Rezept: Kekse mit Masken-Motiv backen

Motivkekse sind genial zum Naschen und Dekorieren und ganz leicht zu machen! Ob zu Karneval, Halloween, Weihnachten oder Familienfeiern - Masken-Kekse passen einfach immer und sind optisch der Hingucker schlechthin.

Warum dieses Thema?

Mit Keksstempeln kann man besondere Plätzchen mit Worten oder Motiven erstellen - ein tolles kleines Geschenk aus der Küche, über das sich garantiert jeder freut. Motivplätzchen passen einfach immer und über das ganze Jahr hinweg!

Grundrezepte für maskenförmige Ausstechkekse

Einfaches Mürbeteigrezept (Allround-Rezept für Buchstaben-, Stempel- und Maskenkekse)

Einfaches Mürbeteigrezept, das sich gut für Buchstabenkekse, Keksstempel, Namenskekse und Co eignet. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Mürbeteig verkneten, am besten erst mit den Knethaken, dann kurz mit den Händen. Zu zwei großen Kugeln formen. Diese mindestens 30 Minuten, besser 2h, in Folie eingewickelt in den Kühlschrank legen.

Den Ofen unbedingt vorheizen (auf 175 Grad Ober- und Unterhitze). Den Teig in kleinen Portionen zwischen Frischhaltefolie oder auf einer Silikon-Backmatte oder einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen; restlichen Teig immer im Kühlschrank lassen. Die Worte bzw. festen Motive stempeln bzw. ausstechen. Kleiner Tipp: Ein bisschen Mehl auf den Stempel streuen.

Die Menge der Stempelkekse hängt stark von ihrer Größe ab (ca. 25-40 Stück). Die Plätzchen bei 175 Grad je nach Größe für etwa 10 bis 12 Minuten backen.

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Butterplätzchen-Rezept für Motivteigrollen und Prägungen

Einfaches Rezept für Butterplätzchen. Der Teig eignet sich perfekt für das Prägen mit einer Motivteigrolle. Für den Plätzchenteig zunächst die trockenen Zutaten sieben. Anschließend das Vanilleextrakt und das Ei dazugeben. Die Butter in Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Anschließend den Teig in etwas Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Danach die Arbeitsfläche mit reichlich Mehl bestäuben und den Teig darauf ca. 0,5 cm dick mit einer glatten Teigrolle ausrollen. Nun den Teig mit Mehl bestäuben und mit der Motivteigrolle in gleicher Geschwindigkeit und gleichmäßigem Druck darüber rollen. Aus dem geprägten Teig mit Plätzchenausstecher die Butterplätzchen ausstechen und auf ein Blech setzen. Vor dem Backen die Plätzchen für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Plätzchen werden anschließend bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 11 Minuten gebacken.

Marzipanplätzchen-Rezept für Prägekekse

Auch für Prägekekse mit dem Nudelholz ist es wichtig, ein Rezept zu wählen, das nicht zu stark aufgeht. Diese einfache Marzipanplätzchen-Rezept zum Beispiel. Man sollte den Keksteig vergleichsweise dick ausrollen und beim Darüberwälzen weder zu sanften noch zu starken Druck ausüben. Sonst kann es passieren, dass das Motiv nicht richtig zu erkennen ist - oder der Teig beim Bearbeiten reißt.

Werkzeuge und Utensilien

  • Keksstempel oder Motivteigrolle (z. B. Folkroll Teigrollen aus Buchenholz)
  • Ausstechformen (Masken-Ausstecher, Tierformen, etc.)
  • Nudelholz und glatte Teigrolle
  • Frischhaltefolie, Silikon-Backmatte oder leicht bemehlte Arbeitsfläche
  • Backblech, Backpapier
  • Lebensmittelpasten oder -farben, Kosmetikschwämmchen zum Stempeln

Für mein Plätzchenabenteuer habe ich die 3D-Motivrollen von Folkroll verwendet. Die Plätzchen lassen sich mit den Motivteigrollen so einfach bearbeiten und die Muster kommen hervorragend zur Geltung. Alle Motive der Folkroll Teigrollen gibt es in jeweils drei verschiedenen Größen. Ich habe mich an „Groß“ und „Junior“ versucht. Mit beiden Größen habe ich ein super Ergebnis hinbekommen.

Tipps für gutes Prägen und Stempeln

  • Meine Erfahrung: Das Wichtigste ist ein gutes Rezept für Keksstempel. Und dass man nicht gleich aufgibt, falls es beim ersten Mal Backen nicht klappt.
  • Mein bester Teig für Stempelkekse zeichnet sich dadurch aus, dass er im Ofen nicht allzu sehr verläuft - sonst könnt ihr eure Worte hinterher nicht mehr lesen.
  • Damit sich das Muster gut in deinem Teig abbildet, sollte der Teig sehr gut gekühlt sein. Ich lasse den Teig meistens 45 bis 60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Die geprägten, ausgestochenen Plätzchen auf das Backblech setzen und vor dem Backen noch mal für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Nachdem du deinen Teig mit einem normalen Nudelholz ausgerollt hast, solltest du den Teig unbedingt noch mal mit etwas Mehl bestreuen. Diesen Tipp habe ich erst nach dem zweiten Blech angewendet und ich fand das Ergebnis noch mal ein gutes Stück besser.
  • Für Buchstabenkekse mit individuellen Worten die Buchstaben spiegelverkehrt in den Keks-Stempel einsetzen. Kleiner Tipp: Ein bisschen Mehl auf den Stempel streuen.
  • Die gravierten Teigrollen lassen sich übrigens nicht nur für Plätzchen verwenden; laut Hersteller funktionieren die Prägeteigrollen auch für Marzipan, Schokolade, Salzteig, Knetmasse, Ton und Keramik.
  • Die Plätzchen lassen sich mit den Motivteigrollen so einfach bearbeiten und die Muster kommen hervorragend zur Geltung.
Motivteigrolle mit Weihnachtlichem Muster

Stempeln mit Lebensmittelfarben und -pasten

Als ich vor 6 Jahren die Motivkekse zum ersten Mal bestempelt habe, hatte ich ein leeres Stempelkissen mit Lebensmittelpaste befüllt. Für ein optimales Stempel-Ergebnis verwende ich allerdings Lebensmittelpaste, diese ist viel farbintensiver als Lebensmittelfarbe. Hier gibt es verschiedene Hersteller, ich komme mit den Pasten von Wilton oder Städter gut zurecht. Ich habe jetzt nochmal andere Schwämmchen ausprobiert und kann euch z.B. ein Kosmetikschwämmchen super empfehlen. Dann braucht man nicht extra in ein Stempelkissen investieren und das Schwämmchen lässt sich super auswaschen und wiederverwenden.

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Making-of Motivkekse und Stempeltechnik

Verzieren: Fondant, Marmelade und Royal Icing

Die erwähnten Utensilien lassen sich nicht nur für Stempelkekse, sondern auch für Fondant-Dekorationen und Marzipan mit Prägung nutzen. Einfaches Mürbeteigrezept eignet sich gut als Basis. Für das Fondant-Verfahren: Fondant dünn ausrollen und mit der gleichen Ausstechform, wie für die Kekse, ausstechen. Die Plätzchen mit etwas Marmelade bestreichen und den ausgestochenen Fondant auflegen und leicht andrücken.

Das Schwämmchen mit der Lebensmittelpaste bestreichen. Den unbenutzten Stempel mit Farbe benetzen, vorsichtig auf den Fondant-Keks drücken und die Farbe mindestens 2 Stunden trocknen lassen.

Royal Icing für detailreiche Maskenverzierungen

Der Royal-Icing Guss, eine Mischung aus Puderzucker und Eiweiß, ist eine Kunst für sich. Für das Icing das Eiweiß etwa drei Minuten aufschlagen und anschließend den Puderzucker und einen Esslöffel Wasser dazugeben. Nochmals gut miteinander verrühren und anschließend die Konsistenz testen.

Für das Outlining sollte der Guss noch fest sein, aber cremig vom Kochlöffel laufen. Ist der Guss zu fest, vorsichtig mehr Wasser dazugeben - am besten tröpfchenweise! Sehr wenig Wasser kann die Konsistenz bereits deutlich verändern. Hat das Royal Icing die gewünschte Festigkeit, eine kleine Portion davon in einen Spritzbeutel geben. Eine weitere Portion von der gesamten Masse abtrennen und in einer Schüssel tröpfchenweise mit Wasser zu Flooding-Guss verrühren.

Von den Spritzbeuteln mit dem weißen Royal Icing eine ganz kleine (Outlining) und eine mittelgroße (Flooding) Spitze abschneiden und die Außenlinien auf dem Keks anbringen. Die Fläche nun immer gleich "flooden", bevor die Außenlinien zu fest angetrocknet sind. Die Kekse nun am besten über Nacht aushärten lassen, damit die Farbe später nicht in dem weißen Guss verläuft.

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Masken-Kekse mit Royal Icing verziert

Saisonale und thematische Ideen

  • Karneval/Fasching: Masken-Kekse mit bunten Mustern und Zuckerstreuseln - perfekt für ein Kinder-Karneval-Buffet.
  • Halloween: Gruselige Skelett- oder „Karl-der-Knöchel“-Kekse mit einfachem Skelett-Zuckerguss; die Kekse sind kinderleicht zuzubereiten.
  • Weihnachten: Namenskekse als Geschenkanhänger, kunstvolle Butterplätzchen geprägt mit weihnachtlichen Motiven (Stechpalme, Rentier, Sterne).
  • Trends und Figuren: Alpaka-Kekse mit Royal Icing, Einhörner, Flamingos - alles möglich.

Gerade für Weihnachten habe ich schon mehrere Male Namenskekse als Geschenkanhänger gebacken. Man kann essbare Tischkärtchen genauso machen wie süße Liebesbotschaften, gebackene Entschuldigungen und knusprige Wünsche. Die Masken-Kekse waren übrigens Teil eines Kinder-Karneval-Buffets. Optisch sind sie natürlich besonders jetzt zur Karneval-Zeit der Hingucker schlechthin.

Praktische Hinweise und Troubleshooting

  • Wenn der Teig beim ersten Mal reißt oder das Motiv nicht richtig zu lesen ist: nicht aufgeben, probieren geht über studieren.
  • Der Teig sollte nicht zu stark aufgehen und nicht im Ofen zu sehr verlaufen.
  • Restlichen Teig immer im Kühlschrank lassen und ausgestochene Plätzchen vor dem Backen nochmal kühlen, damit sie beim Backen ihre Form behalten.
  • Bei Royal Icing: Wasser wirklich tröpfchenweise zugeben, damit Outlines nicht brüchig werden und Flooding gut verläuft.

Kurzanleitung: Masken-Kekse backen (Schritt-für-Schritt)

  1. Teig (Mürbeteig oder Butterplätzchenteig) zubereiten und mindestens 30-120 Minuten kühlen.
  2. Backofen vorheizen (ca. 175-180 °C Ober-/Unterhitze).
  3. Teig ca. 0,5-0,7 cm dick ausrollen, Masken-Ausstecher verwenden und Formen ausstechen.
  4. Ausgestochene Kekse auf Backblech legen und je nach Rezept 10-12 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
  5. Für geprägte Motive: Teig sehr gut kühlen, nach dem Ausrollen mit Motivrolle prägen, ausstechen und nochmals kühlen vor dem Backen.
  6. Mit Fondant, Marmelade oder Royal Icing verzieren; beim Stempeln Lebensmittelpasten verwenden und Schwämmchen zum Auftragen einsetzen.
ZutatMenge (Mürbeteig)
Mehl300 g (als Beispiel in Mürbeteigrezepten)
Zucker80 g
Butter200 g (kalt)
Eigelb2
Salz1 Prise

Viel Freude beim Backen, Ausprobieren und Dekorieren - ob bunt für Karneval, gruselig zu Halloween oder liebevoll verziert zu Weihnachten.

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