Saftiger Hefezopf mit Marmeladenfüllung: Ein Rezept für Genießer
Sie lieben den Duft von frisch gebackenem Hefezopf und sind auf der Suche nach einem neuen, raffinierten Rezept? Dann ist unser Hefezopf mit Marmeladenfüllung genau das Richtige für Sie! Dieser Hefezopf ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern überzeugt auch mit seinem saftigen Teig und der fruchtigen Füllung. Ob zum Osterbrunch, zum gemütlichen Kaffeetrinken oder einfach als süße Überraschung zwischendurch - dieser Hefezopf ist ein Genuss für jeden Anlass.
Die Magie des Hefeteigs
Das Grundrezept für Hefeteig ist prinzipiell einfach, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit der Teig perfekt gelingt. Das A und O ist, dem Teig genügend Zeit zum Aufgehen zu geben. Bei unserem Rezept dauert dieser Vorgang insgesamt ungefähr 1,5 Stunden. Die Zugabe von Milch und Butter sorgt dafür, dass der Teig wunderbar zart wird und seinen unvergleichlichen buttrigen Geschmack bekommt. Für unseren gefüllten Hefezopf verwenden wir frische Hefe, denn die treibt den Teig besonders gut und macht ihn schön fluffig. So lässt er sich auch gut zu einem Zopf flechten.
Variationen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Hefezopf Rezept ist, dass du es nach Belieben abwandeln kannst. Meine Marmeladen-Mandel-Walnuss-Füllung ist eine Empfehlung. Du kannst dir auch deinen eigenen gefüllten Hefezopf zaubern und deiner Fantasie freien Lauf lassen.
Hefezopf mit Marzipan und Heidelbeermarmelade
Eine besonders köstliche Variante ist unser Hefezopf mit Marzipan und Heidelbeermarmelade. Die aromatische Kombination aus Marzipan und fruchtiger Heidelbeermarmelade verleiht dem Gebäck eine saftige Süße.
Hefekranz mit Marmelade und Mandeln
Dieser Hefekranz mit Marmelade und Mandeln macht sich nicht nur unheimlich gut zum Osterbrunch! Gefüllt mit fruchtiger Marmelade deiner Wahl und knusprig gerösteten Mandeln ist der Osterkranz auch noch easy zubereitet. Alles was du brauchst, ist ein klein wenig Zeit für deinen flauschigen Hefeteig.
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Fruchtiger Babka - Gefüllter Hefezopf nach Ottolenghi
Dieser wunderbare jüdische Hefekuchen stammt ursprünglich aus Osteuropa und reiste von dort in die USA und nach Israel. Während jetzt in Polen eine “christliche Babka-Version”, schlicht als Zopf geformt und meist ohne Füllung gebacken wird, bekommt der jüdische Babka herrliche Schokoladen- oder Fruchtfüllungen und obendrein noch Sirup spendiert.
Tipps und Tricks für den perfekten Hefezopf
- Zeit ist entscheidend: Gebt dem Teig genügend Zeit, um aufzugehen.
- Die richtige Temperatur: Die Milch sollte lauwarm sein, nicht zu heiß, da sonst die Hefe abstirbt.
- Kneten, kneten, kneten: Je länger du den Teig knetest, desto weicher und luftiger wird er.
- Die Füllung: Achte darauf, die Enden gut zu verschließen, damit die Marmelade nicht ausläuft.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Backofen ist anders, daher kann die Backzeit variieren.
Rezept: Hefezopf mit Marzipan und Heidelbeermarmelade
Zutaten:
- Mehl
- Salz
- Hefe
- Zucker
- Milch
- Butter
- Ei
- Marzipan
- Heidelbeeraufstrich
- Eigelb
- Wasser
- Puderzucker
- Mandelblättchen
Zubereitung:
- Mehl mit Salz mischen und in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken.
- Hefe zerbröseln und mit 1 TL Zucker in 100 ml Milch auflösen. In die Mulde gießen. Mit etwas Mehl bestäuben und 10 Minuten gehen lassen.
- Restliche Milch mit restlichem Zucker, Butter und Ei zugeben. Mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten.
- Inzwischen Marzipan mit Heidelbeeraufstrich glatt rühren.
- Teig nochmals gut durchkneten und in 3 gleich große Teile teilen. Nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Rechtecken (40 x 15 cm) ausrollen.
- Mit je ¹/3 der Marzipanfüllung bestreichen, dabei 2 cm zum Rand hin frei lassen. Von der Längsseite her eng aufrollen.
- Teigstränge zu einem Zopf flechten. Die Enden zusammendrücken und unter den Zopf klappen.
- Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
- Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und den Teig damit bestreichen.
- Auf der zweiten Schiene von unten ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.
- Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
- Puderzucker mit 1-2 EL Wasser zu einem zähflüssigen Guss verrühren und den Zopf damit bestreichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
Rezept: Hefekranz mit Marmelade
Zutaten:
- ca. 150 g Marmelade (z.B. Himbeere, Erdbeere, etc.)
- Hefeteig (Zutaten siehe unten)
- gehobelte Mandeln
Zubereitung:
- Für den Hefeteig heisst es zuerst einmal: Volle Hefe-Kraft voraus. Dafür erwärmst du die Milch leicht (ca. 32 bis 36°C warm) und giesst sie in eine Schüssel. Brösle anschließend die frische Hefe hinein und gib den Zucker dazu. Rühre die Hefe-Milch-Mischung, bis sich die Hefe etwas darin aufgelöst hat und lass die Schüssel für ca. 10 bis 15 Minuten an einem warmen Ort stehen.
- Gib anschließend das Mehl in eine große Rührschüssel. Gieße die geschmolzene, nicht mehr heisse Butter, sowie die Hefe-Mischung dazu und rühre sie kurz mit den Knethaken deines Handrührgerätes unter. Gib danach ein Ei dazu und verknete den Teig für ca.
- Fette dann die Wände deiner Rührschüssel mit etwas geschmacksneutralem Speiseöl ein. Lege den Teig hinein und decke ihn mit einem leicht angefeuchteten Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Das Öl sorgt dafür, dass sich der Teig nach dem Aufgehen leichter vom Schüsselrand lösen lässt. Das angefeuchtete Küchentuch bzw.
- Lass den zugedeckten Teig nun für etwa eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen. Sein Volumen sollte sich dabei mehr als verdoppeln. Ist das nicht der Fall, lass ihn einfach noch etwas länger gehen.
- Ist der Teig schön aufgegangen kannst du ihn aus der Schüssel nehmen und einmal kurz verkneten. Rolle ihn anschließend auf deiner leicht bemehlten Arbeitsfläche auf eine Größe von ca. 50x30cm aus. Prüfe dabei immer wieder einmal, ob du noch etwas mehr Mehl zwischen Arbeitsfläche und Teig stäuben musst.
- Für die Füllung verwende ich eine einfache, selbstgemachte Himbeermarmelade und gehobelte Mandeln. Verteile sie dann gleichmäßig auf dem Teig und streiche sie vorsichtig mit einer Winkelpalette o.ä. glatt. Bestreue sie dann gleichmäßig mit den gehobelten Mandeln.
- Rolle das Teig-Rechteck nun von der langen Seite her auf. Nun solltest du einen einzelnen, langen Teigstrang vor dir liegen haben. Schneide diesen vorsichtig mit einem scharfen Messer genau in der Mitte auseinander. An einem der beiden Enden sollte der Strang dabei noch eine etwa 2cm lange Verbindung haben.
- Drehe die beiden Schnittkanten dann nach oben, so dass du die Füllung sehen kannst. Lege nun den linken Strang vorsichtig über den rechten, ohne dabei zu sehr am Strang zu ziehen. Richte dir die beiden Stränge wieder mittig aus und lege jetzt den linken der beiden Stränge über den neuen rechten.
- Lege dir ein Backblech mit Backpapier aus und heize deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
- Hebe den geflochtenen Hefeteigzopf vorsichtig auf dein vorbereitetes Backblech und forme daraus einen runden Kranz. Verbinde die beiden Enden dabei gut miteinander, indem du sie ineinander verschlingst und leicht andrückst. So geformt sollte der Hefekranz mit Marmelade noch einmal für ca. 20 Minuten an einem warmen Ort aufgehen können.
- Bevor es in den vorgeheizten Ofen geht, wird der Hefekranz noch mit einer Mischung aus verquirltem Ei, Milch und etwas Zucker bestrichen. Dass sorgt für eine schöne Farbe und der enthaltene Zucker karamellisiert beim Backen herrlich.
- Jetzt geht es auf der mittleren Schiene für ca. 25 bis 30 Minuten in den Ofen. Bevor du den Osterkranz anschneidest, sollte er zuerst ein wenig auf einem Kuchengitter auskühlen können. Schneidest du ihn direkt heiss aus dem Ofen an, würdest du die flauschige Struktur, die dann noch recht fragil ist zusammenknautschen.
Rezept: Fruchtiger Babka - Gefüllter Hefezopf nach Ottolenghi
Zutaten für den Teig:
- 530 g Mehl plus mehr für die Arbeitsfläche
- 90 g Zucker
- 6 g Salz
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 1 unbehandelte Zitrone, Abrieb
- 120 ml Wasser handwarm
- 3 Eier Gr. M
- 150 g weiche Butter
Zutaten für das Beerenpüree (alternativ fertige Marmelade):
- 300 g gemischte Beeren (frisch oder gefroren)
- 50 ml Wasser
- 30 g Zucker
- 1 Tl Speisestärke
Zubereitung:
- Beerenpüree zubereiten: Die Früchte mit 50 ml Wasser und Zucker 5 Minuten köcheln. Stärke in 30 ml Wasser glattrühren, zur Frucht rühren, anschließend noch weitere 2 Minuten rührend köcheln. Alles mit einem Stabmixer pürieren.
- Hefeteig zubereiten: In einer Rührschüssel (Küchenmaschine) Mehl, Trockenhefe (Trockenhefe s. Tipps & Tricks), Zucker, Salz und Zitronenabrieb verrühren. Eier und Wasser hinzufügen, anschließend 3 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Knethaken kneten. Weiche Butterwürfel nach und nach bei mittlerer Geschwindigkeit einkneten und so lange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Tut er das nicht, noch bis zu 1 El Mehl hinzufügen.
- Teig gehen lassen: Teig durch 2 teilen, 2 Schüsseln ausfetten, die Teige hineinlegen und verschlossen 5 Stunden bei Raumtemperatur, besser über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
- Babka formen: 2 Kastenformen einfetten, oder besser mit Backpapier oder Papier für Kastenformen auslegen. Einen Teigling in der Größe von ca. 30 x 40 cm ausrollen, anschließend mit der Frucht bestreichen. Dabei einen Rand von 1-2 cm frei lassen. Teig von der kurzen Seite eng aufrollen und auf die Naht legen. Den Strang mit einem scharfen Brotmesser der Länge nach durchschneiden, anschließend beide Stränge mit den offenen Seiten nach oben nebeneinanderlegen. Einen Zopf schlingen, anschließend den Teig in die Form legen und abgedeckt weitere 1,5 Stunden gehen lassen. Mit dem 2. Teigling ebenso verfahren.
- Backen: Währenddessen den Backofen auf 190°C Ober/Unterhitze vorheizen und beide Kastenformen 30-40 Minuten backen, bis die Hefezöpfe durchgebacken und schön aufgegangen sind. Damit die Babkas nicht zu dunkel werden sollten sie rechtzeitig abgedeckt werden. Z.B. mit doppelt gelegtem Backpapier.
- Sirup zubereiten: Währenddessen kann man den Sirup rührend kochen, bis sich der Zucker gelöst hat.
- Tränken: Die noch warmen Babkas mit dem Sirup tränken, bis er aufgebraucht ist.
Hefezopf ohne Ei: Eine vegane Alternative
Auch ohne Ei lässt sich ein köstlicher Hefezopf backen. Das vegane Hefeteige ziemlich geling sicher sind, bewiesen uns ja schon einige Rezepte aus der Kategorie „Hefe“. Ob Apfelkuchen, Burger Buns oder Focaccia - letztlich kommt es darauf an, wie intensiv Du deinen Teig knetest. Je länger, desto weicher und luftiger wird er am Ende auch sein. Das liegt vor allem daran, dass sich das Klebereiweiß im Mehl erst nach einer Weile richtig verbinden kann.
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