Manuka Honig gegen Warzen: Erfahrungen, Anwendung und Empfehlungen
Die Suche nach natürlichen Heilmitteln gegen Warzen führt viele Menschen zu Manuka Honig. Dieser besondere Honig, gewonnen aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium), auch Manuka genannt, die in Neuseeland und Südostaustralien beheimatet ist, erfreut sich aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften großer Beliebtheit. Traditionell wurde die Manukapflanze von den Maori zur Behandlung verschiedener Leiden eingesetzt, darunter Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungen und Hautkrankheiten.
Was macht Manuka Honig so besonders?
Im Vergleich zu herkömmlichem Honig zeichnet sich Manuka Honig durch einen höheren Gehalt an Methylglyoxal (MGO) aus. MGO ist ein Zuckerabbauprodukt, das von Forschern der TU Dresden als entscheidender Wirkstoff für die antibakterielle Wirkung des Honigs identifiziert wurde. Je höher der MGO-Gehalt, desto stärker ist die antibakterielle Wirkung. Während herkömmlicher Honig maximal 20mg MGO pro Kilogramm enthält, weist Manuka Honig 200 bis 800mg MGO auf.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Manukaöl, gewonnen aus der Südseemyrte, enthält Sesquiterpene, Triketone und Sesquiterpenole, die in Kombination eine beeindruckende Wirkung entfalten:
- Sesquiterpene (ca. 65 %): Steuern die Histaminausschüttung, lindern Juckreiz und Entzündungen und beschleunigen die Wundheilung.
- Triketone (ca. 25 %): Wirken stark gegen grampositive Bakterien wie Staphylokokken und Streptokokken, einschließlich antibiotikaresistenter Stämme, und fördern die Konzentrationsfähigkeit.
- Sesquiterpenole (ca. 5 %): Stabilisieren den Hormonhaushalt und stärken das Immunsystem.
- Monoterpene: Die Maori behandelten bereits damit Leiden wie z.B. Magen-Darm-Beschwerden, Erkrankungen der Blase, Erkältungen, Hautkrankheiten und Wunden.
Manuka Honig und Manukaöl: Die Unterschiede
Manukaöl ist die pure, unverdünnte Pflanzenkraft und kann vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise in Mischungen mit Basisölen, Cremes oder Shampoos. Punktuell kann es auch unverdünnt bei Herpes, Warzen, Aknepusteln, Insektenstichen, kleinen Hautverletzungen, Nagelpilz und Fußpilz angewendet werden.
Ein mildes Manukaöl, verdünnt in Mandelöl, eignet sich besonders für die großflächige Anwendung bei Neurodermitis, Kopfhautekzemen, Psoriasis, Fußpilz, Akne, Rosacea und trockenen Hautstellen.
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Erfahrungen mit Manuka Honig gegen Warzen
Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit Manuka Honig bei der Behandlung von Warzen. So schildert ein Nutzer, dass sich eine Warze nach dreimonatiger, nicht immer regelmäßiger Behandlung mit MGO 250 Honig seitlich ablöste.
Anwendung von Manuka Honig gegen Warzen
- Direkte Anwendung: Tragen Sie echten Bienenhonig, idealerweise Manuka Honig mit einem hohen MGO-Wert, zwei- bis viermal täglich auf die Warze auf.
- Abdeckung: Decken Sie die behandelte Stelle mit einem Pflaster oder Verband ab, um ein Verschmieren zu vermeiden.
- Reinigung: Reinigen Sie die Haut zwischen den Anwendungen gründlich mit Wasser, Öl, Desinfektionsmittel oder Alkohol.
Kombination mit anderen Hausmitteln
Manuka Honig kann auch in Kombination mit anderen Hausmitteln verwendet werden:
- Knoblauch-Honig-Paste: Mischen Sie Honig mit fein gehacktem oder gepresstem Knoblauch und tragen Sie die Paste zwei Mal täglich auf die Warze auf.
- Knoblauch-Honig-Zitronensaft-Brei: Vermengen Sie gepressten Knoblauch, Honig und Zitronensaft und lassen Sie die Mischung mehrere Stunden unter einem Pflaster einwirken.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
- Echter Manuka Honig: Achten Sie auf die Herkunftsbezeichnung "100% Neuseeland".
- Zertifizierter MGO-Gehalt: Wählen Sie einen Honig mit einem hohen, zertifizierten MGO-Gehalt. Für die Warzenbehandlung wird oft ein MGO-Wert von 400+ empfohlen.
- Nachhaltigkeit und Bienenwohl: Informieren Sie sich über die Bienenhaltung des Herstellers. Manuka Health beispielsweise legt großen Wert auf nachhaltige Bienenhaltung und arbeitet eng mit lokalen Imkern zusammen.
Weitere Hausmittel gegen Warzen
Neben Manuka Honig gibt es noch weitere Hausmittel, die bei der Warzenbehandlung eingesetzt werden können:
- Apfelessig: Die Säure des Apfelessigs wirkt hornhautlösend und trocknet die Warze aus. In Kombination mit Backpulver kann eine Paste angerührt werden.
- Kokosöl: Die Linolsäure im Kokosöl wirkt antiviral und pflegt die Haut.
- Propolis: Der Wirkstoff der Bienen wirkt antiviral und entzündungshemmend.
- Teebaumöl: Wirkt antiseptisch und kann helfen, die Warze auszutrocknen.
- Bananenschale: Ein Stück Bananenschale, mit einem Verband auf der Warze befestigt, soll den Juckreiz lindern.
- Knoblauch: Enthält Inhaltsstoffe, die hochwirksam gegen Warzenviren sind.
- Bernstein: Unterstützt die Rückbildung von Warzen und wirkt einer Neubildung entgegen.
Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
- Wenn die Warze auffällig ist oder sich im Genitalbereich befindet.
- Wenn Hausmittel keine Wirkung zeigen.
- Bei Schmerzen, Entzündungen oder Anzeichen einer Infektion.
- Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
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