Magnesium Verla Inhaltsstoffe und Zuckergehalt: Zusammensetzung, Hinweise und Relevanz für Patienten
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Was Magnesium Verla® N Dragées enthalten Die Wirkstoffe sind: Magnesiumcitrat und Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat). 1 magensaftresistente Tablette enthält: Magnesiumcitrat 9 H,0 (berechnet wasserfrei) 205 mg, Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat) 4 H,O (berechnet wasserfrei) 90 mg. Magnesiumgehalt: 1,65 mmol = 40 mg Die sonstigen Bestandteile sind: Glycerol 85%, Povidon (K25), Macrogol 6000 und 35000, Methylacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.), Dimeticon (350 cSt), Triethylcitrat, Talkum, Calciumcarbonat, Sucrose, Kaliumdi - hydrogenphosphat, Glucose-Sirup, Vanillin, Montanglykolwachs, Titandioxid.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Magnesiumhydrogen-glutamat-4-Wasser: Magnesium ist ein für unseren Körper lebensnotwendiger Mineralstoff, er wird in Form seiner Salze aus der Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit von Muskel- und Nervenzellen und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Magnesiummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden, und Konzentrationsstörungen führen.
Zuckergehalt und Relevanz für besondere Patientengruppen
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen. Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose.
Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose, Glucose-Sirup, Vanillin. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
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Hilfsstoffe im Fokus: Technologien und Funktionen
Polyvinylpyrrolidon: Polyvinylpyrrolidon -PVP-, auch Polyvidon oder Povidon, ist ein Polymer der Verbindung Vinylpyrrolidon. Polydimethylsiloxan: Polydimethylsiloxan -PDMS- ist ein Polymer auf Siliciumbasis und zählt als einfachstes Silikonöl zu den Siloxanen. Es ist farblos, durchsichtig und gilt als ungiftig und chemisch inert. Angelehnt an die englische Bezeichnung Dimethicone wird es als Arzneistoff unter der Bezeichnung Dimeticon -INN- gegen Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt, als Entschäumer bei Tensidvergiftungen, als Pedikulozid -d. h.
TitanIV-oxid: TitanIV-oxid -Titandioxid- ist das IV-wertige Oxid des Titans. Neben diesem polymorphen Oxid gibt es eine Reihe an nichtstöchiometrischen Suboxiden des Titans, sogenannte Magneli-Phasen sowie das Titan-III--oxid und Titan-II--oxid.Titandioxid hat als Weißpigment ein weites Einsatzgebiet, daher werden weltweit pro Jahr vier bis fünf Millionen Tonnen produziert. Die Haupteinsatzgebiete liegen im Bereich der Beschichtungen wie Lacke und Anstriche, gefolgt von Kunststoffeinfärbungen und Laminatpapieren.
Dosierung und Anwendung im Kontext des Zuckergehalts
Die Dosierung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes. Die empfohlene Dosierung beträgt Erwachsene: 3-mal täglich 1 - 3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 360 mg Magnesium). Jugendliche ab 12 Jahren: 3-mal täglich 1 - 3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 360 mg Magnesium). Kinder von 4 - 11 Jahren: 3-mal täglich 1 - 2 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 240 mg Magnesium). Kinder unter 4 Jahren: Das Präparat sollte nicht angewendet werden.
Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Spezielle Darreichungsformen und ergänzende Angaben
Behandlung von therapieedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner parenteralen Substitution bedürfen. -N Drg.: Erwachsene u. Jugendliche ab 12 Jahren 3-mal tgl. 1-3 Tbl., Kinder von 4-11 Jahren 3-mal tgl. 1-2 Tbl. unzerkaut.
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Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung.
Gegenanzeigen, Warnhinweise und Wechselwirkungen
Was spricht gegen eine Anwendung?- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe- Stark eingeschränkte Nierenfunktion. Welche Altersgruppe ist zu beachten?- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen. Bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht bei der Anwendung von Magnesiumpräparaten erforderlich. Die Therapie sollte engmaschig durch den Arzt überwacht werden. Kinder und Jugendliche Aufgrund der Darreichungsform (magensaftresistente Tabletten) ist das Präparat für Kinder unter 4 Jahren nicht geeignet, da die Gefahr des „Sich Verschluckens" bestehen könnte.
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Magnesium beeinflusst werden. Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 2 - 3 Stunden versetzt zu Magnesium eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
Bestimmte Arzneimittel beschleunigen die Ausscheidung oder hemmen die Aufnahme von diesem Präparat und können dadurch einen Magnesiummangel verursachen. Eine Dosisanpassung von Magnesium kann daher erforderlich sein, wenn Magnesium gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen werden: Harntreibende Arzneimittel (Diuretika wie Thiazide und Furosemid), Arzneimittel zum Schutz des Magens (Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol), Platin-Derivate (insbesondere Cisplatin, zur Behandlung von Krebserkrankungen), Bestimmte Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika), Amphotericin B (Antimykotikum), Foscarnet (bei Virusinfektionen), Cyclosporin A und Rapamycin (zur Unterdrückung des Immunsystems), EGF-Rezeptorantagonisten (wie Cetuximab und Erlotinib, zur Behandlung von Krebserkrankungen), Pentamidin (Antiparasitikum). Fragen Sie Ihren Arzt, ob es erforderlich ist, Ihre tägliche Magnesiumdosis anzupassen, wenn Sie eines dieser Arzneimittel zusammen mit Magnesium anwenden.
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Nebenwirkungen und Überdosierung
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden. Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Besondere Hinweise zu Zuckerunverträglichkeiten
Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
| Aspekt | Relevante Angabe |
|---|---|
| Vorhandene Zucker-Hilfsstoffe | Sucrose; Glucose-Sirup; Vanillin |
| Risiko bei Unverträglichkeit | Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose; Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose |
| Allgemeine Empfehlung | Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Ergänzende Produkt- und Quellenhinweise
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Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fertilität
Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt. Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf. Keine negativen Auswirkungen auf männliche oder weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten.
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Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Magnesium beeinflusst werden. Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 2 - 3 Stunden versetzt zu Magnesium eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
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