Einfaches Rezept für Käsekekse: mürb, knusprig und herrlich würzig

Diese kleinen Käsehäppchen sind zugleich knusprig, mürbe, buttrig und saftig. Das herzhafte Käsegebäck ist so etwas wie die salzige Variante klassischer Ausstechplätzchen. Durch recht viel Fett, zusätzlich etwas Sahne und natürlich Käse schmeckt das Ergebnis verführerisch blättrig und mürbe.

Der Teig für dieses leckere Knabberzeug ist ein weich gerührter Mürbeteig, ähnlich einem Plätzchenteig, aber eben in einer salzigen, herzhaften Variante. Diese knusprig zarten und herzhaften Käseplätzchen sind eine willkommene Abwechslung nach all der süßen Weihnachtsbäckerei.

stimmungsvolles foto: schale voller käsekekse, daneben reibe und stück bergkäse

Zutaten und geeignete Käsesorten

Man braucht exakt vier Zutaten für dieses Rezept: Einen guten Hartkäse, Butter, Mehl und etwas Salz. Der Mürbeteig ist wunderbar einfach und wird lediglich aus Mehl, Butter, 2 Eigelben und geriebenem Käse hergestellt. Ich bevorzuge für diese Plätzchen einen sehr herzhaften Bergkäse, falls Ihr es lieber milder mögt, tut es auch ein Gouda oder Emmentaler.

Bei der Wahl des Käses bleibt Spielraum für persönliche Vorlieben. Ein würziger Bergkäse, alter Gouda oder eben Raclette-Reste eignen sich hierfür besonders gut. Wichtig: Es sollte ein Käse sein, den ihr auch pur gerne essen würdet - genauso wie beim Wein zum Kochen.

  • Weiche, nasse Käse wie Mozarella, Frischkäse oder Camembert verändern die Konsistenz des Teigs zu stark, da sie zu viel Feuchtigkeit enthalten und sich nicht kleinreiben lassen.
  • Egal für was ihr euch entscheidet, ihr solltet den Käse auf jeden Fall frisch reiben, nur so bekommt ihr die volle Ladung Käse-Aroma in euer Gebäck.

Grundzutaten (Beispielvariante)

  • 200 g Mehl
  • 250 g Käse, Reibekäse, z. B. Emmentaler
  • 250 g Butter weich
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (eins für den Teig, eins zum Bestreichen)

Optional verleihen Paprikapulver, Kümmel, Schwarzkümmel, Mohn, Sesam oder Kürbiskerne ein extra Aroma.

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Schritt-für-Schritt: So gelingen die Käsekekse

Zunächst die weiche Butter mit den beiden Käsesorten mit dem Handrührgerät verrühren, dann die übrigen Zutaten zufügen und zu einem Mürbeteig verarbeiten. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in Backpapier einwickeln und für 30 Minuten kühlen. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt legen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche eher dick ausrollen (mindestens 6 - 8 mm).

Mit Ausstechern nach Wahl ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das restliche Eigelb mit 1 EL kaltem Wasser glatt rühren und jedes Plätzchen damit dünn bestreichen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen. Für ca. 12 - 14 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun ausbacken. Auf einem Rost auskühlen lassen.

schritt-für-schritt collage: teig kneten, ausrollen, ausstechen, bestreuen, backen

Alternative Form: Rolle statt Ausstecher

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Jede Hälfte zu einer Rolle mit ca. 2-3 cm Durchmesser formen. Anschließend mit einem scharfen Messer ca. 0,5 cm dicke Scheiben von der Rolle abschneiden. Mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.

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Kekse vor dem Backen mit der Ei-Wasser Mischung einpinseln und - je nach Wunsch - mit etwas Kümmel, Schwarzkümmel, Paprikapulver oder Majoran bestreuen. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von oben ca. 12 Min. backen, bis die Kekse goldbraun sind. Anschließend zum Abkühlen vorsichtig auf ein Gitter setzen.

Bestreuen und Formen: Vielfalt leicht gemacht

Vor dem Backen werden die Kekse wahlweise mit Kümmel, Schwarzkümmel, Paprikapulver oder Majoran bestreut, auch Mohn oder Sesam machen sich hier gut. Das buttrige Käsearoma dieser Käseplätzchen ist eine herrliche Basis für eine Reihe von Kombinationen. Haselnüsse, gehackte Mandeln, Kürbiskerne, Kümmel oder Sesam funktionieren genauso gut.

Es müssen nicht immer Käsefüße sein. Das Käsegebäck ist auch hier ganz vielseitig. Statt Zuckerkügelchen, Schokostreuseln und Puderzucker kommen hier eben Sesam, Kümmel, Paprikapulver oder Kräutersalz zum Einsatz. Wenn Ihr das herzhafte Käsegebäck im Laden kauft, dann gibt es das häufig in „Fuß-Form“ und wird als ‚Käsefüße‘ verkauft.

Servieren und Anlässe

Diese herzhaften Käseplätzchen sind eine willkommene Abwechslung nach all der süßen Weihnachtsbäckerei. Diese kleinen Häppchen, die ich euch an dieser Stelle vorstelle, sind zugleich knusprig, mürbe, buttrig und saftig. Sie können schon beim Backen mithelfen - denn die Kleinen sind ja eh wahre Ausstechkünstler.

Du suchst noch einen herzhaften Snack für die Silvesterparty? Perfekt, dann probier unbedingt mal die herzhaften Käseplätzchen aus. Sie sind kinderleicht zuzubereiten und lassen sich mit ein paar Kräutern und Gewürzen immer wieder neu erfinden.

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video-anleitung: käsekekse zubereiten vom teig bis zum goldbraunen backen

Technik und Teigkunde: Damit es sicher gelingt

  • Die weiche Butter mit dem Käse, Mehl und Salz zu einem homogenen Teig verkneten, am besten mit einer Küchenmaschine.
  • Teig etwa für mindestens 1 Stunde kühlstellen.
  • Der Teig der pikanten Plätzchen zum Ausstechen ist eher weich.
  • Behaltet die Rosmarin-Käse-Plätzchen im Ofen gut im Auge. Wenn die Plätzchen an der Oberfläche goldgelb sind, herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Butter muss wirklich sehr kalt sein! Generell soll Mürbeteig nicht warm werden, weil er dann brandig werden kann - das bedeutet er wird bröselig und schwer zu verarbeiten. Außerdem soll Mürbeteig nicht zu lang geknetet werden, denn dabei entwickelt sich zu viel Gluten.

Backzeiten und Temperaturen (überblick)

Variante Temperatur Zeit Hinweis
Ausstecher, 3 mm 200 °C O/U 10-12 Min. Dünn bestreichen, knapp goldgelb
Ausstecher, 6-8 mm 180 °C O/U 12-14 Min. Schön goldbraun ausbacken
Scheiben von Rolle, 5 mm 200 °C O/U ca. 12 Min. 2. Schiene von oben
Umluft 180 °C 10-15 Min. Je nach Größe ändert sich die Zeit

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Luftdicht verschlossen halten sich die Plätzchen eine gute Woche, sofern sie nicht vorher alle aufgegessen werden. Das Käsegebäck hält sich, luftdicht aufbewahrt, ca. 3 Wochen. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren und am besten möglichst bald verzehren.

Varianten: Mehr Aroma, mehr Biss

Theoretisch könnte man sogar mit einer zweite Käsesorte - zum Beispiel Parmesan - noch mehr Tiefe in den Käsegeschmack bringen. Meine Lieblingskombination: Walnüsse und Gruyere. Ich wälze die Teigrollen auch gern in Schwarzkümmel, Sesam oder Kümmel.

Je nachdem, welchen Käse ihr verwendet, sind sie mal mild oder eher kräftig. Statt Cheddar verwende ich für die Rosmarin-Käse-Plätzchen auch gerne Parmesan, Emmentaler oder Pecorino. Wer möchte, kann die Hälfte des Mehls auch durch Vollkornmehl ersetzen.

Konkretes Rezeptbeispiel mit Sahne

  • 100 Gramm Butter weich
  • 100 Gramm Sahne
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 100 Gramm Käse gerieben
  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 ½ Teelöffel Salz

Weiche Butter schaumig schlagen, dann das Ei und die Sahne unterrühren. Geriebenen Käse, Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und alles zu einem eher klebrigen Teig verarbeiten. Teig etwa für mindestens 1 Stunde kühlstellen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder noch besser zwischen Folie eher dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Mit Mohn, Sesam o.ä. bestreuen und ca. 12 Minuten backen, bis die Cracker goldgelb sind.

Ergänzende Hinweise aus der Praxis

Wenn Ihr das herzhafte Käsegebäck im Laden kauft, dann gibt es das häufig in „Fuß-Form“ und wird als ‚Käsefüße‘ verkauft. Erfahrungsgemäß lieben gerade Kinder die Käsecracker. Sie können schon beim Backen mithelfen - denn die Kleinen sind ja eh wahre Ausstechkünstler.

Diese kleinen Häppchen, die ich euch an dieser Stelle vorstelle, sind zugleich knusprig, mürbe, buttrig und saftig. Eine echte Offenbarung.

serviervorschlag: käsekekse auf holzbrett mit sesam, mohn und kümmel, glas wein daneben

Häufige Fragen kurz beantwortet

  • Welcher Käse? Meine Familie schwört auf Gruyère, doch auch ein guter Emmentaler erfüllt seinen Zweck, die nötige Würze in den Teig zu geben.
  • Wie dick ausrollen? Den Käsemürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dünn ausrollen oder eher dick 6-8 mm, je nach gewünschter Textur.
  • Wie lange kühlen? Mindestens 1 Stunde, besser 2-3 Stunden für saubere Kanten und mehr Blättrigkeit.
  • Wie aufbewahren? Luftdicht und trocken, die Plätzchen immer und unbedingt auf kalte Bleche legen.

Und? Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir erzählt, wie Euch das Rezept gefallen hat. Tipps und Anregungen von Euch sind hier immer willkommen!

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