beiden Zutaten kannst du eine Paste herstellen, die bei vielen Beschwerden helfen kann. Die Mischung so lange verrühren, bis sich das Pulver vollständig im Honig gelöst hat. Wer eine kleinere Menge des Kurkuma-Honigs zubereiten möchte nimmt pro 100 Gramm Honig einen Esslöffel Kurkumapulver und füllt die Mischung in ein sauberes Glas um, das sich fest verschließen lässt.
Rezept für Kurkuma-Paste: Kurkumapulver mit Wasser in einem Topf mixen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für einige Minuten einköcheln lassen, bis eine Paste entsteht. Die Paste sollte dickflüssig, aber nicht zu fest sein. Im Kühlschrank hält sie mit einem Deckel verschlossen bis zu zwei Wochen. Rezept für Golden Milk: Die Milch zusammen mit der Paste und dem Pfeffer unter Rühren kurz aufkochen. Anschließend das Getränk in eine Tasse füllen, Kokosöl dazugeben und mit Pfeffer würzen - je nach Geschmack. Zum Schluss den Agavendicksaft (oder Honig) unterrühren - fertig!
Kurkuma-Honig-Paste als Würzmittel: Nutzen Sie die Paste ganz einfach in der Küche, wo sie eine ganze Reihe von Speisen und Desserts geschmackvoll abrunden kann. Smoothies, Joghurt-Frucht-Cremes, Milchreis, Zimtschnecken, traditionelle Currys, Süßkartoffelgerichte, Gemüsesuppen oder Marinaden lassen sich damit verfeinern.
Tipps zur Herstellung und Lagerung
Die Mischung mit Honig muss nicht erhitzt werden, da Kurkuma wasserlöslich ist, kann sie ganz einfach in Honig gerührt werden, normalerweise in einem Verhältnis von mindestens 90 Prozent Honig und dem entsprechenden Anteil Kurkuma. Prinzipiell eignet sich jeder Honig, aber bei flüssigem Honig kann sich Kurkumapulver absetzen. Dann ist es notwendig, die Honigmischung jedes Mal vor dem Verzehr umzurühren. Reinige ein geeignetes Glas gründlich. Beim Kauf von Kurkumapulver ist darauf zu achten, dass das Gewürz nicht mit anderen Stoffen gestreckt ist. Wer einen fertigen Mischhonig kaufen möchte, sollte auf Bio-Qualität und Vertrauenswürdigkeit des Herstellers achten.
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Honig als Lebensmittel sollten Sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren, da er hitze- und lichtempfindlich ist. Von einer Lagerung im Kühlschrank wird abgeraten, da Honig bei Kälte kristallisiert und wieder erhitzt werden muss, um flüssig zu werden. Ein trockener Ort ist ebenfalls wichtig, da Honig Feuchtigkeit aus der Luft zieht. Daher sollten Sie am besten immer den Deckel fest verschließen.
Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Ganz wichtig zu betonen ist, dass Golden Honey in keinem Fall eine medikamentöse Behandlung ersetzen kann, vor allem nicht bei schweren und chronischen Erkrankungen. Da bestimmte Inhaltsstoffe von Kurkuma und Honig eine negative Wirkung auf andere Medikamente haben können, besprechen Sie die Einnahme unbedingt vorher mit Ihrem Arzt. Schließlich kann Kurkuma ab einer gewissen Menge giftig sein und die Blutgerinnung beeinträchtigen. Außerdem sollten Menschen, die gerade eine Chemotherapie durchmachen, sich nicht selbst mit Kurkuma-Honig oder anderen Produkten mit oder aus Kurkuma therapieren. Babys und Säuglingen unter zwölf Monaten sollte kein Honig verabreicht werden, da sich ihre Darmflora noch nicht komplett entwickelt hat und sie sich dadurch mit dem seltenen, aber lebensgefährlichen Säuglingsbotulismus infizieren können.
Zudem kommt es bei Kurkuma in zu hohen Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Magenkrämpfen und -schmerzen sowie Durchfall. In Verbindung mit hochdosierten Kapseln ist es jedoch nicht ausgeschlossen. Achten Sie darauf, die von der WHO empfohlene Tagesmenge von etwa drei Gramm nicht zu überschreiten - das entspricht etwa einem Teelöffel. Menschen mit Magenbeschwerden, Lebererkrankungen, Schwangere und Kleinkinder verzichten am besten ganz auf den regelmäßigen Verzehr von Golden Milk.
Praxis: Rezeptvorschlag und Anwendungsempfehlung
Wer möchte, kann sich Kurkuma-Honig auch täglich auf sein Frühstücksbrot schmieren. Wenn Sie die Wirkung von Kurkuma-Honig ausprobieren möchten, probieren Sie selbst, ob Ihnen die Kurkuma-Honig-Paste bei kleineren Beschwerden hilft. Wenn nicht, war die Einnahme zumindest ein süßer Genuss.
| Anwendung | Empfohlene Dosis | Hinweise |
|---|---|---|
| Immunsystem stärken | 1 TL täglich | Langzeitanwendung: maximal 1-2 TL/Tag |
| Erkältung/Husten | 0,5-1 TL bis 3×/Tag | Dosis mit abklingen der Symptome reduzieren |
| Äußerliche Wunde/Verbrennung | Auftrag nach Reinigung | Bei größeren Wunden medizinischen Honig aus Apotheke bevorzugen |
| Golden Milk | 1 TL Paste in 1 Tasse Milch | Mit Pfeffer und Fett (z. B. Kokosöl) kombinieren für bessere Aufnahme von Curcumin |
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer soll die Wirkung von Golden Honey übrigens noch weiter verstärken - das darin enthaltene Piperin sorgt dafür, dass die Inhaltsstoffe von Kurkuma noch besser vom Körper aufgenommen werden. Der Pfeffer wird in unserem Video nicht erwähnt. Den haben wir schlicht vergessen. Schwarzer Pfeffer spielt eine wichtige Rolle in der Kombination mit Kurkuma und Honig, insbesondere aufgrund seiner aktiven Verbindung Piperin.
Kauf und Qualitätsmerkmale
Beim Kauf von Kurkumapulver ist darauf zu achten, dass das Gewürz nicht mit anderen Stoffen gestreckt ist. Der Honig muss unbehandelt und nicht erhitzt sein. Am besten kaufst du einen Bio-Honig von einer regionalen Imkerei. Kurkuma-Honig gibt es als fertige Mischung zu kaufen. Manch regionaler Imker biete seine spezielle Kurkuma-Honig-Mischung an, möglicherweise auch der eigene Imker des Vertrauens. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob der Anbieter Mitglied des neuseeländischen Branchenverbandes „Unique Manuka Factor Honey Association“ oder der „Australian Manuka Honey Association“ ist, da diese Honige auf Reinheit geprüft und zertifiziert werden.
Ob der Verzehr von Kurkuma-Honig jedoch allgemein gut für die Gesundheit ist, ist ebenfalls wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Ein Versuch kann sich aber dennoch lohnen, zumal der Geschmack von Kurkuma-Honig etwas Besonderes hat. Habt ihr bereits Erfahrungen mit „Golden Honey“ gemacht? Wir würden uns freuen, wenn ihr uns einen Kommentar hinterlasst.
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