Einfaches Eier-Milch-Zucker Rezept: Ein Klassiker für Jung und Alt

Eierkuchen, Pfannkuchen oder Plinsen - egal wie man sie nennt, diese einfachen Köstlichkeiten sind aus der Familienküche nicht wegzudenken. Schnell zubereitet und vielseitig belegbar, sind sie die Rettung für viele Situationen, in denen es schnell gehen muss. Dieses Rezept ist sowohl für Kochanfänger als auch für erfahrene Köche geeignet und erfreut sich großer Beliebtheit.

Bewertung: 4,7 von 5 Sternen (2748 Bewertungen)

Zutaten

  • 400 g Mehl (wer mag, kann Vollkornmehl verwenden)
  • 750 ml Milch (fettarme)
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Eier
  • 1 Schuss Mineralwasser
  • Butter zum Backen
  • Zucker (optional)
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Mehl, Milch, Eier und Salz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren, bis dieser Blasen wirft.
  2. Den Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, noch einen guten Schuss Mineralwasser zufügen und nochmals kurz durchrühren.
  4. Die Herdplatte anfangs auf höchster Stufe aufheizen und etwas Butter in die Pfanne geben.
  5. Am gleichmäßigsten gelingen die Pfannkuchen so: Die heiße Pfanne von der Kochstelle nehmen und die Butter durch geschicktes Schwenken gleichmäßig verteilen. Jetzt mit einem großen Schöpflöffel eine Kelle Teig in die heiße Pfanne geben und diesen ebenfalls durch Schwenken gleichmäßig verteilen.
  6. Wichtig: Auf jeden Fall lange genug warten, bis die Unterseite richtig schön gebräunt und der Pfannkuchen entsprechend fest geworden ist. Das merkt man, wenn man versucht den Pfannkuchen mit dem Pfannenwender anzuheben. Wenn das ganz einfach geht, dann kann man den Pfannkuchen problemlos wenden, ohne dass dieser zerreißt. Nun noch die zweite Seite schön goldgelb backen.

Tipps und Tricks für perfekte Eierkuchen

Die richtige Pfanne

Die Wahl der richtigen Pfanne ist entscheidend für das Gelingen der Eierkuchen. Während einige auf gusseiserne Pfannen schwören, die für tolle Röstaromen sorgen und dank der Patina nicht eingefettet werden müssen, bevorzugen andere beschichtete Pfannen. Pflegeleichte Teflon- und Keramikpfannen sind eine gute Wahl. Alternativ kann man den Teig wie in Finnland als Ofenpfannkuchen auf einem Blech backen.

Das richtige Öl

Für das Backen der Eierkuchen empfiehlt sich ein geschmacksneutrales Öl wie Sonnenblumenöl oder Kokosöl. Das Öl sollte hitzebeständig sein. Olivenöl ist aufgrund seines starken Eigengeschmacks weniger geeignet, besonders wenn die Eierkuchen süß zubereitet werden sollen.

Der Teig

Für das Grundrezept werden einfach Mehl, Milch, Wasser, Eier und Salz zu einem Eierkuchenteig vermischt. Zuerst das Mehl in die Schüssel geben, dann die Eier aufschlagen und dazugeben, anschließend Wasser und Milch hineingießen. Eine Prise Salz darf nicht fehlen, auch wenn man den Zucker weglässt. Alles gut verrühren, bis ein schöner Teig entsteht.

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Geheimzutat Mineralwasser

Ein Schuss Mineralwasser im Teig sorgt für besonders luftige Eierkuchen. Die Kohlensäure aus dem Wasser macht den Teig locker und leicht. Am besten eignet sich ein Classic Mineralwasser mit viel Kohlensäure.

Teig ruhen lassen

Es empfiehlt sich, den Teig nach dem Anrühren noch etwa 30 Minuten ruhen zu lassen, damit er quellen kann. Dadurch werden die Eierkuchen noch fluffiger. Wenn es schnell gehen muss, kann man aber auch direkt loslegen.

Mehlvarianten

Das Rezept funktioniert mit Weizenmehl, Dinkelmehl und Vollkornmehl-Varianten. Bei der Verwendung von Vollkornmehl benötigt man eventuell etwas mehr Flüssigkeit. Glutenfreie Alternativen sind Buchweizen-, Mandel- oder Kokosmehl.

Eierkuchen ohne Zucker

Wenn man das Eierkuchen Grundrezept ohne Zucker zubereitet, kann man es auch Babys und Kleinkindern im Rahmen der Beikost anbieten.

Serviervorschläge: Süß oder Herzhaft - alles ist erlaubt

Eierkuchen sind unglaublich vielseitig und können sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden. Hier sind einige Ideen für leckere Serviervorschläge:

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Süße Varianten

  • Klassisch: Mit Zucker bestreuen oder dünn mit Marmelade bestreichen und einrollen.
  • Fruchtig: Mit einer schnellen Fruchtsoße aus püriertem Obst, z.B. Erdbeersoße in der Erdbeerzeit.
  • Extravagant: Mit Schokoaufstrich, Bananenscheiben, Apfelspalten, Beeren, Ricotta, Schmand oder Schokolade belegen.
  • Mit Apfelmus oder Ahornsirup

Herzhafte Varianten

  • Frischkäse und Kräuter: Mit Frischkäse bestreichen, frische Kräuter darüber streuen und mit Schinken belegen.
  • Käse und Speck: Mit Käse und Speck belegen.
  • Räucherlachs: Mit Räucherlachs belegen.
  • Spiegelei: Mit einem Spiegelei belegen.
  • Gebratenes Gemüse: Mit gebratenem Gemüse belegen.
  • Als Suppeneinlage: In Streifen schneiden und als Einlage für eine Flädlesuppe verwenden.

Besondere Anlässe

  • Pfannkuchentorte: Zu Kindergeburtstagen die Eierkuchen zu einer Pfannkuchentorte schichten.

Aufbewahrung und Vorbereitung

Teig vorbereiten

Der Teig kann vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank für zwei Tage aufbewahrt werden.

Eierkuchen aufbewahren

Fertig gebackene Eierkuchen können für zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, wenn sie abgedeckt oder in einen luftdichten Behälter gefüllt werden. Sie schmecken warm oder kalt.

Eierkuchen einfrieren

Eierkuchen können auch eingefroren werden, um einen kleinen Vorrat für entspannte Tage zu haben.

Eierkuchen, Pfannkuchen, Plinsen - Wo liegt der Unterschied?

Die Bezeichnungen für diese Speise variieren je nach Region. In Ostdeutschland werden sie oft Eierkuchen genannt, während in anderen Regionen Pfannkuchen üblich ist. In der Oberlausitz spricht man von Eierplinse oder einfach nur Plinse, die gerne mit Buttermilch zubereitet werden. In Österreich sind Palatschinken verbreitet, die oft etwas dünner sind und an Crêpes erinnern.

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