Köstlicher Kakao-Gugelhupf mit Öl: Ein Rezept für Schokoladenliebhaber
Wer Schokolade mag, wird diesen Kuchen lieben. Der Kakao-Gugelhupf mit Öl ist ein saftiges und aromatisches Gebäck, das sich einfach zubereiten lässt und sowohl zu besonderen Anlässen als auch zum Sonntagskaffee passt. Dieses Rezept kombiniert die klassische Gugelhupf-Form mit dem intensiven Geschmack von Schokolade und der Saftigkeit eines Rührteigs mit Öl und Joghurt.
Was macht diesen Gugelhupf so besonders?
- Saftigkeit: Die Zugabe von Öl und Joghurt sorgt für eine besonders saftige Konsistenz, die lange anhält.
- Schokoladiger Geschmack: Backkakao und Zartbitter-Schokoraspeln intensivieren das Schokoladenaroma.
- Einfache Zubereitung: Das Rezept basiert auf einem einfachen Rührteig, der schnell und unkompliziert gelingt.
- Vielseitigkeit: Der Gugelhupf kann nach Belieben mit einer Schokoladenglasur überzogen oder mit Puderzucker bestäubt werden.
Zutaten für den Kakao-Gugelhupf mit Öl
- 250 g Butter, weich (oder neutrales Öl, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- 180 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 4 Eier (Größe M)
- 250 ml Milch, Zimmertemperatur (oder Joghurt, Vollmilchjoghurt oder griechischer Joghurt empfohlen)
- 275 g Weizenmehl Typ 405
- 75 g Backkakao
- 1 Päckchen Backpulver
- Eine Prise Salz
- Zartbitter-Schokoraspeln (oder Schokodrops, -chunks oder klein gehackte Schokostückchen)
- 3 EL Rum (optional)
Zubereitung des Kakao-Gugelhupfs mit Öl
- Vorbereitung:
- Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
- Eine klassische Gugelhupfform (Ø 24 cm oder ca. 20 cm Durchmesser für eine kleinere Form) gründlich einfetten. Hierzu könnt Ihr flüssige Butter oder neutrales Öl verwenden, das Ihr am besten mit einem Silikonpinsel in der Form verteilt. Je filigraner Eure Backform ist, desto gründlicher müsst Ihr sie einfetten.
- Die Form anschließend mit Mehl (oder Kakaopulver für dunkle Kuchen) ausstäuben und dann das überschüssige Mehl aus der Form ausklopfen. Ihr könnt anstelle von Mehl auch Semmelbrösel verwenden.
- Teig zubereiten:
- Butter mit Puderzucker und Vanillezucker verrühren, bis die Masse hell und cremig ist.
- Die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver und eine Prise Salz vermischen.
- Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch (oder Joghurt) zur Buttermischung geben und verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Zum Schluss die Zartbitter-Schokoraspeln (und optional Rum) unter den Teig heben.
- Backen:
- Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glattstreichen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 60-70 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen! Wenn kein Teig mehr daran haften bleibt, ist der Kuchen fertig. In den letzten Minuten eventuell abdecken, sollte er zu dunkel werden.
- Abkühlen und Glasieren:
- Den Kuchen nach dem Backen 5-10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
- Danach den Kuchen stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
- Für die Glasur Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen. Alternativ kann der Kuchen auch mit Puderzucker bestäubt werden.
- Die Kuvertüre fest werden lassen, bevor der Kuchen serviert wird.
Tipps und Tricks für den perfekten Kakao-Gugelhupf
- Silikonform: Eine Alternative zur klassischen Gugelhupf-Form aus Blech ist die Silikon-Gugelhupfform. Fettet die Silikon-Backform sicherheitshalber ein, damit der Kuchen sich leichter lösen lässt. Lasst den Teig nach dem Backen ein paar Minuten in der Form auskühlen, dann löst er sich leichter. Reinigt die Backform nach jedem Backen mit heißem Wasser. Greift lieber zu höherpreisigen Backformen, da hochwertiges Silikon keine chemischen Gerüche abgibt und sich der Teig aus diesen Formen noch leichter lösen lässt.
- Form richtig vorbereiten: Damit der Gugelhupf sich leicht aus der Form löst, ist es wichtig, diese gründlich vorzubereiten. Die Gugelhupfform muss vor der Benutzung gründlich mit Spülmittel und einer Spülbürste gereinigt werden.
- Kuchen löst sich nicht: Wenn Ihr den Gugelhupf auf ein Kuchengitter stürzt und Ihr merkt, die Form lässt sich nicht leicht ablösen, dann könnt Ihr die Form mit einem feuchten Tuch abkühlen. Hierzu macht Ihr ein Geschirrtuch mit kaltem Wasser nass und wringt das Tuch etwas aus. Dann wickelt Ihr das kalte Geschirrtuch um die Form und wartet noch mal ca. 10 Minuten. Dann noch mal versuchen, die Gugelhupfform abzuheben. Die Form sollte sich jetzt ganz einfach ablösen lassen.
- Kuchen zerbrochen: Wenn Euer Gugelhupf beim Stürzen zerbricht, könnt Ihr die Teile mit einer geschmacklich passenden Marmelade wieder zusammenkleben. Hierzu müsst Ihr die Marmelade erhitzen und dann mit einem Silikonpinseln auf die Bruchstellen auftragen.
- Saftigkeit bewahren: Der Schokokuchen bleibt luftdicht verschlossen (in einem Kuchencontainer o.ä.) mehrere Tage lang frisch und saftig.
- Alternativen zum Öl: Selbstverständlich könnt ihr das Öl aber auch ersetzen (Tipps in unserer Zutatentauschbörse).
Die Geschichte des Gugelhupfs
Gugelhupfformen in der heutigen Form lassen sich bereits für die Römerzeit nachweisen, wie Ausgrabungen in Carnuntum zeigen. Carnuntum war eine römische Stadt in der Nähe von Wien. Rezepte für den Gugelhupf existieren seit dem 17. Jahrhundert. Heutzutage ist „Gugelhupf“ allerdings keine Bezeichnung mehr für ein bestimmtes Rezept, sondern vielmehr für die charakteristische Gugelhupf-Form mit der typischen Aussparung in der Mitte. Man sagt: dieser einzigartige Kuchen hat seinen Namen den damaligen Kopftüchern „Gugel“ der Bäuerinnen zu verdanken. Der Wortteil „Hupf“ ist vermutlich auf die Hefe zurückzuführen. Die Hefe lässt den Kuchen nämlich „hüpfen“ (hupfen).
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