Kokosmakronen mit Nougat: Das ultimative Rezept für saftige Weihnachtsplätzchen

Kokosmakronen gehören zu den absoluten Klassikern der Weihnachtsbäckerei und sind für viele das Highlight auf jedem Plätzchenteller. Außen knackig, innen weich - so sollten die altbekannten Plätzchen sein. Beim Kokosmakronen-Rezept mit Nougat treffen saftige Kokosraspeln auf cremiges Nougat und durch die richtige Zubereitung gelingen sie garantiert fluffig und verführerisch lecker. In diesem ausführlichen Artikel erfährst du alles über die Zutaten, verschiedene Zubereitungsarten, Geheimtipps für perfekte Kokosmakronen und die Unterschiede zu anderen Klassikern wie Macarons oder Kokosbusserl.

Infografik Kokosmakronen mit Nougat Zutaten

Die Zutaten für Kokosmakronen mit Nougat

Die Grundzutaten für Kokosmakronen sind einfach und in den meisten Haushalten vorhanden. Für die perfekte Nougat-Variante benötigst du:

  • Zucker
  • 30 % Kokosraspel
  • HÜHNEREI-EIWEISS flüssig
  • Invertzuckersirup
  • 25 % Nuss-Nougat-Creme (mit Zucker, Palmöl, Haselnüssen, Magermilchpulver, fettarmes Kakaopulver, Mandeln, Emulgator: Sojalecithine, Vanilleextrakt)
  • Weizenstärke
  • Nach Belieben: Zartbitter-, Vollmilch- oder weiße Schokolade
  • Eine Prise Salz

Diese Zutaten liefern nicht nur den einzigartigen Geschmack, sondern sorgen auch dafür, dass die Makronen langanhaltend soft und saftig bleiben. Wer mag, kann auch Mehl, Vanillepuddingpulver oder Margarine ergänzen - diese Varianten findest du weiter unten.

Zutaten Kokosmakronen im Überblick

Mein Rezept für besonders saftige Kokosmakronen

Zutat Menge
Mehl 120 g
Puddingpulver Vanille oder Speisestärke 1 Pck. / 40 g
Kokosraspel 100 g
Margarine 150 g
Milch 1 EL
Zucker 60 g
Salz 1 Prise
Nougat 200 g

Das Rezept lässt sich auch vegan zubereiten und ist für verschiedene Allergien geeignet - bitte beachte jedoch mögliche Spuren von Erdnüssen, weiteren Schalenfrüchten und Sesam.

Saftigkeit als Geheimnis

Die Geheimzutat für saftige Kokosmakronen? Viele deutsche Rezepte schlagen das Eiweiß steif oder versuchen mit Quark etwas Saftigkeit in den Teig zu bekommen. Saftiger werden die Kokosmakronen in meinen Augen jedoch, wenn man das Eiweiß zusammen mit dem fein gesiebten Puderzucker unter stetigem Rühren vorsichtig erwärmt, bis sich der Puderzucker aufgelöst hat. Einfach alle Zutaten leicht erwärmen, bis eine kleisterartige Masse entsteht - nicht kochen!

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Zubereitung Kokosmakronen mit Nougat Schritt für Schritt

Wer ein Küchenthermometer hat, sollte dieses hier zu Rate ziehen. Die Kokosmakronen-Masse kann auf Oblaten oder direkt aufs Backpapier gesetzt werden. Bei uns in Kanada gibt es keine Oblaten - die Makronen bleiben in gut verschließbaren Plastikdosen am saftigsten. Sie schmecken schon am ersten Tag und bleiben lange weich.

Die richtige Zubereitung: Tipps und Tricks

  1. Aus Mehl, Puddingpulver, Kokosraspeln, Margarine, Milch, Zucker und Salz einen Knetteig herstellen. Eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
  2. Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Nougat in kleine Würfel schneiden. Aus dem Teig kleine Kugeln formen (Hasel- bis Walnussgröße), einen Nougatwürfel hineindrücken und die Teigkugel verschließen.
  4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, Kugeln leicht andrücken, ca. 15 min backen bis sie leicht Farbe bekommen haben.
  5. Je einen EL Kokosmasse auf das Blech geben und zu kleinen Haufen formen.
  6. Im Ofen ca. 20 Minuten backen.
  7. Die fertigen Makronen vollständig auskühlen lassen.
  8. Abgekühlte Makronen in Schokolade tauchen (Zartbitter, Vollmilch oder weiße Schokolade) und auf Backpapier geben.

Für die perfekte runde Form habe ich einen Trick gefunden: Die Makronen gleich nach dem Backen mit einem feuchten Löffel in Form bringen - sie sind nur formbar, wenn sie noch heiß sind.

Kokosmakronen nach Omas Rezept

Wenn eine Plätzchensorte an Weihnachten niemals fehlen darf, sind es Kokosmakronen nach Omas Rezept. Im Hause Zimtliebe mögen wir das Originalrezept der Kokosmakronen ohne Oblaten, aber dafür mit ganz viel Schoki besonders gern. Dieses Rezept ist gelingsicher, schnell und für Anfänger sehr gut geeignet. Kokosmakronen zu backen ist unkompliziert. Das Einzige worauf du achten solltest, ist die Backzeit. Eine fertige Kokosmakrone sollte niemals komplett gebräunt aussehen. Haben die Kokosspitzen eine angenehme Farbe, nimm sie aus dem Backofen und lasse sie komplett auskühlen. Beim Auskühlen härten sie nach und werden schön fest.

Kokosmakronen nach Omas Rezept

Um die Plätzchen frisch zu halten, solltest du sie nach dem Auskühlen unbedingt in eine Metall-Plätzchenbox oder eine andere luftdicht verschlossene Dose geben und dort bei Zimmertemperatur oder kühler aufbewahren.

Varianten & weitere Tipps

Die Kokosmakronen-Masse kann auch auf Oblaten gesetzt werden. Natürlich kannst du die locker leichten Gebäcke auch mit einer Oblate als Grundlage backen. Doch die Schokolade rundet das Plätzchen geschmacklich einfach ab, da es sich bei Kokos und Zartbitter um eine unschlagbare Kombi handelt. Unser Tipp ist daher ganz klar: Weg mit dem Pappedeckel und rein ins Schokoladenbad!

Lesen Sie auch: Kokosmakronen ohne Zucker

  • Kokosmakronen ohne Mehl sind traditionell
  • Auch vegan möglich
  • Weiß, Vollmilch oder Zartbitter-Schokolade - alles passt zur Makrone
  • Mit Oblate oder ohne - Geschmack nach persönlichem Vorlieben

Nährwerte pro Portion (ca.)

Makronen-Menge Energie Fett Kohlenhydrate Eiweiß
1 Stück ~90 kcal ~4g ~11g ~2g

Diese Werte sind eine durchschnittliche Schätzung und können je nach Zutaten variieren.

Die Geschichte der Kokosmakronen

Das Rezept für Kokosmakronen soll ursprünglich aus Italien stammen. Doch ganz egal, wo die saftigen Kokosmakronen am Ende erfunden wurden, so sind sie auch hierzulande schon seit langer Zeit ein Klassiker in der Vorweihnachtszeit und kaum noch wegzudenken. Die ersten Rezepte für Kokosmakronen in Europa finden sich Ende des 19. Jahrhunderts mit dem vermehrten Import von Kokosnüssen. In Österreich kennt man Kokosmakronen unter dem Namen Kokosbusserl, in der Schweiz als Kokosmakrönli. Sie erinnern im Aussehen an Schneeflöckchen, weshalb sie in meiner Kindheit auch „Schneeflockenkekse“ genannt wurden.

Kokosmakronen vs. Macarons

Keinesfalls verwechseln sollte man die Kokosmakronen jedoch mit Macarons. Macarons werden mit gemahlenen Mandeln zubereitet und sind in ihrer Konsistenz viel luftiger und zarter. Für Kokosmakronen gibt es - wie für die meisten anderen Gerichte auch - unterschiedliche Zubereitungsarten.

Kokosmakronen und Macarons Vergleich

Aufbewahrung und Lagerung

Nach dem Backen und sobald die Makronen vollständig ausgekühlt sind, sollten sie am besten in einer luftdicht verschließbaren (Blech-)Dose aufbewahrt und möglichst kühl und trocken gelagert werden. Üblicherweise wurden die Dosen mit den Weihnachtsplätzchen im Keller aufbewahrt.

Um die Plätzchen frisch zu halten, solltest du sie nach dem Auskühlen unbedingt in eine Metall-Plätzchenbox oder eine andere luftdicht verschlossene Dose geben und dort bei Zimmertemperatur oder auch kühler aufbewahren.

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Aufbewahrung und Verpackung von Kokosmakronen

Teilen und Variieren

Teile dein neues Lieblingsrezept mit deiner Familie, Freunden und Kollegen. Bei der Weihnachtsbäckerei lieben wir eine große Auswahl: Spitzbuben und Schoko-Crossies sind dabei unsere Highlights. Weitere beliebte Rezeptideen sind Nougatstangen, Mandel-Kokosflocken-Schokomakronen, Nuss-Makronen mit Zimt oder Macarons mit weißer Kokos-Schokoladenfüllung.

Ist die Schoki fest, sind die leckeren und saftigen Kokosmakronen fertig. Ich sags euch, ich hab mein Herz an diese Kokosmakronen verloren!

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