Honig: Ein süßes Naturprodukt mit vielfältigen Facetten
Honig ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Er ist ein komplexes Naturprodukt, das von Bienen aus Blütennektar oder Honigtau gewonnen wird. Seine Herstellung ist ein faszinierender Prozess, der von der Sammeltätigkeit der Bienen bis zur Reifung im Bienenstock reicht. Die Vielfalt an Honigsorten ist enorm, jede mit ihrem eigenen Geschmack, Aroma und Farbe. Darüber hinaus ist Honig nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein wertvolles Lebensmittel mit gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Die Entstehung von Honig: Ein Gemeinschaftswerk der Bienen
Die Herstellung von Honig beginnt mit dem Sammeln von Nektar oder Honigtau durch die Bienen. Für 500 g Blütenhonig müssen ca. 2 Millionen Pflanzen angeflogen werden. Schon beim Aufsammeln werden Nektar und Honigtau durch die Bienen verarbeitet und mit körpereigenen Sekreten angereichert. Im Bienenstock transportiert die Stockbiene das Sammelgut von einer Wabenzelle zur anderen und entzieht dem Honig durch Verdunstung Wasser. Zusätzliches Wasser verdunstet durch nächtliches Fächeln des Bienenvolkes. Später verschließt die Biene die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht und schützt so den fertigen Honig vor fremden Einflüssen.
Von der Wabe ins Glas: Die Honigernte
Die Honigernte ist ein sorgfältiger Prozess, der das Wissen und die Erfahrung des Imkers erfordert. Zuerst müssen die Zelldeckel von den Waben entfernt werden, dies nennt man entdeckeln. Die Honigschleuder dreht sich so schnell, dass der Honig aus den Zellen geschleudert wird. Je nach Sorte wird der Honig dann einige Tage oder Wochen lang regelmäßig gerührt. Manche Sorten mehrmals am Tag. Honig wird erst dann geschleudert, wenn er reif und haltbar ist. Aufgrund der strengen Qualitätsrichtlinien bedeutet das maximal 18 % Wassergehalt für Honige, die unter der Marke Echter Deutscher Honig vermarktet werden sollen. Übrigens: Schleuderhonig ist immer „kalt geschleudert“.
Honigsorten: Eine Vielfalt für jeden Geschmack
Die Vielfalt an Honigsorten ist beeindruckend und spiegelt die unterschiedlichen Trachtquellen wider, aus denen die Bienen ihren Nektar oder Honigtau sammeln. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig.
Blütenhonig: Der Nektar verschiedener Pflanzen
Blütenhonig bezeichnet generell Honig aus dem Nektar verschiedener Pflanzenarten. Sein Duft enthält Anteile von bis zu 500 verschiedenen Pflanzen. Aufgrund der großen Blütenvielfalt rund ums Jahr variieren Farbe, Bukett und Konsistenz sehr stark, mit einem meist feinen Aroma. Daneben gibt es spezielle Sortenhonige aus dem Blütennektar - überwiegend einer bestimmten Trachtpflanze (z. B. Akazie, Linde, Löwenzahn u. v. a.).
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Frühtracht Honig entstammt der ersten Schleuderung des Jahres und setzt sich im Wesentlichen aus dem Nektar von Weiden, Obstgehölzen, Ahorn u. a. zusammen. Ein bekannter Vertreter ist der Rapshonig, der den Gaumen mit seinem milden Aroma verwöhnt. Sommerblütenhonig wird bei der Sommerschleuderung gewonnen und enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Aroma, Geschmack und Farbton ändern sich von Jahr zu Jahr.
Honigtauhonig: Eine Spezialität aus dem Wald
Honigtauhonige entstammen dem Honigtau zahlreicher Baumarten und sind eine Besonderheit mit unverwechselbarem Geschmack: dunkle, flüssige Honige mit meist kräftigem, malz-würzigem Aroma und vielen Mineralstoffen. Abgerundet mit feinen Geschmacksnoten vereinzelter Blütentrachten, sind Honigtauhonige eine echte Rarität, da sie aus klimatischen Gründen nicht jedes Jahr geerntet werden können. Am bekanntesten sind Waldhonige, Fichten- und Tannenhonig. Daneben produzieren aber auch bspw.
Regionale Unterschiede: Vielfalt durch Natur
Regionale Unterschiede wie Boden- und Klimaverhältnisse haben einen direkten Einfluss auf die Natur und somit auf das Trachtangebot (Nektar, Pollen und Honigtau) für Honigbienen. Deshalb ist Honig auch nie gleich Honig. Ähnlich wie bei einem guten Wein kann man auch beim Honig verschiedene Farben, Buketts, Geschmacksrichtungen und Aromanuancen erkennen und jeden „Jahrgang“ neu genießen.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung: Mehr als nur süß
Honig ist nicht nur ein Süßungsmittel, sondern auch ein wertvolles Lebensmittel mit einer Vielzahl von Inhaltsstoffen. Kohlenhydrate finden sich in Honig mannigfach. Mineralstoffe wie zum Beispiel Kalium und Magnesium steuern die Muskel- und Nervenfunktionen. Enzyme wandeln den Zucker im Honig um und produzieren antibakterielle Stoffe. Aromastoffe stimulieren das Immunsystem.
Echter Deutscher Honig: Qualität und Herkunft
Die Marke Echter Deutscher Honig wurde 1925 eingeführt, um den deutschen Honigmarkt zu sichern und ihn deutlich gegen Kunst- und Auslandshonige abzugrenzen. Die Qualitätsrichtlinien für Echten Deutschen Honig sind strenger als die gesetzlichen Vorgaben. Es gibt eine große Vielfalt an Honigen und bei Sortenhonigen stellt eine aufwendige Pollenanalyse sicher, dass auch drin ist, was draufsteht. „Das D.I.B.-Glas ist das Qualitäts-versprechen. Da ist die Nummer drauf und man kann den Honig jederzeit prüfen lassen.
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Honig in der Küche: Vielseitig einsetzbar
Honig gehört auf jeden Frühstückstisch. Echter Deutscher Honig kann aber so viel mehr. Als Gewürz eingesetzt, bringt er den Eigengeschmack vieler Speisen erst voll zur Geltung. Bei Süßspeisen ersetzt Honig den Zucker.
Honig vom Imker: Regional und nachhaltig
Honigbienen machen nicht nur leckeren Honig, sondern liefern einen kostbaren Beitrag zu Umweltschutz und Artenvielfalt. Diese Bestäubungstätigkeit brauchen wir regional, daher ist die Förderung deutschen Honigs besonders wichtig. Viele Imker bieten ihren Honig direkt an, oft auch in Bio-Qualität. So kann man sicher sein, dass der Honig aus der Region stammt und schonend verarbeitet wurde.
Die Odenwald-Imkerei bietet eine große Vielfalt an Honigen aus ausgewählten Regionen an. Wir stehen seit über 30 Jahren für Qualität, die Sie in unseren Honigen schmecken. Herzlich willkommen im Reich der Bienen und des süßen Honigs! Wenn Sie etwas vermissen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.Ich freue mich über Ihr Interesse an meinen Produkten. Tilman Hirsch. Einheimischer Honig in eigener Imkerei erzeugt. Inmitten der Hügel des Naturparks Bergstraße-Odenwald liegen die Standorte für unsere Bienen abseits von Industrie und belasteter Umgebung. Durch naturgemäße Arbeitsweise wird hier der Honig gewonnen. Er stammt von biologisch bewirtschafteten Flächen umgeben von Streuobstwiesen, oder von wild wachsenden Pflanzen einer relativ unberührten Natur.
Weitere Bienenprodukte: Vielfalt aus dem Bienenstock
Neben Honig gibt es noch weitere wertvolle Produkte aus dem Bienenstock, die vielfältig genutzt werden können.
Bienenwachs: Für Kerzen und mehr
Bienenwachs ist ein natürliches Produkt, das von den Bienen zum Bau ihrer Waben verwendet wird. Es wird unter anderem für die Herstellung von Kerzen, Kosmetika und Möbelpolituren verwendet. Geschenke, die man nicht von jedem und nicht jeden Tag bekommt. Kerzen aus 100% reinem Bienenwachs. Gedreht - aufgetaucht - gegossen - handgeknetet. Teelichter und phantasievolle Sonderanfertigungen. Warm. Natürlich. Unsere Bienenwachskerzen entstehen in liebevoller Handarbeit - aus 100 % reinem, ungebleichtem Bienenwachs. Ob klassisch oder fantasievoll gestaltet - jede Kerze wird von Hand gegossen und mit viel Liebe zum Detail gefertigt.
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Propolis: Das Schutzharz der Bienen
Propolis ist das Schutzharz der Bienen, mit dem sie ihren Stock vor Krankheitserregern schützen. Es wird in der Naturheilkunde und in Kosmetika eingesetzt. Kraftvoll. Natürlich. Propolis ist das Schutzharz der Bienen - ein wahres Naturwunder mit langer Tradition.
Gelee Royale: Die Königinnennahrung
Gelee Royale ist die Futtersaftdrüsensekret, mit dem die Bienenkönigin gefüttert wird. Es wird in der Nahrungsergänzung und in Kosmetika eingesetzt.
Honigkosmetik: Natürliche Pflege
Honig und andere Bienenprodukte werden auch in der Kosmetik eingesetzt, da sie feuchtigkeitsspendende und pflegende Eigenschaften haben. Honigkosmetika, Seifen, Badezusätze, Gelee Royale, Propolis und Honig-Spezialitäten.
Met und Bärenfang: Honigwein und Likör
Met ist ein Honigwein, der schon von den Germanen getrunken wurde. Bärenfang ist ein aromatischer Honiglikör. Met - der Honigwein der Germanen und Bärenfang - ein aromatischer Honiglikör.
Bienen brauchen unsere Hilfe: Bienensterben und Bienenschutz
In den USA lässt eine Krankheit bis zu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwinden. Dies gefährdet bei vielen Nutzpflanzen die Ernte. Schlechte Zeiten für Imker in den USA: Von Florida bis Kalifornien sterben viele Bienenvölker binnen weniger Tage. In den leeren Stöcken bleiben allenfalls die Königin zurück - zusammen mit ein paar jungen Arbeiterinnen. Je nach Region sind bis zu 80 Prozent der Völker betroffen. Für Wildbienen und Hummeln allerdings kann jedes Kind einen bauen!
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