Honig zur Anwendung bei Spliss: Tipps und Tricks für gesundes Haar

Schönes und gesundes Haar zeichnet sich durch Glanz und Geschmeidigkeit aus. Viele Menschen kämpfen jedoch mit Problemen wie Trockenheit, Glanzlosigkeit und Strohigkeit. Trockenes Haar ist nicht nur ein optisches Problem, sondern begünstigt auch die Entstehung von Spliss, insbesondere bei langem Haar. Ist Spliss erst einmal vorhanden, hilft oft nur noch ein Splissschnitt. Daher ist Vorbeugung das beste Mittel. Dieser Artikel erklärt, wie Spliss entsteht, was wirklich hilft und welche Hausmittel als Wundermittel gelten.

Wie entsteht Spliss?

Spliss und Haarbruch sind weitverbreitete Probleme, die erhebliche Haarschäden verursachen können. Spliss bezeichnet die Spaltung der Haarspitzen, die vor allem bei längerem Haar auftritt. Ursache ist die erhöhte Reibung, der die Spitzen ausgesetzt sind, beispielsweise wenn die Haare auf den Schultern aufliegen oder mit Kleidung in Kontakt kommen. Spliss ist auch ein Zeichen für strapaziertes und stark beanspruchtes Haar. Falsche Haarpflege, häufiges Bürsten oder starke Hitzeeinwirkung durch Föhn oder Glätteisen können ebenfalls zu gespaltenen Haarspitzen führen. Regelmäßige Haarschnitte sind wichtig, um das Haar gesund und schön zu erhalten.

Natürliche Hilfsmittel gegen Spliss

Trockenes Haar neigt zur Bildung von Spliss. Um die Spaltung der Spitzen und Haarbruch zu verhindern, benötigt das Haar Feuchtigkeit. Spezielle Kuren sind nicht unbedingt erforderlich, um die Haare zu pflegen. Verschiedene Zutaten aus der Küche können dem Haar eine Extraportion Pflege verleihen. Am einfachsten geht dies mit Oliven- oder Kokosöl. Eine kleine Menge in den Händen verreiben und in das feuchte Haar einmassieren. Diese Ölkur kann auch als Leave-in-Pflege verwendet werden, wenn sie sparsam in die Längen eingearbeitet wird. Bei besonders trockenem Haar kann mehr Öl verwendet und über Nacht einwirken gelassen werden.

Honig-Ei-Kur selber machen

Wer lieber Haarkuren verwendet, kann eine Honig-Ei-Kur einfach selbst herstellen.

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Den Honig in einem Wasserbad erwärmen, bis er flüssig ist.
  2. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und das Olivenöl unterrühren.
  3. Das Ei in die lauwarme Flüssigkeit rühren.

Die Honig-Ei-Haarkur im Haar verteilen und in die Spitzen einmassieren. Die Kur 30 Minuten einwirken lassen und anschließend gut ausspülen. Danach die Haare mit einem milden Shampoo waschen.

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Die richtige Schere beim Schneiden

Wenn die Spitzen bereits gespalten sind, hilft nur noch ein Haarschnitt. Oft wird selbst Hand angelegt, um die kaputten Spitzen abzuschneiden. Ein Splissschnitt kann jedoch mehr schaden als nutzen, wenn die falsche Schere verwendet wird. Es ist wichtig, eine scharfe Schere zu verwenden, um die Haare zu schneiden. Eine stumpfe Schere schneidet die Haare nicht glatt ab, sondern hinterlässt eine ausgefranste und unsaubere Schnittkante, die die Entstehung von Spliss zusätzlich begünstigen kann.

Spliss vorbeugen

Um die Haare möglichst lange gesund und schön zu erhalten, sollten sie regelmäßig mit Kuren verwöhnt werden, wobei das Augenmerk vor allem auf die Spitzen gelegt werden sollte. Verwenden Sie außerdem nur Bürsten mit abgerundeten Borsten, verzichten Sie möglichst auf das Föhnen und lassen Sie die Haare an der Luft trocknen.

Was tun bei geschädigtem Haar?

Geschädigtes Haar ist ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft. Ob durch Hitze, Chemikalien, Umwelteinflüsse oder falsche Pflege - die Haare können spröde, trocken, glanzlos und brüchig werden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Haar wieder zu reparieren und ihm seine natürliche Schönheit zurückzugeben. Dies erfordert Geduld, Disziplin und die richtigen Produkte.

Was ist geschädigtes Haar?

Um zu verstehen, wie man geschädigtes Haar reparieren kann, muss man zunächst wissen, was es bedeutet. Das Haar besteht aus drei Schichten:

  • Cuticula: Die äußere Schicht, die aus schuppenartigen Zellen besteht und das Haar vor äußeren Einflüssen schützt.
  • Cortex: Die mittlere Schicht, die aus Keratinfasern besteht und dem Haar seine Festigkeit, Elastizität und Farbe verleiht.
  • Medulla: Die innere Schicht, die aus weichen Zellen besteht und das Haar mit Nährstoffen versorgt.

Geschädigtes Haar liegt vor, wenn die Cuticula beschädigt oder aufgeraut ist. Dadurch verliert das Haar seinen natürlichen Glanz und wird anfälliger für weitere Schäden. Außerdem kann die Feuchtigkeit aus dem Haar entweichen, was zu Trockenheit, Bruch und Spliss führt.

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Ursachen von Spliss

  • Hitze: Föhnen, Glätten, Locken oder andere Stylingmethoden mit hohen Temperaturen können das Haar austrocknen und die Cuticula verbrennen.
  • Chemikalien: Färben, Bleichen, Dauerwellen oder andere chemische Behandlungen können das Haar schwächen und die Cuticula aufbrechen.
  • Umwelteinflüsse: Sonne, Wind, Kälte, Luftverschmutzung oder Chlorwasser können das Haar strapazieren und oxidieren.
  • Falsche Pflege: Zu häufiges Waschen, Bürsten oder Kämmen kann das Haar reizen und abbrechen. Auch die Verwendung von ungeeigneten oder aggressiven Produkten kann das Haar schädigen.

Was kann man gegen Spliss tun?

Um geschädigtes Haar zu reparieren, muss zunächst die Ursache für den Schaden beseitigt oder reduziert werden:

  • Hitze vermeiden oder minimieren: Verwenden Sie einen Hitzeschutzspray vor dem Styling und stellen Sie Ihr Gerät auf eine niedrige Temperatur ein.
  • Chemikalien vermeiden oder minimieren: Lassen Sie Ihr Haar von einem Profi färben oder bleichen und wählen Sie eine schonende Formel aus. Machen Sie keine Dauerwellen oder andere chemische Behandlungen zu oft oder zu lange. Warten Sie mindestens sechs Wochen zwischen den Behandlungen.
  • Umwelteinflüsse vermeiden oder minimieren: Tragen Sie einen Hut oder ein Tuch, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten. Spülen Sie Ihr Haar nach dem Schwimmen im Meer oder im Pool gründlich aus.
  • Richtige Pflege anwenden: Waschen Sie Ihr Haar nicht öfter als nötig und verwenden Sie lauwarmes Wasser. Benutzen Sie ein mildes Shampoo und einen feuchtigkeitsspendenden Conditioner. Bürsten oder kämmen Sie Ihr Haar vorsichtig mit einem breitzinkigen Kamm oder einer Naturborstenbürste.
  • Mikrofasertücher benutzen: Normale Handtücher sind für Ihre Haare nicht so gut, weil sie aus Baumwolle bestehen. Baumwolle hat kleine Schlaufen, die an Ihren Haaren reiben, sie verheddern und kleine Risse verursachen können. Diese Risse können zu Spliss führen. Mikrofaser ist viel feiner und saugfähiger als Baumwolle.

Neben diesen allgemeinen Tipps gibt es auch spezielle Produkte, die geschädigtes Haar reparieren können. Diese Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die die Cuticula glätten, die Feuchtigkeit einschließen, die Keratinfasern stärken oder die Haarfarbe erhalten. Einige Beispiele für solche Inhaltsstoffe sind:

  • Proteine: Proteine sind die Bausteine des Haares und können das Haar von innen heraus reparieren. Sie dringen in die Cortex ein und füllen die Lücken in den Keratinfasern auf. Sie machen das Haar widerstandsfähiger und elastischer. Proteine können aus verschiedenen Quellen stammen, wie Seide, Weizen, Soja oder Keratin.
  • Öle: Öle sind natürliche Feuchtigkeitsspender, die das Haar geschmeidig und glänzend machen. Sie legen sich um die Cuticula und verhindern, dass die Feuchtigkeit entweicht. Sie schützen das Haar auch vor Hitze und Umwelteinflüssen. Öle können aus verschiedenen Pflanzen stammen, wie Argan, Kokos, Jojoba oder Oliven.
  • Antioxidantien: Antioxidantien sind Substanzen, die das Haar vor Oxidation schützen. Oxidation ist ein Prozess, bei dem freie Radikale das Haar angreifen und seine Farbe, Struktur und Gesundheit beeinträchtigen. Antioxidantien neutralisieren diese freien Radikale und verlangsamen den Alterungsprozess des Haares.

Studien zur Wirksamkeit von Produkten für geschädigtes Haar

Es gibt viele Studien, die die Wirksamkeit von verschiedenen Produkten für geschädigtes Haar untersucht haben. Eine Studie aus dem Jahr 2017 verglich die Wirkung von vier verschiedenen Shampoos auf geschädigtes Haar. Die Shampoos enthielten entweder Keratin, Arganöl, Aloe Vera oder keine dieser Inhaltsstoffe. Die Studie ergab, dass das Shampoo mit Keratin das Haar am besten reparierte, gefolgt von dem mit Arganöl. Das Shampoo mit Aloe Vera hatte keinen signifikanten Effekt und das Shampoo ohne diese Inhaltsstoffe verschlechterte das Haar.

Weitere Hausmittel gegen Spliss

Neben der bereits erwähnten Honig-Ei-Kur gibt es noch weitere Hausmittel, die bei Spliss helfen können:

  1. Kokosnussöl-Kur: Kokosnussöl hat viele positive Wirkungen für das Haar. Es kann helfen, verschiedene Haarprobleme zu lösen, wie Schuppen, langsames Haarwachstum oder trockene Spitzen. Außerdem schützt es das Haar vor Proteinverlust. Kokosnussöl kann zwar die Spitzen nicht reparieren, aber sie glatter und weniger fransig aussehen lassen und spendet dem Haar viel Feuchtigkeit. Für beste Ergebnisse das Haar gut waschen und mit einem Handtuch trocknen, bevor die Kur angewendet wird. Einen Esslöffel Kokosöl (ungefähr eine viertel Handvoll) nehmen und von den Spitzen bis zur Mitte des Haares einmassieren. Dann die Haare hochstecken, in ein Handtuch oder eine Frischhaltefolie wickeln und die Kur 30 Minuten einwirken lassen.
  2. Avocado-Haarmaske: Eine Haarmaske aus nahrhaften Zutaten, die das Haar gesund halten, kann Spliss vorbeugen. Eine Avocado, ein Ei und etwas Olivenöl sind alles, was dafür benötigt wird. Diese Kombination enthält gesunde Fette und die Vitamine E und K, die das Haar und die Haarwurzeln pflegen, hydratisieren, heilen und schützen. Eine Avocado zerdrücken und mit einem Ei mischen. Olivenöl dazugeben, bis die Mischung etwas cremiger als ein gekaufter Conditioner ist. Die Maske auf dem Haar (vor allem auf den Spitzen) verteilen, 10 bis 20 Minuten einwirken lassen und dann gründlich mit warmem Wasser auswaschen.
  3. Natürliche Öle: Die Haarspitzen können mit einem natürlichen Öl behandelt werden, um sie zu pflegen. Dies kann dazu beitragen, dass die Haare gesünder aussehen und sich besser anfühlen, indem es wichtige Nährstoffe zuführt und das Risiko von Spliss reduziert. Reines Mandelöl oder Arganöl verwenden, die beide häufig in guten Haarprodukten zu finden sind.
  4. Honig und Olivenöl: Diese beiden Zutaten sind sehr gut für trockenes und strapaziertes Haar geeignet. Honig macht das Haar weich und nährt es, weil er viel Feuchtigkeit spendet. Honig hilft auch, die Kopfhaut zu beruhigen und dem Haar Glanz zu verleihen. Eine Maske aus zwei Esslöffeln rohem Honig und drei Esslöffeln Olivenöl herstellen. Auf das nasse Haar geben und 20 bis 30 Minuten einwirken lassen.
  5. Honigmasken: Honigmasken sind der neueste Trend, der in der Haarpflegewelt für Furore sorgt. Honig ist nicht nur ein süßer Genuss, sondern auch ein bewährtes Hausmittel in der Naturkosmetik. Honig ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, der Wasser aus der Umgebung anzieht, dem Haar hilft, Feuchtigkeit zu speichern und dafür sorgt, dass es nicht austrocknet. Darüber hinaus ist Honig reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen, die dem Haar Kraft und Vitalität verleihen.

Vorteile von Honigmasken

  • Feuchtigkeitsspendend: Trockene und stumpf aussehende Haare gehören der Vergangenheit an, wenn regelmäßig Honig in die Haarpflege eingebaut wird. Die Anwendung einer Honigmaske hilft, spröde Strähnen zu reparieren und verleiht dem Schopf kurzerhand eine weiche, geschmeidige Textur.
  • Stärkung und Schutz: Honig enthält verschiedene Nährstoffe wie Vitamine B und C, die helfen, das Haar zu stärken und vor Schäden zu schützen. Regelmäßige Anwendungen können sogar dazu beitragen, Haarbruch und Spliss zu reduzieren.
  • Natürlicher Glanz: Keine Stylingprodukte können den natürlichen Glanz ersetzen, den eine gut gemachte Honigmaske dem Haar verleiht. Nach der Anwendung strahlt das Haar gesund und lebendig, was es perfekt für besondere Anlässe oder einfach für den täglichen Glow macht.

Zubereitung von Honigmasken

  • Honig und Olivenöl Maske: Diese Maske ist perfekt für trockenes und strapaziertes Haar. Mische einfach 2 Esslöffel Honig mit 3 Esslöffeln Olivenöl. Trage die Mischung auf das Haar und besonders auf die Spitzen auf. Lasse die Maske 30 Minuten einwirken und spüle sie dann gründlich aus.
  • Honig und Joghurt Maske: Für eine zusätzliche Portion Proteine mische 2 Esslöffel Honig mit 2 Esslöffeln natürlichem Joghurt. Diese Kombination stärkt das Haar und verleiht ihm mehr Volumen. Trage die Maske nach dem Shampoo auf und lasse sie 20 Minuten einwirken, bevor du sie mit lauwarmem Wasser ausspülst.
  • Honig und Avocado Maske: Avocado ergänzt die pflegenden Eigenschaften des Honigs perfekt. Zerdrücke eine reife Avocado und vermische sie mit 2 Esslöffeln Honig. Diese Maske ist insbesondere für lockiges Haar geeignet, da sie hilft, die Locken zu definieren und Frizz zu reduzieren.

Anwendungstipps für beste Ergebnisse

  • Vorbereitung: Bürste das Haar vor der Anwendung der Maske gut durch, um Knoten zu entfernen. Das erleichtert die gleichmäßige Verteilung der Maske.
  • Einwirkzeit: Lasse die Maske mindestens 20-30 Minuten einwirken, damit die Inhaltsstoffe tief in die Haarschichten eindringen können.
  • Ausspülen: Spüle die Maske mit lauwarmem Wasser aus, um alle Reste zu entfernen. Danach kann das normale Shampoo und Conditioner verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen zu Honigmasken

  • Kann Honig wirklich das Haar aufhellen? Ja, Honig enthält kleine Mengen an Wasserstoffperoxid, das das Haar bei regelmäßiger Anwendung leicht aufhellen kann. Der Effekt ist jedoch nicht so drastisch wie bei chemischen Bleichmitteln.
  • Wie oft sollte eine Honigmaske angewendet werden? Für die besten Ergebnisse trage die Maske einmal pro Woche auf. Bei stark geschädigtem Haar kann die Anwendung auf zwei Mal pro Woche erhöht werden.
  • Sind Honigmasken für alle Haartypen geeignet? Ja, Honigmasken sind für alle Haartypen geeignet.

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