Rezept für zuckerfreies Granola: Knuspriger Genuss ohne Reue
Knuspriges Granola muss nicht ungesund sein! Dieses Rezept zeigt, wie man ein leckeres und gesundes Granola ohne Zuckerzusatz selber machen kann. Die natürliche Süße der Banane macht es zu einem idealen Frühstück oder Snack.
Einführung
Viele im Handel erhältliche Granolas enthalten viel Zucker und Fett. Dieses Rezept bietet eine gesunde Alternative, die ohne raffinierten Zucker auskommt und stattdessen auf natürliche Süße setzt. Selbstgemachtes Granola ermöglicht es, die Zutaten selbst zu bestimmen und so ein individuelles und gesundes Müsli zu kreieren.
Warum zuckerfreies Granola?
- Gesundheitliche Vorteile: Vermeidung von unnötigem Zuckerzusatz, was sich positiv auf den Blutzuckerspiegel und das Gewicht auswirken kann.
- Individuelle Anpassung: Möglichkeit, die Zutaten nach eigenen Vorlieben und Bedürfnissen auszuwählen.
- Kostengünstiger: Selbstgemachtes Granola ist oft preiswerter als gekaufte Varianten.
- Frische und Geschmack: Selbstgemachtes Granola schmeckt frischer und intensiver als Fertigprodukte.
Zutaten und ihre Vorteile
Dieses Rezept verwendet eine Vielzahl von gesunden Zutaten, die jeweils eigene Vorteile mit sich bringen:
- Haferflocken: Reich an Ballaststoffen, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Hafer ist grundsätzlich glutenfrei, aber für Menschen mit Zöliakie ist es wichtig, auf als glutenfrei deklarierte Produkte zu achten.
- Nüsse (Pekannüsse, Walnüsse, Mandeln, Cashews, Haselnüsse, Paranüsse): Quelle für gesunde Fette, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Cashews enthalten Tryptophan, welches im Gehirn zu Serotonin umgewandelt wird und die Stimmung heben kann. Mandeln sind reich an Zink und B-Vitaminen, die zum Erhalt normaler Haut, Haare und Nägel beitragen. Haselnüsse liefern ungesättigte Fettsäuren, Vitamine (B und E) und Mineralstoffe.
- Kerne und Saaten (Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen): Liefern zusätzliche Nährstoffe wie Zink, Magnesium, Eisen und Selen. Kürbiskerne sind reich an Antioxidantien, senken den Blutzuckerspiegel, stärken die Herzgesundheit, senken das Krebsrisiko und verbessern den Schlaf durch das darin enthaltene Tryptophan. Leinsamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen.
- Kokoschips: Bringen eine leichte Süße und gesunde Fette ins Granola.
- Bananen: Natürliche Süße und Quelle für Kalium und andere wichtige Nährstoffe. Reife Bananen sind hier ideal, da sie den richtigen Süßungsgrad haben.
- Kokosöl: Enthält mittelkettige Fettsäuren (MCTs), die als gesund gelten. Kokosöl ist hitzestabil und eignet sich gut zum Backen.
- Zimt: Regt die Verdauung an, fördert die Fettverbrennung, regt den Stoffwechsel an, wärmt von innen, hat eine leichte, natürliche Süße und beugt Heißhunger auf Süßes vor. Ceylon-Zimt ist Cassia-Zimt vorzuziehen, da er weniger Cumarin enthält.
- Quinoa: Glutenfreies Pseudogetreide, das als eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen gilt.
Granola ohne Zucker - Rezept
Zutaten
- 125 g Pekanüsse
- 60 g Walnüsse
- 100 g Haferflocken
- 60 g Kokoschips
- 100 g Mandelblättchen
- je 30 g Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen
- 1-2 reife Bananen
- 60 g Kokosöl (alternativ Sonnenblumenöl)
- 2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Vorbereitung: Pekannüsse und Walnüsse grob hacken. Mit Haferflocken, Kokoschips, Mandeln und Kernen mischen.
- Bananenpüree: Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden. Kokosöl in einem Topf schmelzen, mit kleingeschnittener Banane, Zimt und Salz fein pürieren.
- Mischen: Haferflocken-Mix mit Bananenpüree gründlich vermengen, bis eine feuchte Masse entsteht.
- Backen: Granolamischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilen. Bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten goldbraun backen. Dabei mehrmals wenden, damit es nicht zu dunkel wird.
- Abkühlen: Fertiges Granola aus dem Ofen nehmen, auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.
- Aufbewahren: In luftdicht verschließbare Gläser oder Dosen abfüllen.
Varianten und Anpassungen
- Süßungsmittel: Wer es süßer mag, kann zusätzlich 1-2 EL Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup oder andere natürliche Süßungsmittel hinzufügen.
- Nüsse und Kerne: Die Auswahl an Nüssen und Kernen kann je nach Geschmack variiert werden.
- Gewürze: Neben Zimt können auch andere Gewürze wie Vanille, Kardamom oder Muskatnuss verwendet werden.
- Trockenfrüchte: Nach dem Backen können Trockenfrüchte wie Rosinen, Apfelstücke oder Beeren hinzugefügt werden.
- Schoko-Granola: Für ein Schoko-Granola 4 EL Kakaopulver zum Bananenpüree hinzufügen.
Tipps für das perfekte Granola
- Gleichmäßige Bräunung: Regelmäßiges Wenden während des Backens sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und verhindert das Anbrennen.
- Knusprigkeit: Das Granola wird erst beim Abkühlen richtig knusprig. Daher ist es wichtig, es vollständig auskühlen zu lassen, bevor es in Behälter gefüllt wird.
- Lagerung: In einem luftdichten Behälter bleibt das Granola mehrere Wochen frisch und knusprig.
- Buchweizen: Roher Buchweizen kann für einen zusätzlichen Crunch verwendet werden, muss aber nicht gekocht werden.
Verwendungsmöglichkeiten
- Frühstück: Als Topping für Joghurt, Quark oder Porridge.
- Snack: Pur oder mit Milch als schneller Snack zwischendurch.
- Dessert: Als Topping für Eis, Pudding oder andere Desserts.
- Geschenk: Schön verpackt eignet sich das Granola auch als selbstgemachtes Geschenk aus der Küche.
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