Rezept Käsekuchen mit Magerquark und Puddingpulver: cremig, fluffig und kalorienarm

Ein Käsekuchen ohne Boden, der herrlich fluffig und cremig ist - das beschreibt dieses Rezept perfekt. Der Verzicht auf den Boden spart viele Kalorien und macht den Kuchen leichter, ohne dass etwas fehlt. Mit nur sechs einfachen Zutaten entsteht ein köstlicher Käsekuchen, der in zwei Varianten zubereitet werden kann: schnell mit allen Zutaten vermischt oder besonders luftig, wenn das Eiweiß separat aufgeschlagen wird.

Zutaten für den Käsekuchen ohne Boden

  • 500 g Magerquark
  • 200 ml fettarme Milch
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 80 g Birkenzucker (Xylit) oder Zucker
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • etwas Butter und Mehl für die Springform

Optional kannst Du den Zucker gegen Deine Lieblingssüße austauschen, um den Kuchen noch kalorienärmer oder zuckerfrei zu machen. Auch ein kleines Stück Obst wie ein gewürfelter Apfel oder eine selbstgemachte Erdbeersoße ohne Zucker eignen sich als Alternativen.

Käsekuchen mit Magerquark und Puddingpulver auf einem Teller

Zubereitung - zwei Varianten für mehr oder weniger Volumen

Variante 1: Fluffiger Käsekuchen mit aufgeschlagenem Eiweiß

  1. Eine Springform (Ø ca. 20-26 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einem Teil des Zuckers und einer Prise Salz steif schlagen.
  3. Eigelb mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen, dann Magerquark, Milch, Vanillepuddingpulver sowie Zitronensaft und -schale nach und nach unterrühren.
  4. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben, um viel Luftigkeit zu erhalten.
  5. Die Käsekuchenmasse in die Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Umluft (ca. 150 °C) etwa 50 Minuten backen.
  6. Nach der Hälfte der Backzeit kann mit einem Messer vorsichtig am Rand entlanggefahren werden, um Risse zu vermeiden.
  7. Den Kuchen nach dem Backen im Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen, damit er nicht einreißt.

Diese Variante wird fluffiger und bekommt mehr Volumen, neigt jedoch etwas leichter zum Einreißen durch das starke Aufgehen. Die besondere Luftigkeit macht den Kuchen sehr luftig und locker.

Variante 2: Einfacher Käsekuchen ohne getrenntes Eiweiß

  1. Alle Eier im Ganzen mit Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell ist.
  2. Nach und nach Magerquark, Milch, Vanillepuddingpulver sowie Zitronensaft und Schale unterrühren.
  3. Die Masse in eine gefettete Springform geben und bei 175 °C Umluft etwa 50 Minuten backen.
  4. Kuchen abkühlen lassen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen, damit er fest wird.

Diese Variante ist etwas fester in der Konsistenz und erinnert an eine Käsekuchenschnitte. Durch das Nicht-Trennen der Eier entsteht ein kompakteres Ergebnis, das weniger zu Rissen neigt und dennoch cremig und saftig bleibt.

Käsekuchen in der Springform, frisch gebacken

Tipps für das perfekte Gelingen

  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben: Kalte Zutaten aus dem Kühlschrank können die Konsistenz negativ beeinflussen.
  • Langsames Auskühlen: Den Käsekuchen nach dem Backen im Ofen mit leicht geöffneter Tür abkühlen lassen, um Risse zu vermeiden.
  • Backtemperatur beachten: Der Kuchen wird bei moderaten Temperaturen (ca. 150-175 °C) gebacken, um eine gleichmäßige Struktur zu erhalten.
  • Vanillepuddingpulver als Geheimzutat: Es sorgt durch die enthaltene Stärke für Festigkeit und gibt ein feines Vanillearoma.
  • Zuckerersatz wie Birkenzucker oder Erythrit: Für alle, die Kalorien sparen oder auf Zucker verzichten möchten, ist dies eine ideale Alternative.

Alternativen und Variationen

Für Abwechslung können dem Käsekuchen verschiedene Früchte zugegeben werden, z.B. Mandarinen, Blaubeeren oder andere kleine Beeren. Diese verleihen dem cremigen Kuchen eine fruchtige Frische und halten den Fruchtzuckergehalt moderat.

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Wer den Magerquark nicht mag, kann auch Speisequark mit 20 % Fett verwenden; dadurch wird der Kuchen cremiger, braucht aber keine supplementary Fettquelle wie Öl.

Für den Teig mit Boden eignet sich ein klassischer Mürbeteig aus Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver, der vorgebacken wird, bevor die Käsefüllung eingegossen wird. Dies ergibt einen knusprigen Rahmen und Boden.

Varianten von Käsekuchen mit und ohne Boden

Nährwerte und Kalorien

Zutat Menge Kalorien (ca.)
Magerquark 500 g 290 kcal
Milch (fettarm) 200 ml 70 kcal
Eier 3 Stück 210 kcal
Birkenzucker (Xylit) 80 g 240 kcal
Butter (für Form) etwas ca. 50 kcal

Dank dem fehlenden Boden und dem Einsatz von Magerquark sowie Zuckerersatz ist dieser Käsekuchen deutlich kalorienreduziert im Vergleich zu klassischen Rezepten.

Backtricks und Servierideen

  • Vor dem Schneiden das Messer in heißes Wasser tauchen, damit sich saubere Stücke schneiden lassen.
  • Der Käsekuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen durchgezogen und die Konsistenz fester geworden ist.
  • Ein selbstgemachtes Nussmus oder Schokoladentopping verwandelt den Low Carb Käsekuchen in eine elegante Dessertvariante.
Videoanleitung: Schritt-für-Schritt Zubereitung Käsekuchen mit Magerquark und Puddingpulver

Warum dieser Käsekuchen eine perfekte Wahl ist

Dieses Rezept besticht durch seine Einfachheit, schnelle Zubereitung und herrliche Cremigkeit. Die wenigen Zutaten braucht man meistens schon zuhause, es ist kein aufwendiger Einkauf notwendig. Außerdem ist er besonders eiweißreich, da Magerquark und Eier die Hauptzutaten sind. Die Verwendung von Vanillepuddingpulver sorgt für einen saftigen, stabilen Kuchen, der dennoch leicht und nicht zu schwer ist.

Egal ob als Dessert, zum Geburtstag oder für den Kaffeeklatsch - dieser Käsekuchen passt immer und ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen beliebt. Er gibt Dir eine tolle Alternative zu herkömmlichem Käsekuchen mit viel Zucker und Boden, dabei ohne großen Aufwand und mit weniger Kalorien.

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Käsekuchen aufgeschnitten, serviert mit frischen Beeren

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