Imperial Torte: Eine Wiener Legende

Die Wiener Kaffeehaustradition ist untrennbar mit den Wiener Hotels verbunden. Die legendärsten Hotels hatten und haben nach wie vor ein eigenes Kaffeehaus. Was dabei nicht fehlen darf? Die berühmtesten Wiener Kaffeehäuser verdanken ihren Ruf nicht nur ihrem einzigartigen Ambiente, sondern auch ihren gleichnamigen Torten. Auch Hoteltorten haben in Wien eine lange Geschichte. Viele Nobelherbergen servieren ihre eigenen Kreationen, das Rezept ist bei allen ein streng gehütetes Geheimnis.

Die Entstehung der Imperial Torte

Die Imperial-Torte, eine weltberühmte Spezialität des Hotels Imperial in Wien, hat eine faszinierende Entstehungsgeschichte. Anlässlich der Eröffnung des Hotels durch Kaiser Franz Joseph I. am 28. April 1873 wollte einer der Küchenjungen, Franz-Xaver Loibner, den Kaiser mit einer herausragenden Kreation überraschen. Es wird erzählt, dass in Wien in der Nacht zum 28. April des Jahres 1873 der Küchenjunge Xaver Loibner nicht einschlafen konnte. An diesem Tag sollte Kaiser Franz Joseph Wiens erstes fürstliches Hotel-Palais an der Ringstraße eröffnen: das “k. u. k.

Man untersagte ihm jedoch, dafür hoteleigene Geräte zu nutzen, sodass er ein Rezept entwickeln musste, das allein mit Handarbeit umzusetzen war. Das Ergebnis: eine mehrschichtig aus Mandelblättern und luftiger Schokoladencreme aufgebaute und mit Marzipan und heller Kakaoglasur überzogene Torte von unglaublicher geschmacklicher Raffinesse.

Lang lag er wach, und tief in der Nacht konnte man ihn die Gänge entlang schleichen hören und in der Küche verschwinden sehen, und als der Morgen dämmerte, schlüpfte er zurück in seine Kammer. Die Augen fielen ihm zu und im Traum sah er, wie der Kaiser mit ernstem Gesicht und schwach erhobener Hand nach rechts und links grüßend, durch ein endloses Spalier von Torten schritt, die wie prächtig aufgeputzte runde Türme oder Soldaten aufgestellt waren und sich wie große, dicke Köche verneigten. Auf einem Silberteller jedoch, den ein Diener in den Händen hielt, lag seine, Xaver Loibners Torte, wie ein einfaches Schmuckkästchen. Und tatsächlich: An der festlichen Eröffnungstafel wählte schließlich der Kaiser, zur Verwunderung aller zum Nachtisch eine sonderbare Torte, von der niemand sagen konnte, woher sie kam. So hatte Kaiser Franz Joseph seine Lieblingstorte, und der Küchenjunge Xaver Loibner, der natürlich nicht unentdeckt blieb, sein Glück gefunden. Die “Imperial Torte” (wie der Kaiser sie genannt haben soll) blieb von da an ausschließlich dem Kaiser und jenen, die sich seiner besonderen Wertschätzung erfreuten, vorbehalten. Im Hotel Imperial jedoch ist diese Torte Tradition. Ob’s wahr ist? Wir wissen es nicht.

Was macht die Imperial Torte so besonders?

Wobei die Imperial-Torte streng genommen eigentlich ein Konfekt ist - wenn auch ein ziemlich großes. Luftig geschlagene Kakaocreme wird schichtenweise in hauchzarte Mandelblätter gefüllt, bevor sich edle Schokoladenglasur über feinstes Marzipan breitet. Zunächst zergeht die köstliche Milchschokolade der Glasur auf der Zunge, später gesellt sich das zart- herbe Aroma von Mandeln hinzu.

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Bei der Zubereitung der meisterlichen Imperial Torte aus Wien ist Liebe zum Detail essenziell. Im Haus gilt höchste Sorgfalt bei der Auswahl und Verarbeitung der erlesenen Zutaten. Feinstes Marzipan, Orangen und Himbeeren sind die Ingredienzien der exklusiven Torten-Variationen. Seit Generationen wird die Imperial Torte mit Leidenschaft und Liebe zum Detail von Hand gefertigt.

Genuss und Verfügbarkeit

Standesgemäß wird die Torte im Café Imperial an der Wiener Ringstraße verzehrt. Sie erhalten die Imperial Torte täglich im Café Imperial Wien -Imperial Torte Boutique, durchgehend von 07:00 bis 23:00 Uhr. Alle Torten sind lagernd und müssen nicht vorbestellt werden.

Die Torte gibt es auch in den Geschmacksrichtungen "Schwarze Orange" und "Feine Himbeere".

Weltweiter Versand und Haltbarkeit

Wir verschicken die Imperial Torte weltweit mit Kurier Service. Bitte beachten Sie: es gibt Länder, in die Lebensmittel nicht importiert werden dürfen. Sollte der Empfänger nicht anwesend sein, vereinbart das Transport-Unternehmen einen erneuten Zustelltermin.

Die Imperial Torte wird ausschließlich aus natürlichen Zutaten von Hand im Hause hergestellt und ist aufgrund ihrer speziellen Rezeptur gekühlt mindestens acht Wochen haltbar. Die Imperial Torte wird auschliesslich aus natürlichen Zutaten von Hand im Hause hergestellt und ist aufgrund ihrer speziellen Rezeptur gekühlt mindestens acht Wochen haltbar. Gekühlt ist die Imperial Torte 8 Wochen haltbar (Lagerung im Kühlschrank bei 6-8° C). Mindesthaltbarkeit siehe Stempel - mindestens haltbar bis / best before.

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Die Imperial Torte als Geschenk

Auch heute noch von Hand und mit Liebe zum Detail im Hotel Imperial gefertigt. Ob als süßer Gruß an Ihre Kunden/Mitarbeiter oder als Give Away für Ihre Veranstaltung. Mit der Imperial Torte schenken Sie höchsten kulinarischen Genuss.

Das Hotel Imperial: Mehr als nur eine Torte

Das luxuriöse Hotel Imperial wurde im Jahr 1863 ursprünglich als Wiener Residenz des Prinzen von Württemberg errichtet. Heute ist unser Hotel weltweit für seinen diskreten und einzigartigen Service bekannt. Wir sind stolz darauf, auch die anspruchsvollen Reisenden verwöhnen und erfreuen zu können, die es gewohnt sind, nur in den besten Hotels zu wohnen. Ihr Aufenthalt wird gekrönt durch alle erdenklichen Annehmlichkeiten. WIR BRINGEN DEN FLAIR DES WIENER ADELS ZU IHNEN NACH HAUSE.

Weitere Wiener Torten-Spezialitäten

Neben der Imperial Torte gibt es in Wien noch weitere berühmte Torten, die in renommierten Hotels angeboten werden.

Sacher-Torte

Was ihren Bekanntheitsgrad betrifft, ist die Sacher-Torte unangefochten die Nummer eins. Am besten schmeckt die bekannteste Torte der Welt dort, wo es das Original gibt: im noblen Hotel Sacher in Wien. Jährlich werden in Handarbeit 360.000 Original Sacher-Torten produziert. Ein Drittel davon wird im Hotel und dem dortigen Café Sacher vernascht. Erfunden hat die Torte 1832 der damals erst 16-jährige Küchengehilfe Franz Sacher. Er sprang kurzfristig für den erkrankten Küchenchef ein, der ein Dessert für den Fürsten Metternich kreieren sollte. Heute zählt die Sacher-Torte zu den berühmtesten Torten der Welt und schmeckt am besten mit einer Portion Schlagobers.

Grand Hotel Wien - Guglhupf

Das Grand Hotel Wien wiederum ist für seinen Guglhupf bekannt. Der Guglhupf ist ein typisches Stück der Wiener Backtradition und war schon bei Kaiser Franz Joseph sehr beliebt, vor allem als Frühstück. Im Grand Hotel wird der Guglhupf nach einem alten Originalrezept gebacken, ein mit Zimt verfeinerter Marmorguglhupf mit Mandelplättchen in der Hülle.

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Otto-Torte (Hotel Altstadt)

Eine weniger lange Tradition hat die Otto-Torte des Hotel Altstadt. Die hauseigene Torte wurde hier gleich nach dem Hotelgründer Otto E. Wiesenthal benannt. Die Otto-Torte, die man im Hotel genießen und als Take-Away kaufen kann, stammt aus der Manufaktur von Veronika Fischer und ist eine himmlische Bitterschokoladentorte ohne Mehl.

Domspitz (Do&Co Hotel)

Der Domspitz ist die Signature-Süßspeise im Do&Co Hotel im Haas Haus und ebenfalls eine jüngere Erfindung. Das Hotel liegt direkt gegenüber vom Wiener Stephansdom, daher auch der Name der süßen Köstlichkeit. Die Dreiecksform des Domspitzes symbolisiert eine Dachschindel des Stephansdoms. Mohn, Powidl, Walnüsse, ein Schuss Rum und feinste Schokoladenglasur sind das Geheimnis.

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