Feenküsse mit Nougat: Das ultimative Rezept und alle Tipps zum perfekten Gelingen
Feenküsse mit Nougat sind kleine Köstlichkeiten, die auf jeder Kaffeetafel oder jedem Plätzchenteller eine ausgezeichnete Figur machen. Die herrliche Verbindung aus Mürbeteig, zartschmelzendem Nougatkern und einer knusprigen, glänzenden Baiserhaube sorgt für ein unwiderstehlich köstliches Geschmackserlebnis. Das Rezept ist zwar etwas aufwändiger, aber am Ende warten rund 60 himmlische Plätzchen, die zahlreiche Genießer begeistern werden.
Die Zutaten für ca. 60 Feenküsse mit Nougat-Füllung
- Mürbeteig: 150-160 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl), 40-60 g Zucker oder Puderzucker, 80-100 g kalte Butter oder Margarine, 1 Eigelb (Gr. M), 1 Prise Salz, 1 EL Wasser
- Füllung: 100 g Nuss-Nougat, alternativ Toffifee (ergibt gleichzeitig den Karamell-Nuss-Anteil)
- Baiserhaube: 2-3 Eiweiß (Gr. M), 80-160 g Zucker, 1 Prise Salz, ggf. 1 TL Zitronensaft oder etwas Speisestärke
| Zutat | Menge | Bemerkung |
|---|---|---|
| Mehl | 150-160 g | Weizen- oder Dinkelmehl, feinsortig |
| Butter | 80-100 g | Kalt und in Stückchen |
| Zucker | 40-60 g | Fein oder als Puderzucker |
| Eiweiß | 2-3 Stück | Für Baiser (Größe M) |
| Nougat/Toffifee | ca. 100 g / 48-60 Stück | Für den Kern |
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Feenküsse meisterhaft zubereiten
1. Mürbeteig für die Feenküsse vorbereiten
Mehl mit Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten - das klappt am besten mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine. Der Teig sollte nicht warm werden, da die Butter sonst schmilzt, also nicht zu lange kneten. Eier trennen, Eigelbe und Butter zu den restlichen Zutaten geben. Sobald der Teig fertig ist, ihn zu einer Rolle formen (diese soll vom Durchmesser so groß sein wie ein Toffifee) oder in Klarsichtfolie einschlagen, anschließend für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Wer mag, kann beim Teig auch noch etwas Backpulver untermischen und für einen dunklen Mürbteig etwas Kakao hinzufügen.
2. Teig ausrollen und ausstechen
Den gut durchgekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder zwischen zwei Backpapierstücken) dünn ausrollen und mit einem runden Keksausstecher etwa 48-60 Kreise von ca. 4 bis 5 cm Durchmesser ausstechen. Die Kekskreise mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Mürbteigkreise werden durch das Backen formstabil und verlaufen später nicht.
3. Die Nougat-Füllung oder Toffifee platzieren
Nuss-Nougat in so viele Würfel schneiden, wie Plätzchen ausgestochen wurden. In die Mitte jedes Plätzchens einen Nougatwürfel legen. Traditionell werden diese Plätzchen auch gern mit einem Toffifee-Kern gebacken, dabei werden die Toffifee verkehrt herum, also mit der Schokolade nach unten, auf den ausgestochenen Mürbeteig gelegt.
4. Baiserhaube - stabil und glänzend zubereiten
Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer großen, absolut fettfreien Schüssel steif schlagen. Nach und nach den Zucker bzw. Puderzucker einrieseln lassen und mindestens 4-8 Minuten weiterschlagen, bis die Masse wirklich sehr fest und glänzend ist. Es ist wichtig, dass die Masse stabil steht und sich beim Herausziehen der Mixstäbe Eiweißspitzen bilden. Wer mag, siebt noch ein wenig Stärke darüber und hebt sie unter. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle oder einer Lochtülle nach Wunsch füllen. Auf die mit Nougat oder Toffifee belegten Mürbteigkekse jeweils einen hübschen Tupfen setzen und versuchen, die Füllung damit komplett zu umschließen. Je nachdem welche Tülle gewählt wird und wie man sie beim Aufspritzen hält, kann man verschiedene Muster für die Baiserhaube erzeugen.
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5. Backen - zarte Farbe und perfekte Konsistenz
Die Feenküsse werden bei eher niedriger Temperatur gebacken, damit die Baiser-Haube weiß bleibt und nicht aufreißt: 150-160 °C Umluft oder Ober-/Unterhitze 160-180 °C sind ideal. Die Backzeit beträgt je nach Größe 15-26 Minuten. Die Baisermasse sollte fest sein und keine oder nur sehr wenig Farbe bekommen haben. Die Plätzchen auf dem Blech oder einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Achtung: Die Füllung ist direkt aus dem Ofen noch weich und die Baiserhaube empfindlich, daher nie warm bewegen!
6. Kühl lagern und frisch genießen
Wenn Feenküsse vollständig ausgekühlt sind, können sie in einer gut schließenden Keksdose gelagert werden. Am besten einzeln oder mit Lagen Backpapier zwischen den Plätzchen schichten, um die empfindliche Baiserhaube zu schützen. Gut gelagert halten sie ca. 1-2 Wochen, auch bis zu drei Wochen sind möglich.
Erfolgstipps für die perfekten Feenküsse
- Mürbeteig-Tipps: Verwende kalte Butter und arbeite zügig, damit der Teig mürbe bleibt.
- Baiser-Tipps: Die Schüssel und der Schneebesen müssen absolut fettfrei sein, sonst wird das Baiser nicht stabil und glänzt nicht.
- Backtemperatur: Lieber etwas niedriger backen, damit die Baiserhaube schön hell bleibt und keine Risse bekommt.
- Abkühlzeit: Die Feenküsse erst vollständig auskühlen lassen, bevor sie bewegt werden.
Varianten und häufige Fragen
Statt Nougat kann auch Toffifee als Füllung verwendet werden - es bringt Schokolade, Nuss und Karamell direkt mit. Manche Rezepte verzichten aufgrund von Nussallergien auf die Nuss in der Mitte und füllen stattdessen reinen Nougat ein. Feenküsse sind aufgrund der Baiser-Schicht generell etwas empfindlicher als klassische Mürbeteigplätzchen, schmecken aber dennoch unwiderstehlich.
Warum Feenküsse besonders beliebt sind
Der Boden ist mürbe, das Nougat bildet einen weichen Kern und das Baisen obendrauf sorgt für eine knusprige Oberfläche. Das Ergebnis sieht auch optisch beeindruckend aus - wie ein kleines Baiser-Törtchen mit überraschender Füllung. Feenküsse sind eine echte Empfehlung für festliche Plätzchenteller oder als süßes Mitbringsel in der Adventszeit.
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