Kakao-Ersatz zum Backen: Gesunde Alternativen für schokoladige Genüsse

Für viele köstliche Kuchen, Brownies oder gesunde Getränke ist Backkakao die wichtigste Zutat. Dieser Artikel beleuchtet, warum Backkakao nicht nur lecker schmeckt, sondern auch gesundheitliche Vorteile hat, und stellt Alternativen vor, falls Backkakao nicht zur Hand ist oder aus anderen Gründen ersetzt werden soll.

Was ist Backkakao?

Backkakao ist eine Backzutat, die auch für Desserts und Getränke verwendet werden kann. Im Gegensatz zu normalem Trinkkakao handelt es sich dabei um Rohkakao ohne Zucker oder andere Zusätze. Daher schmeckt er leicht bitter und hat eine satte dunkelbraune Farbe. Das Pulver ist speziell zum Backen geeignet und sorgt dafür, dass Kuchen, Muffins und Co. schön schokoladig schmecken, ohne dass es zu süß wird, weil den meisten Rezepten zusätzlich noch Zucker zugefügt wird.

Bei Backkakao kann man zwischen stark und schwach entöltem Pulver wählen. Häufig wird der schwach entölte Kakao bevorzugt, da in diesem noch ein hoher Restfettgehalt erhalten ist, weshalb er besonders intensiv in Geschmack und Aroma ist.

Empfehlenswerte Backkakaos

  • GREEN PANDA Rohkakao: Dieser stark entölte Rohkakao hat einen Fettanteil von 11 Prozent auf 100 Gramm und besteht aus westafrikanischen Premiumbohnen in Bio-Qualität. Er eignet sich nicht nur zum Backen, sondern auch zum Verfeinern von Desserts, Shakes oder Trinkschokolade, da er in leicht angewärmter (Pflanzen-)Milch löslich ist.
  • Alnatura Bio Kakao: Der Alnatura Bio Backkakao ist schwach entölt, hat daher einen höheren Kakaobutteranteil und bleibt intensiv im Geschmack. Das Pulver eignet sich perfekt für Desserts und Getränke. Um eine Trinkschokolade zu genießen, muss man jedoch noch etwas Zucker hinzugeben. Der Inhalt ist in kleinen Tütchen portioniert, sodass das Pulver immer schön frisch bleibt.
  • BAM Schwarzes Kakaopulver: Dieses Kakaopulver besticht nicht nur durch seine luxuriöse Verpackung, sondern auch durch seinen hochwertigen Inhalt. Dieser Backkakao hat eine satte schwarze Farbe und ist die perfekte Zutat für außergewöhnliche Kuchen, Brownies und andere Backwaren. Laut Hersteller lässt es sich auch zum Backen von Brot oder Burger Brötchen verwenden. Auch die dunklen Oreo Kekse werden aus schwarzem Kakaopulver hergestellt. Das Pulver wird aus westafrikanischen Kakaobohnen in Europa hergestellt und hat einen geringen Fettanteil.
  • Sarotti Kakaopulver: Die Marke Sarotti ist nicht nur für ihre köstliche Schokolade bekannt, sondern stellt auch leckeren Backkakao her. Das Pulver ist zum Backen, Kochen und Trinken geeignet, so lassen sich beispielsweise auch leckeres Tiramisu oder ein köstlicher Trinkkakao damit zaubern.
  • Biotiva Kakao Pulver: Bei dem Biotiva Produkt handelt es sich um einen stark entölten Kakao, mit einem Fettanteil von 11 Prozent. Der vegane Bio Kakao wird ohne Zucker und Zusätze hergestellt und in Deutschland kontrolliert, sowie abgefüllt. Der wiederverschließbare Zipverschluss ermöglicht ein luftdichtes Aufbewahren, um eine längere Haltbarkeit zu sichern.
  • Eat Well Premium Kakaopulver: Die Marke Eat Well Premium stellt ungesüßten Rohkakao her, der jeden Kuchen zu einem Genuss macht. Das Produkt ist zu 100 Prozent natürlich und auch für Veganer geeignet. Dieser Backkakao ist reich an Antioxidanten und vorgewaschen, damit der Säuregehalt neutralisiert wird.

Ein guter Backkakao ist ungesüßt und ohne künstliche Zusätze. Ob man schwach oder stark entöltes Pulver nimmt, ist einem selbst überlassen. Der Vorteil von schwach entöltem Kakao liegt im intensiveren Geschmack, da der Fettanteil höher ist und Fett ja bekanntlich ein Geschmacksträger ist.

Warum ist Backkakao gesund?

Rohkakao gehört zu den Superfoods, da dieser viele gesunde Inhaltsstoffe hat und on Top noch gute Laune macht, da das Pulver ein natürlicher Stimmungsaufheller ist. Außerdem wird Rohkakao und Zartbitterschokolade nachgesagt, gut fürs Herz zu sein und vor Schlaganfällen zu schützen. Aber was macht Backkakao so gesund?

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  • Kalzium: Kalzium ist wichtig für gesunde Knochen und Zähne. Aber auch die Muskeln und die Blutgerinnung profitieren davon. Daher ist es wichtig, dieses über die Nahrung hinzuzuführen und mit Backkakao funktioniert das ziemlich einfach, da auf 100 Gramm ganze 160 mg Kalzium kommen.
  • Eisen: Rohkakao ist sehr eisenhaltig, was den roten Blutkörperchen zugutekommt, da Eisen deren Bildung fördert.
  • Magnesium: Für den Knochenaufbau und die Regulierung des Stoffwechsels ist Magnesium essenziell. Außerdem fördert dieser Mineralstoff die Hirnleistung. Backkakao enthält eine ganze Menge Magnesium.
  • Ungesättigte Fettsäuren: Ungesättigte Fettsäuren liefern dem Körper Energie und sind förderlich für eine gesunde Herzfunktion.
  • Antioxidantien: In Backkakao sind mehr Antioxidantien als in Heidelbeeren. Antioxidantien wirken sich positiv auf die Zellen aus und wirken der Hautalterung entgegen, da sie vor freien Radikalen schützen.

Egal, wie lecker dunkle Schokolade schmeckt und wie viele gesunde Inhaltsstoffe enthalten sind, Back-, beziehungsweise Rohkakao ersetzt keine ausgewogene Ernährung.

Inhaltsstoffe von Kakao

Kakao enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die für seine gesundheitlichen Vorteile verantwortlich sind:

  • Flavonoide: Kakao ist reich an Flavonoiden, insbesondere Flavanolen wie Epicatechin und Catechin. Diese Antioxidantien tragen dazu bei, die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zu verbessern, indem sie den Blutdruck senken, die Durchblutung fördern und die Gefäßfunktion unterstützen.
  • Theobromin: Theobromin ist ein Alkaloid, das strukturell mit Koffein verwandt ist, aber mildere stimulierende Effekte hat. Es wirkt als Vasodilatator, das heißt, es erweitert die Blutgefäße und verbessert die Durchblutung.
  • Koffein: Kakao enthält auch Koffein, wenn auch in geringeren Mengen als Kaffee oder Tee. Koffein wirkt stimulierend auf das zentrale Nervensystem, erhöht die Wachsamkeit und kann die körperliche Leistungsfähigkeit steigern.
  • Phenylethylamin: Phenylethylamin ist ein Neurotransmitter, der im Gehirn freigesetzt wird und eine Rolle bei der Regulation der Stimmung und des Gefühls von Freude und Wohlbefinden spielt.
  • Serotonin-Vorstufen: Kakao enthält Vorstufen von Serotonin, einem Neurotransmitter, der für die Regulierung von Stimmung, Schlaf und Appetit verantwortlich ist.
  • Magnesium: Kakao ist eine gute Quelle für Magnesium, ein Mineral, das für viele Körperfunktionen wichtig ist, einschließlich Muskel- und Nervenfunktion, Energiestoffwechsel und Knochengesundheit.
  • Eisen: Kakao enthält auch Eisen, das für die Bildung von Hämoglobin im Blut und den Transport von Sauerstoff zu den Zellen unerlässlich ist.
  • Tryptophan: Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die im Körper in Serotonin und Melatonin umgewandelt wird. Diese Neurotransmitter spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Schlaf und Stimmung.

Kann statt Backkakao auch Trinkkakao zum Backen verwendet werden?

Zur Not kann auch normaler Kakao zum Backen verwendet werden. Allerdings muss man dann ein wenig vom Rezept abweichen, da Trinkkakao bereits stark gezuckert ist. Aus diesem Grund muss man die angegebene Zuckermenge erheblich reduzieren, damit das Backwerk nicht zu süß wird. Je nach Rezept kann man getrost um die Hälfte des Zuckers streichen. Trinkkakao gibt halt keine ganz so dunkle Farbe wie echtes Kakaopulver, deshalb davon mehr nehmen als im Rezept angegeben, da aber im Trinkkakao eine ganze Menge Zucker drin ist, sollte man die Zuckermenge reduzieren.

Kann man Backkakao trinken?

Wenn man Lust auf eine heiße Schokolade mit Milch bekommt, aber keinen Trinkkakao zuhause hat, kann Backkakao die Rettung sein. Mit diesem kann man schnell ein süßes Kakaopulver herstellen, indem man 50 Gramm Backkakao mit 30 Gramm Puderzucker vermischt. Gib beide Zutaten in ein luftdichtes Glas und schüttele dieses kräftig durch. Schon ist dein Trinkschokoladenpulver fertig und wenn du diese kühl und dunkel lagerst, hält sie sich auch eine ganze Weile. Du kannst mit der Puderzuckermenge auch variieren, je nachdem wie viel du verwendest, wird dein Kakao kalorienärmer oder -stärker.

Um Kakao mit selbstgemachtem Kakaopulver zu machen, benötigt man pro 250 ml Milch etwa anderthalb Esslöffel Kakaopulver. Backkakao löst sich deutlich schlechter auf als kakaohaltiges Getränkepulver. Die Mischung lässt sich leichter in warme Flüssigkeit einrühren, aber am besten funktioniert es, wenn man das Pulver mit der Milch aufkocht.

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Tipp für die perfekte Heiße Schokolade

Das reine Kakaopulver lässt sich am besten in kalter Milch einrühren. Diese Methode verhindert Klumpenbildung und sorgt für eine gleichmäßige Mischung. Geben Sie das Kakaopulver in die kalte Milch und rühren Sie gut um, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. Erhitzen Sie dann die Mischung langsam bei mittlerer Hitze, während Sie ständig rühren.

Alternativen zu Kakao

Wer auf Kakao verzichten möchte - z. B. wegen Allergien, Histaminintoleranz, Koffeinempfindlichkeit oder weil kein Kakao im Haus ist - braucht eine funktionale und geschmacklich passende Alternative.

  • Carobpulver: Carob ist das Pulver aus den getrockneten Früchten des Johannisbrotbaums. Es gilt als gesunde Alternative zu Kakao. Carob stammt aus den Schoten des Johannisbrotbaums. Du kannst Carob genauso verwenden wie Kakaopulver, beispielsweise, um heiße „Schokolade“ oder „Schoko“-Pudding zuzubereiten oder um einen Marmorkuchen zu backen. Carob schmeckt süßer und weniger bitter als Kakao, du kannst ihn aber auf gleiche Art verwenden. Im Gegensatz zu Kakao enthält Carob keine aufputschenden Substanzen, auf die manche Menschen empfindlich reagieren. Carob ist nährstoffreich. Es enthält unter anderen Vitamin A und B-Vitamine sowie wichtige Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Kalium. Carob ist beinahe fettfrei, dafür aber reich an antioxidativen Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe) und Ballaststoffen. Im Gegensatz zu Kakao enthält Carob keine anregenden Substanzen wie Koffein oder Theobromin. Carobpulver ist leicht süßlich und koffeinfrei.
  • Zichorienwurzelpulver: Zichorienwurzelpulver ist kräftig und malzig.
  • Malzkaffee (z. B. aus Gerste oder Dinkel): Malzkaffee ist mild und kaffeeartig.

Carobpulver als Kakaoersatz

Carob, auch als Johannisbrotbaum bekannt, bietet eine interessante und gesunde Alternative zu Kakaopulver. Carob hat einen süßeren, milderen Geschmack als Kakao und enthält von Natur aus keinen Koffein oder Theobromin, die beiden Stimulanzien, die in Kakao vorkommen. Dieser süße Geschmack macht es möglich, den Zuckeranteil in Rezepten zu reduzieren, wenn Carob als Ersatz für Kakao verwendet wird.

Carobpulver kann in einer Vielzahl von Rezepten eingesetzt werden, darunter Backwaren, Desserts, Smoothies und heiße Getränke. Carob ist reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und enthält wichtige Vitamine und Mineralien wie Calcium, Magnesium und Kalium. Da Carob von Natur aus fettarm und frei von Koffein ist, ist es eine geeignete Option für Menschen, die eine koffeinfreie Ernährung bevorzugen oder auf Koffein empfindlich reagieren.

Für Menschen mit Kakaoallergien oder -unverträglichkeiten stellt Carob eine sichere Alternative dar, da es keine der allergenen Proteine enthält, die in Kakao vorkommen. Der Anbau von Johannisbrotbäumen ist weniger ressourcenintensiv und hat geringere Umweltauswirkungen im Vergleich zum Kakaoanbau. Johannisbrotbäume benötigen weniger Wasser und Pestizide und sind widerstandsfähiger gegen klimatische Veränderungen.

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Rapunzel Carobpulver

Das Rapunzel Carobpulver ist ein schmackhafter Kakaopulver Ersatz mit natürlicher Süße. Das feine Bio Carobpulver von Rapunzel zeichnet sich durch seinen aromatischen Karamell-Geschmack und seine natürliche Süße aus. Zum Kochen und Backen eignet es sich hervorragend. Man kann es als Kakaoersatz, Süssungsmittel und zum Verdicken von Speisen verwenden. Rapunzel Carobpulver ist Bio zertifiziert und von besonders hoher Qualität. Wenn man den Kakaoersatz zum Backen verwendet, braucht man wesentlich weniger Süssungsmittel, aufgrund der angenehmen Eigensüsse des Carob-Pulvers. Wenn Sie Carob-Pulver zum Verdicken in Flüssigkeiten einrühren, reicht 1 Gramm für 50 ml kalte Flüssigkeit.

Nachhaltigkeit von Carob

Schokolade zählt zu den klimaschädlichsten Lebensmitteln - unter anderem, weil die Herstellung ihrer Hauptzutat Kakao große Mengen an Wasser benötigt. Der Johannisbrotbaum gedeiht auch unter schwierigen Bedingungen: Er wächst auch auf sandigen Böden, toleriert einen hohen Salzgehalt in der Erde und kommt längere Zeit ohne Wasser aus. Weil er so genügsam ist und nicht viel Pflegeaufwand benötigt, ist der Johannisbrotbaum für den Bio-Anbau gut geeignet. Kakaobäume hingegen sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Weil die Kakaobäume so empfindlich sind, werden sie im konventionellen Anbau häufig mit chemisch-synthetischen Pestiziden behandelt. Trotzdem gilt für Carob wie auch für Kakao: Die Zutaten müssen lange Transportwege zurücklegen, bis sie bei uns in den Regalen stehen. Damit verbunden ist die Emission von klimaschädlichen Gasen wie CO2.

Aktuelle Herausforderungen in der Kakaoindustrie

Die Welt hat aktuell mit einer schweren Kakaokrise zu kämpfen, die durch explodierende Preise gekennzeichnet ist. Im Mittelpunkt dieser Situation stehen die verheerenden Auswirkungen der schwarzen Schotenkrankheit. Diese Pilzkrankheit, verwüstet Kakaoplantagen auf der ganzen Welt und führt zu erheblichen Ernteeinbußen. Die Krankheit befällt die Kakaoschoten und führt zu einer Schwarzfärbung und zum Absterben der Früchte, wodurch die Ernte stark vermindert wird. Die betroffenen Kakaobauern sehen sich nicht nur mit massiven Ertragsverlusten konfrontiert, sondern auch mit steigenden Produktionskosten, da sie versuchen, die Ausbreitung des Pilzes zu kontrollieren und zu verhindern.

Einer der Gründe für diese Kakaokrise ist unter anderem El-Nino. Diese extremen Wetterbedingungen schwächen die Kakaobäume und machen sie anfälliger für Krankheiten. Die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit und intensiven Regenfällen bietet ideale Bedingungen für das Gedeihen und die Ausbreitung des Pilzes, der die Kakaoschoten befällt und verrotten lässt.

Cadmium in Kakao

Cadmium ist ein Schwermetall, das natürlicherweise in Böden vorkommt und von Kakaopflanzen während des Wachstums aufgenommen werden kann. Der Cadmiumgehalt in Kakao ist zu einem wichtigen Thema geworden, da hohe Konzentrationen dieses Metalls gesundheitsschädlich sein können.

Cadmium gelangt hauptsächlich durch den natürlichen Gehalt im Boden in die Kakaopflanzen. Der Cadmiumgehalt variiert stark je nach geografischer Lage und Bodenzusammensetzung. Besonders in Lateinamerika, wo ein Großteil des weltweiten Kakaos angebaut wird, können die Böden höhere Cadmiumkonzentrationen aufweisen.

Hohe Cadmiumkonzentrationen im Körper können zu Nieren- und Knochenschäden führen und werden mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Daher ist es wichtig, die Aufnahme von Cadmium über die Nahrung zu begrenzen.

Es gibt verschiedene Ansätze, um den Cadmiumgehalt in Kakao zu reduzieren. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Anbaugebiete mit niedrigem Cadmiumgehalt im Boden, die Züchtung von Kakaopflanzen, die weniger Cadmium aufnehmen, und die Anwendung von landwirtschaftlichen Techniken, die die Cadmiumaufnahme verringern.

Weitere Tipps und Tricks zum Backen ohne bestimmte Zutaten

Manchmal fehlen Zutaten für ein spontanes Backvorhaben. Hier sind einige Tipps, wie man bestimmte Zutaten ersetzen oder umgehen kann:

  • Vanillezucker: Kann problemlos aus jedem Rezept herausgenommen werden. Alternativ kann das Mark einer Vanilleschote verwendet werden.
  • Lebensmittelfarbe: Kann einfach weggelassen werden oder durch stark abfärbende Früchte wie Rote Bete (für Dunkelrot) oder Kürbis (für Orange) ersetzt werden.
  • Kuvertüre: Kann durch dunkle Schokolade ersetzt werden. Vollmilchschokolade ist aufgrund der vielen Inhaltsstoffe nicht geeignet.
  • Nüsse: Können durch die gleiche Menge Mehl ersetzt werden.
  • Mehl: Kann durch Nüsse ersetzt werden. Eine Mischung aus gemahlenen Nüssen und Mehl ist empfehlenswert. Eine reine Nussmischung kann mit etwas Stärke gebunden werden. Es gibt auch viele andere Mehlsorten, die Weizenmehl Typ 405 ersetzen können.
  • Zucker: Kann durch Süßstoffe ersetzt werden. Orangenlimonade kann einen Rührteig extra schön luftig backen. Haushaltszucker als Würfelzucker kann gemahlen oder in Flüssigkeit aufgelöst werden.
  • Milch: Kann durch Wasser ersetzt werden. Viele Rezepte benötigen auch gar keine Milch, sondern können einfach mit Öl, etwas mehr Eiern oder Limonade gebacken werden.
  • Eier: Lassen sich ebenfalls austauschen, sodass der Kuchenteig sich dennoch binden lässt.
  • Butter: Lässt sich nicht nur durch Margarine ersetzen, sondern auch durch neutrales Speiseöl (Sonnenblumen, Pflanzen oder Raps). Weiterhin ist ein Ersatz für Öl auch Schmalz, mit dem früher oft gebacken wurde.
  • Backtriebmittel: Wenn kein Backtriebmittel im Haus ist, sollten Rezepte gebacken werden, die ohne diese auskommen. Es gibt beispielsweise Biskuitteige, die ohne Backpulver gebacken werden.

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