Frank Honig aus Erftstadt – Biografie und Engagement für Bienen und Honig
Frank Honig ist seit Jahren in Erftstadt aktiv und setzt sich leidenschaftlich für die Imkerei, Umweltbildung und die regionale Honigproduktion ein. Seine Begeisterung für die Honigbiene hatte er schon in der Kindheit. Auf seinen Ausflügen in die Natur faszinierte ihn das emsige und sorglose Treiben der kleinen Insekten auf den Blumen. Mit den Jahren wurde aus Bewunderung und Neugierde eine Faszination.
Im Jahre 2008 beschloss Frank Honig, seinen Beitrag zum Erhalt der Natur zu erhöhen, und schaffte sich ein Bienenvolk an. Die Landwirtschaft in Bayern, also auch in der Region Ingolstadt, ist frei von genmanipulierten Agrarpflanzen. Dementsprechend ist der regionale Honig auch frei von Pollen der genmanipulierten Pflanzen. Das macht ihn aus seiner Sicht besonders und gesund.
Regionale Imkerei - Der Verein und die Ausbildung
In Erftstadt betreibt der Imkerverein bereits einen Lehrbienenstand. Jetzt können Hobbyimker hier gegen eine geringe Kostenbeteiligung auch ihren eigenen Honig herstellen. „Das hat Zukunft“, ist Götz Schlömer, der Vorsitzende des Imkervereins, überzeugt. „Gab es vor zehn bis 15 Jahren noch Imker mit vielen Bienenvölkern, kümmern sich heute zahlreiche Imker um ein oder zwei Völker“, berichtete er. Für sie steht nun Equipment zur Verarbeitung bereit.
Das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Insekten innerhalb der Nahrungsmittelproduktion und für Flora und Fauna wird durch zahlreiche Initiativen geschärft. Die lokalen Imker sind dabei wichtige Vermittler von Naturzusammenhängen, sagte Carla Neisse-Hommelsheim, die Vorsitzende des Umweltnetzwerkes. „Das Projekt ist eine Win-Win-Situation für alle.“
Projekt „Bienen für die Börde“ - Einfluss auf die Umweltbildung
Die Honigernte hat begonnen. Und geschleudert werden kann von nun an auch im Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch. Voller Freude präsentierten hier die Beteiligten des Projektes „Bienen für die Börde“ einen neuen, mit allen nötigen Gerätschaften ausgestatteten, Schleuderraum für Hobbyimker. Dazu gehören ein weiteres Zimmer daneben für Schulungen sowie eine Sanitäranlage.
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„Es ist das größte öffentliche Bauprojekt in der Leader-Region Zülpicher Börde mit einem Finanzvolumen von etwa 215.000 Euro“, informierte Sebastian Duif, der Geschäftsführer der Lokalen Arbeitsgemeinschaft Zülpicher Börde. Professionelles Equipment für die Honigernte steht im neuen Schleuderraum im Umweltzentrum Friesheimer Busch bereit.
| Finanzierung | Betrag |
|---|---|
| EU Leader-Zuschuss | Ca. 65% (140.000 €) |
| Eigenanteil Umweltzentrum | 16.000 € |
| Städtischer Haushalt | 59.000 € |
Aus dem Leader-Programm, einem Förderschwerpunkt der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums, wurde ein Zuschuss in Höhe von 65 Prozent beantragt und bewilligt. Rund 16.000 Euro betrug der Eigenanteil des Umweltzentrums als Projektträger. Weitere 59.000 Euro kamen aus dem städtischen Haushalt. Damit wollen wir regionale Imker sowie die Umweltbildung weiter stärken, sagte Claudia Seyfried, Amtsleiterin für Stadtentwicklung und Bauordnung.
Schleuderraum: Technik und Nutzung
Beim Schleudern in der Trommel wird der Honig durch die entstehenden Fliehkräfte aus den Waben gezogen und kann anschließend abgefüllt werden. „Am Ende müssen natürlich alle Geräte wieder gesäubert werden“, sagte Schlömer. Vermittelt wird der Raum über den Imkerverein.
Beispielsweise, um vor dem Schleudern die Wachsdeckel von den Honigwaben zu entfernen. Denn die fleißigen Bienen verschließen die Zellen mit reifem Honig durch einen Wachsdeckel, erklärte Ina Bävenroth vom Imkerverein. Die deutsche Lebensmittelverordnung besagt, dass dem Produkt „Honig“ nichts zugesetzt und nichts entnommen werden darf.
Qualität und Vielfalt des Honigs
Es gibt große Unterschiede bei den Honigsorten bezüglich Aroma, Farbe, Geschmack und Konsistenz. Ein wichtiger Faktor für den Charakter des Honigs ist der Zeitpunkt der Schleuder. Frühtrachthonig und Sommertrachthonig aus derselben Lage unterscheiden sich oft sehr stark voneinander.
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Die im Honig enthaltenen Pollen sind regional und können unter Umständen zur Desensibilisierung mancher Pollenallergien beitragen. Schauen Sie sich alle Angebote in Ruhe an und suchen sich die gewünschten Produkte aus. Über das Kontaktformular können Sie bequem bestellen bzw. reservieren.
Bedeutung für die Region und Nachhaltigkeit
Mit dem Ziel, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Insekten innerhalb der Nahrungsmittelproduktion und für Flora und Fauna zu schärfen, wurden an die bestehenden Strukturen im Umweltzentrum angeknüpft. Vor vier Jahren gab es erste Überlegungen. Ehrenamtliche Helfer des Erftstädter Umweltnetzwerkes wie Jens Hoffesommer studierten dazu EU-Richtlinien, um entsprechende Anträge stellen zu können. Im Februar 2020 war schließlich Baubeginn für die Räume, die in Containerbauweise durch ortsnahe Firmen errichtet worden sind.
Das Projekt „Bienen für die Börde“ ist somit ein Win-Win-Situation für alle Beteiligten und weist den Weg für regionale, nachhaltige Honigproduktion und Umweltbildung.
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