Rezept: Tahini Kekse einfach

Diese Sammlung von Rezeptvariationen und Tipps zeigt, wie einfach und vielseitig Tahini-Kekse gelingen: von klassischen Sesamkeksen über weiche Chocolate-Chip-Tahini-Cookies bis zur veganen und glutenfreien Version.

Zutatenübersicht (verschiedene Varianten)

Je nach Rezept und Portionierung variieren die Mengen; hier sind die häufig verwendeten Grundzutaten aus den Vorlagen:

  • Mehl (Type 405 oder 550), alternativ Weizenvollkornmehl, Dinkel oder gemahlene Mandeln für glutenfreie Varianten
  • Tahin / Tahini (helles oder dunkles Tahin)
  • Butter oder vegane Butter / Margarine oder Nussmuse als Ersatz
  • Zucker (weißer Zucker, brauner Zucker, Rohrohrzucker oder Mascobado)
  • Eigelb/Ei oder Chia/Leinsamen als vegane Bindemittel-Alternative
  • Backpulver und ggf. Natron
  • Salz oder Meersalzflocken zum Bestreuen
  • Optional: gehackte Schokolade bzw. Chocolate Chips, Zitronen- oder Orangenschale, Sesam (hell und dunkel)

Grundrezepte und Zubereitungen

Klassische Tahini-Sesam-Kekse (einfaches Rollen-und-Schneiden-Verfahren)

Mehl mit Backpulver und Salz in einer mittelgroßen Schüssel vermengen.

In einer zweiten Schüssel Margarine, Zucker und Honig mit einem Rührgerät für ca. 3 Minuten mixen bis alles fluffig ist - anschließend Tahin eingießen und drunter mixen.

Den Mehl-Mix dazugeben bis alles gut vermengt ist.

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Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu zwei gleichmäßigen langen Rollen formen. Sie sollte etwa 4 cm im Durchmesser haben und 20 cm lang sein.

Die Sesamsamen auf zwei großen Stücken Frischhaltefolie verteilen. Den Teig jeweils über die Sesamsamen rollen, bis er rundum bedeckt ist. Die Samen gut festdrücken.

Die Teigrollen in die Folie wickeln und für etwa 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch wird der Teig fest und lässt sich später besser schneiden.

Die gekühlten Teigrollen in jeweils etwa 15 gleich dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dabei auf genügend Abstand zwischen den Keksen achten. Mithilfe eines Glases oder Ähnlichem die Kekse etwas plattdrücken.

Die Kekse für etwa 12-14 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Nach dem Backen auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Die Kekse werden dadurch schön knusprig.

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Teigrollen in Frischhaltefolie mit Sesam rollen

Schnelle Tahini Cookies mit Chocolate Chips (weich & chewy)

Mehl, Natron und Salz gründlich miteinander vermischen.

Gib nun die weiche Butter zusammen mit den restlichen Zutaten in eine zweite, größere Rührschüssel. Schlage die Mischung mit den Rührhaken deines elektrischen Handrührgerätes für etwa 2 bis 3 Minuten schön fluffig auf.

Siebe anschließend die Mehlmischung über die feuchten Zutaten. Für gleichmäßig große Kekse verwende ich am liebsten einen Eisportienierer.

Die Schokolade grob hacken und kurz untermischen.

Teig zu gleich großen 12-16 Teigkugeln (je nach Größe des Portionsers) portionieren. Friere die Kekskugeln vor dem Backen für ca. 15 Minuten ein.

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Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Verteile pro Backblech 6 Tahini-Cookies mit entsprechend ausreichendem Abstand zueinander auf je ein Blech. Bestreue die Teiglinge optional noch mit etwas Sesam und Fleur de Sel.

Backe die Bleche nun nacheinander für etwa 12 bis 15 Minuten im vorgeheizten Ofen. Der Rand der Sesamkekse sollte am Ende ganz leicht gebräunt sein, ansonsten sollten sie aber noch relativ hell bleiben.

Nach dem Backen sollten die Kekse erst einmal vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen können. Sie schmecken zwar auch warm unwiderstehlich gut, haben dann aber noch nicht ihre finale Stabilität.

Chocolate-Chip-Tahini-Cookies auf Kuchengitter

Vegane Tahini-Kekse (knusprig, mit schwarzem und hellem Sesam)

Mehl, Rohrohrzucker und Salz in einer Schüssel verrühren. Vegane Butter in kleinen Würfeln und zusammen mit Tahini dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren und den Teig zu einer Rolle formen.

Hellen und dunklen Sesam auf Frischhaltefolie verteilen. Die Teigrolle darin wälzen, damit sie rundum mit Sesam bedeckt ist. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Teigrolle in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wer mag, streut ein paar Meersalzflocken darüber.

Backen bis die Kekse goldbraun sind und abkühlen lassen.

Vegane Tahini-Kekse mit hellem und dunklem Sesam

Glutenfreie Schoko-Tahini-Kekse (mit gemahlenen Mandeln)

Ich habe blanchierte gemahlene Mandeln verwendet. Sie haben eine feinere Textur als Mandeln mit der Haut dran. Aber Beides funktioniert.

In einer großen Schüssel mit einem Handmixer die Zutaten (Ei, Tahini, Zucker) gut vermischen. Die Zutaten (Mandelmehl, Backpulver, Meersalz) dazu geben und mixen. Das ergibt eine dickflüssige und klebrige Masse. Die Schokoladenstücke unterfalten.

1 EL Teig zu einer Kugel rollen (mit der Handfläche) und auf das vorbereitete Backblech legen. Mit dem restlichen Teig weiter so vorgehen und ausreichend Platz zwischen den Keksen auf dem Blech lassen.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und backen bis die Kekse an der Oberfläche leicht braun sind (9-10 Minuten). Aus dem Ofen nehmen und die Kekse auf dem Backblech leicht abkühlen lassen. Die Kekse auf einen Rost zum vollständigen Abkühlen legen.

Backtemperaturen und Zeiten - praktische Hinweise

  • Vorheizen meist empfohlen: 175-180°C (Ober-/Unterhitze) bzw. 155-175°C Umluft abhängig vom Rezept.
  • Backzeit: 9-15 Minuten je nach Keksgröße und Rezept; Ränder sollten leicht gebräunt, Innen noch weich sein.
  • Backbleche nach der Hälfte der Backzeit im Ofen umtauschen, falls mehrere Bleche gleichzeitig gebacken werden.
  • Für gleichmäßige Kekse: Teigkugeln portionieren (Eisportionierer) und ggf. kurz vorkühlen oder einfrieren.

Variationen, Tipps und Tricks

  • Für eine besondere Note etwas Zitronen- oder Orangenschale in den Teig einarbeiten.
  • Das Öl, welches sich im Tahiniglas oben absetzt, erst gut unter das Tahini einrühren, dann dem Teig hinzufügen.
  • Als gesunden Ersatz für Margarine, Butter und Öl nutze ich gerne Nussmuse im Gebäck.
  • Du kannst statt Tahin auch Mandelmus oder anderes Nussmus verwenden - es ändert aber den Geschmack.
  • Falls du vegane Kekse willst: 1 EL Chiasamen oder Leinsamen in 3 EL Wasser einweichen (5 Minuten) als Ei-Ersatz.
  • Für intensiveren Geschmack: Teig 24-48 Stunden im Kühlschrank „reifen“ lassen.
  • Keksteig lässt sich gut einfrieren: Kugeln vorfrosten, dann in Tüte packen; Backzeit aus gefrorenem Zustand etwas verlängern.
  • Unterschied Tahin: geschältes (weißes) Tahin schmeckt milder, ungeschältes dunkler und kräftiger sowie nährstoffreicher.
  • Salzflocken wie Fleur de Sel auf die Teiglinge geben für eine salzige Kontrastnote.
Schritt-für-Schritt: Tahini Kekse Formen und Backen

Equipment und Vorbereitung

Du benötigst: Rührschüssel, ggfs. Handmixer oder Küchenmaschine, Klarsichtfolie, Messer, Backblech, Kuchengitter oder Rost, Eisportionierer (optional).

Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus und heize den Ofen vor - so kannst du zügig arbeiten und die Backzeit optimal nutzen.

Ernährungsinfo & Food Facts

Tahin, auch bekannt als Sesampaste, ist eine cremige Zutat, die vor allem in der nahöstlichen und mediterranen Küche verwendet wird. Es wird hergestellt, indem Sesamsamen geröstet und zu einer glatten, öligen Paste gemahlen werden.

Tahin ist reich an gesunden Fetten, Proteinen sowie B-Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium und Eisen. Fun Fact: Tahin ist übrigens eine tolle, natürliche Calcium-Quelle!

Aufbewahrung

Ich empfehle die abgekühlten Kekse in einem luftdicht verschlossenen Glas oder einer Plastikdose bei Raumtemperatur zu lagern. Hier halten sie sich 4-5 Tage.

Serviervorschläge

  • Mit einer Prise Meersalz oder Fleur de Sel bestreuen.
  • Als Geschenk: in einer Dose oder schön verpackt sind Tahini-Kekse ein beliebtes Mitbringsel.
  • Passt gut zu Kaffee, Tee oder als süßer Snack zwischendurch.

Macht es euch lecker! Falls du die Tahini Cookies ausprobiert hast, freue ich mich über Feedback.

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